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Tobis Film

Filmverleiher


Kurzinfo
Hauptgeschäftsfeld (Firmentyp): Filmverleiher
Weitere Geschäftsfelder: Filmproduktion, Lizenzhandel, Anbieter Video
Hauptbranche(n): Kino/Film
Firmenzweck: Independent-Filmverleiher

Gegründet: 1971
Gesellschaftsform: GmbH
Firmenporträt/Chronik
TOBIS Film zählt zu den ältesten und aktivsten deutschen Independent-Filmverleihern und kann auf eine mehr als 40-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. 1971 von Horst Wendlandt gegründet, brachte der Verleih bisher mehr als 450 ausgewählte Filme in die deutschsprachigen Kinos, die von insgesamt mehr als 225 Mio. Besuchern gesehen wurden: angefangen bei Klassikern wie "Moderne Zeiten" von Charlie Chaplin und "Das große Fressen", bis zu den Louis de Funès-Komödien und den Bud Spencer & Terence Hill -Filmen sowie legendäre Italo-Western wie Sergio Leones "Mein Name ist Nobody", die ein Millionenpublikum begeisterten.

Große Erfolge feierte TOBIS auch mit deutschen Filmen, einerseits mit renommiertem Autoren-Kino, vertreten u. a. durch Rainer Werner Fassbinder, Volker Schlöndorff und Wim Wenders, andererseits mit den Komödien-Blockbustern von Loriot, Otto und Hape Kerkeling. Aber auch große internationale Produktionen zogen ein breites Publikum in die deutschen Kinos. Neben vielen anderen bleiben vor allem der Klassiker "Thelma & Louise", das Science-Fiction-Spektakel "Das Fünfte Element", der Kultschocker "Hannibal", die Ausnahme-Animations-Produktion "Chicken Run" und die Bestsellerverfilmungen "P.S. Ich liebe Dich" und "Zwei an einem Tag" im Gedächtnis.

In den letzten Jahren gelang es TOBIS erneut, ein breites Publikum zu begeistern. Zum einen mit preisgekrönten Arthouse-Filmen wie Pedro Almodóvars "Sprich mit ihr" und "Volver", Roman Polanskis "Der Pianist", Ang Lees "Brokeback Mountain", Alejandro González Iñárritus "Babel", Sofia Coppolas Venedig-Gewinner "Somewhere", Wes Andersons "Moonrise Kingdom" sowie Jim Jarmuschs "Broken Flowers" und zuletzt mit dem dreifachen Oscar-Gewinner "12 Years A Slave"; aber auch mit massenattraktiven, starbesetzten Filmen wie George Clooneys "The Ides Of March", der Coen-Brüder-Komödie "Burn After Reading" mit Brad Pitt , George Clooney und John Malkovich, Woody Allens Ensemble-Komödie "To Rome With Love", dem Psychothriller "Prisoners" mit Hugh Jackman und Jake Gyllenhaal sowie David O. Russells Agenten-Komödie "American Hustle" mit den Oscar-Preisträgern Christian Bale und Jennifer Laurence sowie Bradley Cooper und Amy Adams und dem actiongeladenen Boxer-Drama "Southpaw" mit Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle.

Nach einer gewinnbringenden mehrjährigen Zusammenarbeit mit dem französischen Medienkonzern Canal Plus entschied sich Kilian Rebentrost im Jahr 2002, alle Firmenanteile zurückzukaufen und TOBIS mit seinem erfolgreichen Team als unabhängigen Filmverleih weiterzuführen, dessen Geschäftsführung Anna Rebentrost, Theodor Gringel und Fabian Rebentrost im Jahr 2009 von Kilian Rebentrost übernahmen. Seit Juli 2015 stellt sich TOBIS Film mit neuem Gesellschafter-Team auf: Neben Theodor Gringel bilden nun Timm Oberwelland und Peter Eiff die neue Geschäftsführung des Unternehmens. Neben den Geschäftsfeldern klassischer Vertrieb von internationalen Filmen in den Bereichen Kino, Home-Entertainment bzw. VOD sowie Filmrechtehandel im deutschsprachigen Raum, sollen künftig auch wieder die Produktion von deutschen Spielfilmen und internationale Co-Produktionen in den Fokus der Aktivitäten von TOBIS Film rücken.

Mit dem ersten Film aus einer längerfristigen Zusammenarbeit mit dem US-Studio STX Entertainment gelang der TOBIS unter neuem Management-Team gleich ein fulminanter Start: Die bissig-turbulente Komödie "Bad Moms" von den "Hangover"-Machern, die in den USA mit einem Box Office von mehr als 115 Millionen Dollar ihre Blockbuster-Qualitäten voll ausspielen konnte, erwies sich auch in Deutschland als absoluter Überraschungshit und zog ab September 2016 mehr als 1,6 Millionen Besucher in die deutschen und österreichischen Kinos. Und auch das Kinojahr 2017 startete die TOBIS mit einem Paukenschlag. Die französische Tragikomödie "Plötzlich Papa" mit "Ziemlich Beste Freunde"-Star Omar Sy in der Hauptrolle traf genau den Nerv des Publikums und sorgte nicht nur für jede Menge Spaß im Kino, sondern auch für große emotionale Reaktionen unter den mehr als 1.000.000 Kinobesuchern in Deutschland und Österreich.

Für das Jahr 2017 stehen weitere erfolgsversprechende Titel auf dem TOBIS-Programm. Bereits im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale feierten die Bestseller-Verfilmung "The Dinner" mit u.a. Richard Gere und Laura Linney in den Hauptrollen sowie das historische Liebesdrama "Der Stern von Indien" ihre Weltpremiere und werden von TOBIS im Laufe des Jahres in Deutschland gestartet. Ein langerwartetes Wiedersehen mit Oscar-Preisträgerin Shirley MacLaine gab es im April auf der Kinoleinwand in der pointierten Generationen-Komödie "Zu guter Letzt", außerdem feiert Eleonor Coppola, Ehefrau von Regie-Legende Francis Ford Coppola und Mutter von Oscarpreisträgerin Sofia Coppola, im Alter von 80 Jahren ihr Spielfilm-Regiedebüt mit der Best-Ager-Komödie "Paris kann warten", den die TOBIS im Sommer in die deutschen Kinos bringen wird. Aber auch deutsche Produktionen stehen auf dem Programm, so unter anderem das aufwühlende Roadmovie "Leanders letzte Reise" von Nick Baker Monteys mit Jürgen Prochnow und Petra Schmidt-Schaller in den Haupt-rollen sowie das außergewöhnliche, auf Zeitzeugen-Interviews basierende Drama "Die Unsichtbaren" von Claus Räfle, das sich dem weitgehend unbekannten Kapitel des jüdischen Widerstands im Nazi-Berlin der 40er Jahre widmet. Zudem feiern im Herbst die weltberühmten Ponys aus dem Hause Hasbro ("Monopoly", "Transformers") mit dem US-Animationsfilm-Highlight "My Little Pony - The Movie" ihr spektakuläres Kinoleinwanddebüt im Verleih der TOBIS und die vom Publikum heiß-geliebten "Bad Moms" kehren zurück und werden neue, absurde Abenteuer erleben, wenn sie es zu Weihnachten mit ihren eigenen, noch verrückteren Müttern im Sequel "Bad Moms 2" zu tun bekommen.


Quelle: Tobis Film GmbH

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