Zwei Brüder
| Verleih | Tobis |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, Frankreich, Großbritannien 2004 |
| Regie | Jean-Jacques Annaud |
| Darsteller | Guy Pearce, Jean-Claude Dreyfus, Philippine Leroy-Beaulieu |
| Kinostart | 16.09.2004 |
| Einspielergebnis D |
€ 1.689.975 Bes. (EDI) 353.078 Bes. (FFA) 382.269 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 18.947.630 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Jäger Aidan McRory stöbert eine Tiger-Familie in einem alten Tempel auf. Er erschießt den Vater und fängt Kumal, ein Tigerbaby, ein. Der Mutter und Bruder Sangha gelingt vorerst die Flucht. Kumal landet im Zirkus, während Sangha ins Haus des Gouverneurs gelangt, dessen Sohn Raoul ihn vergöttert. Ein Jahr später treffen die ausgewachsenen Brüder bei einem Kampf zur Unterhaltung seiner Majestät wieder aufeinander.
15 Jahre nach dem Erfolg von "Der Bär" bringt Jean-Jacques Annaud, der Naturexperte unter den Filmregisseuren, wieder eine anrührende Geschichte im dokumentarisch gefärbten Segment des Tierfilms auf die Leinwand. Auch wenn sich der Zauber der "Mutter aller Tierfilme" nicht immer einstellen mag, sind doch die Aufnahmen mit Tigern spektakulär und das Setting im südostasiatischen Dschungel so famos, dass man sich auf klingelnde Kassen im Family-Entertainment-Segment einstellen darf.
Quelle: Blickpunkt:Film
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15 Jahre nach dem Erfolg von "Der Bär" bringt Jean-Jacques Annaud, der Naturexperte unter den Filmregisseuren, wieder eine anrührende Geschichte im dokumentarisch gefärbten Segment des Tierfilms auf die Leinwand. Auch wenn sich der Zauber der "Mutter aller Tierfilme" nicht immer einstellen mag, sind doch die Aufnahmen mit Tigern spektakulär und das Setting im südostasiatischen Dschungel so famos, dass man sich auf klingelnde Kassen im Family-Entertainment-Segment einstellen darf.
Dafür garantiert die Faszination, die von Annauds bisweilen mehr als beeindruckenden Bildern aus einer unberührten Natur und seiner ungezähmten Bewohner ausgeht. Das Handicap des Films aber, der sich in seinen Flora-, Fauna- und Ethnologie-Episoden schwerelos entfaltet, liegt
in der Verbindung mit seiner menschlichen Geschichte. Diese will ein bisschen mühselig in Gang kommen, sei es die angedeutete Liebe zwischen dem Hauptdarsteller und einer selbstbewussten Einheimischen, sei es die Läuterung des skrupellosen Jägers und Abenteurers zum nachdenklichen Umweltaktivisten. Vielleicht liegt das Manko in der Besetzung der Rollen. Während der kantige Guy Pearce ("Memento") als charmanter Frauenheld eine erwartet gute Figur macht, schießt Jean-Claude Dreyfus als französischer Gouverneur dagegen oft übers Ziel hinaus und gibt die Karikatur einer Ordnungsperson.
Anders als ihre menschlichen Gegenspieler, die letztlich wie Figuren vom Reißbrett agieren, zeigen sich die tierischen Darsteller in Hochform. Über 30 Tiger waren im Einsatz, jeder "Hauptdarsteller" hatte drei Doubles. Die Arbeit mit DV erlaubte hautnahes Herangehen und erzeugt eine Gefühl von Nähe und Direktheit im Umgang mit den Tieren, dafür bleiben die Landschaftspanoramen flach, fehlen die wirklich großen Kinobilder. Die Mischung aus gedrehtem Material, Spezialeffekten und Computeranimation bei den Tierstunts ist dafür gelungen. Gedreht wurde 180 Tage lang in Thailand und Kambodscha, wo Jean-Marie Drejous wunderschöne Aufnahmen von Landschaften gelangen, in denen alte Tempel wie verwachsen mit ihnen scheinen.
Die Geschichte spielt in Kambodscha Anfang des 20. Jahrhunderts. Weil sein Handel mit Elfenbein nicht mehr funktioniert, wendet sich Jäger Aidan McRory dem lukrativeren Geschäft mit antiken Statuen zu. Auf einer Expedition in den Dschungel entdeckt er eine Tiger-Familie, die in einem alten Tempel zu Hause ist. Er erschießt den Vater und fängt Kumal, ein Tigerbaby, ein. Der Mutter und Bruder Sangha gelingt die Flucht. McRory entwickelt Zuneigung zu dem wilden Kleinen, dennoch verkauft er ihn an einen Zirkus. Auch der sanftmütige Sangha wird später gefangen und kommt ins Haus des Gouverneurs, dessen kleiner Sohn Raoul ihn vergöttert. Nach einem Unfall gerät er in die Hände eines Mannes, der Tiger für Sportwettkämpfe abrichtet. Und so treffen, ein Jahr später, die ausgewachsenen Brüder wieder aufeinander - als Kontrahenten in einem Kampf zur Unterhaltung seiner Majestät, dessen Unterstützung der Gouverneur braucht, um den Dschungel für den Tourismus zugänglich zu machen. Die Brüder erkennen sich aber wieder und flüchten.
Die märchenhafte Schicksalsfügung setzt sich fort im eigentlichen dramatischen Highlight, wenn Raoul "seinem" Schützling in den Dschungel folgt und dem zunächst allzeit schussbereiten McRory eine Lektion erteilt: Die Tiger erkennen ihre früheren menschlichen Bezugspersonen, nehmen Abschied von ihnen und ziehen friedlich von dannen in die Freiheit. Trotz der gesellschaftspolitischen Bezüge erzählt Annaud nach einer eigenen Story eine universelle Geschichte um Freundschaft, Vertrauen und das Miteinander von Mensch und Tier, die im Segment Familienfilm allemal gute Unterhaltung und eine Abwechslung zur verniedlichten Disney-Tierwelt verspricht. boe.
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Verleih Tobis O-Titel Deux frères Alternativ-/Arbeitstitel Two Brothers Land / Jahr Frankreich/Großbritannien 2004 Kategorie Spielfilm Genre Abenteuer Produktionsfirmen Pathé Films Drehort Cambodia, Bankok, Paris Drehzeit 21.10.2002 Kinostart 16.09.2004 Laufzeit 105 FSK ab 6 Jahre Bildformat Cinemascope Tonformat Dolby-SRD Einspielergebnis D € 1.689.975
Bes. (EDI) 353.078
Bes. (FFA) 382.269
CharthistoryUSA-Start 25.06.2004, bei Universal Boxoffice USA $ 18.947.630 Filmtrailer
Web-Link http://www.zweibrueder-derfilm.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Jean-Jacques Annaud, Jake Eberts Ausf. Produzent Xavier Castano Regie Jean-Jacques Annaud Drehbuch Jean-Jacques Annaud, Alain Godard Darsteller Guy Pearce (Aidan McRory), Jean-Claude Dreyfus (Eugène Normandin), Philippine Leroy-Beaulieu (Mathilde Normandin), Freddie Highmore (Raoul), Moussa Maaskri (Saladin), Vincent Scarito (Zerbino), Maï Anh Le (Nai-Rea), Jaran Phetjareon (Dorfältester), Oanh Nguyen (Seine Exzellenz), Stéphanie Lagarde (Paulette) Kamera Jean-Marie Dreujou Schnitt Noëlle Boisson Musik Stephen Warbeck Produktionsdesign Pierre Queffelean Ton Eddy Joseph Kostüme Pierre-Yves Gayraud Casting Francine Maiser, John Hubbard, Sophie Blanvillian - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Zwei Brüder Universum Film Blu-ray Disc, ab 6, 105 Min. Kauf Zwei Brüder Universum Film DVD, ab 6, 101 Min. Kauf Zwei Brüder Nicht lieferbarUniversum Film VHS, ab 6, 101 Min. Kauf Zwei Brüder (Deluxe Edition, 2 DVDs) Nicht lieferbarUniversum Film DVD, ab 6, 101 Min. Kauf Zwei Brüder Universum Film DVD, ab 6, 101 Min. Leih - nach oben Soundtrack
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Original Score Diverse Zwei Brüder - Ein Dschungelabenteuer Nicht lieferbar - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Anfang des 20. Jahrhunderts erschießt der Trophäenjäger Aidan McRory einen Tigervater und fängt eines seiner Jungen, Kumal, während der Mutter und dem zweiten Tigerbaby Sangha die Flucht gelingt. Obwohl McRory Kumal ins Herz schließt, verkauft er ihn später an einen Zirkus. Und auch Sangha gerät in Gefangenschaft und wird nach einem Unfall im Haus des britischen Gouverneurs als Kampf-Tiger abgerichtet. Es kommt wie befürchtet - schon bald stehen sich die Brüder als Todfeinde in einer Arena gegenüber.
Jean-Jacques Annaud, der bereits mit "Der Bär" sein Geschick für mitreißende Tierfilme bewies, plädiert in seinem etwas langatmigen Dschungelabenteuer für Toleranz und Umweltschutz. Dabei muss Hauptdarsteller Guy Pearce ("Memento") das Rampenlicht mit den faszinierenden Raubkatzen - insgesamt 30 Tiger wurden eingesetzt - teilen, die den schlaksigen Mimen bisweilen recht blass aussehen lassen. Annaud-Fans und eingefleischte Tierfreunde werden sich sicherlich über die fantastischen Naturaufnahmen freuen.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Newsarchiv
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