Twentieth Century Fox of Germany
Programm
X-Men - Der Film
| Verleih | Fox |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2000 |
| Regie | Bryan Singer |
| Darsteller | Hugh Jackman, Sir Patrick Stewart, Sir Ian McKellen |
| Kinostart | 31.08.2000 |
| Einspielergebnis D |
€ 13.704.080 Bes. (EDI) 2.334.459 Bes. (FFA) 2.373.289 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 157.299.717 Charthistory |
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Obwohl sie von der Gesellschaft geächtet werden, bildet Professor Xavier willige Mutanten aus, ihre Superkärfte in den Dienst der Menschheit zu stellen. Doch die Feinde sind nicht weit: Ein machtgieriger Populisten-Politiker macht Front gegen die X-Men, und Xaviers einstiger Weggefährte Magneto, der mächtigste Mutant der Welt, will mit seiner Brotherhood of Mutants das Ende der Zivilisation herbeiführen.
Seit ihrem Einsatz im Jahr 1963 gelten die X-Men aus dem Hause Marvel als eine der erfolgreichsten Comic-Reihen überhaupt. Für 75 Mio. Dollar erweckt Bryan Singer die Mutanten mit den Superkräften erstmals zu filmischem Leben. Natürlich stehen Action und Effekte im Vordergrund, aber der hochpolitische Subtext der Vorlage geht auch in diesem prächtigen Augenschmaus nicht verloren.
Quelle: Blickpunkt:Film
- nach oben Ausführliche Besprechung
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Der Kinosommer 2000 hält in der zweiten Hälfte eine Überraschung nach der anderen parat. So ereignete sich nach dem Einspiel-technisch perfekten "Sturm" und "Scary Movie" jetzt mit dem 57,2-Mio.-Dollar-Start des dramatischen Science-Fiction-Actioners "X-Men" die dritte Boxoffice-Sensation in Folge. Regisseur Bryan Singer ("Die üblichen Verdächtigen") orientierte sich bei seiner mit 75 Mio. Dollar und unter großem Zeitdruck realisierten Adaption des populären Marvel-Superhelden-Comics stark an der Vorlage. Treue Fans werden dies zu schätzen wissen, und das junge Mainstream-Publikum wird sich begeistert von der Hype-Woge mitreißen lassen.
Die Comicreihe von Stan Lee (er fungiert hier als ausführender Produzent und absolviert einen Cameoauftritt) wurde erstmals 1963 veröffentlicht und zeigte sich von den tumultartigen gesellschaftlichen Umwälzungen seiner Zeit beeinflusst: Die kulturell sowie sozial höchst unterschiedlichen Superhelden stehen für individuelle Ausdrucksfreiheit, und ihr gerechter Kampf gilt Diskriminierung jeglicher Art und spiegelt allegorisch das politische Klima der vorurteilsbelasteteten Post-McCarthy-Ära wieder. Singer greift die sozialkritische Komponente in seinem Film bereitwillig auf, ohne jedoch die Action zu vernachlässigen: In der nahen Zukunft angesiedelt, scheint sich ein Krieg zwischen der menschlichen Zivilisation und hoch entwickelten Mutanten anzubahnen. Diese mit übernatürlichen Fähigkeiten ausgestatteten Supermenschen sind in zwei Fraktionen gespalten. Für das Wohl einer Menschheit, die sie beargwöhnt, eingestellt ist der Telepath Charles Xavier ("Star Trek"-Captain Patrick Stewart), der als Direktor einer Begabtenschule Mutanten ausbildet. Seine engsten Vertrauten sind die Wetterhexe Storm (Halle Berry mit platinweißer Perücke), die telekinetisch begabte Ärztin Jean Grey (Bond-Girl Famke Janssen) und Laserauge Cyclops (James Marsden). Ihr erbitterter Gegenspieler ist der metallverbiegende Magneto (Ian McKellen, der mit Singer bereits bei dem unterschätzten "Der Musterschüler" zusammenarbeitete), zu dessen Team das Untier Sabretooth (Profi-Wrestler Tyler Mane), Froschmensch Toad (Ray Parks aus "Star Wars: Episode 1") und die atemberaubende Shapeshifterin Mystique (Supermodel Rebecca Romijin-Stamos zeigt sich im blauen Makeup- und Gummikostüm in formvollendeter Glorie) gehören. Die Story konzentriert sich jedoch in erster Linie auf den neu zu den X-Men stoßenden Wolverine (Aussie-Export Hugh Jackman glänzt mit trockenem Clint-Eastwood-Charisma), dessen gesamtes Skelett mit Metallteilen verstärkt ist und über ausfahrbare, rasiermesserscharfe Krallen verfügt. Im wahrsten Sinne ist er ein einsamer Wolf. Er entwickelt jedoch Beschützerinstinkte für das ausgerissene Mädchen Rogue (Oscar-Gewinnerin Anna Paquin), die mit jeder Berührung automatisch die Lebensenergie ihres Gegenübers aufsaugt. Sie spielt in Magnetos Plan, die Anwesenden eines Weltgipfeltreffens in New York in Mutanten zu verwandeln, eine entscheidende Rolle. Der abschließende actionreiche Showdown spielt sich denn auch symbolträchtig auf der Freiheitsstatue ab.
Der 34-jährige Singer erscheint als unkonventionelle Wahl für die Inszenierung eines spezialeffektlastigen Zukunftsthrillers (insgesamt über 500 Effektaufnahmen). Doch seit der Enttäuschung des seelenlosen "Batman & Robin"-Sequels und dem durchschlagenden Erfolg des Gedanken anregenden Blockbusters "Matrix" scheinen die Studios neben atemberaubenden Spezialeffekten auch den Bonus einer packenden Story erkannt zu haben. Durch die Vorstellung sehr vieler, einem Comic-unvertrauten Publikum unbekannter Figuren und einer dankenswert knappen Laufzeit von 105 Minuten kann sich Singer nicht allzuviel Tiefgang erlauben, und doch merkt man dem blendend aussehenden Film an, dass es hier um mehr geht als bunte Kostüme und billige Thrills. Zwar bleibt ein Liebesdreieck zwischen Wolverine, Jean Grey und Cyclops lediglich andgedeutet und ein Grossteil der Mutanten können lediglich im Vorüberhuschen skizziert werden, aber der Erzählton bewegt sich fast ausschliesslich auf ernsthafter Ebene, weil er seine Figuren und auch die Handlung ernst nimmt. Mancher wird den Mangel an "comic relief" in dieser Shakespeare-goes-Comic-Saga vermissen, aber das Mainstreampublikum, vor allem Jugendliche und Junggebliebene, sollten sich von diesem gelungenen Wurf dennoch bestens unterhalten fühlen. ara.
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Verleih Fox O-Titel X-Men Land / Jahr USA 2000 Kategorie Spielfilm Genre Action / Science Fiction Produktionsfirmen Marvel Entertainment Group of the Donners'Co Kinostart 31.08.2000 Laufzeit 104 FSK ab 12 Jahre Tonformat Dolby-SRD Einspielergebnis D € 13.704.080
Bes. (EDI) 2.334.459
Bes. (FFA) 2.373.289
CharthistoryUSA-Start 14.07.2000, bei 20th Century Fox Boxoffice USA $ 157.299.717 Promo-Material X-Men Trailer (3,02 MB) Web-Link http://www.x-men-derfilm.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Lauren Shuler-Donner, Ralph Winter Koproduzenten Joel Simon, Bill Todman jr. Ausf. Produzenten Avi Arad, Stan Lee, Richard Donner, Tom DeSanto Regie Bryan Singer Drehbuch David Hayter, Tom DeSanto, Bryan Singer Darsteller Hugh Jackman (Wolverine), Sir Patrick Stewart (Xavier), Sir Ian McKellen (Magneto), Famke Janssen (Jean Grey), Jack Marsden (Cyclops), Halle Berry (Storm), Anna Paquin (Rogue), Tyler Mane (Sabretooth), Ray Park (Toad), Rebecca Romijn (Mystique), Bruce Davison (Sen. Kelly), Matthew Sharp (Henry Guyrich), Brett Morris (Junger Magneto) Kamera Newton Thomas Sigel Schnitt Steven Rosenblum, Kevin Stitt, John Wright Musik Michael Kamen Produktionsdesign John Myhre, Tamara Deverell, Paul D. Austerberry Ton David Lee Kostüme Louise Mingenbach - nach oben Filmpreise
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Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person Bogey - Box Office Germany Award 2000, München 1 Mio. Besucher in 10 Tagen - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
- nach oben Soundtrack
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Original Score Michael Kamen X-Men Nicht lieferbar - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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In einer futuristischen Welt voller Vorurteile gelten Mutanten als gefährliche Andersartige. Aus Angst vor ihren übermenschlichen Fähigkeiten will US-Senator Robert Kelly sie daher allesamt registrieren und am liebsten verbannen lassen. Dieser Plan kommt dem verbitterten Mutanten Magneto gerade recht, der sich mit seinen Helfern auf den finalen Kampf um die Weltherrschaft vorbereitet. Ein Krieg, den die Menschheit eigentlich nur mit Hilfe von Professor Xavier und dessen "guten" Mutanten, genannt "X-Men", gewinnen kann...
Nicht weniger als 75 Millionen Dollar waren nötig, um zu beweisen, dass Stan Lees legendäre Superhelden-Comic-Vorlage aus dem Jahr 1963 alles andere als unverfilmbar ist. Mit diesem Budget aber inszenierte Bryan Singer ("Die üblichen Verdächtigen") auch nichts Geringeres als einen der spektakulärsten Actionfilme des letzten Jahres. Optisch überwältigend, gespickt mit originellen Gimmicks und angereichert mit einer sozialkritischen Komponente, wird diese futuristische Extravaganza nicht nur Genre-Fans in Begeisterung versetzen.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Zusammenfassung
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Spektakuläre Verfilmung des legendären Superhelden-Comics aus dem Jahr 1963: Obwohl Mutanten in der Welt der Zukunft eigentlich unerwünscht sind, muss eine Gruppe von "guten" Mutanten unter der Führung von Professor Xavier die Welt vor dem bösen Mutanten Magneto und seinen Spießgesellen retten.
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