Twentieth Century Fox of Germany
Programm
X-Men 2
| Verleih | Fox |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2003 |
| Regie | Bryan Singer |
| Darsteller | Sir Patrick Stewart, Hugh Jackman, Sir Ian McKellen |
| Kinostart | 01.05.2003 |
| Einspielergebnis D |
€ 13.577.585 Bes. (EDI) 2.090.609 Bes. (FFA) 2.090.609 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 214.813.155 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Als sich ein anonymer Terrorist als Mutant von extremer Potenz entpuppt, wendet sich die Stimmung in der Gesellschaft wieder einmal gegen Freaks mit Superkräften - unterstützt von dem ominösen Ex-General Stryker, der mit seinen Rachegelüsten der X-Men-Brigade viel Arbeit macht.
Das Sequel zum Science-Fiction-Überraschungshit aus dem Jahr 2000 ist eine actiongeladene, gleichwohl den Geist nicht unterfordernde Superhelden-Comic-Fantasy-Verfilmung, die Bryan Singer mit seinen gewohnten Stars plus Alan Cumming als Neuling gewohnt effektvoll inszenierte.
Quelle: Blickpunkt:Film
- nach oben Ausführliche Besprechung
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Nicht ein paar 100.000, sondern nur drei Jahre brauchte die Evolution für einen gewaltigen Sprung. Die kommerziell sehr erfolgreiche, aber hinter den Möglichkeiten des Stoffs zurückgebliebene Ouvertüre der genetischen Freaks mutiert dank sichtbar aufwändigerer Pflege zu einem gut zweistündigen Comicspektakel, dass nun endlich ist, was der Name einer Hauptfigur bisher nur andeutete: magnetisch. Dieses Morphing eines Versprechens zu seiner Einlösung resultiert in einem Sequel, das von der brillanten Eröffnung an in seinen Actionsequenzen überzeugt, mit Effekten verblüfft, die dem Evolutionszwang der Digital-Illusionisten gerecht werden und darüber hinaus biologische Wunder maskuliner und femininer Natur präsentiert, die im Gesamteindruck nur einen Schluss zulassen: im Kinofrühling werden diesen Mutanten wohl allenfalls Simulanten das Fürchten lehren.
Dass die Konkurrenz von der Matrix schon drei Wochen nach Start der "X-Men" ein nahezu identisches Zielpublikum bedient, ist für beide Filme keine Ideallösung, zeigt aber auch das Selbstbewusstsein der Konkurrenten. Auch ohne die kultige Cyperpunk-Aura des Warner-Rivalen setzt der Fox-Gigant in seinem eigenen Kosmos Ausrufezeichen. Alles ist größer, eleganter, hypnotischer und packender als im Vorgänger, der 25 Millionen Dollar weniger ausgeben durfte und etwas darunter litt, das X-Men-Universum erklären und seine Protagonisten halbwegs gleichwertig einführen zu müssen. Der Nachfolger benötigt keine Vorstellungen mehr, sondern beginnt mit einem furiosen Actionhighlight, das den Zuschauer auf Anhieb erobert und an den Film bindet. In einer virtuosen Harmonisierung von Visual Effects, Soundtrack und dramatischer Inszenierung fällt der blauhäutige Nightcrawler, ein Neuzugang unter den X-Men, im Weißen Haus ein, duelliert sich akrobatisch mit dem Wachpersonal und telportiert sich mit coolen Verpuffungswolken in Sekundenschnelle durch die Gänge, bis nur ein Schuss in letzter Sekunde ihn hindert, die Amtszeit des US-Präsidenten gewaltsam zu verkürzen. Das Attentat verstärkt die bereits im Vorgänger illustrierte Kluft zwischen Menschen und Mutanten, spielt dem Anführer der Intoleranzfraktion endlich die Karte zur Vernichtung der Genfreaks in die Hand. Stryker ist der zentrale bad guy des Films, der aus ganz persönlichen Motiven Rache an den X-oten nehmen will. Die Hauptrolle in seiner Strategie fällt dabei Cerebro zu, das durch Professor Xaviers mächtige Gedankenkontrolle gesteuerte Instrument, in dem jedes Lebewesen der Erde lokalisiert und damit auch vernichtet werden kann. Der Diebstahl der Apparatur in Xaviers Internat ist ein weiterer Actionhöhepunkt des Films und wird schließlich auch sein dramatischer Motor. Denn um den Missbrauch von Cerebro zu verhindern, müssen die beiden Mutantenfraktionen des Vorgängers nun im Team arbeiten. Weitere Plotstränge sind Wolverines Suche nach seiner traumatischen Vergangenheit, seine Zuneigung für Jean Grey, aber auch seine Anziehungskraft auf Magnetos Shapeshifter Mystique. Schließlich wird auch das Unberührbarkeitsdilemma von Teenager Rogue thematisiert, die Figur von Iceman ausgebaut und Wolverine ein weibliches Pendant gegeben, mit dem er sich mit ausgefahrenen Klauen ein für beide wohl befriedigendes S&M-Finale liefern darf. Hier wie auch in anderen Passagen zeigt der Film Sinn für schwarzen Humor, ohne die humanen Aspekte seiner Geschichte aus den Augen zu verlieren. Dass man trotz einer finalen Verlusterfahrung nicht wirklich betroffen ist, liegt an der Vielzahl der Figuren, die eine notwendige enge Bindung fast unmöglich macht. Dass Teamerlebnis ist aber auch die große Stärke der X-Men-Welt, die in diesem zweiten Auftritt im Grunde von zwei Frauen dominiert wird. Die eine verändert virtuos ihre Gestalt, obwohl sie dies nicht nötig hätte, die andere im Schlussbild vielleicht auch, was den Film mit einem originellen Cliffhanger enden lässt. "We'll be watching", verspricht Wolverine - und Millionen werden ihm folgen. kob.
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Verleih Fox O-Titel X-Men 2 Alternativ-/Arbeitstitel X2 Land / Jahr USA 2003 Kategorie Spielfilm Genre Action / Science Fiction Produktionsfirmen The Donner's Company/Bad Hat Harry Drehort Vancouver Drehzeit 17.06.2002 Kinostart 01.05.2003 Laufzeit 130 FSK ab 12 Jahre Bildformat Widescreen Tonformat Dolby/DTS Einspielergebnis D € 13.577.585
Bes. (EDI) 2.090.609
Bes. (FFA) 2.090.609
CharthistoryUSA-Start 02.05.2003, bei 20th Century Fox Boxoffice USA $ 214.813.155 Filmtrailer
Web-Link http://www.x-men-the-movie.com/ http://www.x-men2-derfilm.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Lauren Shuler-Donner, Ralph Winter Koproduzenten Ross Fanger Ausf. Produzenten Avi Arad, Stan Lee, Tom DeSanto, Bryan Singer Regie Bryan Singer Drehbuch Michael Dougherty, Dan Harris Darsteller Sir Patrick Stewart (Professor Charles Xavier), Hugh Jackman (Logan/Wolverine), Sir Ian McKellen (Eric Lensherr/Magneto), Halle Berry (Storm), Famke Janssen (Jean Grey), James Marsden (Scott Summers/Cyclops), Rebecca Romijn (Mystique), Brian Cox (William Stryker), Alan Cumming (Kurt Wagner/Nightcrawler), Bruce Davison (Senator Kelly), Anna Paquin (Rogue), Kelly Hu (Yuriko Oyama), Aaron Stanford (John Allerdyce/Pyro), Katie Stuart (Kitty Pryde), Michael Reid MacKay (Jason 143), Keely Purvis (kleines Mädchen 143), Shawn Ashmore (Bobby Drake/Iceman), Kea Wong (Jubilee), Daniel Cudmore (Colossus), Connor Widdows (Jones), Bryce Hodgson (Artie), Shauna Kain (Siryn), Cotter Smith (Präsident McKenna), Alf Humphreys (Steven Drake), Jill Teed (Madeline Drake), James Kirk (Ronnie Drake), Ty Olsson (Mitchell Laurio) Kamera Newton Thomas Sigel Schnitt John Ottman Musik Michael Kamen, John Ottman Produktionsdesign Guy Dyas, Geoff Hubbard, Helen Jarvis Ton Rob Young Kostüme Louise Mingenbach Casting Roger Mussenden - nach oben Filmpreise
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Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person Bogey - Box Office Germany Award 2003, München 1 Mio. Besucher in 10 Tagen - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Title Art System Vertrieb X-Men 2 - Wolverine's Revenge Game PlayStation 2 NBG X-Men 2 - Wolverine's Revenge Game Xbox NBG X-Men 2 - Wolverine's Revenge Game GameCube NBG X-Men 2 - Wolverine's Revenge Game Game Boy Advance NBG X-Men 2 - Wolverine's Revenge Game PC NBG - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Wolverine, Storm und die anderen haben sich für ihre aktuelle Mission weitere Mutanten wie etwa den deutschstämmigen Nightcrawler alias Kurt Wagner und aufstrebende Nachwuchsrecken wie den eiskalten Iceman oder den feurigen Pyro als Verstärkung geholt. Denn der cholerische Ex-Armeekommandant Stryker ist als neuer Feind wirklich nicht von Pappe. Den müssen die X-Men im Schulterschluss mit Erzfeind Magneto bekämpfen, schließlich versucht Stryker, sämtliche Mutanten - ob gut oder böse - zu vernichten.
Bryan Singers zweite Comicverfilmung entpuppt sich als fulminantes, cleveres Sci-Fi-Sequel mit durchaus eigenständiger Handlung. Größtes Plus ist auch diesmal das herausragende Ensemble um Oscar-Preisträgerin Halle Berry, Ex-Supermodel Rebecca Romijn-Stamos und Charakterdarsteller Patrick Stewart. Dazu gesellen sich hochkarätige Special Effects und das aufwändige Produktionsdesign von Guy Hendrix Dyas ("The Cell"), die diese Fortsetzung zu einem optischen Leckerbissen machen.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Newsarchiv
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