Warner Bros. Pictures Germany
Programm
Wo die Wilden Kerle wohnen
| Verleih | Warner |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2009 |
| Regie | Spike Jonze |
| Darsteller | Max Records, Catherine Keener, Mark Ruffalo |
| Kinostart | 17.12.2009 |
| Einspielergebnis D |
€ 810.376 Bes. (EDI) 146.996 Bes. (FFA) 172.981 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 77.222.184 Charthistory |
| Filmtrailer |
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- nach oben Inhalt & Info
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Max ist ein Kind voller Wut und unkontrollierter Impulse, und doch eine sensitive Seele, die sich allein gelassen fühlt. Nach einem Streit mit seiner gutmütigen, aber überforderten Mutter flüchtet er in eine Traumwelt - auf eine Insel mit monströse wirkenden, im Grunde aber kindlichen Kreaturen, die den wilden Jungen als König akzeptieren. Einige Tage lebt und tollt Max mit den neuen Freunden, bis es auch hier zu Enttäuschungen und Streit kommt. Doch Max weiß, dass jemand auf ihn wartet, der ihn immer lieben wird. Bedingungslos.
Spike Jonzes dritte Regiearbeit nach "Being John Malkovich" und "Adaption" ist seine erste nach eigenem Drehbuch. Dieses erweitert Maurice Sendaks Kinderbuchklassiker durch einen tieferen Einblick in Situation und Beweggründe der Figuren, zeigt die Problematik von Familie, ohne platt zu psychologisieren oder Fundamentalpädagogik zu betreiben. Unsentimental und unkonventionell erzählt, zeigt Jonzes Film eine kindliche Erlebniswelt, die nie übermäßig bedrohlich, sondern unaufdringlich optimistisch und versöhnlich wirkt.
Quelle: Blickpunkt:Film
- nach oben Ausführliche Besprechung
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Spike Jonzes Verfilmung eines berühmten Kinderbuchs beweist, wie traditionell und modern, unkonventionell und unterhaltsam harmonisch koexistieren können.
Fragen, ob kleine Jungs große Monster beherrschen können oder Kreaturen Gliedmaßen abgerissen werden dürfen, wenn deren Reaktion über ein erstauntes "Das war mein Lieblingsarm" nicht hinausgeht, sind von Beginn an überflüssig. Denn die hier gezeigte Welt ist ein Traum, ist eine Zuflucht, die ein Kind nach seinen Erfahrungen und Bedürfnissen gestaltet. In "Wo die wilden Kerle wohnen" hat konventionelles Erzählen kein Zuhause mehr. Es gibt kein schlichtes dramaturgisches Ziel, keinen Bösewicht, der besiegt, keine Prüfung, die bestanden werden muss. Nur den Blick auf die Wirklichkeit eines Kinds durch eine fantastische Brille.
Max (Max Records), ein Junge mit großer Fantasie, fühlt sich allein gelassen. Vom Vater, der die Familie verlassen hat, von der älteren Schwester und der Mutter (Catherine Keener), die seit kurzem einen Freund hat und überfordert ist, wenn Max seine Wut unkontrolliert auslebt. Nach einem Streit reißt Max aus und nimmt mit einem kleinen Boot Kurs zum Horizont. Nach Tagen auf See und einer bedrohlich inszenierten Landung in der Brandung betritt Max eine Insel, auf der eine Handvoll exotischer Kreaturen lebt. Seine Furchtlosigkeit gegenüber diesen Wesen, die nur äußerlich gefährlich, im Grunde aber eher sanft, kindlich gelangweilt oder traurig wirken, und sein in Zerstörungslust explodierender Zorn machen Max zum Freund des Anführers Carol - ein plüschiger Riese, der wie Max aggressive Impulse nicht zügeln kann, aber auch Kreativität in sich trägt. Ein paar Tage lebt der Junge als König unter diesen Geschöpfen, spielt und tollt mit ihnen, bis es durch Carol, Vaterfigur wie auch Spiegelbild, auch hier zum Streit und zur Trennung kommt.
Keine 340 Wörter enthält Maurice Sendaks Kinderbuchklassiker, den Jonze und Koautor Dave Eggers geschickt erweitert haben. Auf beiden Ebenen, der realen und der fantastischen, wird die Problematik von Familie beleuchtet, die unterschiedlichen Temperamente, die Unmöglichkeit, jeden in gleicher Intensität lieben zu können. Eine ausschließlich kindliche Erlebniswelt zeigt sich hier, in der Stimmungen blitzschnell kippen können, Ausgelassenheit und Enttäuschung, Wut und Versöhnung oft nah beieinander liegen. Junge Zuschauer werden nicht unnötig verschreckt, können sich in den Figuren wiedererkennen, gerade auch, weil unbequeme Gefühle nicht tabuisiert werden. Ältere können sich in Interpretationen verlieren und über die Tricks rätseln, die klassische und digitale Techniken verbinden, ohne dass eindeutige Zuordnungen leicht möglich sind. Originelle, unverbrauchte Bilder gibt es hier zu sehen, eine sich ohne aufdringliche Pädagogik entfaltende Magie, die dieses in seiner Entstehungsgeschichte problematische Projekt zu einem erfolgreichen US-Start führte. Ohne Sentimentalität und Unterwerfung an den populären Geschmack. kob.
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Verleih Warner O-Titel Where the Wild Things Are Land / Jahr USA 2009 Kategorie Spielfilm Genre Kinderfilm / Fantasy Produktionsfirmen Legendary Pictures/Warner Bros./Playtone Kinostart 17.12.2009 Laufzeit 101 FSK ab 6 Jahre FBW-Prädikat Besonders wertvoll Einspielergebnis D € 810.376
Bes. (EDI) 146.996
Bes. (FFA) 172.981
CharthistoryUSA-Start 16.10.2009, bei Warner Bros. Boxoffice USA $ 77.222.184 Filmtrailer
Web-Link http://www.wodiewildenkerlewohnen-derfilm.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Tom Hanks, Gary Goetzman, John B. Carls, Vincent Landay Ausf. Produzenten Thomas Tull, Jon Jashni, Scott Mednick, Bruce Berman Regie Spike Jonze Drehbuch Dave Eggers, Michael Goldenberg, Spike Jonze Buchvorlage Maurice Sendak Darsteller Max Records (Max), Catherine Keener (Max' Mom), Mark Ruffalo (Freund), Pepita Emmerichs (Claire) Sprecher James Gandolfini (Carol), Lauren Ambrose (KW), Chris Cooper (Douglas), Catherine O'Hara (Judith), Forest Whitaker (Ira), Paul Dano (Alexander) Sprecher D Jana Pallaske (KW) Kamera Lance Acord Schnitt James Haygood, Eric Zumbrunnen Musik Karen O, Carter Burwell Produktionsdesign K. K. Barrett Kostüme Casey Storm Casting Justine Baddeley, Kim Davis - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Wo die Wilden Kerle wohnen Warner Home Video Germany Blu-ray Disc, ab 6 Kauf Wo die Wilden Kerle wohnen Warner Home Video Germany DVD, ab 6 Kauf Wo die Wilden Kerle wohnen Warner Home Video Germany DVD, ab 6, 97 Min. Leih Wo die Wilden Kerle wohnen Warner Home Video Germany Blu-ray Disc, ab 6, 101 Min. Leih - nach oben Soundtrack
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Original Score Karen O And The Kids Where The Wild Things Are/Wo die wilden Kerle wohnen - nach oben Games zum Film
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Title Art System Vertrieb Wo die wilden Kerle wohnen
Game PlayStation 3 Warner Bros. Interactive Wo die wilden Kerle wohnen
Game Xbox 360 Warner Bros. Interactive Wo die wilden Kerle wohnen
Game Nintendo Wii Warner Bros. Interactive Wo die wilden Kerle wohnen Game Nintendo DS Warner Bros. Interactive - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Max ist ein Kind voller Wut und unkontrollierter Impulse, und doch eine sensitive Seele, die sich allein gelassen fühlt. Nach einem Streit mit seiner gutmütigen, aber überforderten Mutter flüchtet er in eine Traumwelt - auf eine Insel mit monströs wirkenden, im Grunde aber kindlichen Kreaturen, die den wilden Jungen als König akzeptieren. Einige Tage lebt und tollt Max mit den neuen Freunden, bis es auch hier zu Enttäuschungen und Streit kommt. Doch Max weiß, dass jemand auf ihn wartet, der ihn immer lieben wird. Bedingungslos.
Spike Jonzes dritte Regiearbeit nach "Being John Malkovich" und "Adaption" ist seine erste nach eigenem Drehbuch. Dieses erweitert Maurice Sendaks Kinderbuchklassiker durch einen tieferen Einblick in Situation und Beweggründe der Figuren, zeigt die Problematik von Familie, ohne platt zu psychologisieren oder Fundamentalpädagogik zu betreiben. Unsentimental und unkonventionell erzählt, zeigt Jonzes Film eine kindliche Erlebniswelt, die nie übermäßig bedrohlich, sondern unaufdringlich optimistisch und versöhnlich wirkt.
Quelle: mediabiz.de - nach oben FBW-Gutachten
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Kurztext:
Der wilde und jähzornige Max hat eine unglaubliche Fantasie, die ihn nach einem Streit weit weg von den Problemen mit den geschiedenen Eltern und der nervigen Schwester führt. In einem Boot reist er, als Wolf verkleidet, bis auf die Insel der Wilden Kerle, die den kleinen Entdecker sogar als ihren König anerkennen. Dort geht es jedoch nicht nur laut und fröhlich zu, auch hier muss Max lernen, seinen Platz in der Gemeinschaft zu finden. Um die Vorlage des weltbekannten Kinderbuches entspinnt Regisseur Spike Jonze einen außergewöhnlichen Film, der Traum und Wirklichkeit auf unnachahmliche Weise verschmilzt. Sowohl die charaktervollen Masken der liebevoll gestalteten Zottel-Monster wie auch das bezaubernde Szenenbild und die ausgefeilte Filmmusik wirken so stark, dass der Zuschauer jede Minute des Abenteuers voll genießen kann. Mit einer versöhnlichen Botschaft für große und kleine, wilde und zahme Zuschauer!
Gutachten:
Ein lustiger und zugleich tiefgründig-schöner Kinderfilm von Spike Jonze mit fantastischen Bildern, herrlicher Bildgestaltung und einem kindgerechten Soundtrack, getragen von großer Melancholie und Liebe fürs Detail.
Mit der Verfilmung von Maurice Sendaks preisgekrönten gleichnamigen Kinderbilderbuchs ist dem Regisseur ein großer Wurf gelungen. Das Drehbuch nimmt den Geist der literarischen Vorlage wunderbar auf und führt es fort. Darüber hinaus stellt auch die gelungene Umsetzung als Realfilm, statt als Animationsfilm, mit überdimensionalen Puppenfiguren aus Jim Hensons Puppetshop ein großes Wagnis dar, das leicht hätte misslingen können. So zaubert Jonze eine wunderbare, atmosphärisch dichte Geschichte voller Magie und Faszination auf die große Leinwand, genau so, wie es das Kino braucht und sucht. Bemerkenswert, dass er den Zuschauern das Gefühl gibt, einem komplett 'analog' hergestelltem Filmepos beizuwohnen, weil die neueste technischen Möglichkeiten mit den unglaublichen Spezialeffekten nicht augenfällig werden, sondern unbemerkt die Geschichte zu transportieren helfen, statt laut und selbstverliebt auf sich selbst zu verweisen.
Kinogerechte, atemberaubende Landschaftsaufnahmen im fernen Land vor prächtigen Fantasiekulissen, die bereits auf dem Weg des jungen Protagonisten im tosenden Meer vor bedrohlichen Felsklippen und aufpeitschender Brandung einsetzen, ziehen den Zuschauer unaufhaltsam in eine Geschichte hinein, die von Anfang bis Ende spannend erzählt und von großer Zärtlichkeit und Hingabe zu seinen Figuren getragen ist. Unterlegt mit ansprechendem, sehr kindgerechtem Soundtrack mit teils fantastischer, bisweilen surrealer Musik, entsteht ein Klang- und Tonerlebnis, dem sich der Betrachter kaum entziehen kann. Traum- und Realwelt stehen in einem gut ausbalancierten, nachvollziehbaren Verhältnis und so wirkt die Verschmelzung der sehr unterschiedlichen Welten wie aus einem Guss. Für die Liebhaber der literarischen Vorlage besonders interessant, ist die werkgetreue Nähe der opulenten Ausstattung wie Maske und Kostüme und auch der Bauten. Hier stimmt einfach alles bis ins kleinste Detail. Bravo - bravissimo!Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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