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White Noise - Schreie aus dem Jenseits

Horrorthriller, in dem ein Mann aus dem Rauschen des Fernsehers Hilferufe von Toten hören kann.

White Noise - Schreie aus dem Jenseits Großansicht
(Bild: UIP)
Verleih UIP
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA, Kanada u.a. 2004
Regie Geoffrey Sax
Darsteller Michael Keaton, Chandra West, Deborah Unger
Kinostart 24.02.2005
Einspielergebnis D € 817.305
Bes. (EDI) 128.963
Bes. (FFA) 129.506
Charthistory
Boxoffice USA $ 55.865.715
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 23.03.2009 (ZDF)

nach oben Inhalt & Info

Jonathan bekommt rätselhafte Anrufe vom Handy seiner tötlich verunglückten Frau Anna. Dann teilt ihm auch noch der wildfremde Raymond mit, er habe eine Nachricht von Anna für ihn. Zweifelnd besucht Jonathan Raymond, der sein Haus in ein Aufnahmestudio für die Botschaften Verstorbener umfunktioniert hat.JOnathan hört bald nicht nur die Stimme seiner Frau.

Horrorthriller im Stil aktueller Genre-Hits wie "The Grudge" oder "Ring", der die Spannung zwar nicht bis zum Ende aufrecht erhalten kann, aber zum veritablen Hit in den US-Kinos avanciert. Michael Keaton gelingt in dem Regiedebüt von Geoffrey Sax als Witwer mit "sechsten Sinn" ein beachtliches Kino-Comeback.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Nach sechsjähriger Kino-Absenz (nimmt man einen Gastauftritt in "First Daughter" aus) hört Ex-"Batman" Michael Keaton in dem Horrorthriller des Regienovizen Geoffrey Sax Stimmen aus dem Jenseits, die ihn um Hilfe anflehen. Aus unserer Welt kann Keaton nach einem überraschend erfolgreichen US-Startwochenende vernehmen, dass er ein respektables Comeback geschafft hat. Einmal mehr zeigte sich - wie zuletzt beim Haunted-House-Horrorhit "The Grudge - Der Fluch" - der ungebrochene Bann, den übernatürliche Dramen auf das Publikum ausüben.

Drehbuchautor Niall Johnson nimmt das angeblich real existierende "Electronic Voice Phenomenom" (EVP) als Aufhänger für seine Spukstory. Wie schon in "Poltergeist" oder zuletzt "Ring" manifestieren sich Wesen aus dem Jenseits durch das weiße Rauschen eines TV-Geräts. "White Noise" geht aber noch einen Schritt weiter: Die Geister können auch durch das statische Knacken von Radios und Handys mit den Lebenden kommunizieren.

In just jener Situation findet sich der angesehene Architekt Jonathan Rivers (Keaton) wieder, nachdem seine Frau Anna zunächst vermisst und Wochen später tödlich verunglückt aufgefunden wird. Es häufen sich seltsame Vorkommnisse, wie unerklärliche Anrufe von Annas Handy, auf die der trauernde Witwer sich keinen Reim machen kann. Dann wird Jonathan von dem wildfremden Raymond (Ian McNeice) aufgesucht, der ihm mitteilt, er hätte eine Nachricht von Anna für ihn. Nach anfänglicher Ablehnung besucht er Raymond, der sein Haus in ein Aufnahmestudio für die Botschaften Verstorbener umfunktioniert hat. Nachdem Jonathan erstmals Annas Stimme auf Band vernimmt, ist er überzeugt und alsbald ebenso besessen wie Raymond. Dieser findet wenig später einen rätselhaften gewaltsamen Tod. Jonathan vernimmt fortan nicht nur die Stimme seiner Frau, sondern kann durch seine übernatürlichen Wahrnehmungen auch anderen helfen. Ein weiterer Plottwist führt ihn auf die Spur eines Serienkillers.

Keaton tritt nach missglückten Komödien wie "Jack Frost" und "First Daughter" erstmals wieder in einer ernsthaften Rolle auf. Mit ausdrucksstarken Augenbrauen und gewohnt unterschwellig sarkastischem Flair spielt er den Witwer mit dem sechsten Sinn, der Kontakt mit dem "Ghost" seiner geliebten Frau aufnehmen will. Letztlich hält der Film nicht ganz, was die reizvolle Prämisse verspricht: Vor allem aufgrund der Unerfahrenheit von Regisseur Sax bleibt die emotionale Komponente leblos wie die herumflimmernden Geisterwesen. Auch Nebendarstellerin Deborah Kara Unger als EVP-Gläubige, die sich mit Jonathan anfreundet, kann in ihrer Rolle wenig an Substanz hinzufügen. Das Gruselelement kommt ebenfalls nur verhalten zum Einsatz, da trotz obligatorischer Schockmomente keine dramatische Spannung aufrechterhalten werden kann. Da die kostengünstige Produktion schon in Kürze schwarze Zahlen schreiben wird, gibt es nichts weiter zu meckern. ara.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih UIP
O-Titel White Noise
Land / Jahr USA/Kanada/Großbritannien 2004
Kategorie Spielfilm
Genre Horror / Thriller
Produktionsfirmen White Noise UK/Brightlight Pict. u.a.
Kinostart 24.02.2005
Laufzeit 98
FSK ab 16 Jahre
Bildformat 35 mm/Cinemascope
Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS
Einspielergebnis D € 817.305
Bes. (EDI) 128.963
Bes. (FFA) 129.506
Charthistory
USA-Start 07.01.2005, bei Universal
Boxoffice USA $ 55.865.715
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.whitenoise-film.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Paul Brooks, Shawn Williamson
Ausf. Produzenten Simon Brooks, Stephen Hegyes, Scott Niemeyer, Norm Waitt
Regie Geoffrey Sax
Drehbuch Niall Johnson
Darsteller Michael Keaton (Jonathan Rivers), Chandra West (Anna Rivers), Deborah Unger (Sarah Tate), Ian McNeice (Raymond Price), Sarah Strange (Jane), Nicholas Elia (Mike Rivers), Mike Dopud (Detective Smits), Marsha Regis (Polizistin), Brad Sihvon (Pfarrer), Mitchell Kosterman (Arbeiter), L. Harvey Gold (Geschäftsmann), Amber Rothwell (Susie Tomlinson), Suzanne Ristic (Mary Freeman), Keegan Connor Tracy (Mirabelle), Bruce Dawson (Mark), Miranda Frigon, Aaron Douglas, Anthony Harrison, Benita Ha, Peter Bryant, April Telek
Kamera Chris Seager
Schnitt Nick Arthurs
Musik Claude Foisy
Produktionsdesign Michael S. Bolton, Greg Venturi
Ton William Skinner
Kostüme Karen Matthews
Casting Maureen Webb
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
White Noise - Schreie aus dem Jenseits Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 94 Min. Kauf
White Noise - Schreie aus dem Jenseits Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 94 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Unter ungeklärten Umständen kommt Anna, die Frau des Architekten Jonathan Rivers, zu Tode. Wenig später erhält Rivers seltsame Anrufe von deren Handy. Als ihm auch noch der mit den Toten per EVP (Electronic Voice Phenomenon) in Kontakt stehende Raymond Nachrichten der Gattin übermittelt, schaltet Rivers selbst auf Empfang. Schnell erhält auch er Botschaften der Verblichenen, die auf ihr schreckliches Ableben verweisen. Verstört und aufgerüttelt beginnt Jonathan nun auf eigene Faust mit Ermittlungen.

Mit seinem preiswert produzierten US-Überraschungshit schwimmt auch TV-Regisseur Geoffrey Sax auf der Erfolgswelle, die die Sub-Gattung der Mystery-Horrorfilme á la "Blair Witch Project" oder "The Ring" trägt. Dabei erweist sich sein vorhersehbares Werk als düstere, technisch einwandfrei umgesetzte Gruselmär, die mangels eines kohärenten Plots weitgehend auf bekannte Schockeffekte, verquere Audio-Spielereien und die Präsenz von Alt-"Batman" Michael Keaton setzt. Eine typische Genre-Arbeit für weniger anspruchsvolle Genre-Freunde.

Quelle: mediabiz.de

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