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What Happened to Monday?

SciFi-Drama um Siebenlinge, von denen eine eines Tages verschwindet.

What Happened to Monday? Großansicht
(Bild: Splendid (Paramount))
Verleih Splendid (Paramount)
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Großbritannien, Frankreich u.a. 2017
Regie Tommy Wirkola
Darsteller Noomi Rapace, Glenn Close, Willem Dafoe
Kinostart 12.10.2017
Einspielergebnis D € 556.634
Bes. (EDI) 74.346
Bes. (FFA) 73.017
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 12.10.2017 (Netflix (VoD))

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Verleih Splendid (Paramount)
O-Titel What Happened to Monday
Alternativ-/Arbeitstitel Seven Sisters
Land / Jahr Großbritannien/Frankreich/Belgien/USA 2017
Kategorie Spielfilm
Genre Science Fiction / Thriller
Kinostart 12.10.2017
Laufzeit 124
FSK ab 16 Jahre
FBW-Prädikat Wertvoll
Einspielergebnis D € 556.634
Bes. (EDI) 74.346
Bes. (FFA) 73.017
Charthistory
Filmtrailer Video
Web-Link http://splendid-film.de/what-happened-to-monday
nach oben Cast & Crew
Produzenten Raffaella De Laurentiis, Fabrice Gianfermi, Philippe Rousselet
Koproduzenten Max Botkin, Serge de Poucques, Sylvain Goldberg, Nadia Khamlichi, Adrian Politowski, Gilles Waterkeyn, Kerry Williamson
Ausf. Produzenten Thierry Desmichelle, Guy Stodel
Ausf. Co-Producer. Matthew Feitshans
Regie Tommy Wirkola
Drehbuch Max Botkin, Kerry Williamson
Darsteller Noomi Rapace, Glenn Close, Willem Dafoe, Marwan Kenzari, Christian Rubeck, Pål Sverre Hagen, Tomiwa Edun, Cassie Clare, Cameron Jack, Clara Read, Kirsty Averton, Lucy Pearson
Kamera José David Montero
Schnitt Martin Stoltz
Musik Christian Wibe
Produktionsdesign Joseph A. Hodges
Kostüme Oana Paunescu
Casting Gillian Hawser, Liliana Toma
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
What Happened to Monday? WVG Medien DVD, ab 16, 120 Min. Kauf
What Happened to Monday? WVG Medien Blu-ray Disc, ab 16, 124 Min. Kauf
What Happened to Monday? (Limited Edition)
Nicht lieferbar
WVG Medien Blu-ray Disc, ab 16, 124 Min. Kauf
What Happened to Monday? WVG Medien DVD, ab 16, 120 Min. Leih
What Happened to Monday? WVG Medien Blu-ray Disc, ab 16, 124 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

In der nahen Zukunft darf jede Familie wegen Überbevölkerung nur noch ein Kind haben - was von der totalitären Regierung gnadenlos durchgesetzt wird. Nur mit einem Trick gelingt es Terrence zu verheimlichen, dass er sieben Töchter hat: In der Öffentlichkeit tritt immer nur eine auf und nennt sich "Karen". Als eine der jungen Frauen - genannt Monday - spurlos verschwindet, rätseln die anderen Sechs, ob ihnen der Staat auf die Spur gekommen ist oder es einen anderen Grund gibt.

Tommy Wirkola hat's raus, wie man berauschende Genre-Unterhaltung mit großem Look und dem nötigen Augenzwinkern erzählt. Drei Jahre nach seinem Überraschungshit "Hänsel & Gretel: Hexenjäger" wagt er sich an eine Dystopie, die allerdings ihr ernstes Thema vor allem als Vorlage für jede Menge Thrills, Action und Wendungen verwendet. Noomi Rapace begeistert in einer siebenfachen Rolle, an ihrer Seite spielen große Namen wie Willem Dafoe und Glenn Close.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

In einer Gesellschaft, in der jede Familie nur noch ein Kind haben darf, geben sich sieben Schwestern als eine einzelne Frau aus. Düstere Dystopie, die ihr ernstes Thema als Vorlage für viel Action und Überraschungen verwendet.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: WertvollKurztext:

In einer nicht allzu fernen Zukunft nimmt die Überbevölkerung der Erde drastisch zu. Um die ultimative Katastrophe zu verhindern, beschließt die Regierung die sogenannte Ein-Kind-Regelung. Ab dem Zweitgeborenen muss jedes Kind abgegeben und in einen künstlichen Kryo-Schlaf versetzt werden - bis die Welt soweit ist, für wirklich alle genügend Ressourcen bereitstellen zu können. Als in einem Krankenhaus kurze Zeit später Siebenlinge geboren werden, weiß ihr Großvater Terrence, dass er nun schnell handeln muss, nachdem bei der Geburt seine eigene Tochter Karen gestorben ist. Er nimmt alle sieben mit nach Hause und zieht sie dort groß. Jede der Schwestern erhält den Namen eines Wochentages - und darf auch nur entsprechend an jenem Tag als Karen Settman nach draußen gehen. Dreißig Jahre später leben alle sieben Schwestern noch immer zusammen. Und dennoch gibt es weiterhin für die Außenwelt nur eine Karen. Bis eines Tages Monday nicht mehr nach Hause kommt. Und das gemeinsame Geheimnis aufzufliegen droht. Schon die Ausgangsstory von WHAT HAPPENED TO MONDAY? von Tommy Wirkola klingt faszinierend und erinnert an viele klassische Science-Fiction-Dystopien. Und doch ist eine der Stärken des Thrillers, dass neben einer auch visuell beeindruckenden Zukunftsvision auch viele aktuelle Themen wie Überbevölkerung, Zwei-Klassen-Gesellschaft oder Genmanipulation angesprochen werden. So kann der Zuschauer direkt an die Geschichte andocken und der Heldin des Films, Karen Settman, mit atemloser Spannung folgen. Noomi Rapace gelingt das fulminante Kunststück, gleich sieben Charaktere darzustellen, die sich in Kostüm und Maske zwar unterscheiden, doch deren wahre Prägung Rapace erst durch kleine feine Verschiebungen in ihrer Mimik und Gestik deutlich macht. Als Zuschauer wird man von Minute zu Minute stärker hineingezogen in den Sog der geschickt verwobenen Geschichte, an deren Ende ein von hoher Action und Gewalt geprägter Showdown steht. WHAT HAPPENED TO MONDAY? ist ein klug gebauter und clever erzählter Actionthriller, der von einer Welt von morgen erzählt und dabei wichtige Fragen von heute stellt.

Gutachten:

WHAT HAPPENED TO MONDAY? ist ein dystopischer Science Fiction-Thriller in der Tradition von SOYLENT GREEN, IN TIME und MINORITY REPORT, der auf clevere Weise die aktuelle Problematik der Überbevölkerung mit einer schauspielerischen Tour de Force verbindet, in der die schwedische Schauspielerin Noomi Rapace alle sieben Charaktere auf nuanciert unterschiedliche Weise darstellt.
2073, in einer Zeit, in der Überbevölkerung und Hungersnot die Regierungen gezwungen haben, eine drastische Ein-Kind-Politik zu etablieren, leben sieben identische Schwestern eine geheime Existenz in der Wohnung ihres Großvaters (Willem Dafoe). Das Ministerium, das von der radikalen Nicolette Cayman (Glenn Close) geleitet wird, erzwingt eine strenge familienplanende Agenda, der sich die Schwestern widersetzen, indem sie abwechselnd die Identität einer einzigen Person übernehmen: Karen Settman. Unterrichtet von ihrem Großvater, der sie nach den Wochentagen benannt hat, kann jede einmal wöchentlich im Rahmen der gemeinsamen Identität nach draußen gehen, ist aber letztlich nur frei im gemeinsamen Gefängnis. Bis eines Tages Monday nicht nach Hause kommt. Die Suche nach ihr löst eine Eskalation der Gewalt aus, der die Schwestern nach und nach zum Opfer fallen, nicht ohne allerdings Caymans düsteres Geheimnis aufzudecken: Statt die 'überzähligen' Kinder nur einzufrieren, werden diese eingeäschert - eine Wendung, die an den Klassiker SOYLENT GREEN anknüpft.
Es gelingt dem norwegischen Genreregisseur Tommy Wirkola, zunächst eine dichte Atmosphäre in der heimischen Wohnung der sieben Schwestern zu inszenieren, in der sich die komplexen Verhältnisse der sehr unterschiedlichen Frauen zueinander abbilden. In der zweiten Hälfte des Films geht die Spannungsdramaturgie in gewalttätigen Verfolgungsjagden auf, die spannend inszeniert sind.
Produzentin Raffaella de Laurentiis setzt in diesem Genrefilm mit hohen Production Values das Konzept ihres Vaters fort, europäisch basierte internationale Produktionen mit Blockbusterpotential zu produzieren. Innerhalb des Genres kann dieser Film als erfreulicher Vertreter betrachtet werden, der sowohl als Schauspielerfilm wie auch als zeitkritischer Thriller funktioniert. Allerdings teilt er auch die Schwächen seiner amerikanischen Entsprechungen: dramaturgische Lücken und Unwahrscheinlichkeiten fallen gelegentlich auf, die aber, so scheint es, in Kauf genommen wurden, um Plotpoints zu platzieren.
Die Jury bewertet die Relevanz des Themas und die Virtuosität der schauspielerischen Leistungen in diesem Film als erfreulich und ungewöhnlich in generischem Kontext. Die Form der gewaltbasierten Actiondramaturgie rechtfertigt sich, um die Ernsthaftigkeit der Thematik einem möglichst großen Publikum spannend zugänglich zu machen.
Die Jury vergibt daher eingedenk der marginalen dramaturgischen Schwächen und aufgrund der deutlichen Stärken das Prädikat wertvoll.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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