Wenn Träume fliegen lernen
| Verleih | Buena Vista |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA, Großbritannien 2004 |
| Regie | Marc Forster |
| Darsteller | Johnny Depp, Kate Winslet, Julie Christie |
| Kinostart | 10.02.2005 |
| Einspielergebnis D |
€ 2.858.797 Bes. (EDI) 479.235 Bes. (FFA) 561.406 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 51.613.985 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Der schottische Autor James M. Barrie begegnet der schönen Witwe Sylvia. Nicht nur mit ihr, sondern auch mit ihren vier vaterlosen Jungen verbindet ihn bald eine herzliche Freundschaft. Der Familienalltag inspiriert Barrie zu "Peter Pan". Erst muss er Überzeugungsarbeit bei seinem Impresario und der Theatertruppe leisten, bis die Premiere im Dezember 1904 stattfinden kann.
Nachdem er sich mit "Monster's Ball" als Regietalent bewiesen hat, präsentiert Marc Forster seine nächste Hollywoodproduktion: Er erzählt herzergreifend von der Entstehungsgeschichte des Klassikers "Peter Pan". Vor allem Johnny Depp in der Hauptrolle macht dieses subtil gesponnene Märchen zu einer melancholischen Fabel über die Freude an der Kindheit.
Quelle: Blickpunkt:Film
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"Peter Pan", der kleine Junge, der sich dem Erwachsensein verweigert, ist nicht nur Symbol ewiger Kindheit, sondern steht auch für Sehnsucht nach Unschuld und heiler Welt. Marc Forster ließ sich in "Finding Neverland" von der Freundschaft zwischen Peter-Pan-Erfinder James M. Barrie und der Llewelyn Davies-Familie inspirieren. Im Mittelpunkt steht "Magier" Johnny Depp, der nicht nur das Theaterpublikum auf, sondern auch die Filmzuschauer vor der Leinwand verzaubert.
Seit der ersten Verfilmung des Märchenspiels als Stummfilm 1924 wurde die liebenswerte Figur immer wieder auf Zelluloid gebannt. Ob Disneys erfolgreicher Zeichentrickfilm "Peter Pan's heitere Abenteuer" (1953), die Fortschreibung fast 50 Jahre später mit "Peter Pan - Neue Abenteuer in Nimmerland", Steven Spielbergs "Hook" (1991) oder P.J. Hogans aufwändiges Fantasy-Abenteuer "Peter Pan" (2003), der das Land der Feen und Elfen in neuem Glanz erstrahlen ließ - Millionen begeisterten sich an "Nimmerland".
Der Ansatz von Marc Forster ist ein anderer, er macht uns mit dem schottischen Autor James M. Barrie bekannt, der die saturierte Londoner Theaterszene aufmischen und erneuern wollte. Nach dem Theaterstück "The Man Who Was Peter Pan", einer fiktionalen Serie von Gesprächen zwischen Barrie und den Llewelyn Davies-Jungen, entwirft Forster mit großer Fabulierkunst die Entstehungsgeschichte der klassischen Kinderfigur. Ausgangspunkt der Story ist Barries Begegnung mit der schönen Witwe Sylvia im Kensington Park. Nicht nur mit der Mama, auch mit den vier vaterlosen Jungen verbindet ihn bald eine herzliche Freundschaft. Er lässt mit ihnen Drachen steigen, spielt Cowboy und Indianer, ermuntert die aufgeweckten Kids, selbst ein kleines Theaterstück zu schreiben. Vom ganz normalen Familienalltag lässt er sich zum Klassiker "Peter Pan" inspirieren und muss nicht nur beim Impresario Überzeugungsarbeit leisten, sondern auch bei der Truppe - nicht jeder Schauspieler findet es spannend in einem Hundefell auf der Bühne zu agieren. Die Premiere (im Dezember 1904), zu dem Barrie 35 Heimkinder einlädt, wird ein Riesenerfolg. Doch Tragik und Tod lassen nicht auf sich warten.
Es ist egal, was stimmt und was nicht, Forsters Erzählung ist herzergreifend und rührt zu Tränen, ohne in Kitsch zu verfallen. Bestens besetzt die Kinder, vor allem Freddie Highmore in der Rolle des kleinen Peter, der als Pan-Vorbild fungiert, dazu Julie Christie als resolute Großmutter, Kate Winslet als todkranke Sylvia (die auf der Bühne schon "Wendy" spielte), Radha Mitchell als Barries unglückliche Gattin. Johnny Depp macht dieses subtil gesponnene Märchen zu einer melancholischen Fabel über die Freude an der Kindheit, zu einer Reise ins Reich der Imagination, wo auch Erwachsene, die den Verlust der Jugend betrauern, schieres Glück empfinden. "Peter Pan" - neben "Superman" weltweites Idol - weckt Erinnerung an eine Zeit der Unbeschwertheit, Unschuld und Unverbildetheit. Trotz "Harry Potter" & Co. beeindruckt diese Hymne auf die Fantasie und den Willen, seine Träume zu leben. "It's magical" flüstert Johnny Depp den Sprößlingen in einer Szene zu. Wer will ihm da widersprechen? mk.
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Verleih Buena Vista O-Titel Finding Neverland Land / Jahr USA/Großbritannien 2004 Kategorie Spielfilm Genre Drama Produktionsfirmen Film Colony Kinostart 10.02.2005 Laufzeit 101 FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung) Bildformat 35 mm/Cinemascope Tonformat Dolby-SRD Einspielergebnis D € 2.858.797
Bes. (EDI) 479.235
Bes. (FFA) 561.406
CharthistoryUSA-Start 12.11.2004, bei Miramax Boxoffice USA $ 51.613.985 Filmtrailer
Web-Link http://www.wenn-traeume-fliegen-lernen.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Richard N. Gladstein, Nellie Bellflower Koproduzenten Michael Dreyer Ausf. Produzenten Bob Weinstein, Harvey Weinstein, Michelle Sy, Gary Binkow, Neal Israel Regie Marc Forster Drehbuch David Magee Buchvorlage Allan Knee Darsteller Johnny Depp (Sir J. M. Barrie), Kate Winslet (Sylvia Llewelyn Davies), Julie Christie (Mrs. Emma du Maurier), Radha Mitchell (Mary Ansell Barrie), Dustin Hoffman (Charles Frohman), Eileen Essel (Mrs. Snow), Freddie Highmore (Peter Llewelyn Davies), Joe Prospero (Jack Llewelyn Davies), Nick Roud (George Llewelyn Davies), Luke Spill (Michael Llewelyn Davis), Ian Hart (Sir Arthur Conan Doyle), Kelly Macdonald (Peter Pan), Mackenzie Crook (Jaspers-Usher), Jimmy Gardner (Mr. Snow), Paul Whitehouse (Bühnenmanager) Kamera Roberto Schaefer Schnitt Matt Chesse Musik Sir Elton John, Jan A.P. Kaczmarek Produktionsdesign Gemma Jackson, Peter Russell Ton David Crozier Kostüme Alexandra Byrne Casting Kate Dowd - nach oben Filmpreise
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Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person 77. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2004, Los Angeles, 27.02.2005 Beste Musik Jan A.P. Kaczmarek - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Songtrack Diverse Finding Neverland - Wenn Träume fliegen lernen - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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London, Anfang des 19. Jahrhunderts. Auf der Suche nach Inspiration stolpert der schottische Bühnenautor J.M. Barrie im Park über eine vierköpfige Jungen-Bande, die von ihrer bezaubernden Mutter Sylvia begleitet wird. Auf Anhieb findet Barrie einen Draht zu den wilden, abenteuerlustigen Buben; Peter, der jüngste Spross, wird gar das Vorbild zu Peter Pan. Doch während beruflich alles nach Plan läuft - "Peter Pan" wird ein sensationeller Erfolg -, geht Barries Ehe in die Brüche, und Sylvia erkrankt unheilbar an Krebs.
Mit seinem liebevollen Porträt des "Peter Pan"-Autoren J.M. Barrie verpackt "Monster's Ball"-Macher Marc Forster Literaturgeschichte amüsant als US-Großproduktion. Wie Erlebtes und Imagination miteinander verschmelzen, wie Liebe beflügelt und was es heißt, im Geist immer auch mit den Augen eines Kindes sehen zu können, das führt der Regisseur mit leichter Hand vor. Gleichzeitig ist Johnny Depps Leistung als Barrie genial, derweil Kate Winslet ihm als Muse in nichts nachsteht. Ein magischer Film für alle, die das Leben lieben.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Newsarchiv
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