Superbanner
 

Weißt was geil wär...?!

Sympathische Komödie um die romantischen Turbulenzen zweier Möchtegern-Jungfilmer.

Weißt was geil wär...?! Großansicht
(Bild: Kinowelt)
Verleih Studiocanal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Deutschland 2007
Regie Mike Marzuk
Darsteller Axel Schreiber, Isaak Dentler, Nadja Bobyleva
Kinostart 01.11.2007
Einspielergebnis D € 32.200
Bes. (EDI) 6.050
Bes. (FFA) 6.322
Charthistory
Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

Geil wäre es, einen eigenen Film zu drehen, finden die Kumpel Heinz und Tommy. Doch dazu fehlt ihnen nicht nur das Konzept, sondern irgendwie alles. Kurzerhand wird Schauspielschülerin Lisa in ihre WG aufgenommen, das bringt nicht nur das WG-Klima, sondern auch die Hormone der Jungs in Schwung, vor allem die von Tommy.

Von den Machern des "Die wilden Kerle"-Franchises produziertes, sympathisches Regiedebebüt von Mike Marzuk um die romantischen Turbulenzen zweier Möchtegern-Jungfilmer. Die jungen, unverbrauchten Schauspieler machen eine gute Figur und zum Happy End gibt's noch eine Schlusspointe.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Im Regiedebüt von Mike Marzuk geraten zwei schnarchnasige Studenten in jede Menge Turbulenzen mit dem anderen Geschlecht - dabei wollen sie doch eigentlich bloß einen Film drehen.

"Weißt, was geil wär...?!" - diese salopp formulierte Frage stellen sich die beiden Kumpel Tommy (Axel Schreiber) und Heinz (Isaak Dentler), nachdem sie in einer clever montierten Eingangssequenz in klugschwätzerischer Manier Kommentare zu einem Film abgeben, den sich beide auf dem Sofa ihrer chaotischen Bude ansehen. Über die Antwort herrscht bei beiden Einigkeit: einen eigenen Film drehen, und zwar etwas Besseres als die furchtbaren Liebesschnulzen aus deutschen Landen. Ihr Konzept hat bloß ein Problem: es gibt kein Konzept. Das hat zwei Gründe: zum einen ist ihr Ideenreservoir so leer wie ihr Kühlschrank, zum zweiten versteht das Duo zwar etwas von Pizza Salami, Afri Cola und Videospielen, aber eben nicht vom filmischen Handwerk. Schon das Ausarbeiten eines Drehbuchs stellt ein unüberwindbares Hindernis dar. Da ist es nicht gerade förderlich, dass Heinz nicht einmal die Begriffe Dialog und Monolog unterscheiden kann - was ihn dank seines selbstbewussten Auftretens nicht davon abhält, sich vor der Seriendarstellerin Marie als Regisseur auszugeben, um sie mit der Aussicht auf eine Rolle in die Horizontale zu locken, während der adrette, aber schüchterne Tommy immer noch seiner Ex Annabel nachweint. Als Heinz' Vater seinem Sohn, genau wie Tommy ein Experte in chronischer Uni-Schwänzerei, den ohnehin nicht gerade üppig sprudelnden Geldhahn zudreht, nehmen die Möchtegern-Filmer kurzerhand die praktischerweise als Schauspielschülerin durch die Weltgeschichte ziehende Lisa (erfrischend: Nadja Bobyleva) als Mitbewohnerin auf, die ihren Freund zu Beginn in flagranti mit Annabel erwischt hat. Lisa bringt mit ihrer impulsiven, lebensfrohen Art nicht nur das WG-Klima in Schwung, sondern auch die Hormone ihrer männlichen Vermieter - vor allem die von Tommy.

Es entspinnt sich das übliche Gefühlswirrwarr zwischen allen Beteiligten - auch Annabel und Marie haben ein Wörtchen mitzureden -, Heinz und Tommy zoffen sich, schlagen sich - und vertragen sich rechtzeitig zum obligatorischen Liebes-Happy End, für das sich Regisseur und Autor Murzak einen überraschenden und dennoch mit dem Beginn korrespondierenden netten Schlussgag aufgespart hat. Die im Film integrierte Kritik an der heimischen Beziehungskistenproduktion bleibt indes zahnlos. Dafür sind Plot und Figuren zu wenig originell und subversiv angelegt - was nicht verwundert vor dem Hintergrund, dass die Macher von SamFilm mit Filmen wie "Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit" (dass der in "Weißt, was geil wär?!" gut sicht- und hörbar untergebrachte Film von seinen Schöpfern in der Pornoecke der Videothek eingeordnet wird, ist ein Insider-Gag) erfolgreich in eben jenem Genre wilderten. Trotzdem sollte der von seinen unverbrauchten Darstellern gut gespielte Film ein junges Stadtpublikum dazu bringen können, der Frage "Weißt, was geil wär...?!" ernsthaft interessiert nachzugehen. ako.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Mediathek
Großansicht
Bild 1 von 17

...(17 Bilder)

Text.
Bild: ...Filmdetails

Flashplayer wird geladen ...
  • Szene aus Weißt was geil wär...?!
 
nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Studiocanal
O-Titel Weißt was geil wär...?!
Land / Jahr Deutschland 2007
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Produktionsfirmen SamFilm
Kinostart 01.11.2007
Erster Verleiher Kinowelt
Laufzeit 97
FSK ab 12 Jahre
Einspielergebnis D € 32.200
Bes. (EDI) 6.050
Bes. (FFA) 6.322
Charthistory
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.WWGW.kinowelt.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Andreas Ulmke-Smeaton, Ewa Karlström
Koproduzenten Mike Marzuk
Regie Mike Marzuk
Drehbuch Mike Marzuk
Darsteller Axel Schreiber (Axel Schreiber), Isaak Dentler (Heinz Gerner), Nadja Bobyleva (Lisa Hermann), Hedwig Posdzich (Omi), Nicholas Reinke (Bruno), Tina Grawe (Annabel), Philippine Pachl (Marie)
Kamera Ian Blumers
Schnitt Mike Marzuk
Musik Bernhard Drax
Produktionsdesign Manfred Döring
Kostüme Eva Braedt
Maske Sandra Lipps
Casting Mike Marzuk, Dennis Winter
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Weißt was geil wär...?!
Nicht lieferbar
STUDIOCANAL Home Entertainment Sales DVD, ab 12, 93 Min. Kauf
Weißt was geil wär...?!
Nicht lieferbar
Kinowelt Home Entertainment DVD, ab 12, 93 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Weißt was geil wär...?! Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Geil wäre es, einen eigenen Film zu drehen, finden die vor allem im organisierten Nichtstun versierten Kumpel Heinz und Tommy. Doch dazu fehlt ihnen zunächst einmal nicht nur das Konzept, sondern irgendwie alles, was man benötigt, um eine Filmproduktion zu stemmen. Kurzerhand wird die lebenslustige Schauspielschülerin Lisa in ihre WG aufgenommen, die das nötige Knowhow beisteuern soll. Das bringt nicht nur das WG-Klima, sondern auch die Hormone der Jungs in Schwung, vor allem die von Tommy.

Von den Machern der "Die wilden Kerle"-Franchise produziertes und überaus sympathisches Regiedebüt von Mike Marzuk um die romantischen Turbulenzen zweier Möchtegern-Jungfilmer. Die jungen, unverbrauchten Schauspieler machen eine gute Figur in dem insgesamt eher zahmen Spaß, der für nur 100.000 Euro in 21 Tagen entstand, und dem man den Enthusiasmus seiner Macher jederzeit ansieht. Im Kino stieß das Debüt unverdient auf Missachtung.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Pressestimmen

Der von seinen unverbrauchten Darstellern gut gespielte Film könnte ein junges Stadtpublikum dazu bringen, der Frage "Weißt, was geil wär...?!" ernsthaft interessiert nachzugehen.

Blickpunkt:Film

"Weißt, was geil wär...?!" ist nun nicht so bahnbrechend gelungen, wie Marzuks Protagonisten sich das vorgestellt hätten. Aber die Liebes- und Selbstfindungskomödie kommt frisch und ungezwungen des Weges, die Hauptdarsteller sprühen vor Elan und das Mini-Budget von 100.000 Euro, das nur 21 Drehtage zuließ und somit viel Spontaneität und Improvisation forderte, hat sich auf die Energie des Teams offensichtlich nur positiv ausgewirkt.

Süddeutsche Zeitung, 2. November 2007

Mediabiz Datenbank

News

mehr News

Programmplaner

  • Film

    Vorschau bis: KW 2025/51

    Alle deutschen Kinostarts und TV-Movie-Sendetermine plus geplante, laufende und fertiggestellte deutsche und internationale Produktionen.

    Heute neu:

    Gemeldete Starts:
    2
    Aufgenommene Filme:
    26
    Filmkritiken:
    0