Was das Herz begehrt

Jack Nicholson erleidet einen Herzanfall und verliebt sich daraufhin in Diane Keaton, die Mutter seiner jüngeren Freundin. Sein Arzt Keanu Reeves auch.

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Verleih Warner
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2003
Regie Nancy Meyers
Darsteller Jack Nicholson, Diane Keaton, Keanu Reeves
Kinostart 12.02.2004
Einspielergebnis D € 18.006.334
Bes. (EDI) 3.008.449
Bes. (FFA) 3.008.449
Charthistory
Boxoffice USA $ 124.590.960
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Harry Langer ist ein in die Jahre gekommener Musikmanager mit einem Faible für junge Frauen wie Marin. Die Dinge ändern sich radikal, als Harry eine Herzattacke im Strandhaus von Marins Mutter Erica erleidet. Als Marin ihn in den Händen von Erica zurücklässt, verliebt sich Harry zu seiner eigenen Überraschung in die "ältere" Frau. Allerdings hat er einen Rivalen: seinen jungen und attraktiven Arzt.

Was Frauen wollen, ist mittlerweile Spezialität von Regisseurin und Drehbuchautorin Nancy Meyers. Diese Expertise beweist sie nun erneut mit der romantischen Komödie, in der Jack Nicholson ("Die Wutprobe") und Diane Keaton ("Vater der Braut"-Reihe) erstmals gemeinsam vor der Kamera stehen. Die beiden hochkarätigen Veteranen agieren beherzt und nehmen es mit jeder aktuellen polierten Hochglanz-Hollywoodproduktion auf.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Was Frauen wollen, ist mittlerweile Spezialität von Regisseurin und Drehbuchautorin Nancy Meyers. Diese Expertise beweist sie nun erneut mit der romantischen Komödie, in der Jack Nicholson ("Die Wutprobe") und Diane Keaton ("Vater der Braut"-Reihe) erstmals gemeinsam vor der Kamera stehen. Die beiden hochkarätigen Veteranen agieren beherzt in dieser Variante der uralten Lovestory, bei der die Protagonisten einander zunächst ablehnen, sich ineinander verlieben, Komplikationen eintreten, um sich schließlich doch noch selig in die Arme zu sinken. Dennoch findet sich für eine polierte Hochglanz-Hollywoodproduktion ein kleiner, aber entscheidender Unterschied: Die Frau im Mittelpunkt ist stolz(e) 57 Jahre alt!

Ältere Männer, die Beziehungen mit (wesentlich) jüngeren Partnerinnen führen, sind lange akzeptierter Standard. Zu dieser Spezies gehört auch Harry Sanborn (Nicholson), ein steinreicher 63-jähriger New Yorker Geschäftsmann, der noch nie mit einer Frau über 30 zusammen war. Seine neueste Flamme ist die junge Auktionärin Marin (Amanda Peet aus "Identität"), mit der er erstmals ein Wochenende im Hamptoner Strandhaus ihrer Mutter Erica (Keaton) verbringt. Erica, eine erfolgreiche Broadwayautorin, platzt unerwartet mit ihrer Schwester (eine sträflich unterbeschäftigte Frances McDormand) herein und kommt so in den Genuss, Harry in seiner Unterwäsche kennen zu lernen. Am selben Abend erliegt Harry nicht Marins sexy Charme, sondern beim Vorspiel beinahe einem leichten Herzinfarkt. Folglich muss er sich ein paar Tage im Strandhaus erholen, während Marin zurück in die Stadt fährt. Und so kommen sich die geschiedene Erica, deren Liebesleben seit Jahren auf Eis liegt, und der unverbesserliche Frauenheld, der sich in (Film-)Wahrheit nach einer monogamen Beziehung sehnt, nach anfänglicher Zankerei immer näher und landen am dritten Tag miteinander im Bett. Erica verliebt sich nun unsterblich in Harry, der seinerseits kalte Füße bekommt und das Weite sucht. Totunglücklich tröstet sich Erica mit dem 36-jährigen Arzt Julian (ausgesprochen charmant: Keanu Reeves), doch sie kann Harry nicht vergessen, und im Romantiker-Mekka Paris kommt es zu den Klängen von Edith Piafs Klassiker "Ma vie en rose" zum rührseligen Finale.

Stets in makelloses Weiß gekleidet und in eleganter Umgebung wohlmeinend von Kamera-Ass Michael Ballhaus ins Bild gesetzt, gibt Keaton eine perfekte Erfolgsfrau ab. Allerdings trägt sie die emotionale Befreiung von Kontrollfreak Erica und ihren anschließenden Kummer oft ein wenig dick auf. Im Fall einer ausgedehnten Heulszene kann sie damit jedoch auch einige Lacher verbuchen. Ihr Partner Nicholson, der Mann mit den ausdrucksstärksten Augenbrauen im Business, zieht seine gewohnte Jack-Masche durch und überanstrengt sich als absolutes Gegenteil seines Spießers Warren Schmidt insgesamt nicht. Die Chemie zwischen ihnen erreicht leider nicht ganz den selben Grad wie zwischen Keaton und Reeves. Ihre unkonventionellere Liebesgeschichte erscheint vielversprechender, doch Meyers bleibt bei ihrem Skript sowie ihrer glatten Inszenierung letztlich absolut linientreu. Die Gags kreisen um diverse mit Menopause und Midlife-Krise verbundene Malheurs, und beide Protagonisten lassen ihre Hüllen fallen. Im Fall von Keaton nur den Bruchteil einer Sekunde, während Nicholsons nackter Popo ausgedehnt präsentiert wird. In Abwesenheit eines Frauenschwarms wie Mel Gibson wird Meyers den Erfolg von "Was Frauen wollen" zwar kaum wiederholen können, doch das Herz einer älteren Generation von Frauen dennoch im Romantik-Takt von "E-Mail für Dich" oder "Schlaflos in Seattle" schlagen lassen. ara.

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Verleih Warner
O-Titel Something's Gotta Give
Land / Jahr USA 2003
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Produktionsfirmen Waverly Films
Drehort Los Angeles, New York
Drehzeit 05.02.2003
Kinostart 12.02.2004
Laufzeit 128
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Tonformat Dolby-SR/DTS/SDDS
Einspielergebnis D € 18.006.334
Bes. (EDI) 3.008.449
Bes. (FFA) 3.008.449
Charthistory
USA-Start 12.12.2003, bei Sony Pictures Releasing
Boxoffice USA $ 124.590.960
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.wasdasherzbegehrt-derfilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Nancy Meyers, Bruce A. Block
Koproduzenten Suzanne Farwell
Regie Nancy Meyers
Drehbuch Nancy Meyers
Darsteller Jack Nicholson (Harry Sanborn), Diane Keaton (Erica Barry), Keanu Reeves (Julian Mercer), Frances McDormand (Zoe), Amanda Peet (Marin), Jon Favreau (Leo), Paul Michael Glaser (Dave), Rachel Ticotin (Dr. Martinez), KaDee Strickland (Kristen)
Kamera Michael Ballhaus
Schnitt Joe Hutshing
Musik Hans Zimmer
Produktionsdesign Jon Hutman, John O. Warnke
Ton Art Rochester, Tod A. Maitland
Kostüme Suzanne McCabe
Casting Janet Hirshenson, Jane Jenkins
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
61 Golden Globe
Golden Globe Großansicht
2004, Los Angeles, 25.01.2004 Beste Darstellerin (Komödie oder Musical) Diane Keaton
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2004, München 1 Mio. Besucher in 10 Tagen  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Was das Herz begehrt Warner Home Video Germany DVD, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 123 Min. Kauf
Was das Herz begehrt CMS - Complete Media Services DVD, ab 12, 123 Min. Kauf
Was das Herz begehrt
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany DVD, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 123 Min. Kauf
Was das Herz begehrt
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany VHS, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 123 Min. Kauf
Was das Herz begehrt Warner Home Video Germany DVD, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 123 Min. Leih
Was das Herz begehrt Warner Home Video Germany VHS, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 123 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Was das Herz begehrt
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Mit seiner blutjungen Flamme Marin will der 63-jährige Playboy Harry ein leidenschaftliches Wochenende im Strandhaus von deren Mutter verbringen. Da streckt Harry eine Herzattacke nieder und er muss nach kurzem Hospital-Aufenthalt zwecks Rekonvaleszenz im Feriendomizil verweilen - sehr zum Ärger von Marins reichlich verklemmter Mama Erica. Die geschiedene Theaterautorin, die obendrein von Harrys jungem Arzt Julian umworben wird, soll nämlich den in ihren Augen verdorbenen Schürzenjäger nun gesund pflegen.

Was sich neckt, das liebt sich... zumindest irgendwann. So viel steht bei Nancy Meyers' ("Was Frauen wollen") herzerfrischender Komödie von Anfang an fest. Abgesehen vom vorhersehbaren Ende besitzt dieses Werk alles, was das Herz begehrt: viel Humor, großartig beobachteten Beziehungsclinch und Superstar-Oldies in Bestform. Mit sichtlichem Spaß liegen sich Diane Keaton und Jack Nicholson in den Haaren, während Keanu Reeves und Amanda Peet ("Identität") für die schöne Optik sorgen.

Quelle: mediabiz.de

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