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Verliebt in eine Hexe

Der magische Sixties-Serienhit als romantische Kinokomödie mit Will Ferrell und Nicole Kidman.

Verliebt in eine Hexe Großansicht
(Bild: Sony Pictures)
Verleih Sony Pictures
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2005
Regie Nora Ephron
Darsteller Nicole Kidman, Will Ferrell, Shirley MacLaine
Kinostart 01.09.2005
Einspielergebnis D € 6.032.073
Bes. (EDI) 1.052.461
Bes. (FFA) 1.073.234
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Boxoffice USA $ 62.252.415
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Hexe Isabel sucht ein normales Leben. Ausgerechnet in der TV-Branche glaubt sie es zu finden. In der Neuauflage des Serienoldies "Verliebt in eine Hexe" übernimmt sie die Titelrolle, wird aber von ihrem Partner, dem abgestürzten Kinohelden Jack Wyatt, nur ausgenutzt. Mit Zauberei revanchiert sie sich, bis beide ein Gefühl entdecken, das auch ohne Tricks magisch ist: die Liebe.

Das Kinoremake des Hexenhits der Sixties will nicht Kopie, sondern Update sein, verknüpft eine Hommage an den Dauerbrenner mit mild-spöttischen Beobachtungen über das Medium, in dem er wiederaufgelegt wird. So wechselt der Fokus von der Familie zur Branche, hat Will Ferrell gute, aber auch mäßige Momente als Situationskomiker, während Nicole Kidman sich auch bei leichter Materie als Schwergewicht zeigt.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Unter den drei Kino-Adaptionen ehemaliger TV-Hits, die dieses Jahr in die Kinos kommen, hat diese die potenziell größte deutsche Fangemeinde. "Honeymooners" und "Ein Duke kommt selten allein" sind Remakes spezifisch amerikanischer TV-Phänomene aus den Fünfziger- bzw. frühen Achtzigerjahren. "Verliebt in eine Hexe" aber gehört seit der ARD-Premiere 1967 zu den Programmsäulen in der Wiederverwertung und ist derzeit in der Frühschiene auf Kabel 1 zu sehen. Die Kinoversion dieses Dauerbrenners muss auf den Nostalgiefaktor des Oldies verzichten, versucht den Spagat zwischen Update und Hommage und präsentiert sich als romantische Komödie, die vielleicht nicht verzaubert, aber dank der Stars in den Schlüsselrollen solide unterhält.

Über 10 Jahre wurde ein Ansatz gesucht, den Reiz dieser Beziehungskonstellation für eine neue Zuschauergeneration zu konservieren. Die Show lebte von der Kollision frecher Magie mit biederer Normalität, zeigte maskuline Hilflosigkeit angesichts charmant selbstbewusster Weiblichkeit. Auch wenn sich die Rahmenbedingungen im Zusammenleben der Geschlechter geändert haben, ist diese Kräfteverteilung eigentlich ein zeitloses Phänomen. Trotzdem geht das Drehbuch der Ephron-Schwestern Nora und Delia ("E-Mail für dich") andere Wege. An die Stelle der verschleierten femininen Dominanz, die auch im thematisch verwandten Serienhit "Bezaubernde Jeannie" offenkundig ist, tritt das Gleichgewicht. Dieses Konzept wird zum roten Faden für den Plot, der sich im Unterschied zur Serie nicht auf den Ehealltag konzentriert, sondern die Beziehung erst entwickelt. Und dies vor dem Hintergrund der Vorbereitungen zu einer TV-Neuauflage von "Verliebt in eine Hexe", bei der die Dominanzverhältnisse wechseln, bis am Ende Harmonie hergestellt ist.

Im ersten Teil des streng als Dreiakter konstruierten Stoffs versucht Kinoheld Jack Wyatt (Will Ferrell) nach dem Kapitalflop seines letzten Films mit dem TV-Remake von "Verliebt in eine Hexe" Fans und Produzenten wieder zu versöhnen. Ferrells Figur ist ein Plüschtiger, der nur auf Drängen seines Agenten das Spotlight und deshalb eine leicht zu dominierende Newcomerin für die weibliche Hauptrolle sucht. Er findet sie in Isabel, die wie Elizabeth Montgomery aus dem Sixties-Hit elegant mit der Nase wackeln kann. Dass sie eine echte Hexe auf der Suche nach Normalität ist, ahnt er nicht. So zwingt sich Isabel im neuen Leben zur magischen Abstinenz, bis sie erkennt, dass sie von Wyatt nur ausgenutzt wird. Im 2. Akt rebelliert die Blauäugige, sabotiert die Wyatt-Strategie und verhext den Egomanen, bis er wie ein liebestrunkener Straßenköter ihren Spuren folgt. In Akt 3 entdecken beide die Magie der Liebe, tritt an Stelle von Tricks und Lügen die Wahrheit und schließlich auch das Gleichgewicht.

Diese Balance versucht der Film auch in den Hauptrollen zu halten. Ferrell ist zuständig für Situationskomik, hat gute Momente, aber auch solche, die in Ermangelung besserer Pointen verpuffen. Kidman ist sichtbar das darstellerische Schwergewicht, kreiert eine eigenständige Figur, deren Geheimnis schon in der tuschelnden Sprache angedeutet ist. Beide wirken romantisch kompatibler als die Protagonisten des Originals - nicht zuletzt auch in einer Tanz-Einlage, mit der Ephron an die Hollywood-Musicalvergangenheit ihres Vaters Henry erinnert. In den Nebenrollen übernimmt Michael Caine in wenigen Szenen souverän die Vaterrolle, während Shirley MacLaine unterfordert wirkt, weil sie Agnes Mooresheads Giftschleuder Endora nicht einmal auf der Film-im-Film-Ebene replizieren darf. Die Komödie konzentriert sich nicht auf eine verrückte Familie, sondern auf eine verrückte Branche, in der Star-Egos hofiert und dafür andere planiert werden. Das kann man bedauern, sich aber trotzdem durchaus amüsieren. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Sony Pictures
O-Titel Bewitched
Land / Jahr USA 2005
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie / Fantasy
Produktionsfirmen Columbia Pictures/Red Wagon Ent./Parkway Prods.
Drehzeit Juli 2004
Kinostart 01.09.2005
Laufzeit 102
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Bildformat 1:1,85
Tonformat Dolby-SR/DTS/SDDS
Einspielergebnis D € 6.032.073
Bes. (EDI) 1.052.461
Bes. (FFA) 1.073.234
Charthistory
USA-Start 24.06.2005, bei Sony
Boxoffice USA $ 62.252.415
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.verliebt-in-eine-hexe.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Douglas Wick, Lucy Fisher, Penny Marshall, Nora Ephron
Ausf. Produzenten James W. Skotchdopole, Steven H. Berman, Bobby Cohen
Regie Nora Ephron
Drehbuch Nora Ephron, Delia Ephron, Adam McKay
Darsteller Nicole Kidman (Isabel/Samantha Bigelow/Stephens), Will Ferrell (Jack/Darrin Wyatt/Stephens), Shirley MacLaine (Iris/Endora Smythson), Sir Michael Caine (Nigel Bigelow), Jason Schwartzman (Richie), Kristin Chenoweth (Marie Kelly), Heather Burns (Nina Johnson), Jim Turner (Larry), Stephen Colbert (Stu Robison), David Alan Grier (Jim Fields), Steve Carell (Onkel Arthur), Joan Plowright (Tante Clara), Jarrad Paul (Valet), Amy Sedaris (Gladys Kravitz), Fred Willard
Kamera John W. Lindley
Schnitt Stephen A. Rotter, Tia Nolan
Musik George Fenton
Produktionsdesign Neil Spisak, Steve Arnold
Ton David MacMillan
Kostüme Mary Zophres
Casting Francine Maisler
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Verliebt in eine Hexe (Special Edition, 2 DVDs)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 98 Min. Kauf
Verliebt in eine Hexe Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) UMD, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 98 Min. Kauf
Verliebt in eine Hexe Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, o.A. (ohne Altersbeschränkung), 98 Min. Leih
Enthalten in:
Signatures - Shirley MacLaine (6 DVDs)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Home Entertainment (
DVD, ab 12, 503 Min.
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Bewitched Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Im sonnigen San Fernando Valley strebt die leicht frustrierte Hexe Samantha alias Isabel Bigelow nur nach einem: Normalität. Heiraten möchte sie, einem Job nachgehen und ihren magischen Kräften Lebewohl sagen. Ausgerechnet in der verrückten Glitzerwelt der Medien sucht sie die Erfüllung ihres Wunsches. Und so ergattert sie ausgerechnet eine Rolle an der Seite von Kinostar Jack Wyatt in der Neuauflage der Serie "Verliebt in eine Hexe". Doch leicht fällt der Abschied vom Zaubern deshalb nicht, zumal Wyatt sie zuerst nur ausnutzt.

Liebes-Expertin Nora Ephron ("Harry und Sally", "E-Mail für Dich") wandelt auch in der Welt des Übersinnlichen auf sicheren Pfaden und landet mit dieser konventionell umgesetzten Romantikkomödie erneut einen Volltreffer bei der weiblichen Klientel. In den Hauptrollen messen Wandlungswunder Nicole Kidman ("Die Dolmetscherin") und Zappelphilipp Will Ferrell ("Melinda & Melinda") ihre (Nerven-)Kräfte, während Altstar Michael Caine ("Letzte Runde") in einer Nebenrolle bezaubert. Gefällige Comedy-Unterhaltung.

Quelle: mediabiz.de

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