Unsere Ozeane

Faszinierende Doku mit atemberaubenden Bildern über die Bewohner der Weltmeere und den artenreichsten Lebensraum des Planeten Erde. Vom "Nomaden der Lüfte"-Gespann.

Unsere Ozeane Großansicht
(Bild: Universum (Walt Disney))
Verleih Universum (Walt Disney)
Kategorie/Land/Jahr Dokumentarfilm, Frankreich, Schweiz u.a. 2009
Regie Jacques Perrin,
Jacques Cluzaud
Darsteller Jacques Perrin, Lancelot Perrin
Kinostart 25.02.2010
Einspielergebnis D € 3.495.392
Bes. (EDI) 557.725
Bes. (FFA) 590.642
Charthistory
Boxoffice USA $ 19.361.893
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 19.05.2012 (Pro7)

nach oben Inhalt & Info

Delphine tanzen wie choreographiert ihr Ballett, Fischschwärme drehen sich in immer schnellerem Kreis. Vielerlei Arten finden Unterschlupf in einem alten Schiffswrack. Wale durchpflügen die Weltmeere. Krabben marschieren im Gleichschritt wie eine Armee. Das farbenprächtige und nicht immer stille Universum. Ein Expertenteam von Tauchern, Technikern und Wissenschaftlern erforscht und filmt es an 54 Drehorten vom englischen Cornwall über Französisch-Polynesien bis hin zur Pleanu-Insel in der Antarktis.

Jacques Perrin und Jacques Cluzaud, die 2001 mit "Nomaden der Lüfte" den Naturdokumentarfilm revolutionierten, gehen diesmal nicht in die Luft, sondern in die Tiefen der Meere. Die beiden spüren den Geheimnissen der Schöpfung nach und machen sie für das menschliche Auge sichtbar. Dabei komponieren sie die Reise ins Ungewisse wie eine Symphonie in mehreren Sätzen, verzieren sie mit sprachlicher Poesie, ohne die Bilder damit zu überfrachten. In ihrer faszinierenden, atemberaubenden Doku schildern sie aber auch die Zerstörung des Paradieses.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Faszinierende Doku mit atemberaubenden Bildern über die Bewohner der Weltmeere und den artenreichsten Lebensraum des Planeten Erde.

"Ozean? Was ist das - ein Ozean?" Mit dieser naiven Frage eines Kindes beginnt der Ausflug in die "Unterwelt" ohne komplizierte wissenschaftliche Erklärungsversuche oder verwirrende Zahlenkomplexe. Jacques Perrin und Jacques Cluzaud, die 2001 mit "Nomaden der Lüfte" über das Leben der Zugvögel den Naturdokumentarfilm revolutionierten, gehen diesmal nicht in die Luft, sondern in die Tiefen der Meere.

An 54 Drehorten vom englischen Cornwall über Französisch-Polynesien bis hin zur Pleanu-Insel in der Antarktis spüren die beiden den Geheimnissen der Schöpfung nach, machen sie für das menschliche Auge sichtbar. Dabei komponieren sie die Reise ins Ungewisse wie eine Symphonie in mehreren Sätzen, verzieren sie mit sprachlicher Poesie, ohne die Bilder damit zu überfrachten. Da tanzen Delphine wie choreographiert ihr Ballett, drehen sich Fischschwärme in immer schnellerem Kreis, finden diverse Arten Unterschlupf in einem alten Schiffswrack namens Veronika -wie die verblichenen Buchstaben am Bug enthüllen. Da durchpflügen Wale die Weltmeere, verstecken sich bizarre Wesen in Korallenriffen oder Felsformationen, marschieren Kraken und Krabben im Gleichschritt wie eine Armee. Ein farbenprächtiges und nicht immer stilles Universum mit ungewohnten Lauten. Ein Expertenteam von Tauchern, Technikern und Wissenschaftlern suchte nach den Ursprüngen des Lebens und entdeckte einen einzigartigen, aber bedrohten Artenreichtum. Eingesetzt wurden neueste Beleuchtungs- und Kameratechniken, die größtmögliche Nähe erlaubten.

Ausgangspunkt war die Idee für einen Spielfilm über einen Helden, der Wale beschützt, doch irgendwann merkten die Regisseure, dass sich das spezifische Thema immer mehr ausweitete. Statt eine Geschichte zwischen Mensch und Meeresbewohner zu verknüpfen, konzentrierten sie sich darauf, die Tür zu einer fremden Welt zu öffnen, die Tiere beim Schwimmen und Tauchen zu begleiten. Das Resultat von drei Jahren schreiben und planen und vierjährigen Dreharbeiten ist ein beeindruckendes Spektakel voller magischer Momente und wilder Lust am Unbekannten. Die Zerstörung des Paradieses durch den Homo Sapiens spart dieser Dokumentarfilm nicht aus, sondern zeigt drastisch die Vermüllung der Gewässer und Eingriffe in den Kreislauf der Natur und warnt: "Es gibt keinen Ersatzplaneten". mk.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Universum (Walt Disney)
O-Titel Océans
Land / Jahr Frankreich/Schweiz/Spanien 2009
Kategorie Dokumentarfilm
Genre Dokumentarfilm / Natur
Produktionsfirmen Galatée Films (FR)/Pathé (FR)/JMH-TSR (CH)/Notro Films (ES)
Kinostart 25.02.2010
Laufzeit 97
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Einspielergebnis D € 3.495.392
Bes. (EDI) 557.725
Bes. (FFA) 590.642
Charthistory
USA-Start 22.04.2010, bei Disneynature
Boxoffice USA $ 19.361.893
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.unsere-ozeane.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Nicolas Mauvernay, Jacques Perrin
Ausf. Produzenten Olli Barbé, Jake Eberts
Regie Jacques Perrin, Jacques Cluzaud
Drehbuch Jacques Perrin, Jacques Cluzaud, François Sarano, Stéphane Durand, Laurent Debas
Darsteller Jacques Perrin (Mann), Lancelot Perrin (Kind)
Kamera Luc Drion, Luciano Tovoli, Philippe Ros, Laurent Charbonnier, Christophe Pottier, Eric Börjesso, Laurent Fleutot, Thierry Thomas, Philipe Garguil, Oliver Gueneau
Schnitt Vincent Schmitt, Catherine Mauchain
Musik Bruno Coulais
Ton Philippe Barbeau, Martine Todisco
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
36. César-Verleihung
César-Verleihung Großansicht
2011, Paris, 25.02.2011 Bester Dokumentarfilm  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Unsere Ozeane Universum Film DVD, ab 6, 93 Min. Kauf
Unsere Ozeane Universum Film Blu-ray Disc, ab 6, 97 Min. Kauf
Unsere Ozeane (Special Edition, 2 Discs) Universum Film DVD, ab 6, 93 Min. Kauf
Unsere Ozeane Universum Film DVD, ab 6, 93 Min. Leih
Unsere Ozeane Universum Film Blu-ray Disc, ab 6, 97 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Bruno Coulais Unsere Ozeane
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Delphine tanzen wie choreographiert ihr Ballett, Fischschwärme drehen sich in immer schnellerem Kreis. Vielerlei Arten finden Unterschlupf in einem alten Schiffswrack. Wale durchpflügen die Weltmeere. Krabben marschieren im Gleichschritt wie eine Armee. Das farbenprächtige und nicht immer stille Universum. Ein Expertenteam von Tauchern, Technikern und Wissenschaftlern erforscht und filmt es an 54 Drehorten vom englischen Cornwall über Französisch-Polynesien bis hin zur Pleanu-Insel in der Antarktis.

Jacques Perrin und Jacques Cluzaud, die 2001 mit "Nomaden der Lüfte" den Naturdokumentarfilm revolutionierten, gehen diesmal in die Tiefen der Meere. Die beiden spüren den Geheimnissen der Schöpfung nach und machen sie für das menschliche Auge sichtbar. Dabei komponieren sie die Reise ins Ungewisse wie eine Symphonie in mehreren Sätzen, verzieren sie mit sprachlicher Poesie, ohne die Bilder damit zu überfrachten. In ihrer faszinierenden, atemberaubenden Doku schildern sie aber auch die Zerstörung des Paradieses.

Quelle: mediabiz.de

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Ein gigantischer Wal setzt zum eleganten Sprung über der Meeresoberfläche an; eine Horde von Krebsen scheint übereinanderherzufallen; ein Ballett aus unzähligen Fischen eines Schwarms formiert sich zu einer lebendigen Kugel - diese beinahe meditativen Bilder sprechen für sich. Nach NOMADEN DER LÜFTE hat sich das Team um Regisseur Jacques Perrin den vielfältigen Lebensräumen der Ozeane und ihrer Bewohner gewidmet und über drei Jahre hinweg mit neuster Technologie bildgewaltige Unterwasseraufnahmen zusammengetragen. Verknüpft durch einen sparsam eingesetzten Off-Kommentar, überraschend klaren Originalsound und passender musikalischer Begleitung, zaubern die Macher so ein intensives Erlebnis für die Sinne, das die Zuschauer auch für die Bewahrung dieser natürlichen Schönheit sensibilisiert. Kaum möchte man, dass dieser faszinierende Tauchgang durch die Weltmeere überhaupt ein Ende findet.

Gutachten:

Vier Jahre lang war ein engagiertes Team von Tauchern, Technikern, Wissenschaftlern und Filmregisseuren an über 50 Drehorten auf und in allen Ozeanen dieser Erde auf einer fantastischen Entdeckungsreise. Eine Reise, die den Zuschauer in eine Welt der Vielfalt und Harmonie des Lebens führt, eine Welt die einmal der Ursprung allen Lebens war. Mit perfekter Ausrüstung, modernster Kameratechnik und spezieller die Tierwelt schonender Lichttechnik offenbaren sich uns Bilder von unglaublicher, ja archaischer Schönheit. Bis in fast greifbarer Nähe erleben wir bekannte und bis dahin unbekannte Lebewesen. Die Bewegung der Tiere und der Tierschwärme offenbaren sich uns in geradezu eindrucksvoller Choreographie.
Durch eine präzise Montage der Bilderfülle und einer damit verbundenen geschickten Dramaturgie zeigt sich uns der Kreislauf des Lebens, vom Beginn des Lebens bis zum Ende, das Fressen und Gefressen werden. Ein ökologischer Kreislauf der Natur, der so erst den Lebensraum im Gleichgewicht hält, aber durch den Eingriff des Menschen Gefahr läuft, ernsthaft zerstört zu werden.
Ist der Einsatz der Kameraspezialisten bei den unter größten Schwierigkeiten entstandenen Aufnahmen nicht hoch genug zu loben, so gilt dieses Lob aber in besonderem Maß dem behutsamen 'Eindringen' in diese Tierwelt. Sieht man die Taucher als 'stille' Begleiter mancher Tiere, so wird dies beispielhaft bestätigt. Auf wunderbare Weise werden wir auch Zeuge davon, welche wundersamen Geräusche und Töne auch in einer Welt tief unter Wasser zu vernehmen sind - eine Meisterleistung der Tontechnik. Verbunden mit dem Tosen der Wellen an der Oberfläche und einem passenden Music-Score auch ein Erlebnis für das Hören.
Dass diese Hymne an das Leben, die Erde und seine Kreaturen in den Ozeanen für den Zuschauer damit zu einem wahren Fest der Sinne wurde, verdanken wir auch dem wohltuend sparsamen Kommentar. Insgesamt ein filmisches Muss-Erlebnis, das die Menschen im besten Sinne auch zum Nachdenken dazu anregen soll, dass auch unser Leben nur durch die Bewahrung der Natur und vor allem der Ozeane in Zukunft gesichert ist.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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