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Underworld: Evolution

Fortsetzung der stylischen Saga eines andauernden Krieges zwischen Vampiren und Werwölfen.

Underworld: Evolution Großansicht
(Bild: Sony Pictures)
Verleih Sony Pictures
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2006
Regie Len Wiseman
Darsteller Kate Beckinsale, Scott Speedman, Tony Curran
Kinostart 02.03.2006
Einspielergebnis D € 3.818.058
Bes. (EDI) 596.135
Bes. (FFA) 614.553
Charthistory
Boxoffice USA $ 62.318.875
Charthistory
Filmtrailer Video

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Der Krieg zwischen den Vampiren und den Werwölfen geht weiter: Vampirheldin Selene und der Werwolf-Mensch-Hybrid Michael wollen den Geheimnissen der Fehde und ihrer jeweiligen Blutlinien auf die Spur gehen. Je weiter sie in die Vergangenheit gehen, desto mehr spitzt sich der Konflikt ihrer jeweiligen Stämme zu: Die verbotene Liebe zwischen den beiden könnte zum finalen Konflikt führen.

Nach dem soliden Erfolg von "Underworld" im Jahr 2003 steckte Len Wiseman seine Ehefrauf Kate Beckinsale erneut in knallenges Latex, um seine weniger dem Horror als der Videogame-artigen Action zugetanen Saga über den bleihaltigen Krieg zwischen Vampiren und Werwölfen um ein neues Kapitel zu erweitern. Schon in Teil eins spielte die mit lauter Heavy-Metal-Musik untermalte Story eine Nebenrolle. Entsprechend ist auch Teil zwei eher rein visuell eine Evolution, an der man sich nicht so recht satt sehen kann.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Nach dem achtbaren Abschneiden des Vorgängers heizt Regisseur Len Wiseman seiner Gattin Kate Beckinsale erneut mit dem erprobten Konzept ein, der in gestylten Bildern vollzogenen Ehe von Action und Horror.

Verschleiert unter exzessivem Blaufilter, bemüht sich die lichtscheue Saga vom ewigen Krieg der Vampire gegen die Werwölfe um den Ausbau des eigenen mythologischen Hintergrunds, der zwischen den gewohnt bombastischen Actionszenen einem Mysteryplot Vorschub leistet. Darin muss zunächst Blutsauger-Weibchen Selene (Beckinsale) Schuld bekennen, aufgrund falscher Annahmen zu Unrecht jahrhundertelang Lycans (i.e. Werwölfe) geschlachtet zu haben, derweil nämlich Vampirgott Viktor ihre Familie massakriert hat und dafür nun blutig abtritt. Aber die Intrigen sind wohl gesponnen und so jagt sie der frisch erweckte König der Vampire, Marcus, ein Hybride mit eifrigem Drang zur Weltherrschaft. Dafür trachtet der finstere Mischling, auf den der Beititel "Evolution" abzielt, seinen Bruder William aufzuwecken, den Ur-Werwolf. Selenes Blut ist der einzige Schlüssel dazu, denn darin steckt die Erinnerung, wo sich das hermetische Verlies befindet.

Ihr letzter Alliierter ist Halb-Lycan Michael (Scott Speedman), der mit seinen Genen zu kämpfen hat und für einen Hauch "Romeo & Julia"-Stimmung sorgt. Zumeist teilen er und die Amazone im Latex-Korsett aber im grimmen Tann mit Tritten und Kugeln aus, auch wenn sie dem übermächtigen geflügelten Unhold (Creature Design: Patrick Tatopoulos) nur auf Raten Paroli bieten können. Dieser, auf zustechenden Schwingen des Todes, variiert den Mutationsgedanken von "Blade 2" nur unwesentlich, derweil die geheime, wenig integrationswillige Parallelgesellschaft beider Halbwesenstämme Osteuropas Wälder unsicher macht. So schreitet der transsylvanische Actionfilm auf Gothic-Terrain, das sich meist in monochrom blauen Nachtkulissen ausdrückt, geradlinig voran, eingefangen in Playstation-Ästhetik mit Anleihen beim Splattermovie.

Über die bis ins Jahr 1202 zurückreichenden Scharmützel wacht das allwissende Auge von Corvinus (vom Charakterfach ausgeliehen: Derek Jacobi), der als Vater nicht akzeptieren kann, dass seine Söhne Monster sind. Das gibt Anlass für zwischenzeitlich Shakespeareanischen Vatermord, schließlich braucht ein Gott keinen Erzeuger - bis das Actionfeuerwerk das Drama wieder ablöst und ein waffengewaltiges Finale auslöst, wo der Wolfsmensch steppt und der Hubschrauberrotor häckselt, bis das Wunder des Sonnenlichts erfolgt. tk.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Sony Pictures
O-Titel Underworld: Evolution
Land / Jahr USA 2006
Kategorie Spielfilm
Genre Action / Fantasy
Produktionsfirmen Lakeshore Entertainment
Drehort Vancouver
Drehzeit 29.11.2004
Kinostart 02.03.2006
Laufzeit 106
FSK ab 16 Jahre
Einspielergebnis D € 3.818.058
Bes. (EDI) 596.135
Bes. (FFA) 614.553
Charthistory
USA-Start 20.01.2006, bei Sony
Boxoffice USA $ 62.318.875
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.underworld-evolution.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Tom Rosenberg, Gary Lucchesi, Richard S. Wright
Ausf. Produzenten Len Wiseman, David Coatsworth, Danny McBride
Regie Len Wiseman
Drehbuch Danny McBride
Darsteller Kate Beckinsale (Selene), Scott Speedman (Michael Corvin), Tony Curran (Marcus), Shane Brolly (Kraven), Steven MacIntosh (Tanis), Derek Jacobi (Alexander Corvinus), Bill Nighy (Viktor), Michael Sheen (Lucian), Brian Steele (William), Zita Görög (Amelia), John Mann
Kamera Simon Duggan
Schnitt Nicolas de Toth
Musik Marco Beltrami
Produktionsdesign Patrick Tatopoulos, Chris August
Ton David Husby
Kostüme Wendy Patridge
Casting Deborah Aquila, Tricia Wood, Lynne Carrow
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Underworld: Evolution (Steelbook)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 16, 102 Min. Kauf
Underworld: Evolution Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) Blu-ray Disc, ab 16, 106 Min. Kauf
Underworld: Evolution Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 16, 102 Min. Kauf
Underworld: Evolution
Nicht lieferbar
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) UMD, ab 16, 106 Min. Kauf
Underworld: Evolution Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 16, 102 Min. Leih
Enthalten in:
Underworld Trilogie (3 Discs)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Home Entertainment (
Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 331 Min.
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Nachdem Selene den Vampir-Ältesten Viktor getötet hat, schwebt sie selbst in Lebensgefahr. Auch bei Vampir-König Marcus findet die Blutsaugerin keinen Schutz, und so begibt sie sich gemeinsam mit dem Hybriden Michael, halb Werwolf, halb Vampir, auf die Flucht. Zu zweit versuchen sie schließlich, hinter die Geheimnisse der Fehde und ihrer jeweiligen Blutlinien zu kommen. Da ahnt Selene noch nicht, dass ausgerechnet Michael die Antwort auf all diese Fragen bei sich trägt, und sie selbst die einzige ist, die den ewigen Krieg beenden kann.

Zum zweiten Mal nach 2003 schlüpft Kate Beckinsale ("Aviator") ins hautenge schwarze Latex-Kostüm, um ihren mit viel Videogame-Ästhetik gestalteten Krieg zwischen Vampiren und Werwölfen fortzusetzen. Wie schon im Original setzt Regisseur Len Wiseman, Beckinsales Ehemann, weniger auf eine stringente Story als auf bombastische Action und aufwändiges Make-up, untermalt von lauten Heavy-Metal-Klängen. Für Horror-Fantasy-affine Gamer ist dieses stylische Blutsauger-Spektakel garantiert das Größte.

Quelle: mediabiz.de

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