Tschick

Kongeniale Verfilmung des Jugendroman-Bestsellers von Wolfgang Herrndorf über einen 14-jährigen Außenseiter, der mit einem gleichaltrigen Russen den Roadtrip seines Lebens erlebt.

Tschick Großansicht
(Bild: Studiocanal)
Verleih Studiocanal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Deutschland 2016
Regie Fatih Akin
Darsteller Anand Batbileg, Tristan Göbel, Nicole Mercedes Müller
Kinostart 15.09.2016
Einspielergebnis D € 5.323.599
Bes. (EDI) 812.052
Bes. (FFA) 903.619
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 24.07.2018 (ARD)

nach oben Inhalt & Info

Der 14-jährige Außenseiter Maik verzehrt sich vor Liebe zu der schönen Natascha, die ihn nicht einmal wahrnimmt. Dafür erweist sich der neu in die Klasse gekommene Exil-Russe Tschick als verblüffend verständnisvoll. Als Maiks Mutter sich in den Sommerferien mal wieder einen Aufenthalt in der Entzugsklinik gönnt und sein Vater sich mit seiner Assistentin davonstiehlt, lässt sich Maik von Tschick überreden, in einem gestohlenen Lada auf den Weg in die Walachei zu machen. Es entwickelt sich ein Abenteuer voller Überraschungen.

Mit seinem zweiten Roman aus dem Jahr 2010 gelang Wolfgang Herrndorf der große Wurf, eine moderne Variation von "Tom Sawyer", ungemein witzig und zutiefst traurig zugleich. Fatih Akins Verfilmung steht dem Roman in nichts nach, dem Goldene-Bär-Gewinner ist mit seinem ersten Spielfilm seit dem überambitionierten "The Cut" ein wunderbares Comeback gelungen, ein deutscher "Stand By Me", der nicht nur wegen der Beteiligung von Uwe Bohm auf Hark Bohms Jugendklassiker "Moritz lieber Moritz" und "Nordsee ist Mordsee" verweist.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Kongeniale Verfilmung des Jugendroman-Bestsellers von Wolfgang Herrndorf über einen 14-jährigen Außenseiter, der mit einem gleichaltrigen Russen den Roadtrip seines Lebens erlebt.

Wohl dem Produzenten, der von sich behaupten kann, Fatih Akin einen Notnagel zu nennen. Wie weithin kolportiert, sprang der Goldene-Bär-Gewinner nur wenige Wochen vor dem geplanten Drehstart für die Verfilmung des Bestsellers von Wolfgang Herrndorf ein, weil der ursprünglich vorgesehene Regisseur, David Wnendt, aufgrund von Terminschwierigkeiten absagen musste. Wnendt mag mehr Pop sein, aber Akin bringt genau das richtige Gespür mit für die beiden 14-jährigen Hauptfiguren, die Herrndorf als moderne Versionen von Tom Sawyer und Huckleberry Finn konzipiert hatte: Im gestohlenen Lada brechen sie auf von Berlin in Richtung Walachei. Die beiden ungleichen Freunde, Maik aus gutbürgerlichem Hause und der russische Spätaussiedler Tschick, eint, dass sie sich als Pariahs fühlen und unbedingt weg wollen.

Akins Film ist immer dann am besten, wenn er bei dem charmanten, witzigen und schließlich auch bewegenden Roadtrip ganz nah dran bleibt am Roman. Also meistens. Denn obwohl er die Vorlage entschlackt und damit den Fokus auch ein wenig verengt hat (was angesichts der knappen Laufzeit von nicht einmal 100 Minuten vielleicht gar nicht nötig gewesen wäre), finden sich die besten Dialoge und Momente auch im Film haargenau wieder, wie man sie kennt (und liebt). Anand Batbileg und Tristan Göbel - der ein Wiedergänger von Patrick Fugit in "Almost Famous" sein könnte - sind echte Entdeckungen, wie sie als ungelenke Jungs in ein Abenteuer starten, das als deutsche Antwort auf "Stand By Me"oder "Breakfast Club" jederzeit funktioniert, in dem sich surreale und anrührende Momente zu einem Gefühlszustand verdichten, der all die Konfusion und Existenzangst der Adoleszenz einerseits mit universeller Gültigkeit einfängt und doch auch klar im Hier und Jetzt verortet.

Tschick, wie von Fatih Akin mit Unterstützung von Hark Bohm ersonnen, ist ein "Im Lauf der Zeit" mit jugendlichen Helden, verweist aber auch auf Bohms Jugendfilme aus den Siebzigern, auf "Nordsee ist Mordsee" und vor allem auf "Moritz lieber Moritz". Und entspricht damit ganz sicher der Maßgabe von Wolfgang Herrndorf, dem es so wichtig war, dass aus seinem Buch keine typische deutsche Komödie wird. Wenn Akin hier auch ein bisschen der ungestüme Rock'n'Roll seines "Gegen die Wand" fehlen mag: Sein Film ist ein Jugendfilm, der Bestand haben wird. Weil Schmerzen und Wünsche und Träume und Ängste seiner Protagonisten immer ganz echt wirken. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Mediathek
Großansicht
Bild 1 von 23

...(23 Bilder)

Text.
Bild: ...Filmdetails

Szene

  • Szene aus TschickSzene aus Tschick
  • Szene aus TschickSzene aus Tschick
  • Szene aus UnterwegsSzene aus Unterwegs
  • Szene aus TschickSzene aus Tschick
 
nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Studiocanal
O-Titel Tschick
Alternativ-/Arbeitstitel Goodbye Berlin
Land / Jahr Deutschland 2016
Kategorie Spielfilm
Genre Drama / Komödie
Produktionsfirmen Lago Film
Koproduktionsfirmen Bayerischer Rundfunk (BR), Degeto Film, Rundfunk Berlin Brandenburg, Norddeutscher Rundfunk (NDR), STUDIOCANAL
Förderung DFFF - Deutscher Filmförderfonds
Produktionsförderung FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 500.000),
Medienboard Berlin-Brandenburg (EUR 900.000),
Mitteldeutsche Medienförderung (EUR 600.000),
Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) GmbH (EUR 200.000)
Verleihförderung Medienboard Berlin-Brandenburg (EUR 100.000),
FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 300.000),
Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) GmbH (EUR 60.000),
Mitteldeutsche Medienförderung (EUR 75.000)
Drehort Berlin, Brandenburg und Mitteldeutschland
Drehzeit 02.09.2015 - November 2015
Kinostart 15.09.2016
Laufzeit 93
FSK ab 12 Jahre
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Einspielergebnis D € 5.323.599
Bes. (EDI) 812.052
Bes. (FFA) 903.619
Charthistory
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.tschick-film.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Marco Mehlitz
Koproduzenten Susa Kusche, Kalle Friz
Redaktion Cornelius Conrad (BR), Dr. Cornelia Ackers (BR), Claudia Grässel (ARD Degeto), Cooky Ziesche (rbb), Christian Granderath (NDR)
Regie Fatih Akin
Drehbuch Lars Hubrich, Prof. Hark Bohm, Fatih Akin
Buchvorlage Wolfgang Herrndorf
Darsteller Anand Batbileg (Andrej "Tschick" Tschichatschow), Tristan Göbel (Maik Klingenberg), Nicole Mercedes Müller (Isa), Udo Samel (Herr Wagenbach), Anja Schneider (Mutter Klingenberg), Uwe Bohm (Vater Klingenberg), Claudia Geisler-Bading (Mutter Risi-Pisi-Familie), Alexander Scheer (Jugendrichter), Marc Hosemann (Polizist), Friederike Kempter (Anwältin)
Kamera Rainer Klausmann
Schnitt Andrew Bird
Musik Vince Pope
Produktionsdesign Jenny Roesler
Kostüme Anna Wübber
Maske Peter Bour, Kitty Kratschke
Casting Jacqueline Rietz, Ulrike Müller
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
35. Filmfest München   2017, München, 01.07.2017 Kinder-Medien-Preis "Der weiße Elefant", Nachwuchsdarsteller Tristan Göbel, Anand Batbileg
European Film Academy   2017, Berlin, 07.05.2017 Young Audience Award  
Bunte New Faces Award Film   2017, Berlin, 27.04.2017 Sonderpreis Fatih Akin
38. Bayerischer Filmpreis
Bayerischer Filmpreis Großansicht
2016, München, 20.01.2017 Bester Jugendfilm Marco Mehlitz
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Tschick STUDIOCANAL Home Entertainment Sales DVD, ab 12, 89 Min. Kauf
Tschick STUDIOCANAL Home Entertainment Sales Blu-ray Disc, ab 12, 93 Min. Kauf
Tschick (Special Edition) STUDIOCANAL Home Entertainment Sales DVD, ab 12, 89 Min. Kauf
Tschick (Special Edition) STUDIOCANAL Home Entertainment Sales Blu-ray Disc, ab 12, 93 Min. Kauf
Tschick STUDIOCANAL Home Entertainment Sales DVD, ab 12, 89 Min. Leih
Tschick STUDIOCANAL Home Entertainment Sales Blu-ray Disc, ab 12, 93 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Der 14-jährige Außenseiter Maik verzehrt sich vor Liebe zu der schönen Natascha, die ihn nicht einmal wahrnimmt. Dafür erweist sich der neu in die Klasse gekommene Exil-Russe Tschick als verblüffend verständnisvoll. Als Maiks Mutter sich in den Sommerferien mal wieder einen Aufenthalt in der Entzugsklinik gönnt und sein Vater sich mit seiner Assistentin davonstiehlt, lässt sich Maik von Tschick überreden, in einem gestohlenen Lada auf den Weg in die Walachei zu machen. Es entwickelt sich ein Abenteuer voller Überraschungen.

Mit seinem zweiten Roman aus dem Jahr 2010 gelang Wolfgang Herrndorf der große Wurf, eine moderne Variation von "Tom Sawyer", ungemein witzig und zutiefst traurig zugleich. Fatih Akins Verfilmung steht dem Roman in nichts nach, dem Goldener-Bär-Gewinner ist mit seinem ersten Spielfilm seit dem überambitionierten "The Cut" ein wunderbares Comeback gelungen, ein deutscher "Stand By Me", der nicht nur wegen der Beteiligung von Uwe Bohm auf Hark Bohms Jugendklassiker "Moritz lieber Moritz" und "Nordsee ist Mordsee" verweist.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Ein 14-jähriger Außenseiter erlebt mit einem gleichaltrigen Russen den Roadtrip seines Lebens. Fatih Akins kongeniale Verfilmung des Jugendroman-Bestsellers von Wolfgang Herrndorf.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Maik Klingenberg ist nicht gerade der Beliebteste in seiner Klasse. Er ist der klassische Außenseiter, hat nicht wirklich Glück bei den Mädels und fällt auch sonst kaum auf. Kein Wunder, dass ihn das schönste Mädchen in der Schule nicht bemerkt. Doch eines Tages betritt "Tschick" die Klasse. Der Junge aus Russland wirkt unzugänglich, trägt furchtbare abgetragene Klamotten und bringt selbst die coolen Jungs aus der höheren Stufe dazu, die Straßenseite zu wechseln. Maik findet Tschick seltsam. Doch Tschick findet Maik interessant. Und so steht er zu Beginn der Sommerferien vor Maiks Haustür. Die Mutter, die zuviel trinkt, ist mal wieder auf Entzug, der Vater auf Geschäftsreise. Für Tschick ist die Sache klar: Maik und er sollten raus hier, einfach mal weg. Das passende Gefährt dafür, einen alten Lada, hat Tschick schon "geliehen", und Maik steuert das Geld bei, das sein Vater ihm dagelassen hat. Tschick scheint jedoch so gar keinen Plan zu haben, wo es überhaupt hingehen soll. Maik ist skeptisch. Und weiß noch nicht, dass er diesen Sommer nie mehr vergessen wird. Der Erfolgsroman TSCHICK von Wolfgang Herrndorf erschien im Jahr 2010 und wurde bis heute weit über 2 Million Mal verkauft. Nun hat sich Fatih Akin der Vorlage angenommen und aus der Geschichte über die Freundschaft zweier Jungs, die gegensätzlicher nicht sein können, einen herrlich beschwingten Road Trip gemacht. Die Geschichte lebt von der Spontaneität und Unerwartbarkeit der Ereignisse, von der Sommerstimmung der großartigen Bilder des Kameramanns Rainer Klausmann und von den sensationellen Darstellern, die ihre Rollen federleicht verkörpern. Tristan Göbel ist Maik, der als unscheinbarer Junge im Laufe des Films erwachsener, reifer und ein großes Stück selbstbewusster wird. Und Anand Batbileg ist Tschick, der nach außen hin furchtbar cool tut und dennoch nach und nach ganz viel Wärme und echte Gefühle offenbart, wozu auch Ängste und Selbstzweifel gehören. Zusammen entwickeln die beiden eine großartige Chemie, perfekt ergänzt durch ein stimmiges Ensemble. Als Road Movie funktioniert TSCHICK ebenso gut wie als Coming-Of-Age-Geschichte, denn zusammen mit den Beiden begibt sich der Zuschauer auf eine Reise und sieht ihnen dabei zu, wie sie an ihren Erlebnissen und Erfahrungen reifen und dabei herrlich skurrilen und doch authentischen Figuren begegnen. Der Soundtrack steckt voller guter Tracks, wobei die Auswahl des Titeltracks, Richard Claydermans "Pour Adeline", dem Trip einen ganz besonders nostalgisch-verdrehten Charme verleiht. Nicht alle kleinen Geschichten in diesem großen Film werden am Ende auserzählt. Doch viel wichtiger erscheint es sowieso, mit Maik und Tschick die wunderschönen Momente auf der Reise zu erleben. Fatih Akins TSCHICK ist eine kongeniale und stimmungsvolle Umsetzung der gefeierten Vorlage. Spannend, unterhaltsam und mitreißend. Und dazu ein Film, der zu Herzen geht.

Gutachten:

Wolfgang Herrndorfs Buch Tschick ist nicht nur eines der erfolgreichsten Jugendbücher der letzten Jahre, sondern erfreut sich auch in seiner Bearbeitung für das Theater größter Beliebtheit und zählt hierzulande zu den meistgespielten Bühnenstücken überhaupt. Klar, dass das Interesse an der filmischen Umsetzung entsprechend groß ist, zumal sich mit Fatih Akin nicht gerade ein Leichtgewicht des Stoffes angenommen hat. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen und fängt den zärtlich-anarchistischen Geist der Vorlage kongenial ein.

Kurz vor Beginn der Sommerferien kommt ein neuer Mitschüler in die Klasse des 14-jährigen Maik Klingenberg. Wie dieser ist auch Tschick (eigentlich Andrej Tschichatschow) ein Außenseiter, was sich unter anderem darin äußert, dass alle Mitschüler von der Klassenschönheit Tatjana, in die Maik heimlich verliebt ist, zu deren großer Party eingeladen werden - außer dem "Assi" (Tschick) und dem "Psycho" (Maik, der diesen Spitznamen seit einem schonungslos offenen Aufsatz über seine alkoholkranke Mutter innehat). Eher widerwillig freundet sich Maik mit dem jungen Spätaussiedler an, der gerne mal betrunken in der Schule erscheint. Doch als Maiks Mutter ein weiteres Mal in eine Entzugsklinik muss und sein Vater sich mit seiner blutjungen und bildhübschen Assistentin auf eine "Dienstreise" begibt, muss Maik die Zeit totschlagen - und da kommt Tschick wie gerufen, der eines Tages mit einem automobilen Ungetüm, einem Lada Niva, vor der Tür steht und sich in den Kopf gesetzt hat, seinen Onkel in der Wallachei zu besuchen. Also geht es los - ohne einen Plan, nahezu ohne Geld und natürlich ohne Führerschein.

"Der süße Sommer der Anarchie" - so könnte man die Handlung und die Atmosphäre von Fatih Akins gelungener Verfilmung des kultisch verehrten Buchs umschreiben. Und der Hamburger Regisseur erweist sich - man ahnte es bereits - als wahrer Glücksgriff für Herrndorfs Vorlage. Der Film ist treffsicher und punktgenau besetzt. Die jugendliche Auf- und Ausbruchsstimmung wird kongenial von einer treffenden Songauswahl unterstützt, die das Lebensgefühl sowohl der Protagonisten wie auch des anvisierten Publikumssegments auf den Punkt bringt. Auch fürs Auge hat der Film einiges zu bieten: Sehenswert sind die Locations, die Fatih Akin und sein Team gefunden haben, dezent werden hier Themen wie Vermüllung und Umweltverschmutzung eingeschoben, ohne dabei den moralischen Zeigefinger zu heben. Unterstützt von einer ausgezeichneten Kamera- und Schnittarbeit entwickelt TSCHICK einen Rhythmus und Drive, der Wolfgang Herrndorfs Vorlage gerecht wird, ohne diese stur nachzuahmen. Vielmehr hat man das Gefühl, dass sich Autor und Regisseur hier gesucht und gefunden haben. Schön, dass der vor kurzem aus dem Leben geschiedene Schriftsteller solch eine Würdigung erfährt - und noch schöner, dass das Publikum im Kino daran teilhaben darf.

FBW-Jugend-Filmjury:

(www.jugend-filmjury.com)

"Wir können nicht jedes Mal, wenn das Benzin alle ist, ein neues Auto klauen!" Der 14 jährige Tschick ist der Neue in Maiks Klasse. Beide sind nicht gerade beliebt und verstehen sich erst auch nicht besonders gut. Maik ist in den Ferien alleine und hat keinen Plan, was er machen soll. Sein Vater ist für 14 Tage mit seiner Kollegin Mona auf einer "Geschäftsreise" und seine Mutter in einer Entzugsklinik. Doch als Tschick mit einem geklauten Auto vor seiner Haustür steht, beginnt eine abenteuerliche Reise durch die ostdeutsche Provinz. Während der Reise entwickelt sich Maik vom unauffälligen Außenseiter zum selbstbewussten Jugendlichen und zwischen ihm und Tschick entsteht eine gute Freundschaft. Doch die Reise endet abrupt. Wenn man sich dazu entschließt, in den Film "Tschick" zu gehen, sollte man keinen "Feel-Good" Film erwarten. Dieser Film hat Höhen und Tiefen, die der Zuschauer dank der atemberaubenden Kameraführung und der passend ausgewählten Musik miterleben darf. Die schauspielerische Leistung beider Hautdarsteller hat uns überzeugt, denn sie spielen auch die schwierigsten Szenen sehr überzeugend. Um von dem Film begeistert zu sein, muss man nicht unbedingt das Buch von Wolfgang Herrndorf gelesen haben. Gut gefallen hat uns auch, dass in dem Film nichts geschönt wurde und er dadurch realitätsnah war. An dem Jugend-Abenteuer "Tschick" können nicht nur Jugendliche ab 12 Jahren Gefallen finden, sondern auch Erwachsene. Wer sich diesen Film nicht anschaut, verpasst eine rührende Geschichte mit zwei tollen Jungs.

melancholisch: 4 Sterne
spannend: 4 Sterne
unterhaltsam: 5 Sterne
traurig: 3 1/2 Sterne
abenteuerlich: 4 1/2 Sterne

Gesamtbewertung: 4 Sterne.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


nach oben Newsarchiv

Mediabiz Datenbank

News

mehr News

Programmplaner

  • Film

    Vorschau bis: KW 2027/50

    Alle deutschen Kinostarts und TV-Movie-Sendetermine plus geplante, laufende und fertiggestellte deutsche und internationale Produktionen.

    Heute neu:

    Gemeldete Starts:
    5
    Aufgenommene Filme:
    3
    Filmkritiken:
    0