Tricks

Actionreiche Komödie von Ridley Scott, in dem das Leben eines Betrügers durcheinander gerät, als wie aus dem Nichts seine ihm bislang unbekannte Tochter auftaucht.

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(Bild: Warner)
Verleih Warner
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2003
Regie Ridley Scott
Darsteller Nicolas Cage, Sam Rockwell, Alison Lohman
Kinostart 18.09.2003
Einspielergebnis D € 1.283.776
Bes. (EDI) 221.998
Bes. (FFA) 233.253
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Boxoffice USA $ 36.873.198
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Der von Phobien verfolgte Hochstapler Roy und sein "Gehilfe" Frank sind bereit zum größten Betrug ihrer Karriere - als plötzlich und unerwartet wie aus dem Nichts Roys 14-jährige Tochter Angela auftaucht, von deren Existenz der frischgebackene Vater bis dahin nichts ahnte. Angelas Anwesenheit bringt nicht nur Roys sorgfältig ausgetüftelten Coup in Schwierigkeiten.

Nach den Meisterwerken "Gladiator" und "Black Hawk Down" inszenierte Ridley Scott die auf dem Roman "Ein brillanter Bluff" von Eric Garcia beruhende Geschichte eines Betrügers, dessen Leben mit dem plötzlichen Auftauchen seiner bis dahin nicht gekannten Tochter durcheinander gerät. Die Adaption des Drehbuchs aus der Feder der Brüder Nick und Ted Griffin ("Ocean's Eleven") sowie die herausragende Besetzung mit Nicolas Cage, Sam Rockwell und Alison Lohmann versprechen hochkarätige Unterhaltung.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Zu den absoluten Highlights im glamourösen Wettbewerbsprogramm außer Konkurrenz zählte auf der diesjährigen Biennale fraglos "Tricks", die virtuose Adaption von Eric Garcias Roman "Ein brillanter Bluff". Ausnahme-Regisseur Ridley Scott ("Gladiator") konnte für seine wendungsreiche, ebenso amüsante wie hochspannende Story um zwei gerissene Trickbetrüger mit Nicolas Cage, Sam Rockwell und Newcomerin Alison Lohman ein illustres Trio vor der Kamera vereinen. Ihr Starpotenzial allein wird ausreichen, um den fein ausbalancierten Mix aus Action, Comedy und Krimi zu einem schönen Erfolg für Warner werden zu lassen.

Der Film beginnt mit einer großartigen Performance von Nicolas Cage. Seine Figur Roy ist auf der einen Seite ein höchst cleverer Trickbetrüger, auf der anderen Seite ein von Neurosen gebeutelter Einzelgänger. Und so beobachtet die Kamera ihn zunächst bei seinen täglichen Ritualen. Jeder Fusel auf dem Teppich, jeder Krümel auf dem Tisch bringt den Reinlichkeitsfanatiker aus dem Konzept. Seinen Thunfisch isst er aus der Dose, um nur kein Geschirr schmutzig zu machen. Türen muss er stets drei mal öffnen und schließen, bevor er sie aufmacht, und natürlich zuvor die Klinke desinfizieren. Ein einziges Blatt, das sich in seinem Swimming Pool verirrt hat, löst Panikattacken bei ihm aus. Doch in dem Moment, in dem Roy an seinem Arbeitsplatz erscheint, ist er ein anderer Mensch. Gemeinsam mit seinem Partner Frank (Sam Rockwell) "verkauft" er übers Telefon Schnäppchen zu überzogenen Preisen und zieht den ahnungslosen Kunden mit fingierten Gewinnspielen das Geld aus der Tasche. Nach der Devise "Kleinvieh macht auch Mist" hat es das kleinkriminelle Duo damit bereits zu einem stattlichen Vermögen gebracht. Dann aber beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Roys Macken weiten sich immer mehr aus, er benötigt die Hilfe eines Psychiaters, der ihn mit Pillen wieder "funktionsfähig" macht. Und dann taucht da plötzlich die 14-jährige Angela (Alison Lohman) auf, die behauptet, Roys Tochter aus einer früheren Beziehung zu sein. Und während der völlig mit dieser unverhofften Vaterschaft überforderte Neurotiker versucht, die dringend benötigte Ordnung in seinem Leben zurückzugewinnen, plant Kollege Frank den bis dato lukrativsten Coup ihrer "Karriere". Doch um den dicken Fisch an den Haken zu bekommen, muss man ihn ködern - am besten mit Roys Ersparnissen, und die sind erklecklich.

Nach dem pompösen Historienepos "Gladiator" und dem kompromisslosen Kriegsfilm "Black Hawk Down" überrascht Regie-Altmeister Ridley Scott nun mit einer fein nuancierten, unspektakulären, aber immer auf höchstem Niveau unterhaltenden Gauner-Komödie, die vom betörenden Spiel ihrer drei Hauptdarsteller lebt. Angefangen bei Alison Lohman, die schon als Tochter von Michelle Pfeiffer in "Weißer Oleander" überzeugte und hier als frühreifes Früchtchen Nicolas Cage an den Rand des Wahnsinns treibt. Cage wiederum zelebriert mit wahrer Perfektion die Schrullen und Grillen seiner Figur, selten hat man ihn besser gesehen. Und schließlich Sam Rockwell, der seinen vielschichtigen Charakter aus "Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind" gekonnt variiert. Die zurückhaltende Kameraführung von John Mathieson ("Gladiator"), das erlesene Produktionsdesign von Tom Foden ("One Hour Photo") und Hans Zimmers Soundtrack, der von Evergreens wie Frank Sinatras "Summer Wind" und Bryan Ferrys "More Than This" unterstützt wird, runden ein intelligentes, kurzweiliges, humorvoll-melancholisches und am Ende durchaus überraschendes Kinoerlebnis ab. lasso.

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Verleih Warner
O-Titel Matchstick Men
Land / Jahr USA 2003
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie / Kriminalfilm
Produktionsfirmen ImageMovers/Scott Free/Liveplanet u.a.
Drehort Los Angeles
Drehzeit 15.07.2002
Kinostart 18.09.2003
Laufzeit 116
FSK ab 12 Jahre
Einspielergebnis D € 1.283.776
Bes. (EDI) 221.998
Bes. (FFA) 233.253
Charthistory
USA-Start 12.09.2003, bei Warner Bros.
Boxoffice USA $ 36.873.198
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.tricks-derfilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Jack Rapke, Ridley Scott, Steve Starkey, Ted Griffin, Sean Bailey
Koproduzenten Charles J. D. Schlissel, Giannina Facio
Ausf. Produzent Robert Zemeckis
Regie Ridley Scott
Drehbuch Nicholas Griffin, Ted Griffin
Buchvorlage Eric Garcia
Darsteller Nicolas Cage (Roy), Sam Rockwell (Frank), Alison Lohman (Angela), Bruce Altman (Dr. Klein), Bruce McGill (Chuck Frechette), Jenny O'Hara (Mrs. Schaffer), Steve Eastin (Mr. Schaffer), Beth Grant (Angestellte Wäscherei), Sheila Kelley (Kathy), Fran Kranz (Freund), Tim Kelleher (Bishop), Nigel Gibbs (Holt), Bill Saito (Apotheker 1), Tim Maculan (Apotheker 2), Stoney Westmoreland (Mann in Schlange)
Kamera John Mathieson
Schnitt Dody Dorn
Musik Hans Zimmer, Geoff Zanelli, James Michael Dooley
Produktionsdesign Tom Foden, Michael Manson
Ton Lee Orloff
Kostüme Michael Kaplan
Casting Debra Zane
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Titel Vertrieb System Handelsform
Tricks
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany DVD, ab 12, 111 Min. Kauf
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Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany VHS, ab 12, 111 Min. Kauf
Tricks Warner Home Video Germany DVD, ab 12, 111 Min. Leih
Tricks Warner Home Video Germany VHS, ab 12, 111 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Hans Zimmer Matchstick Men (Tricks) Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Der von krankhaftem Ordnungswahn geplagte Trickbetrüger Roy hat zwar mit dem Leben Probleme, am "Arbeitsplatz" aber blüht er auf. Gemeinsam mit seinem Partner Frank zieht er ahnungslosen Kunden mit fingierten Gewinnspielen das Geld aus der Tasche. Allmählich jedoch beginnen sich Roys Macken auszuweiten, er benötigt die Hilfe eines Psychiaters, der ihn mit Pillen wieder "funktionsfähig" macht. Und dann taucht da plötzlich die 14-jährige Angela auf, die behauptet, Roys Tochter aus einer früheren Beziehung zu sein.

Mit der virtuosen Adaption von Eric Garcias Roman "Ein brillanter Bluff" legt Ausnahme-Regisseur Ridley Scott ("Gladiator") nun eine wendungsreiche Story um zwei gerissene Trickbetrüger vor. Die fein nuancierte, unspektakuläre, aber immer auf höchstem Niveau unterhaltende Gauner-Komödie lebt vor allem vom betörenden Spiel ihrer drei Hauptdarsteller Nicolas Cage, Sam Rockwell ("Geständnisse") und Neuentdeckung Alison Lohman. Ein echter Geheimtipp, dieser humorvoll-melancholische Krimi-Spaß.

Quelle: mediabiz.de

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