The Grey - Unter Wölfen

Packendes Drama über eine Gruppe von Männern, die nach einem Flugzeugabsturz in der Wildnis von Alaska gegen das eisige Klima und hungrige Wölfe ums Überleben kämpfen.

The Grey - Unter Wölfen Großansicht
(Bild: Universum (Walt Disney))
Verleih Universum (Walt Disney)
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2011
Regie Joe Carnahan
Darsteller Liam Neeson, Frank Grillo, Dermot Mulroney
Kinostart 12.04.2012
Einspielergebnis D € 1.033.358
Bes. (EDI) 147.615
Charthistory
Boxoffice USA $ 51.475.172
Charthistory
Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

Acht Männer, alles Mitarbeiter einer Erdölraffinerie, überleben den Absturz ihres Flugzeugs, das sie in den verdienten Urlaub bringen sollte. Doch in der gottverlassenen Wildnis von Alaska bleibt der Tod weiterhin in Lauerstellung. Er kommt durch eisige Kälte, Hunger und Erschöpfung, vor allem aber durch ein großes Rudel hungriger Wölfe, die in ihrem Revier keine Eindringlinge dulden. Auf der Flucht vor den Tieren kämpfen die Männer gegen die Elemente und die furchterregenden Jäger, die unerbittlich Beute machen.

Nach "Das A-Team - Der Film" dreht Liam Neeson erneut mit Regisseur Joe Carnahan. Die Projekte allerdings könnten nicht unterschiedlicher sein, denn auf den komödiantischen Actionzirkus folgt ein hartes Überlebensdrama, das nicht auf Spektakel, sondern Realismus setzt. Die Angriffe der nicht digital realisierten Wölfe sind kurz, aber die Bedrohung bleibt durch den Sound und einfachste visuelle Einfälle permanent präsent. "The Grey" ist intensiv, existentialistisch getönt und nach dem Kinobesuch nicht leicht abzuschütteln.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

In Joe Carnahans packendem Überlebensdrama machen hungrige Wölfe in der eisigen Natur Alaskas unerbittlich Jagd auf den Menschen.

Nach "Das A-Team - Der Film" inszeniert Joe Carnahan ein weiteres Gruppenerlebnis. Nun allerdings nicht mehr als aufwendigen Actionzirkus, sondern als existentialistisches Duell mit dem Tod, der unterschiedliche Gestalt annimmt, vor allem aber durch Wölfe, unheimlich in Furchtlosigkeit, Intelligenz und Konsequenz, allgegenwärtig ist. Der erste Schwenk über eine verschneite, wolkenverhangene Bergkulisse mit spärlichem Tageslicht etabliert das titelgebende endlose Grau - eine lebensfeindliche Natur, in der nur Blut farbliche Akzente setzt.

In diese Wildnis hat es Mitarbeiter einer Erdölraffinerie und auch den Scharfschützen Ottway (Liam Neeson) verschlagen, der die Männer vor Wölfen und Bären beschützen soll. Ausgerechnet dieser seelisch angezählte Schweiger, der im Grunde längst tot ist und sich an Erinnerungen an seine verlorene Liebe klammert, wird zum Turm in einem Kampf, der selbst die härtesten Typen auf die Essenz ihrer Persönlichkeit, frei von Fassaden, zurückführt. Nach einem Flugzeugabsturz stemmen sich acht Überlebende, fern von jeglicher Zivilisation, gegen das schier unüberwindbare Problempaket, das die Natur ihnen entgegenschleudert: eisige Kälte, peitschender Wind, tiefer Schnee, endlose Weiten, großer Hunger und Wölfe, die in ihrem Revier keine anderen Jäger dulden. Mehrere Tage und Nächte folgt der Film diesen Männern auf ihrer Flucht vor den Tieren, deren Leitwolf seine Entsprechung in Neesons Alphamann hat.

Ottway ist neben Henrick (stark: Dallas Roberts) auch das moralische Zentrum des Films, der seine Actionsequenzen als Blitzangriffe kurz hält, dabei nie auf Spektakel, sondern Intensität setzt. Viele der Attacken sind nah oder halbnah mit Handkamera gedreht, was dem Realismus zugutekommt, aber auch das limitierte Budget des Films spiegelt, der mit echten Wölfen, animatronischen Puppen, aber nur wenigen, nicht immer überzeugenden Digitaleffekten arbeitet. Ein Defizit, das für den Wirkungsgrad des Films bedeutungslos bleibt. Denn Carnahan hält den Bedrohungsfaktor hoch - über den Sound, über simple visuelle Boten wie leuchtende Augen oder der Atem der Tiere im nachtschwarzen Wald. In Momenten des Innehaltens stellt "The Grey" Fragen zur Entscheidungsfreiheit des Menschen, zu Gott oder zu Lebensinhalten und bleibt dem realistischen Ansatz auch im couragierten Finale kompromisslos treu. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Mediathek
Großansicht
Bild 1 von 17

...(17 Bilder)

Text.
Bild: ...Filmdetails

Flashplayer wird geladen ...
  • Szene aus The Grey - Unter Wölfen
  • Szene aus The Grey - Unter Wölfen
  • Szene aus Nonso Anozie über die Geschichte
  • Szene aus Liam Neeson über Ottway
 
nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Universum (Walt Disney)
O-Titel The Grey
Land / Jahr USA 2011
Kategorie Spielfilm
Genre Action / Thriller
Produktionsfirmen Liddell Entertainment/Scott Free Productions
Kinostart 12.04.2012
Laufzeit 117
FSK ab 16 Jahre
Einspielergebnis D € 1.033.358
Bes. (EDI) 147.615
Charthistory
USA-Start 27.01.2012, bei Open Road
Boxoffice USA $ 51.475.172
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.thegrey-film.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Joe Carnahan, Jules Daly, Mickey Liddell, Ridley Scott
Ausf. Produzenten Jim Seibel, Tony Scott, Jennifer Hilton Monroe, Spencer Silna, Adi Shankar, Ross Fanger
Regie Joe Carnahan
Drehbuch Joe Carnahan, Ian Mackenzie Jeffers
Buchvorlage Ian Mackenzie Jeffers
Darsteller Liam Neeson (Ottway), Frank Grillo (Diaz), Dermot Mulroney (Talget), Dallas Roberts (Hendrick), Joe Anderson (Flannery), Nonso Anozie (Burke), Ben Bray (Hernandez), James Badge Dale (Lewenden)
Kamera Masanobu Takayanagi
Schnitt Roger Barton, Jason Hellmann
Musik Marc Streitenfeld
Produktionsdesign John Willett
Kostüme Courtney Daniel
Casting John Papsidera
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
The Grey - Unter Wölfen Universum Film DVD, ab 16, 112 Min. Leih
The Grey - Unter Wölfen Universum Film Blu-ray Disc, ab 16, 117 Min. Leih
nach oben Newsarchiv

Mediabiz Datenbank

News

mehr News

Programmplaner

  • Film

    Vorschau bis: KW 2014/29

    Alle deutschen Kinostarts und TV-Movie-Sendetermine plus geplante, laufende und fertiggestellte deutsche und internationale Produktionen.

    Heute neu:

    Gemeldete Starts:
    1
    Aufgenommene Filme:
    24
    Filmkritiken:
    1