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The Fog - Nebel des Grauens

Remake von John Carpenters "Nebel des Grauens" von 1980, in dem eine kleine Küstenstadt von einer geheimnisvollen Nebelbank umhüllt wird, in der sich das Grauen verbirgt.

The Fog - Nebel des Grauens Großansicht
(Bild: Sony Pictures)
Verleih Sony Pictures
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2005
Regie Rupert Wainwright
Darsteller Tom Welling, Maggie Grace, Selma Blair
Kinostart 12.01.2006
Einspielergebnis D € 1.373.324
Bes. (EDI) 214.432
Bes. (FFA) 215.186
Charthistory
Boxoffice USA $ 29.511.112
Charthistory
Erstausstrahlung 13.07.2008 (Pro7)

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100 Jahre sind vergangen, als vor der kleinen nordkalifornischen Küstenstadt Antonio Bay ein Schiff mit Leprakranken in einer Nebelbank unterging, nachdem es von den Dorfbewohnern absichtlich in die Klippen gelenkt wurde. Jetzt zieht erneut eine Nebelbank vor Antonio Bay auf. Sie führt die Geister der Emordeten mit sich, die nur ein Ziel haben: Sie wollen die Nachfahren der Gründerväter des Städtchens zur Strecke bringen - und jeden anderen, der sich ihnen bei der Durchführung ihres Planes in den Weg stellt.

Selbst eingefleischte Fans von John Carpenter erkennen an, dass sein "Nebel des Grauens" von 1980 ein Horrorfilm war, der weit hinter seinem Potenzial zurückblieb. Insofern macht das Remake des Schockers von Rupert Wainwright ("Stigmata") - nach "Texas Chainswa Massacre", "Dawn of the Dead" und "Amityville Horror" bereits die vierte Neuverfilmung eines Genreklassikers der goldenen Ära - unbedingt Sinn: Zwar ist die Geschichte weiterhin eher konventionell, aber mit den heutigen Möglichkeiten auf dem Gebiet der Spezialeffekte lässt sich das allemal spannende Szenario optimal ausreizen.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Es nebelt wieder: 25 Jahre nach John Carpenters atmosphärischer Geistergeschichte liefert "Stigmata"-Regisseur Rupert Wainwright ein modernisiertes Slasher-Remake.

"The Fog - Nebel des Grauens" aus dem Jahr 1980 wird zwar nicht zu Carpenters besten Filmen gerechnet, ist jedoch vor allem für die sich stetig steigernde Spannung im ansprechenden Gruselambiente in Erinnerung geblieben. In der Neuversion sind die altbekannten Qualitäten des Originals offenkundig in all den wallenden Nebelschwaden abhanden gekommen. Das neue Skript von Cooper Layne ("The Core - Der innere Kern") konzentriert sich verstärkt auf die rachsüchtigen Geister und ihre tragische Backstory. Noch lebendig waren sie wohlhabende Leprakranke, die von den Vorvätern des Inselstädtchens Antonio Bay mörderisch hereingelegt worden waren. Über zwei Jahrhunderte später kehren die Betrogenen nun zurück, um sich an den Nachfahren ihrer Mörder (und anderen anwesenden Unglückswürmern) zu rächen. Da wären der fesche Bootskapitän Nick Castle (Tom Welling aus der TV-Serie "Smallville"), seine gerade wieder zurückgekehrte Freundin Elizabeth (Maggie Grace aus der Kultserie "Lost"), die von verstörenden Traumvisionen heimgesucht wird, sowie die Radioansagerin Stevie Wayne (Indie-Ikone Selma Blair in dem Part von Adrienne Barbeau). Als erste ins Seegras beißen zwei leichtgeschürzte Miezen und ein Freund von Nicks Angestelltem Spooner (DeRay Davis in einer peinlich angelegten Rolle als arbeitsscheuer Homeboy), als sie gemeinsam auf Nicks Boot eine Party feiern. Dies ist der Anfang des relativ träge dahinrollenden Bodycounts - so werden noch ein paar weitere arme Schlucker in Flammen gesetzt, abgestochen oder ertränkt - stets mit dem ominösen Nebel als Vorboten. Alldieweil versuchen Nick und Elizabeth angestrengt, das grausame Rätsel aus der Vergangenheit zu lösen.

Kontinuitäts- und Logikprobleme verursachen einige unfreiwillige Erheiterung, während wirklich Angst einflössende Schreckmomente eher Mangelware in dem nicht unbedingt inspiriert abgedrehten Horrorszenario sind. Die Besetzung wirkt kaum minder hölzern wie der Gehstock (mit dem nun statt der ursprünglichen Hakenhand geklopft wird) des Oberghouls, denn Grace ist nun mal keine Jamie Lee Curtis und selbst Blair nicht der zu erwartende Lichtblick. Ordentlich sind die CGI-Effekte der Geister und der Spontanentzündung eines der Opfer ausgefallen, ohne dass damit der spärliche Gruselquotient entscheidend erweitert werden kann. Nebulös bleibt, warum ein Genrespezialist wie Wainwright nicht mehr aus der reizvollen Prämisse gemacht hat. ara.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Sony Pictures
O-Titel The Fog
Land / Jahr USA 2005
Kategorie Spielfilm
Genre Horror / Thriller
Produktionsfirmen Revolution Studios/David Foster Prod./Debra Hill Prod.
Drehort Vancouver
Drehzeit 14.03.2005
Kinostart 12.01.2006
Laufzeit 100
FSK ab 16 Jahre
Einspielergebnis D € 1.373.324
Bes. (EDI) 214.432
Bes. (FFA) 215.186
Charthistory
USA-Start 14.10.2005, bei Sony
Boxoffice USA $ 29.511.112
Web-Link http://www.thefog-derfilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Debra Hill, David Foster, John Carpenter
Koproduzenten Shane Riches
Ausf. Produzenten Todd Garner, Dan Kolsrud, Derek Dauchy
Regie Rupert Wainwright
Drehbuch Cooper Layne
Darsteller Tom Welling (Nick Castle), Maggie Grace (Elizabeth), Selma Blair (Stevie Wayne), DeRay Davis (Spooner), Rade Serbedzija (Blake), Kenneth Welsh (Tom Malone), Adrian Hough (Malone), Sara Botsford (Kathy Williams), Cole Heppell (Andy Wayne), Mary Black (Tante Connie)
Kamera Nathan Hope, Ian Seabrook
Schnitt Dennis Virkler
Musik Graeme Revell
Produktionsdesign Michael Diner, Graeme Murray
Kostüme Monique Prudhomme
Casting Amanda Mackey Johnson, Cathy Sandrich Gelfond
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
The Fog - Nebel des Grauens (Extended Version) Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 16, 99 Min. Kauf
The Fog - Nebel des Grauens (Extended Version)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) UMD, ab 16, 103 Min. Kauf
The Fog - Nebel des Grauens (Extended Version) Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 16, 99 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Diverse The Fog Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Vor exakt 100 Jahren sank ein Schiff mit Leprakranken vor der Küste von Antonio Bay, nachdem es von den Dorfbewohnern absichtlich gegen die Klippen gelenkt worden war. Jetzt stehen die Toten aus ihrem nassen Grab wieder auf, um sich an den Nachfahren der Gründerväter des nordkalifornischen Küstenstädtchens zu rächen. Versteckt in einer geheimnisvollen dichten Nebelbank lauert auf die Einwohner von Antonio Bay der sichere Tod. Es sei denn, jemand schafft es, das grausame Rätsel aus der Vergangenheit zu lösen.

Nach Remakes von Horror-Klassikern wie "Amityville Horror" legt "Stigmata"-Macher Rupert Wainwright nun John Carpenters Kult-Schocker aus dem Jahre 1980 neu auf. Geschickt nutzt er die Möglichkeiten moderner Tricktechnik, kann dem Plot jedoch wenig Überraschendes hinzufügen. Obwohl dieses Remake dem Original nur bedingt standhält, werden vor allem junge Gruselfreaks auch wegen der Darsteller um "Smallville"-Superman Tom Welling und Indie-Ikone Selma Blair Gefallen daran finden.

Quelle: mediabiz.de

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