Splendid Film
Programm
The Expendables
| Verleih | Splendid (Fox) |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2010 |
| Regie | Sylvester Stallone |
| Darsteller | Sylvester Stallone, Jason Statham, Jet Li |
| Kinostart | 26.08.2010 |
| Einspielergebnis D |
€ 6.040.084 Bes. (EDI) 861.415 Bes. (FFA) 859.539 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 102.981.571 Charthistory |
| Filmtrailer |
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The Expendables nennt sich ein Trupp bestens ausgebildeter Söldner, der von dem mit allen Wassern gewaschenen Barney Ross befehligt wird. Von dem undurchsichtigen Church, der den Mord an seinem Sohn rächen lassen will, erhalten sie den Auftrag, den Diktator Garza in seiner Bananenrepublik zu töten und den alten, demokratisch gewählten Präsidenten wieder zu installieren. Schnell stellen Ross und Co. fest, dass Garza zum einen von der CIA gedeckt wird, ihr Auftraggeber zum anderen mit falschen Karten spielt. Und dann heftet sich mit dem durchgeknallten Gunnar Jenssen auch noch ein unehrenhaft aus der Gruppe ausgeschiedener Killer an die Fersen der Expendables.
Die Renaissance des Sylvester Stallone hält an. Nach den erfolgreichen Fortsetzungen "Rocky Balboa" und "John Rambo" lässt die Actionikone nach eigenem Drehbuch den Actionfilm der Achtzigerjahre wieder aufleben, mit einem Mercenary-Movie, das nach dem Muster von "The Wild Bunch" gestrickt ist, Underdogs und Außenseiter feiert und mit einer Besetzungsliste aufwartet, die Genrefans ins Schwärmen bringt: Neben Stallone selbst sind einschlägige Publikumslieblinge wie Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren und Mickey Rourke vor der Kamera versammelt. Arnold Schwarzenegger schaut auf ein Cameo vorbei und erteilt dem Projekt, das vor dem Altar von "Die City Cobra" und "Phantom-Kommando" betet, seinen Segen.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Männer, die aufs Siegen beharren: Sylvester Stallone und seine Spießgesellen versorgen den Actionfilm der Achtziger mit der Feuerkraft der Neuzeit.
Sylvester Stallone setzt seine im wahrsten Sinne des Wortes selbstinszenierte Renaissance fort. Nachdem er mit "Rocky Balboa" und "John Rambo" seine beiden ikonischsten Figuren einer Revision unterzog, schultert der 63-Jährige bei der Aufarbeitung der eigenen filmischen Vergangenheit jetzt ein ganzes Genre, oder besser gesagt eine stilistische Spielart eines Genres: den Actionfilm, wie man ihn in den Achtzigerjahren kannte. Der Wahnsinn hat eine Methode, die für den Filmemacher mittlerweile auch Tradition hat.
Wie in seinen beiden vorangegangenen Filmen bedient der Regisseur und Hauptdarsteller an der Oberfläche alle nötigen Konventionen und gibt den Fans damit, was sie sehen wollen: in diesem Fall eine nicht enden wollende Abfolge von Explosionen und Stunts und verächtlich hingeraunzten Einzeilern. Gleichzeitig bricht Stallone jedoch auch mit den fest verankerten Traditionen und nutzt seine Story als Kulisse für Betrachtungen über das Älterwerden. Verschleiß, Müdigkeit, Überdruss und Rückenschmerzen sind in den vereinzelten Feuerpausen, die nicht gerade für Gastauftritte anderer Kämpen von einst genutzt werden, gern angerissene Themen. Dass sie ohne besondere Resonanz bleiben, ohne nennenswerte Tiefe und bleibende Bedeutung, hängt auch damit zusammen, dass keine der Figuren im bunten Reigen der Alphatiere mehr ist als eine Karikatur - was für das Funktionieren des Films auch nicht nötig ist, denn in zahllosen Feuergefechten und Nahkämpfen erprobte Recken wie Jet Li oder Dolph Lundgren (alte Schule) oder Jason Statham (neue Schule) oder die Extremsportikonen "Stone Cold" Steve Austin, Randy Couture oder Terry Crews (Schule des Lebens) bringen genug Statur und persönlichen Ballast mit, um selbst mit der Holzsäge ausgeschnittene Pappkameraden mit schartigem Action-Hero-Leben zu erfüllen.
Ein US-Kritiker versteifte sich bereits auf die süffisante Aussage, bei "Expendables" handele es sich um "Sex and the City" für Männer - und liegt damit nicht unbedingt falsch: Von der ersten Szene an, in der der von Sylvester Stallone angeführte, Titel gebende Söldnertrupp auf seinen aufgemotzten Choppern durchs Bild röhrt, gibt es die Testosteronvolldröhnung: Tattoos, hochtourige Schlitten, Muskeln und ein beispielloses Arsenal an Waffen sorgen für Oberflächenreiz satt, der den geneigten, im Zweifelsfall männlichen Zuschauer auch über die einfache Handlung hinweg trägt. Das Szenario vom Diktator, der von der CIA gestützt und von den Expendables schließlich gestürzt wird, ist in seiner Schlichtheit nicht einmal auf dem Level der legendären und stilprägenden "Delta Force"-Macher Golan und Globus, sondern eher auf dem Niveau von deren Billigepigonen Pepin und Merhi, die unerschrockene Vielseher zu Beginn der Neunzigerjahre direct to video mit zahllosen C-Abenteuern versorgten. Es spielt keine entscheidende Rolle: Die Handlung kann ohnehin nur zusammengeflicktes Stückwerk sein, was nicht zuletzt daran liegt, dass Stallone längst mit der Verfilmung des von ihm überarbeiteten Drehbuchs von Dave Callaham begonnen hatte, als er Zusagen alter Kampfgefährten für Cameoauftritte erhielt, die mit dem Dampfhammer in das Geschehen eingefügt wurden: Mickey Rourke gefällt sich mit einem nach "Iron Man 2" weiteren exzentrischen Auftritt als Auftragsvermittler des dreckigen halben Dutzends, Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis willigten ein zum auf eine Szene begrenzten Gipfeltreffen der Actionlegenden, das von Fans gewiss herbeigesehnt und vielleicht auch beklatscht wird, aber doch eher aufgrund müder Witze und ebenso müder Gesichter in Erinnerung bleibt.
Besser sind die Szenen zwischen Stallone und seiner rechten Hand Statham: Wenn sie mit dem Sound von Creedence Clearwater Revival (Merkmal: handgestrickt, hemdsärmelig, volksnah) im Hintergrund herumstänkern wie ein altes Ehepaar, erinnern sie nicht an "Die City-Cobra" oder "Phantom-Kommando", sondern an Lemmon und Matthau nach einem harten Jahr in der Muckibude. Vor allem aber zählt die Action. Und die stimmt in diesem ansonsten etwas ungelenken Film: Ob sich nun Li und Lundgren nach einer ausführlichen Autoverfolgungsjagd im Nahkampf Saures geben, Terry Crews denkwürdig mit der Bazooka aufräumt, als müsste man die legendäre Einer-gegen-Alle-Szene aus "Oldboy" mit allerhand Feuerzauber aufmotzen, oder Stallone sich einen legendären Schlagabtausch mit Wrestling-Urvieh Austin leistet, den er verliert und mit einem trockenen "Der hat mir den Arsch versohlt" kommentiert, um danach einfach alles in die Luft zu sprengen, "Expendables" weiß in den entscheidenden Momenten, wo der Hammer hängt. Darauf kommt es an. ts.
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Verleih Splendid (Fox) O-Titel The Expendables Land / Jahr USA 2010 Kategorie Spielfilm Genre Action Produktionsfirmen Millennium Films/Horizon Entertainment/Nu Image Films/Rogue Marble Kinostart 26.08.2010 Laufzeit 103 FSK k.J. (keine Jugendfreigabe) Einspielergebnis D € 6.040.084
Bes. (EDI) 861.415
Bes. (FFA) 859.539
CharthistoryUSA-Start 13.08.2010, bei Lionsgate Boxoffice USA $ 102.981.571 Filmtrailer
Web-Link http://www.expendables-derfilm.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Avi Lerner, Kevin King, John Thompson Koproduzenten Robert Earl, Matt O'Toole Ausf. Produzenten Boaz Davidson, Danny Dimbort, Trevor Short, Les Weldon Regie Sylvester Stallone Drehbuch Sylvester Stallone, David Gallaham Buchvorlage David Gallaham Darsteller Sylvester Stallone (Barney Ross), Jason Statham (Lee Christmas), Jet Li (Bao), Terry Crews (Hale Caesar), Dolph Lundgren (Gunnar Jensen), David Zayas (General Garza), Giselle Itie (Sandra), Eric Roberts (Monroe), Steve Austin (Dan Paine), Randy Couture (Toll Road), Mickey Rourke (Tool), Charisma Carpenter (Lacy), Arnold Schwarzenegger, Danny Trejo Kamera Igor Meglic Schnitt Ken Blackwell, Paul Harb Musik Brian Tyler Produktionsdesign Franco-Giacomo Carbone Kostüme Lizz Wolf Casting Deborah Aquila, Tricia Wood - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform The Expendables (Extended Director's Cut) WVG Medien DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 109 Min. Kauf The Expendables (Extended Director's Cut) WVG Medien Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 114 Min. Kauf The Expendables (Extended Director's Cut) WVG Medien DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 109 Min. Leih The Expendables (Extended Director's Cut) WVG Medien Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 114 Min. Leih The Expendables WVG Medien DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 100 Min. Kauf The Expendables WVG Medien DVD, ab 16, 94 Min. Kauf The Expendables WVG Medien Blu-ray Disc, ab 16, 99 Min. Kauf The Expendables - Hero Pack (Limited Special Edition, 2 Discs, Steelbook) WVG Medien DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 100 Min. Kauf The Expendables - Hero Pack (Limited Special Edition, Steelbook) WVG Medien Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 104 Min. Kauf The Expendables (Limited Special Edition, 2 Discs, Steelbook) WVG Medien DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 100 Min. Kauf The Expendables (Limited Special Edition, Steelbook) WVG Medien Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 104 Min. Kauf The Expendables (Special Edition, 2 Discs) WVG Medien DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 100 Min. Kauf The Expendables (Special Edition) WVG Medien Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 104 Min. Kauf The Expendables Warner Home Video Germany DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 100 Min. Leih The Expendables Warner Home Video Germany Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 104 Min. Leih - nach oben Soundtrack
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Original Score Brian Tyler The Expendables - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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The Expendables nennt sich ein Trupp bestens ausgebildeter Söldner, der von dem mit allen Wassern gewaschenen Barney Ross befehligt wird. Sie erhalten den Auftrag, den Diktator Garza in seiner Bananenrepublik zu töten. Schnell stellen Ross und Co. fest, dass Garza von der CIA gedeckt wird und seine Bürger knechtet und ausbeutet. Und dann heftet sich mit dem durchgeknallten Gunnar Jenssen auch noch ein unehrenhaft aus der Gruppe ausgeschiedener Killer an die Fersen der Expendables, die ihren Auftrag schnell zur Ehrensache machen.
Die Renaissance des Sylvester Stallone hält an. Nach "Rocky Balboa" und "John Rambo" lässt die Actionikone nach eigenem Drehbuch den Actionfilm der Achtzigerjahre wieder aufleben, mit einem Söldnerfilm, der Underdogs und Außenseiter feiert und mit einer Besetzungsliste aufwartet, die Genrefans ins Schwärmen bringt: Neben Stallone selbst sind einschlägige Publikumslieblinge wie Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren und Mickey Rourke vor der Kamera versammelt. Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis schauen auf ein Cameo vorbei.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Newsarchiv
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