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The Day After Tomorrow

Roland Emmerichs Katastrophenfilm über eine Welt, die von Fluten, Stürmen und einer neuen Eiszeit heimgesucht wird.

The Day After Tomorrow Großansicht
(Bild: Fox)
Verleih Fox
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2004
Regie Roland Emmerich
Darsteller Dennis Quaid, Jake Gyllenhaal, Emmy Rossum
Kinostart 27.05.2004
Einspielergebnis D € 25.794.206
Bes. (EDI) 4.111.623
Bes. (FFA) 4.082.674
Charthistory
Boxoffice USA $ 186.583.549
Charthistory
Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

Nach einem gewaltigen Eisabbruch in der Antarktis bedroht eine meteorologische Kettenreaktion die Erde. Gigantische Sturmtiefs überziehen die nördliche Hemisphäre, schicken Twister nach L.A. und riesige Flutwellen nach New York. Als schließlich Blitzvereisung den Sekundentod bringt, kämpfen die letzten Überlebenden New Yorks um ein bisschen Hoffnung.

Mit seinem Wechsel aus spektakulären Desasterszenen und kleinen menschlichen Dramen ist Roland Emmerichs neuer Film ein typischer Katastrophenfilm und einer der Besten dieses Genres. Trotz soliden Darstellern und überzeugenden, wenn auch nicht bahnbrechenden Effekten bleibt "The Day After Tomorrow" aber die dramatische Auflösung seiner Kern-Katastrophe schuldig.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Dass das Wetter eine Katastrophe ist, ist eine allgemeingültige Empfindung jenseits von Fiji Island. Wenn aber die nächste Klimalaune nicht gerade auf ein Wochenende fällt, bleibt man gelassen. Das genau ist aber das Problem, denn die kleinen Symptome sind Vorboten einer großen Krankheit. Wohin Ignoranz führen kann, zeigt Roland Emmerich, der als cleverer Trendseismologe erneut ein Thema spektakulär aufgreift, das wirklich in der Luft liegt. Was wäre, wenn das Klima nicht in Jahrhunderten, sondern in Tagen kippt? Dann tanzen Tornados auf dem Sunset Boulevard, überspült eine Flutwelle New York, erobert die Eiszeit den Planeten zurück. Die menschliche Sensationslust giert nach solchen Tableaus der Zerstörung und wird von Emmerich auch befriedigt. Millionen werden also dem Ruf ihrer Neugier folgen, auch wenn keiner erfahren wird, was nun übermorgen wirklich mit der Welt geschieht.

Wie bei allen Emmerich-Projekten seit "Independence Day" kennt die Erwartungshaltung dank massiver Marketingkampagnen keine Grenzen, das Budget aber schon. Deshalb beschränkt sich teures Desaster auf Minutenauftritte, herrscht eindrucksvoll, aber eingeschränkt Chaos im digital unterstützten Modelparadies, das keiner in Hollywood ökonomischer zerstören kann als der Mann aus Schwaben. In der ersten Stunde zeigt sich das Spektakel von seiner besten Seite, sorgt ein gewaltiger Eisabbruch in der Antarktis für die Abkühlung nordatlantischer Meeresströmungen und in der Folge für monströse Sturmtiefs, die den Planeten überziehen. Davon allerdings liefert "The Day After Tomorrow" nur geschickt dosierte Ausschnitte. Der Hagel in Tokio beschränkt sich auf eine 200-Quadratmeter-Katastrophe, deutlich in den Schatten gestellt von der Twister-Show in Los Angeles, in der sich die Himmelsschläuche flächendeckend für ein paar coole Momente austoben.

Die echten Moneyshots reserviert der Film für New York. Hier wird die Feuerwalze aus "Independence Day", die sich durch die Straßen in Richtung Kamera frisst, von einer gewaltigen Wasserwand ersetzt, die alles Leben ertränkt, das nicht schnell genug Höhe erreicht. In einer Bibliothek finden einige Überlebende Zuflucht, darunter ein Obdachloser mit nützlichen Survival-Tips, vor allem aber Sam (Jake Gyllenhaal), der Sohn des Klimaexperten Hall (Dennis Quaid), der den amerikanischen Vizepräsidenten vergeblich vor der nur Tage entfernten globalen Eiszeit warnt.

Die Rettung von Sam ist dem Film sichtbar wichtiger als die Rettung des Planeten, die vom Zuschauer erwartet, aber vom Drehbuch nicht angeboten wird. So drückt sich der Film mit einer temporären Bedrohung und der Aussicht auf Stabilisierung etwas vor seiner dramaturgischen Verantwortung, macht auch die beschwerliche Odyssee des besorgten Vaters in das pittoresk vereiste New York nicht zwingend, weil Quaid, einmal angekommen, dort tatsächlich niemand zu retten braucht. Mit einer Reihe kleinerer menschlicher Dramen wird für Ablenkung von den großen Fragen gesorgt. So kämpft Quaid mit brüchigem Glas und drohendem Absturz, Gyllenhaal mit der Blutvergiftung seiner Freundin und in einer spannenden, doch zu kurzen Sequenz mit hungrigen Wölfen, die ihm in einem vereisten Tanker mitten in New York den Zugang zum Medizinschrank verwehren.

Der Humor des Films ist im Unterschied zu "Independence Day" besser dosiert und zeigt in der ironischen Verkehrung Mexikos zum rettenden Flüchtlingsparadies einmal wirklich Größe. Das auch für den Film insgesamt und durchgehend zu erwarten, wäre als Anspruch zu hoch. Zwei Stunden kann man sich hier auf gutem Niveau unterhalten, aber die Welt verändern wird Emmerichs Katastrophenfilm, der zu den Besten seines Genres zählt, nicht. Auch wenn das vielleicht das Marketing versprochen hat. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Fox
O-Titel The Day After Tomorrow
Land / Jahr USA 2004
Kategorie Spielfilm
Genre Science Fiction / Drama
Produktionsfirmen Centropolis Entertainment/Lions Gate/Mark Gordon
Drehort Kanada, New York, Los Angeles, Washington D.C., El Paso
Drehzeit 07.11.2002
Kinostart 27.05.2004
Laufzeit 123
FSK ab 12 Jahre
Einspielergebnis D € 25.794.206
Bes. (EDI) 4.111.623
Bes. (FFA) 4.082.674
Charthistory
USA-Start 28.05.2004, bei 20th Century Fox
Boxoffice USA $ 186.583.549
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.the-day-after-tomorrow.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Mark Gordon, Roland Emmerich
Koproduzenten Thomas M. Hammel
Ausf. Produzenten Ute Emmerich, Stephanie Germain, Kelly van Horn
Regie Roland Emmerich
Drehbuch Roland Emmerich, Jeffrey Nachmanoff
Darsteller Dennis Quaid (Jack Hall), Jake Gyllenhaal (Sam Hall), Emmy Rossum (Laura Chapman), Dash Mihok (Jason Evans), Jay O. Sanders (Frank Harris), Sela Ward (Dr. Lucy Hall), Austin Nichols (J.D.), Arjay Smith (Brian Parks), Tamlyn Tomita (Janet Tokada), Sasha Roiz (Parker), Sir Ian Holm (Terry Rapson), Nassim Sharara (Saudischer Delegierter), Carl Alacchi (Venezuelischer Delegierter), Kenneth Welsh (Vizepräsident Becker), Michael A. Samah (Saudischer Übersetzer), Robin Wilcock (Tony), Jason Blicker (Paul), Kenneth Moskow (Bob), Tim Hamaguchi (Taka), Glenn Plummer (Luther), Adrian Lester (Simon), Richard McMillan (Dennis), Nestor Serrano (Gomez), Sylvain Landry (Wissenschaftsoffizier), Chris Britton (Vorsteen), Vlasta Vrana (Booker (MPC)), Pauline Little (Lanson), Alan Fawcett (Commander Daniels)
Kamera Ueli Steiger
Schnitt David Brenner
Musik Harald Kloser
Produktionsdesign Barry Chusid, Tom Reta, Claude Paré, Martin Gendron, Michele Laliberte, Réal Proulx, Marc Bonin
Ton Don Cohen
Kostüme Renée April
Effekte Karen E. Goulekas, Neil Corbould, Greg Strause, Remo Balcells
Casting April Webster
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
58. British Academy Awards   2005, London, 12.02.2005 Beste Visual Effects Karen E. Goulekas, Neil Corbould, Greg Strause, Remo Balcells
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2004, München Gold - 3 Mio. Besucher in 30 Tagen  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
The Day After Tomorrow Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 12, 124 Min. Kauf
The Day After Tomorrow Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 12, 124 Min. Leih
The Day After Tomorrow (Special Edition, 2 DVDs im Steelbook)
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 119 Min. Kauf
The Day After Tomorrow
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany UMD, ab 12, 119 Min. Kauf
The Day After Tomorrow
Nicht lieferbar
Moviecard AG DVD, ab 12, 119 Min. Kauf
The Day After Tomorrow (Special Edition, 2 DVDs)
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 119 Min. Kauf
The Day After Tomorrow (Einzel-DVD) Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 119 Min. Kauf
The Day After Tomorrow
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany VHS, ab 12, 119 Min. Kauf
The Day After Tomorrow Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 119 Min. Leih
The Day After Tomorrow
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany VHS, ab 12, 119 Min. Leih
Enthalten in:
Der Tag, an dem die Erde stillstand / Independence Day, Ext. / The Day After Tomorrow (3 Discs)
Nicht lieferbar
Der Tag, an dem die Erde stillstand / Independence Day / The Day After Tomorrow (2 Discs)
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Enterta
Twentieth Century Fox Home Enterta
DVD, ab 12, 344 Min.
Blu-ray Disc, ab 12, 494 Min.
Kauf
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Harald Kloser The Day After Tomorrow Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Lange prognostiziert, setzen sie plötzlich innerhalb kürzester Zeit weltweit ein, gewaltige Naturereignisse, die eine neue Eiszeit einläuten: Hagelstürme in Tokio, Schneefälle in Indien, Tornados über Los Angeles. Endlich reagiert auch die Regierung und evakuiert alle US-Bürger der südlichen Staaten nach Mexiko, während man mangels Zeit alle anderen dem sicheren Kältetod überlässt. Einzig Klimaforscher Jack Hall kämpft sich durch Blitzeis und Schnee nach Norden, denn sein Sohn sitzt in der New Yorker Bibliothek fest.

Roland Emmerich ("Independence Day") klotzt in seiner testosteronschwangeren 100-Millionen-Dollar-Apokalypse mit spektakulären CGI-Aufnahmen und Special Effects, die dem Klima-Grauen eine beklemmende Unmittelbarkeit verleihen und in dieser Perfektion bislang einzigartig sind. Demgegenüber müssen sich seine Darsteller, darunter Dennis Quaid und Shooting-Star Jake Gyllenhaal ("Donnie Darko") mit hölzernen Dialogen und einem recht simplen Plot herumschlagen.

Quelle: mediabiz.de

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