Warner Bros. Pictures Germany
Programm
The Dark Knight
| Verleih | Warner |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2008 |
| Regie | Christopher Nolan |
| Darsteller | Christian Bale, Heath Ledger, Sir Michael Caine |
| Kinostart | 21.08.2008 |
| Einspielergebnis D |
€ 20.852.632 Bes. (EDI) 2.806.880 Bes. (FFA) 2.808.380 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 533.316.061 Charthistory |
| Filmtrailer |
|
| Erstausstrahlung | 03.10.2010 (Pro7) |
- nach oben Inhalt & Info
-
Nach seinem Erfolg in der Bekämpfung von Ra's Al Ghul und dem spurlosen Verschwinden der Scarecrow macht sich Batman daran, mithilfe von Polizeichef Gordon und dem Bezirksstaatsanwalt Harvey Dent dem organisierten Verbrechen in Gotham den Todesstoß zu versetzen. Er hat die Rechnung nicht mit dem Joker gemacht, der zunächst als Bankräuber auftritt, schließlich aber viel diabolischere Absichten offenbart: Mit gezielten Terrorakten bringt er die öffentliche Ordnung in der Stadt zum Einbruch.
Drei Jahre nach dem erfolgreichen Reboot des Franchise durch "Batman Begins" setzt Christopher Nolan die Abenteuer des Schwarzen Ritters fort - noch düsterer, noch psychotischer, noch konsequenter. Als Gegenspieler für Christian Bale in seinem zweiten Auftritt als Batman wurde der kurz nach den Dreharbeiten verstorbene Heath Ledger gewonnen, dessen grotesk-extreme Darstellung des Jokers nichts mehr mit dem genussvoll-selbstironischen Auftritt Jack Nicholsons zu tun hat. Außerdem feiert Aaron Eckhart sein Debüt als Harvey Dent, der in "Batman Forever" von Tommy Lee Jones gespielt worden war.
Quelle: Blickpunkt:Film
- nach oben Ausführliche Besprechung
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Nachdem er Warners Parade-Franchise vor drei Jahren mit "Batman Begins" erfolgreich wieder auf Null gestellt hatte, ist der zweite Ausflug des Briten Christopher Nolan in die Welt des Dunklen Rächers a) eine der brillantesten Comic-Verfilmungen überhaupt, b) eine dem Vorgänger in allen Belangen überlegene Fortsetzung, c) ein überragend geplottetes und gespieltes Unterwelt-Epos, d) eine im Rahmen einer Batman-Geschichte verankerte Bestandsaufnahme, wie die beständige Angst vor Terror eine ganze Gesellschaft verändert, und e) ein Meisterwerk.
Jetzt wissen wir's: "Batman Begins" war nur die Ouvertüre, eine Absichtserklärung, die berühmte Comicfigur von DC Comics in Form einer Rhapsodie in Pechschwarz mit neuem Leben zu füllen. Ernst sollte man ihn wieder nehmen können, diesen Bruce Wayne, den Joel Schumacher zuletzt mit Gumminippeln und Schrittschutz zur Witzfigur degradiert hatte. Das ist Nolan mit Hilfe seines Hauptdarsteller Christian Bale gelungen, auch wenn man sich bisweilen fühlte, als befände man sich in der düstersten Therapiesession der Filmgeschichte. Rückblickend ergibt der psychoanalytische Ansatz allerdings durchaus nachhaltigen Sinn, denn er erweist sich als grundsolide Basis für die Fortsetzung, die ihren Titel - "Dark Knight", also "Dunkler Ritter" - wie ein Ehrenabzeichen trägt: ein Film, ebenso grimmig und düster wie der Vorgänger, aber lebendiger und dringlicher und wahrhaftiger, ohne den sauertöpfischen Ton, der einem den Spaß an "Batman Begins" bisweilen verleidete. Für Christopher Nolan ist die packende Konfrontation Batmans mit einem schier unbesiegbaren Gegner der lange erhoffte Befreiungsschlag. Nichts wirkt eitel oder selbstgefällig, die deutlich erkennbare größere Ambition, das Bedürfnis, innerhalb dieser klar definierten Welt etwas zu erzählen, was ihm am Herzen liegt, hat zwangsweise Nolans Sinne geschärft: Für Mätzchen ist kein Platz in diesem aufregenden Epos. Eingebettet in ein unverkennbar im Comic-Universum Batmans verankertes Abenteuer, will Nolan nicht nur unterhalten, sondern auch ein relevantes Statement abgeben, was die Jahre nach 9/11 mit der ständigen Bedrohung durch Terrorakte aus der Gesellschaft gemacht haben. Und doch ist alles dem komplizierten Plot untergeordnet, in dem Batman sich bereitwillig einreiht in ein Quintett gleichberechtigter Hauptfiguren, deren Entscheidungen jeweils unmittelbar Konsequenzen für das Schicksal der anderen haben.
Es kann eben nichts einfach sein, wenn man es mit einem Gegenspieler wie dem Joker zu tun bekommt, über dessen Späße nur er selbst lachen kann: Heath Ledger spielt ihn beängstigend in einer jetzt schon legendären Performance, mit weiß verschmiertem Gesicht, schmierigen Haaren und einer Zunge, die unentwegt nervös über den vernarbten Mund fährt. Von der Unterwelt Gothams engagiert, um dem Batman die Stirn zu bieten, ist der Witzbold der ultimative Nihilist, der Feind, dem man nicht weh tun kann, weil ihm nichts wichtig ist sieht man vom Herbeiführen des totalen Chaos einmal ab. Seine Präsenz hinterlässt ihre Spuren nicht nur im Leben von Batmans Alter ego Bruce Wayne, sondern auch bei dessen Verflossener, der Journalistin Rachel (Maggie Gyllenhaal ersetzte Katie Holmes, die man keine Sekunde vermisst), die mit dem neuen Bezirksstaatsanwalt Harvey Dent liiert ist, und Batmans engstem Vertrauten, Lt. Jim Gordon.
Je wahnwitziger die Taten des Jokers werden, desto stärker arbeitet Nolan seine Themen heraus: Um die Unmöglichkeit des Heldentums in unserer Welt geht es, um Verantwortung, um Integrität, und immer wieder um Entscheidungen, die hier auch schmerzhaft tödliche Folgen haben: Wie kann man dem eigenen Wertesystem treu bleiben, wenn man einem Gegner beikommen will, dem nichts heilig ist, fragt der Film. Seine Antworten sind explosiv und dramatisch, eingebettet in Actionszenen, die andere Regisseure vielleicht noch besser hinbekommen könnten. Beklagen muss man sich dennoch nicht: "Dark Knight" steht und fällt nicht mit seiner Action, sondern mit einer Story, die fesselt, weil einem hier bewusst wird, dass sich Gut und Böse in einer komplexen Welt nicht so einfach unterscheiden lassen: Wer heute noch Held ist, kann morgen schon Monster sein. Christopher Nolans Film spielt diese Überlegung in allen denkbaren Schattierungen durch und steht am Ende da mit einem Film, der sich einfachen Lösungen verweigert und trotzdem das Zeug zum Blockbuster hat. Weil es aufregender einfach nicht geht. ts.
Quelle: Blickpunkt:Film - nach oben Mediathek
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Verleih Warner O-Titel The Dark Knight Alternativ-/Arbeitstitel Batman: The Dark Knight Land / Jahr USA 2008 Kategorie Spielfilm Genre Action / Thriller Produktionsfirmen Warner Bros./Legendary Pictures/DC Comics/Syncopy Kinostart 21.08.2008 Laufzeit 152 FSK ab 16 Jahre FBW-Prädikat Wertvoll Einspielergebnis D € 20.852.632
Bes. (EDI) 2.806.880
Bes. (FFA) 2.808.380
CharthistoryUSA-Start 18.07.2008, bei Warner Bros. Boxoffice USA $ 533.316.061 Filmtrailer
Web-Link http://www.thedarkknight-derfilm.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Charles Roven, Emma Thomas, Christopher Nolan Ausf. Produzenten Kevin De La Noy, Benjamin Melniker, Michael E. Uslan, Thomas Tull Regie Christopher Nolan Drehbuch Christopher Nolan, Jonathan Nolan, David S. Goyer Darsteller Christian Bale (Bruce Wayne/ Batman), Heath Ledger (Joker), Sir Michael Caine (Alfred), Maggie Gyllenhaal (Rachel Dawes), Gary Oldman (Lt. James Gordon), Aaron Eckhart (Harvey Dent), Morgan Freeman (Lucius Fox) Kamera Wally Pfister Schnitt Lee Smith Musik Hans Zimmer, James Newton Howard Produktionsdesign Nathan Crowley Ton Richard King Kostüme Lindy Hemming - nach oben Filmpreise
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Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person DIVA - Der Deutsche Entertainment Preis 2010, München, 26.01.2010 Der Deutsche WebMovie-Preis 81. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2008, Los Angeles, 22.02.2009 Bester Nebendarsteller Heath Ledger 81. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2008, Los Angeles, 22.02.2009 Bester Tonschnitt Richard King 62. British Academy Awards 2009, London, 08.02.2009 Bester Nebendarsteller Heath Ledger Bogey - Box Office Germany Award 2008, München Silber - 2 Mio. Besucher in 20 Tagen - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform The Dark Knight (2 Discs) Warner Home Video Germany Blu-ray Disc, ab 16 Kauf The Dark Knight (Einzel-DVD) Warner Home Video Germany DVD, ab 16, 146 Min. Kauf The Dark Knight (Steelbook) Nicht lieferbarWarner Home Video Germany DVD, ab 16, 146 Min. Kauf The Dark Knight (2 Discs) Warner Home Video Germany Blu-ray Disc, ab 16, 152 Min. Kauf The Dark Knight (Collector's Edition) Nicht lieferbarWarner Home Video Germany DVD, ab 16, 146 Min. Kauf The Dark Knight (Collector's Edition, 2 Discs) Nicht lieferbarWarner Home Video Germany Blu-ray Disc, ab 16, 152 Min. Kauf The Dark Knight Warner Home Video Germany DVD, ab 16, 146 Min. Leih Enthalten in:
Batman Begins / The Dark KnightNicht lieferbarWarner Home Video Germany
Blu-ray Disc, ab 16, 293 Min.
Kauf
- nach oben Soundtrack
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Original Score Diverse The Dark Knight - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Nach seinem Erfolg in der Bekämpfung von Ra's Al Ghul macht sich Batman daran, mit Hilfe von Polizeichef Gordon und dem Bezirksstaatsanwalt Harvey Dent dem organisierten Verbrechen in Gotham den Todesstoß zu versetzen. Er hat die Rechnung nicht mit dem Joker gemacht, der zunächst als Bankräuber auftritt, schließlich aber viel diabolischere Absichten offenbart: Mit gezielten Terrorakten bringt er die öffentliche Ordnung in der Stadt zum Einbruch.
Drei Jahre nach dem Reboot des Franchise durch "Batman Begins" setzt Christopher Nolan die Abenteuer des Schwarzen Ritters fort - noch düsterer, noch konsequenter und noch erfolgreicher. In den USA spielte der Film unfassbare 530 Mio. Dollar ein, in Deutschland holte er knapp drei Mio. Besucher ins Kino. Nicht zuletzt ein Verdienst des monströs guten Heath Ledger als Joker, schon jetzt eine der legendären Performances der Kinogeschichte. Überhaupt perfekte und elektrisierende Unterhaltung.
Quelle: mediabiz.de - nach oben FBW-Gutachten
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Kurztext:
Die Kritik überschlägt sich im Vorfeld zu dem neuen Batman - zu Recht, denn diese ungewöhnliche, düstere Comicadaption war nicht nur der letzte Film von Heath Ledger, der einen grandiosen Joker darbietet, sondern spiegelt ungewöhnlich philosophisch unsere Gesellschaft wieder. Christopher Nolan verlässt die ausgetretenen Pfade eines Gut-Böse-Sze-narios und fragt danach, wie man den Unwägbarkeiten der modernen Welt heutzu-tage gegenübertreten kann, wenn alte Rezepte der Demokratie nicht mehr helfen. Eine herausragende Ausstattung, große Schauplätze und eine vielschichtige Story mit starken Dialogen sorgen für ein ungewohnt nachdenklich stimmendes und faszinierendes Actionerlebnis.
Gutachten:
Die Geschichte von Batman als altbekannte Geschichte im neuen Gewand - vielschichtiger, dunkler und aufwändiger inszeniert als jemals zuvor. Diesmal ist Batmans dunkle Seite seiner Seele eines der Hauptthemen. Denn beim fortwährend auf die Spitze getriebenen, mitreißenden Duell gegen den Psychopathen Joker wird das Chaos so allumfassend, dass selbst bei Batman und seinen Getreuen plötzlich Hass und unfaire Mittel nicht mehr ganz ausgeschlossen sind... Was man in postmodernen 9/11-Zeiten eben auch als US-politisches Statement deuten könnte, wie man den Unwägbarkeiten der modernen Welt (Stichwort: Terrorismus) heutzutage gegenübertreten kann, wenn alte Rezepte der Demokratie nicht mehr helfen. Dass hierbei der Wahrheitsbegriff sehr weit gedehnt und die Täuschung der im Film befindlichen Öffentlichkeit offensichtlich miteinkalkuliert wird, mag man wahlweise kritisieren oder als angemessene Mittel zum Zweck akzeptieren, wenn es darum geht, das Schlimmste abzuwenden.
Die Fortsetzung des Films Batman Begins aus dem Jahre 2005 gefällt sich ansonsten in einer erwartungsgemäß herausragenden Ausstattung, großen Schauplätzen und einer vielschichtigen, manchmal auch dialoglastigen Story. Bei einem gleichzeitig ausgezeichneten Niveau der Actionszenen sorgt ein eher verspielter Schnitt für ab und an logisch schwerlich nachvollziehbare Anschlüsse zwischen den einzelnen Szenen und damit auch für abbrechende Spannungsbögen, welche bei einer Gesamtlänge des Films von knapp 2,5 Stunden die Gesamtgüte des Werkes aber nicht weiter tangieren.
Besonders hervorzuheben ist auch der bis in die Nebenrollen überzeugend und tiefgründig agierende Cast, wobei ganz besonders Heath Ledger in seiner letzten Rolle (er starb kurz nach Beendigung der Dreharbeiten) als Joker eine wirkliche Ausnahmeleistung vollbringt. Er verkörpert fulminant die Darstellung des Bösen, welches sich verändert hat; die Verkörperung des Antichristen, auf den man aufgrund seiner Unberechenbarkeit scheinbar nur mit Hilflosigkeit oder gleichen Gegenmitteln reagieren kann.
Man darf insofern gespannt sein auf den nächsten Teil dieser Comicverfilmung, die zum einen in The Dark Knight bereits angelegt ist, zum anderen aufgrund des überragenden Erfolgs des Films an den US-amerikanischen Kassen doch sehr wahrscheinlich ist.Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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Der Star ist der Film selbst, er atmet Qualität 24 Bilder pro Sekunde.
Treffpunkt Kino
Aufregender geht es einfach nicht.
Blickpunkt:Film
Ledger spielt, als ginge es um sein Leben, und tatsächlich ist er mit dieser Rolle wohl an seine Grenzen gegangen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.08.2008
Blam! Whaam! Voomp! Varoom! Genau so lassen sich auch die vier Akte und die Dynamik des neuen Batmanfilms zusammenfassen. Mit brillantem Gespür für Rhythmus jagt Christopher Nolan seine Figuren durch die finsteren Straßen und die kristallenen Glastürme von Gotham und Hongkong.
Süddeutsche Zeitung, 21.08.2008
Diese Reflexion über die Moral in Zeiten des Terrors lastet wie ein schwerer Überbau auf dem Film. Doch den Batman-Fans, die jetzt die Kinos stürmen, ist das egal. Sie glauben, dass ihr Held noch viel mehr tragen kann.
Der Spiegel, Heft 30/2008
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