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Tatsächlich ... Liebe

Romantische, sensationell besetzte Ensemblekomödie, die zehn Liebesgeschichten am Weihnachtsabend in London miteinander verknüpft.

Tatsächlich ... Liebe
Verleih UIP
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Großbritannien 2003
Regie Richard Curtis
Darsteller Hugh Grant, Chiwetel Ejiofor, Andrew Lincoln
Kinostart 20.11.2003
Einspielergebnis D € 12.128.587
Bes. (EDI) 1.960.104
Bes. (FFA) 1.959.758
Charthistory
Boxoffice USA $ 59.365.105
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London, zwei Monate vor Weihnachten: Parallel entwickeln sich zehn verschiedene Geschichten über die Liebe, die sich am 24. Dezember miteinander verbinden. Unter anderem verliebt sich der brandneue, unverheiratete Premierminister in das Mädchen, das ihm den Tee bringt, eine andere Geschichte folgt den Eheproblemen der Schwester des Premierministers und eine weitere der Beziehung eines Vaters zu seinem jungen Stiefsohn.

Die zuverlässige Erfolgsformel der Produzenten Tim Bevan, Eric Fellner und Duncan Kenworthy vereint wieder einmal Regisseur und Drehbuchautor Richard Curtis mit seinem Star aus "Vier Hochzeiten und ein Todesfall", "Notting Hill" und "Bridget Jones", Hugh Grant, der diesmal in einem sensationell besetzten Ensemble in einer von zehn verschiedenen Liebesgeschichten charmant den Ton angibt.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Tatsächlich kann man sich sehr viel mehr Liebe in einem Film nicht mehr vorstellen. Tatsächlich wird man eine beeindruckendere Besetzung in einem britischen Film nicht so schnell finden. Tatsächlich gelingt es Richard Curtis in seinem Regiedebüt, all den Humor und die Romantik seiner Drehbuchhits zu "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück", "Notting Hill" und "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" in einen einzelnen Film zu packen. Tatsächlich gibt es keinen Grund zur Annahme, dass es eine Komödie gibt, die besser in die Weihnachtszeit passen könnte als dieser Herr der Eheringe.

Dass Richard Curtis es durchaus ernst meint mit diesem epischen Versuch, allen nur irgendwie denkbaren Facetten der Liebe mit seinem britischen Humor ein Denkmal zu setzen, unterstreichen gleich die ersten Bilder von Menschen, die sich in der Ankunftshalle von London Heathrow nach einer Zeit der Trennung in die Arme schließen. Aus dem Off hört man dazu Hugh Grant, der als Sprachrohr des Filmemachers über Hass und Liebe räsoniert und konstatiert, dass ihm nicht zu Ohren gekommen sei, die Flugreisenden an Bord der vier entführten Todesflugzeuge hätten am 11. September 2001 zum Abschied die Menschen angerufen, die sie hassen. Dieser bittersüße Ton zieht sich durch den ganzen Film, der am Schluss wieder zum Flughafen zurückkehren wird, um einige seiner Figuren zusammen zu führen oder endgültig zu trennen. Anhand von zehn sich bisweilen überlappenden Geschichten will Curtis diesem verrückten Ding, das wir Liebe nennen, auf die Spur kommen, will seine Wichtigkeit für das Leben aller Menschen mit bewegenden, grotesken, komischen, anrührenden Szenen verdeutlichen. Alle Facetten sollen dabei abgedeckt werden. Um erste Liebe geht es, um Trennung, um Verführung und Versuchung, um die große Liebe, um Liebe an den ungeahntesten Orten, in den verrücktesten Situationen, um Geschwisterliebe, um Liebe zwischen Eltern und Kindern, um aussichtsloses Schwärmen, um die Prüfung der Liebe und die Macht der Liebe, die dumme, irrationale, unglaubliche und doch immer wieder wunderbare Wege geht.

Als roter Faden zieht sich durch diese wild wuchernde Romantikkomödie ein von Bill Nighy mit hinreißender Offenheit gespielter abgetakelter Schlagersänger, der mit einem erbärmlichen Remake seines bekanntesten Liedes zur Weihnachtszeit den letzten Versuch eines Comebacks wagt. Da ist auch noch Colin Firth, der nach der Trennung von der Ehefrau im Süden Frankreichs neue Lebenskraft schöpfen will und sich nach und nach in sein portugiesisches Hausmädchen verliebt, obwohl sie nicht ein Wort Englisch spricht. Alan Rickman sieht sich als Verlagsleiter den immer eindeutigeren Avancen der kessen Heike Makatsch ausgesetzt, während ihm die lähmende Routine seiner Ehe mit Emma Thompson mehr und mehr bewusst wird. Deren Bruder Liam Neeson muss mit dem Tod der Gefährtin fertig werden und wird von seinem zehnjährigen Sohn mit der Nachricht, er habe sich hoffnungslos verliebt, wieder ins Leben geschockt. Die mausgraue Laura Linney findet in der vielleicht schmerzhaftesten Episode endlich den Mut, sich mit dem schwerst in sie verliebten Traummann zu treffen - kann dann aber doch nicht über ihren Schatten springen. "Fluch der Karibik"-Shooting-Star Keira Knightley entdeckt nach ihrer Hochzeit, dass der beste Freund ihres Mannes schon lange an niemand anderen mehr denken kann als an sie. Und Hugh Grant residiert über den Film als neuer Premierminister, der in seiner Teedame sehr viel mehr sieht als alle anderen, die sie nur als pausbäckig und unauffällig empfinden, und im Chaos der Gefühle den Mut findet, sich in einer Fernsehrede gegen den Präsidenten der USA (texanisch fieses Cameo: Billy Bob Thornton) zu wenden. Zwei alberne Vignetten über ein Pärchen, das sich als Lichtdouble für erotische Szenen bei einem Film kennenlernt, und einen unerträglichen Aufschneider, der davon überzeugt ist, in den USA als unwiderstehlicher Liebhaber die Herzen aller Frauen brechen zu können, runden den Reigen ab.

Am Schluss, zu Weihnachten, findet so manches, aber nicht jedes Töpfchen sein Deckelchen in diesem zwar berechnenden, aber deshalb nicht minder bezaubernden Film der Erfolgstruppe von Working Title, der zwar nicht die technische Brillanz des letztjährigen Hits "About a Boy" besitzt, dafür aber in seiner Balance zwischen Herzensleid und -freud , Humor und Tragik unschlagbar ist. Dass man in jeder einzelnen Figur dieser hemmungslos emotionalen Liebesschnulze ein bisschen Hugh Grant zu entdecken glaubt, macht Sinn, wenn man bedenkt, dass er stets Held aller Curtis-Stoffe ist und unzweifelhaft das Alter ego des Filmemachers darstellt: Deutlicher könnte der Regiedebütant nicht ausdrücken, wie wichtig ihm jeder Moment seines Films ist. All you need is love... und eben Hugh Grant. Die Kinobesitzer wird's freuen, wenn in diesem Winter nicht nur die Weihnachtsglocken klingeln. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih UIP
O-Titel Love Actually
Alternativ-/Arbeitstitel Love Actually Is All Around
Land / Jahr Großbritannien 2003
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Produktionsfirmen Working Title
Kinostart 20.11.2003
Laufzeit 135
FSK ab 6 Jahre
Bildformat Widescreen
Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS
Einspielergebnis D € 12.128.587
Bes. (EDI) 1.960.104
Bes. (FFA) 1.959.758
Charthistory
USA-Start 07.11.2003, bei Universal
Boxoffice USA $ 59.365.105
Filmtrailer Video
Web-Link http://movies.uip.de/tatsaechlichliebe
nach oben Cast & Crew
Produzenten Tim Bevan, Eric Fellner, Duncan Kenworthy
Koproduzenten Debra Hayward, Liza Chasin
Regie Richard Curtis
Drehbuch Richard Curtis
Darsteller Hugh Grant (Premierminister), Chiwetel Ejiofor (Peter), Andrew Lincoln (Mark), Kris Marshall (Colin), Keira Knightley (Juliet), Laura Linney (Sarah), Liam Neeson (Daniel), Thomas Sangster (Sam), Colin Firth (Jamie), Daniel Fredenburgh (Chris), Nina Sosanya (Annie), Frank Moorey (Terence), Jill Freud (Pat), Martine McCutcheon (Natalie), Abdul Salis (Tony), Bill Nighy (Billy), Gregor Fisher (Joe), Emma Thompson (Karen), Lulu Popplewell (Daisy), William Wadham (Bernie), Heike Makatsch (Mia), Alan Rickman (Harry), Rodrigo Santoro (Karl), Brian Bovell (DJ 1), Marcus Brigstocke (DJ 2), Elisabeth Margoni (Elenore), Lucia Moniz (Aurelia), Edward Hardwicke (George, Schwiegervater), Alan Barnes (Regisseur), Martin Freeman (John), Joanna Page (Judy), Richard Hawley (Carter), Billy Bob Thornton (Amerikanischer Präsident), Anne Reid (Bürovorsteherin), Adam Godley (Mr. Trench), Frances de la Tour (Geraldine), Michael Fitzgerald (Michael), Ciaran O'Driscoll (Patient), Laura Rees (Gina), Rowan Atkinson (Rufus), JJ Feild (Angel), Helder Costa (Mr. Barros), Carla Vasconcelos (Sophia)
Kamera Michael Coulter
Schnitt Nick Moore
Musik Craig Armstrong
Produktionsdesign Jim Clay, Jonathan McKinstry, Rod McLean, Justin Warburton-Brown
Ton David Stephenson
Kostüme Joanna Johnston
Casting Mary Selway, Fiona Weir
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
57. British Academy Awards   2004, London, 15.02.2004 Bester Nebendarsteller Bill Nighy
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Tatsächlich ... Liebe (T-Shirt Edition) Universal Pictures Germany DVD, ab 6, 130 Min. Kauf
Tatsächlich ... Liebe Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 6, 135 Min. Kauf
Tatsächlich ... Liebe (Samt Edition)
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany DVD, ab 6, 130 Min. Kauf
Tatsächlich ... Liebe
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany VHS, ab 6, 130 Min. Kauf
Tatsächlich ... Liebe Universal Pictures Germany DVD, ab 6, 130 Min. Kauf
Tatsächlich ... Liebe Universal Pictures Germany DVD, ab 6, 130 Min. Leih
Tatsächlich ... Liebe Universal Pictures Germany VHS, ab 6, 130 Min. Leih
Enthalten in:
Alles Liebe (4 Discs)
Nicht lieferbar
Alles Liebe (4 Discs)
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany
Universal Pictures Germany
DVD, ab 6, 479 Min.
Blu-ray Disc, ab 6, 495 Min.
Kauf
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Tatsächlich ... Liebe
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

In der Vorweihnachtszeit schlagen die Gefühlswellen hoch. So verspürt etwa Englands Premier eine unziemliche Zuneigung zu einer Mitarbeiterin, zwei Pornodarsteller müssen ihre Schüchternheit überwinden und ein verstörter Schriftsteller findet erst in der Ferne sein Glück. Eine junge Werberin trifft in Beziehungsdingen immer die falschen Entscheidungen, während eine frischgebackene Ehefrau die Liebe des besten Freundes ihres Mannes entfacht und ein trauriger Witwer die Liebe erst (wieder) lernen muss.

Unter den Fittichen der erfolgsverwöhnten "Notting Hill"-Produzenten landete Richard Curtis mit seiner herzerwärmenden Ode an die Liebe einen Riesen-Weihnachtshit. Ebenso riesig das Staraufgebot dieses Beziehungsreigens, in dem unter anderem Hugh Grant, Keira Knightley, Liam Neeson, Emma Thompson, Heike Makatsch und Colin Firth ihre Runden drehen. Mal herzhaft komisch, mal sentimental, mal traurig und dann wieder überschwänglich, konnte dieser Komödienhit im deutschen Kino rund 2 Millionen Herzen erobern.

Quelle: mediabiz.de

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