Suspect Zero
| Verleih | Columbia TriStar |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2004 |
| Regie | Elias Merhige |
| Darsteller | Aaron Eckhart, Sir Ben Kingsley, Carrie-Anne Moss |
| Kinostart | 14.10.2004 |
| Einspielergebnis D |
€ 193.004 Bes. (EDI) 31.907 Bes. (FFA) 31.907 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 8.570.393 Charthistory |
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FBI Agent Thomas Mackelway steht vor einer auf den ersten Blick unzusammenhängenden Reihe von Mordfällen. Die Aufklärung wird für ihn immer mehr zu einer persönlichen Angelegenheit, um nicht zu sagen Besessenheit, als ihm der Killer Hinweise per Fax zukommen lässt und ihn auf die Fährte des abtrünnigen Spezial-Agenten Benjamin O'Ryan lockt. Zusammen mit seiner Partnerin Fran Kulock kommt Mackelway dem Verdächtigen näher, doch in diesem Moment scheint sich das Spiel zu wenden: Aus den Jägern werden Gejagte.
Ein weiterer Serienkiller-Thriller in der Tradition von David Finchers "Sieben", in dem Oscar-Preisträger Ben Kingsley nach "Sexy Beast" nun neben Aaron Eckhardt und Carrie-Ann Moss erneut in der Rolle des Bösewichts zu sehen ist. Elias Merhige ("Shadow of the Vampire") beweist auch hier sein Gespür für atmosphärische Hochspannung, verstrickt sich jedoch bisweilen stark in Genreklischees und stilistischen Spielereien.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Die Beziehung zwischen Serienkiller und Cop ist der Stoff, aus dem unzählige psychologischen Kriminalthrillern gewoben sind. Regisseur E. Elias Merhige ("Shadow of the Vampire") versucht nun, mit seiner ästhetischen Inszenierung vor allem dem Genreklassiker "Sieben" nachzueifern. Allerdings schreibt Merhige visuellen Stil ungleich größer als dramatische Substanz. An dem resultierenden sträflichen Spannungsvakuum können auch die beiden exzellenten Darsteller Ben Kingsley ("House of Sand and Fog") und Aaron Eckhart ("Erin Brockovich") nichts ändern.
Nach dem deutlich an "Manhunter" angelehnten Drehbuch von Zak Penn ("Behind Enemy Lines") wird zunächst die Story von FBI-Agent Thomas Mackelway (Eckhart) ausgerollt. Er ist von Dallas nach Albuquerque strafversetzt worden. Mit Dauerkonsum von Aspirin hält er seine Kopfschmerzen unter Kontrolle, die, wie sich bald herausstellt, von hellsichtigen Visionen über verschiedene Mordfälle herrühren. Diese Fähigkeit teilt er mit dem ungefassten Mordverdächtigen Benjamin O'Ryan (Kingsley), der ihn mit Faxübertragungen von vermissten Personen bombardiert. Darüber hinaus lockt er ihn mit reichlich Hinweisen auf seine eigene Fährte. Wie es scheint, ist O'Ryan ein ehemaliger FBI-Agent, der in geheimen Experimenten zur Hellsichtigkeit trainiert worden ist. Nun räumt er gnadenlos mit dem Kinder mordenden Serienkiller-Pack quer durch die Vereinigten Staaten auf. Am meisten hat er es jedoch auf den "Suspect Zero" abgesehen: ein Psychopath, der wahllos ohne Muster oder Motiv (und daher nicht dingfest zu machen ist) hunderte von Opfern auf dem Gewissen hat. Seinem Geisteskollegen Mackelway hat O'Ryan dabei eine bestimmte Rolle zugedacht.
O'Ryans Visionen sind blutrot und schwarzgrau getränkte, verwaschen-verwackelte Zerrbilder, die er anschließend mit gespenstischen Skizzen zu Papier bringt. Dissonante Soundeffekte untermalen die psychologische Tortur, die er dabei empfindet. Mackelway wird von seinem "zweiten Gesicht" ebenfalls psychisch mitgenommen. Dem Zuschauer werden mit diesen wiederholten Szenen allerdings keine greifbaren Indizien, sondern immer nur die Aufschluss gebenden Wahrnehmungen der beiden vorgeführt. Noch unglücklicher ist der Umstand, dass die Mordopfer namenlose Unbekannte bleiben, in deren Schicksal das Publikum emotional null investieren kann. Was an erzählerischem Tiefgang mangelt, versucht Merhige, der eine ausgeprägte Vorliebe für Großaufnahmen hat, mit ausgefallenen Kamerawinkeln und malerischen Bildkompositionen auszugleichen. Stimmungsvoll ist auch der mit spirituell-indianischen Klängen versehene Score, doch dies hinterlässt einen letztlich ebenso so oberflächlichen Eindruck wie der Auftritt von "Matrix"-Heroine Carrie-Anne Moss, deren Figur als Mackelways Partnerin zu absoluter Nebensächlichkeit verdonnert wird. Der erhoffte Erfolg bei einem breiten Publikum wird sich für diesen verworrenen Thriller im Arthouse-Look wohl erst bei der DVD-Auswertung einstellen können. Bis dahin werden sich wohl lediglich darbende Fans des Serienkiller-Subgenres an "Suspect Zero" erfreuen. ara.
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Verleih Columbia Tristar O-Titel Suspect Zero Land / Jahr USA 2004 Kategorie Spielfilm Genre Thriller Produktionsfirmen C/W Production Kinostart 14.10.2004 Laufzeit 100 FSK ab 16 Jahre Bildformat 35 mm/1:1,85 Tonformat Dolby-SRD/SDDS Einspielergebnis D € 193.004
Bes. (EDI) 31.907
Bes. (FFA) 31.907
CharthistoryUSA-Start 27.08.2004, bei Paramount Boxoffice USA $ 8.570.393 Web-Link http://www.suspect-zero.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Paula Wagner, Elias Merhige, Gaye Hirsch Koproduzenten Lester Berman, Darren Miller Ausf. Produzenten Jonathan Sanger, Moritz Borman, Guy East, Nigel Sinclair, Tom Rosenberg, Gary Lucchesi Regie Elias Merhige Drehbuch Zak Penn, Billy Ray Darsteller Aaron Eckhart (Thomas Mackelway), Sir Ben Kingsley (Benjamin O'Ryan), Carrie-Anne Moss (Fran Kulok), Kevin Chamberlin (Harold Speck), Harry J. Lennix (Charlton), Chloe Russell (Loretta), Keith Campbell (Raymond Starkey), Julian Reyes (Highway Polizist) Kamera Michael Chapman Schnitt John Gilroy, Robert K. Lambert Musik Clint Mansell Produktionsdesign Ida Ransom, Guy Barnes Ton Bayard Carey Kostüme Mary Claire Hannan Casting Deborah Aquila, Tricia Wood - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Suspect Zero - Im Auge des Mörders Nicht lieferbarSony Pictures Home Entertainment (SPHE) UMD, ab 16, 100 Min. Kauf Suspect Zero - Im Auge des Mörders Nicht lieferbarSony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 16, 95 Min. Kauf Suspect Zero - Im Auge des Mörders Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 16, 95 Min. Leih - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Eine scheinbar wahllos verübte Mordserie verunsichert Amerikas Mittelwesten und hat den jungen FBI-Agenten Thomas Mackelway längst vom objektiv-kühlen Fahnder in einen besessenen, die ganze Angelegenheit sehr persönlich nehmenden Maniker verwandelt. Die Sache spitzt sich zu, als erkennbar wird, das hier ein Serienkiller andere Serienkiller zur Strecke bringt und Detective Mackelway sehr zur Beunruhigung von Partnerin und Vorgesetzten eine Kooperation mit dem "Fernwahrnehmer" in Erwägung zieht.
David Finchers "Sieben" grüßt auf jedem Meter, wenn brüchige Vorspann-Lettern einen hypnotisch dicht in düsteren Farben gehaltenen Killerthriller einläuten und ein serieller Meuchler auf nachgerade religiöser Mission einen jungen Cop stärker in seinen Bann zieht, als es dessen Karriere gut täte. E. Elias Merhige ("Shadow of the Vampire") liefert gehobene Krimikost, und Ben "Gandhi" Kingsley erhält nach "Sexy Beast" eine weitere Gelegenheit, als Gegenpart des Kriminalerpärchens Aaron Eckhart und Carrie-Anne Moss den Eisennagel vom Dienst zu geben.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Zusammenfassung
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Junger FBI-Agent gedenkt Feuer mit Feuer zu bekämpfen, als er auf der Jagd nach einem Kindermörder die Hilfe eines anderen Serienkillers in Anspruch nimmt. Thriller im "Sieben"-Stil.
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