Warner Bros. Pictures Germany
Programm
Süperseks
| Verleih | Warner |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, Deutschland 2004 |
| Regie | Torsten Wacker |
| Darsteller | Denis Moschitto, Marie Zielcke, Hilmi Sözer |
| Kinostart | 30.09.2004 |
| Einspielergebnis D |
€ 135.878 Bes. (EDI) 22.456 Bes. (FFA) 21.707 Charthistory |
| Filmtrailer |
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| Erstausstrahlung | 09.12.2005 (arte) |
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Der 23-jährige Elviz aus Hamburg-Altona steckt in der Klemme: Sein Onkel will auf der Stelle die 50.000 Euro zurück, die er Elviz mal geliehen hatte - oder er muss das Grundstück von Elviz' Mutter an der türkischen Riviera pfänden. Aber Elviz weiß, wie man heutzutage schnell an Kohle kommt, und gründet mal eben die erste türkischsprachige Telefonsex-Hotline, "Süperseks". Die läuft prima - und bringt Elviz erst dann in weitere Schwierigkeiten, als sich seine neue Freundin Anna bei "Süperseks" bewirbt, nicht ahnend, wer hinter dem Unternehmen steckt.
Erstlings-Regisseur und -Autor Torsten Wacker nahm sich mit seiner multikulturellen Low-Budget-Kiez-Komödie die türkischstämmigen Bewohner von Hamburg-Altona vor. Originelle Ansätze und sympathische Hauptfiguren- und Darsteller wie die Newcomer Dennis Moschitto, Marie Zielcke oder Martin Glade sorgen für Unterhaltung.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Warner Deutschland verleiht Blockbuster der amerikanischen Mutterfirma, zuweilen findet sich aber auch eine türkische Produktion darunter, wie zuletzt die Komödie "Vizontele Tuuba", die hier lebende Türken anspricht. Jetzt bringt Warner mit "Süperseks" einen Film mit viel Lokalkolorit in die Kinos, an dem sowohl Türken als auch Deutsche und andere Nationalitäten ihren Spaß haben werden. "Süperseks" handelt von einem jungen Hamburger Türken, der mit der Geschäftsidee, eine Telefonsex-Hotline für seine Landsleute zu installieren, viel Reibach macht, sich aber auch jede Menge Ärger einhandelt. Von einem jungen Team realisiert und aufstrebenden (Denis Moschitto) und erfahrenen (Hilmi Sözer) Schauspielern getragen, könnte dieser charmante Regieerstling für eine positive Überraschung am Box-Office sorgen.
Auf der Suche nach einem geeigneten Stoff für das erste Projekt ihrer im Herbst 2001 gegründeten Produktionsfirma Magnolia wurden Nina Bohlmann und Babette Schröder schnell fündig. Denn das Drehbuch zu "Süperseks" des Autorengespanns Kerim Pamuk und Daniel Schwarz war preisgünstig umzusetzen, hatte einen wunderbaren Plot und besaß jede Menge Originalität. Die genaue Kenntnis des multikulturellen Milieus von Hamburg-Altona ist denn auch das große Plus dieser Low-Budget-Kiez-Komödie, die sich über die Schrullen der in Deutschland lebenden Türken prächtig amüsiert, ihre markanten Figuren aber immer mit Liebe und Respekt behandelt.
Im Zentrum des Geschehens steht der 23-jährige Türke Elviz (Denis Moschitto), der bei seinem mächtigen Onkel Cengiz (Meray Ülgen) mit 50.000 Euro in der Kreide steht. Als er zufällig seinen älteren Bruder Tarik (Hilmi Sözer) bei einem gescheiterten Versuch belauscht, Telefonsex zu machen, kommt Elviz die geniale Geschäftsidee - eine Sex-Hotline von Türkinnen für Türken. Schnell sind ein paar Räume in Tariks Brotfabrik leergeräumt, diverse Computer vernetzt und in Nilüfer (Hülya Duyar) die perfekte Verbalerotik-Lehrerin gefunden. Als der Laden brummt und das ganze (männliche) Viertel nur noch am Hörer hängt, heuert ausgerechnet Elviz' neue Flamme Anna (Marie Zielcke), die ebenfalls dringend Geld braucht, in seiner Firma an. Elviz, der Anna natürlich nichts von seinem delikaten Business erzählt hat, steckt nun in der Bredouille. Und dann fällt ihm auch noch der Onkel in den Rücken. Der nämlich lässt die Hotline aus egoistischen Gründen kurzerhand auffliegen.
Der erfahrene Werbefilmer Torsten Wacker hat bei seinem Spielfilmdebüt so ziemlich alles richtig gemacht. Leben und Wirken der türkischen Gemeinde wirken bei ihm glaubwürdig, obwohl er die Charaktere zum Teil hoffnungslos, genrebedingt, überzeichnen musste. Ob sexbesessener Gemüsehändler oder kleinkrimineller Onkel, ob gegen veraltete Traditionen rebellierende Tochter oder fettleibige, stets kreischende Übermutter - jedes Klischee wird entsprechend bedient. Dass man dem munteren Treiben in Hamburg-Altona so gerne zusieht, ist vor allem das Verdienst des formidablen Darsteller-Ensembles, allen voran Denis Moschitto, Sohn einer Italienerin und eines Türken, der sich zuvor schon durch prägnante Nebenrollen, unter anderem an der Seite von Daniel Brühl ("Schule", "Nichts bereuen"), empfehlen konnte. Auch der in Ankara geborene Hilmi Sözer, mit Auftritten in leichter Kost wie "Ballermann 6" oder "Der Schuh des Manitu" berühmt geworden, spielt mit sichtlichem Vergnügen den etwas einfältigen Fladenbrot-Bäcker, dessen Duckmäuserei ihm beinahe zum Verhängnis wird. Dass Komisches und Tragisches auch hier eng zusammen liegen, untermauert die zarte Liebesgeschichte zwischen den beiden assimilierten Türken Elviz und Anna, die einige Hürden überwinden müssen, um zueinander zu finden. "Süperseks" nutzt sein schlüpfriges Thema also nur, um eine allgemeingültige Love Story zu erzählen. Dieser ungewöhnliche Rahmen bietet indes so viel Raum für originelle Nebenplots und skurrile Nebenfiguren, dass daraus eine liebenswerte wie freche Komödie geworden ist, bei der der aktuelle deutsche Alltag geschickt in die Handlung integriert wurde. Die Stoffe für gute Kinofilme scheinen hierzulande also doch auf der Straße zu liegen. lasso.
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Verleih Warner O-Titel Süperseks Land / Jahr Deutschland 2004 Kategorie Spielfilm Genre Komödie Produktionsfirmen Magnolia Filmproduktion, Valerian Film, Studio Babelsberg Motion Pictures Senderbeteiligung ZDF - Zweites Deutsches Fernsehen Drehbuchförderung FilmFörderung Hamburg (DM 40.000) Projektförderung FilmFörderung Hamburg (EUR 30.000),
Film- und Medienstiftung NRW (EUR 250.000)Produktionsförderung FilmFörderung Hamburg (EUR 500.000),
Medienboard Berlin-Brandenburg (EUR 250.000)Verleihförderung FilmFörderung Hamburg (EUR 70.000),
Film- und Medienstiftung NRW (EUR 50.000)Drehort Hamburg und Umgebung Drehzeit 22.10.2003 - 27.11.2003 Kinostart 30.09.2004 Laufzeit 96 FSK ab 6 Jahre Bildformat 35 mm/Widescreen Tonformat Dolby-SRD Einspielergebnis D € 135.878
Bes. (EDI) 22.456
Bes. (FFA) 21.707
CharthistoryFilmtrailer
Web-Link http://www.sueperseks.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Nina Bohlmann, Babette Schröder Koproduzenten Dr. Helmar Baum, Udo Bomnüter, Udo Happel Redaktion Caroline von Senden Regie Torsten Wacker Drehbuch Kerim Pamuk, Daniel Schwarz Darsteller Denis Moschitto (Elviz), Marie Zielcke (Anna), Hilmi Sözer (Tarik), Meral Perin (Dilek), Jennifer Ostermann (Canan), Sevgi Özdamar (Mutter Gülbahar), Meray Ülgen (Onkel Cengiz), Martin Glade (Olaf), Laura Maire (Yasemin), Hülya Duyar (Hotline-Chefin), Buket Yeni (Schuh-Girl Nurten), Nezâ Selbuz (PKK-Filiz), Belhe Zaimoglu (Stricking-Hülya), Aykut Kayacik (Broccoli Ahmet), Peter Lohmeyer (Porno-Schneyder) Kamera André Lex Schnitt Anja Pohl Musik Florian Tessloff Ton Philipp Ulikowski, Michael Kunz Kostüme Petra Kilian, Anke Wahnbaeck Produktionsleitung Christian Springer Casting Heta Mantscheff - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Süperseks Nicht lieferbarWarner Home Video Germany DVD, ab 6, 92 Min. Kauf Süperseks Warner Home Video Germany DVD, ab 6, 92 Min. Leih - nach oben Soundtrack
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Original Score Diverse Süperseks - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Elviz hat ein Problem. Er schuldet seinem Onkel 50.000 Euro, die dieser ganz unerwartet einfordert. Der Hotel-Tycoon ist nämlich scharf auf das Meergrundstück von Elviz' Mutter, das der Sprössling als Pfand eingesetzt hat. Um schnell an Geld zu kommen, gründet Elviz in Hamburg-Altona die erste türkischsprachige Telefonsex-Hotline. Die Sache hat Erfolg - und bringt den Neo-Geschäftsmann in Schwierigkeiten. Der Onkel sabotiert das Unternehmen und Elviz' Freundin Anna fängt bei "Süperseks" zu arbeiten an - ohne zu ahnen wer ihr Chef ist.
Das Spielfilmdebüt des Werbefilmer Torsten Wacker lebt primär von seiner stimmigen Milieubeschreibung. Ob sexbesessener Gemüsehändler oder kleinkrimineller Onkel, ob gegen veraltete Traditionen rebellierende Tochter oder fettleibige, kreischende Übermutter - jedes Klischee wird bedient und gleichzeitig gekonnt karikiert. Das Ergebnis ist eine kurzweilige, durchweg gut besetzte Multi-Kulti-Comedy, die die Untiefen des schlüpfrigen Themas geschickt umschifft. Ein Tipp für "Erkan & Stefan"-Affine.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Newsarchiv
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