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Split

Entführungs- und Psychothriller um drei junge Frauen, die von einem geistesgestörten Mann entführt werden.

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(Bild: Universal)
Verleih Universal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2017
Regie M. Night Shyamalan
Darsteller James McAvoy, Anya Taylor-Joy, Betty Buckley
Kinostart 26.01.2017
Einspielergebnis D € 10.386.181
Bes. (EDI) 1.218.070
Bes. (FFA) 1.220.703
Charthistory
Boxoffice USA $ 138.120.085
Charthistory

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KKevin ist schwer geistesgestört, einer seiner multiplen Persönlichkeiten ist eine wilde Bestie, aber manchmal hat auch eine naive, liebenswürdige Persönlichkeit die Oberhand. Seine Psychiaterin verliert die Kontrolle über ihn und Kevin kidnapt drei junge Frauen und hält sie gefangen. Casey, Claire und Marcia müssen um ihr Leben fürchten. Sie haben nur eine Chance, an eine der freundlichen Persönlichkeiten ihrers Entführers zu apellieren.

Psycho- und Horrorthriller, bei dem die Genrekoryphäen M. Night Shyamalan ("The Sixth Sense") und Jason Blum von Blumhouse ("Insidious"-Reihe) nach "The Visit" erneut zusammenarbeiten. Die Story kombiniert die spannenden Motive Entführung und multiple Persönlichkeit und bietet James McAvoy, dem Professor X aus den neueren "X-Men"-Filmen, die Möglichkeit, in der Rolle des durchgeknallten Entführers sein Talent besonders vielseitig zu demonstrieren. Anya Taylor-Joy, die in "The Witch" Aufmerksamkeit erregte, ist als eines seiner Opfer zu sehen.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Universal
O-Titel Split
Land / Jahr USA 2017
Kategorie Spielfilm
Genre Thriller / Horror
Kinostart 26.01.2017
Laufzeit 118
FSK ab 16 Jahre
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Einspielergebnis D € 10.386.181
Bes. (EDI) 1.218.070
Bes. (FFA) 1.220.703
Charthistory
USA-Start 20.01.2017, bei Universal
Boxoffice USA $ 138.120.085
Web-Link http://universalshowtimes.com/de/split
nach oben Cast & Crew
Produzenten Marc Bienstock, Jason Blum, M. Night Shyamalan
Ausf. Produzenten Kevin Scott Frakes, Buddy Patrick, Ashwin Rajan, Steven Schneider
Regie M. Night Shyamalan
Drehbuch M. Night Shyamalan
Darsteller James McAvoy, Anya Taylor-Joy, Betty Buckley, Haley Lu Richardson, Jessica Sula, Izzie Coffey, Brad William Henke, Sebastian Arcelus, Neal Huff, Kim Director
Kamera Mike Gioulakis
Schnitt Luke Franco Ciarrocchi
Musik West Dylan Thordson
Produktionsdesign Mara LePere-Schloop
Kostüme Paco Delgado
Casting Douglas Aibel
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Split Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 113 Min. Kauf
Split Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 16, 118 Min. Kauf
Split (4K Ultra HD + Blu-ray) Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 16, 118 Min. Kauf
Split Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 113 Min. Leih
Split Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 16, 118 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Kevin ist schwer geistesgestört, eine seiner multiplen Persönlichkeiten ist eine wilde Bestie, aber manchmal hat auch eine naive, liebenswürdige Persönlichkeit die Oberhand. Als seine Psychiaterin die Kontrolle über ihn verliert, entführt Kevin drei junge Frauen und hält sie gefangen. Casey, Claire und Marcia müssen um ihr Leben fürchten. Sie haben nur eine Chance: Sie müssen an eine der freundlichen Persönlichkeiten ihres Entführers zu appellieren. Aber wann ist er wer?

Psycho- und Horrorthriller, bei dem die Genrekoryphäen M. Night Shyamalan ("The Sixth Sense") und Jason Blum von Blumhouse ("Insidious"-Reihe) nach "The Visit" erneut zusammenarbeiten. Die Story kombiniert die Motive Entführung und multiple Persönlichkeiten und bietet James McAvoy, Professor X aus den neueren "X-Men"-Filmen, die Möglichkeit, in der Rolle des durchgeknallten Entführers sein Talent besonders vielseitig zu demonstrieren. Anya Taylor-Joy, die in "The Witch" Aufmerksamkeit erregte, ist eines seiner Opfer.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Drei junge Frauen werden von einem geistesgestörten Mann mit multiplen Persönlichkeiten entführt. Erschütternd effektiver Psychoschocker, mit dem sich M. Night Shyamalan zurück an die Spitze der Horrormeister katapultiert.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Casey und zwei ihrer Freundinnen finden sich in einem Bunker wieder. Sie wissen nicht, was der Fremde von ihnen will. Doch sie bekommen das Gefühl, dass sich hinter der Fassade des Mannes mehr verbirgt. Denn in einem Moment entpuppt sich der Entführer mit gespaltener Persönlichkeit als strenger Sauberkeitsfanatiker, dann wiederum als beherrschte Dame oder als kleiner Junge. Seine 24. Identität, "die Bestie", steht kurz vor dem Ausbruch.

Gutachten:

17 Jahre nach THE SIXTH SENSE gelingt M. Night Shyamalan ein neues grandioses Meisterwerk. SPLIT nimmt die Hauptmotive seiner bisherigen Filme und verdichtet sie zu einer fesselnden und zeitweise an den Nerven zehrenden Story. Das Spiel mit dem Übersinnlichen in seinen Filmen tritt dabei etwas zurück, thematisch stößt der Regisseur in eine neue Dimension vor. Sein Name muss nun endgültig in einer Reihe mit den Namen von Wes Craven oder David Cronenberg genannt werden, den großen Erneuerern des Genres im amerikanischen Independent-Kino. Wie seine Vorbilder inszeniert er dabei auch eine hochaktuelle gesellschaftliche Parabel. SPLIT hält einer liberalen, narzisstischen Gesellschaft den Spiegel vor, die überfordert ist, den Wolf im Menschen zu bändigen.

Der spannende Psychothriller bedient alle Erwartungen der Fans des Genres. Er vereint den subtilen Suspense eines Hitchcocks virtuos mit Konventionen des Horrorfilms, um psychische und blutige Gewalt auszustellen. Jede Szene ist künstlerisch bis aufs i-Tüpfelchen durchdacht und sorgfältig inszeniert. Getragen wird der Film von der Neuentdeckung Anya Taylor-Joy als entführtes Mädchen, die ihrem Peiniger die Stirn bietet, und von James McAvoy, der eben jenen Peiniger grandios spielt. Mühelos schlüpft er innerhalb einer Szene in verschiedene Identitäten eines Menschen und zeigt unterschiedliche Gemütslagen. "Sein" Crumb hält drei entführte Teenagerinnen in einem Keller gefangen. Nur die von Anya Taylor-Joy gespielte Casey kann ihre Angst und Panik in Widerstand umwandeln, weil sie ebenso wie Crumb in der Kindheit ein schweres Trauma erlitten hat. Er leidet seitdem unter einer dissoziativen Identitätsstörung. Die Patienten haben abwechselnde, unterschiedliche Vorstellungen von sich selbst. Die verschiedenen Persönlichkeiten übernehmen wechselweise die Kontrolle über das Verhalten. Crumb wechselt zwischen 23 Identitäten. Alle leiden unter der Angst vor Kevin, seiner 24. Identität.

Seine Therapeutin nimmt die beunruhigenden Zeichen wahr, dass das labile Gleichgewicht Crumbs ins Wanken geraten ist. Doch ihr Ehrgeiz, die Krankheit wissenschaftlich zu beschreiben, und ihr Glaube an Heilung aller Leiden, Inklusion und den Sieg moralischer Werte in einer demokratischen Gesellschaft lassen sie alle Warnzeichen ausblenden. So trägt sie zusätzlich zur Katastrophe bei.
Es ist dem Zuschauer überlassen, den Film als brillanten Psychothriller zu genießen. Auf der zweiten Ebene bietet Shyamalan allerdings zusätzlich verschiedene Deutungsmöglichkeiten und Denkanstöße an - zum Beispiel zur Resilienzdiskussion, der Wiedereingliederung von traumatisierten Menschen in die Gesellschaft und das Leben mit psychisch Erkrankten. Der Film legt auf der Metaebene auch den Finger in die Wunden einer demokratischen Gesellschaft, die von physischer und psychischer Gewalt bedroht wird und um Antworten ringt. Diese können nicht so simpel sein, wie manch Politiker das propagiert. Das konsequente Ende seines Films macht das deutlich.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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