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Smaragdgrün

Dritter Teil der Fantasy-Reihe nach dem gleichnamigen Jugendroman von Kerstin Gier.

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(Bild: Concorde)
Verleih Concorde
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Deutschland 2016
Regie Felix Fuchssteiner,
Katharina Schöde
Darsteller Maria Ehrich, Jannis Niewöhner, Peter Simonischek
Kinostart 07.07.2016
Einspielergebnis D € 4.030.397
Bes. (EDI) 536.331
Bes. (FFA) 537.751
Charthistory
Filmtrailer Video

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Gwendolyn Shepherd ist überzeugt, dass Gideon de Villiers Liebesgeständnis eine Farce war und will von ihm nichts wissen. Auch mit ihrer Rolle als Superheldin kommt sie nicht zurecht. Sie ahnt nicht, dass ihr Traummann sie mit seiner ablehnenden Haltung nur schützen will. Denn im Gegensatz zu ihr weiß Gideon, dass Graf von Saint Germain ihre Liebe für seine Zwecke missbrauchen will, um an ein Elixier, das ewiges Leben verspricht, heranzukommen.

Abschluss der "Edelstein"-Trilogie nach Kerstin Giers Bestsellerreihe, bei dem das Regie-Duo Felix Fuchssteiner und Kathrin Schöde auf actionreiche Zeitreise-Sprünge und etwas weniger Humor, dafür aber auf mehr Romantik als bei den Vorgängern setzt. In punkto Ausstattung, Make-Up und Kostüme zeigt sich das Jugendabenteuer erneut auf hohem Niveau und das bewährte Ensemble um die von Maria Ehrich und Jannis Niewöhner gespielten Königskinder ist erneut mit sichtbaren Spaß und Engagement bei der Sache.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Zum Abschluss der "Edelstein"-Trilogie setzt das Duo Fuchssteiner/Schöde auf Altbewährtes, auf actionreiche Zeitreise-Sprünge und (etwas) weniger Humor, dafür aber auf jede Menge herzhafte Romantik.

Wenn man nach der Entwicklung der Besucherzahlen geht, dann sollte "Smaragdgrün", der auf dem 34. Filmfest München Premiere feiert, der erfolgreichste Teil der "Liebe geht durch alle Zeiten"-Trilogie werden. Während "Rubinrot" 2013 noch knapp an der 500.000-Besucher-Marke scheiterte, konnte "Saphirblau" ein Jahr später die halbe-Million-Hürde locker übertreffen. Das bewährte Regiegespann Felix Fuchssteiner und Katharina Schöde, das neben der Produktion auch am Drehbuch mitgewirkt hat, hat jedenfalls bei der Adaption des letzten Teils nach den Bestsellern von Kerstin Gier die Weichen für einen großen Kinohit gestellt. Sprich: Produktionsdesign und Spezialeffekte bieten internationalen Standard, die Mischung aus Action-Thriller-Elementen und komödiantischen Einschüben, die insbesondere auf Dialogebene stattfinden, hält das Publikum bei Laune und das eingespielte Darsteller-Ensemble ist auch bei seinem dritten Zeitreise-Abenteuer mit Spaß bei der Sache.

Im Zentrum des turbulenten Geschehens befinden sich einmal mehr Maria Ehrich als Gwendolyn Shepherd und Jannis Niewöhner als Gideon de Villiers - die beiden Königskinder, die einfach nicht zueinander finden können. Gwen ist ja nach wie vor der Meinung, dass Gideons Liebesgeständnis eine Farce war und will von dem unehrlichen Burschen nichts wissen. Sie ahnt nicht, dass ihr Traummann sie mit seiner ablehnenden Haltung nur schützen will. Denn im Gegensatz zu ihr weiß Gideon, dass der fiese Graf von Saint Germain (bös wie eh und je: Peter Simonischek) ihre Liebe nur für seine hinterlistigen Pläne missbrauchen will, um an ein Elixier, das ewiges Leben verspricht, heranzukommen. Einen derartigen Plot hat es in der Kinogeschichte natürlich schon des Öfteren gegeben.

Deshalb nutzen Fuchssteiner und Schöde diesen lediglich als roten Faden, als Aufhänger, um wie auf einer Perlenschnur amüsant-spannende Episoden daran aufzuziehen. Da landet etwa Gwen, die sich nicht damit abfinden kann, dass sie eine Superheldin ist, im England des Jahres 1601 und sorgt so zufällig dafür, dass Shakespeare sein kongenialer "Hamlet"-Monolog "Sein oder Nichtsein" in den Sinn kommt. Dann geht bei einer "grünen" Motto-Party zu den Klängen des Rockklassikers "I Love Rock'n'Roll" so richtig die Post ab. In einer nächsten Szene rammt sich Gwen ein riesiges Messer in den Bauch, nur um dem erstaunten Publikum zu zeigen, dass sie (zumindest temporär) unsterblich geworden ist. Richtig Spaß versprechen auch die bewährten Auftritte der Nebendarsteller, allen voran Josefine Preuß und Florian Bartholomäi als Gwens Eltern, die ihrer Tochter bei deren Stippvisite mit einem peinlichen Schwank aus ihrem Liebesleben die Schamesröte ins Gesicht treiben. Köstlich schrullig ist Katharina Thalbach als resolute Großtante Maddy, während Rufus Beck, der erneut die knatschende Stimme des Rat-gebenden Wasserspeiers übernommen hat, vielleicht die eine oder andere Dialogzeile zu viel in den Mund gelegt bekommt. Dafür hat Laura Berlin ihre zusätzliche Leinwandzeit mehr als verdient - als Gwens Cousine Charlotte wandelt sie sich sehr überzeugend von der intriganten Schlampe zum echten Kumpel. Insgesamt schlägt "Smaragdgrün", das in punkto Ausstattung, Make-Up und Kostüme einmal mehr top ist, ein extrem hohes Tempo an und macht es dem Zuschauer zuweilen nicht leicht, den zahlreichen Nebenhandlungen und Randfiguren zu folgen. Die Humorkomponente ist nicht ganz so ausgeprägt wie beim Vorgänger, dafür werden alle romantisch veranlagten Fans von "Twilight" mit einem schmalzig schönen Happy End, bei dem sich die wahre endliche Liebe stärker als das ewige Leben erweist, versöhnt und verwöhnt. lasso.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Concorde
O-Titel Smaragdgrün
Land / Jahr Deutschland 2016
Kategorie Spielfilm
Genre Fantasy / Abenteuer
Produktionsfirmen Lieblingsfilm Produktions, Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion (gff) KG
Koproduktionsfirmen mem-film, Tele München Gruppe (TMG)
Produktionsförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 400.000),
Film- und Medienstiftung NRW (EUR 750.000),
FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 500.000),
Mitteldeutsche Medienförderung (EUR 250.000)
Verleihförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 80.000),
FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 150.000),
Mitteldeutsche Medienförderung (EUR 40.000)
Drehzeit 11.06.2015
Kinostart 07.07.2016
Laufzeit 112
FSK ab 12 Jahre
FBW-Prädikat Wertvoll
Einspielergebnis D € 4.030.397
Bes. (EDI) 536.331
Bes. (FFA) 537.751
Charthistory
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.smaragdgruen-derfilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Thomas Blieninger, Philipp Budweg, Felix Fuchssteiner, Katharina Schöde, Markus Zimmer, Hans W. Geißendörfer
Regie Felix Fuchssteiner, Katharina Schöde
Drehbuch Felix Fuchssteiner, Katharina Schöde, Barry Thomson
Buchvorlage Kerstin Gier
Darsteller Maria Ehrich (Gwendolyn Shepherd), Jannis Niewöhner (Gideon de Villiers), Peter Simonischek (Graf von St. Germain), Josefine Preuß (Lucy Montrose), Kostja Ullmann (James), Laura Berlin (Charlotte), Florian Bartholomäi (Paul de Villiers), Johannes von Matuschka (Mr. Whitman), Katharina Thalbach (Großtante Maddy), Johannes Silberschneider (Mr. Bernhard), Lion Wasczyk (Raphael de Villiers), Jennifer Lotsi (Leslie), Rolf Kanies (William de Villiers), Emilia Schüle (Lady Amalia), Butz Buse (Miro Rakoczy), Justina del Corte (Madame Rossini), Timur Isik (Mr. Marley), Chris Tall (Gordon Geldermann)
Sprecher Rufus Beck (Xemerius)
Kamera Ralf H. Schlotter, Florian Emmerich
Schnitt Nicole Kortlüke
Musik Philipp F. Kölmel
Produktionsdesign Ralf Schreck
Ton Magnus Pflüger
Kostüme Alexander Beck
Maske Anette Keiser
Herstellungsleitung Thomas Blieninger
Produktionsleitung Cecile Lichtinger
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Smaragdgrün EuroVideo Medien DVD, ab 12, 108 Min. Kauf
Smaragdgrün EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 12, 112 Min. Kauf
Smaragdgrün EuroVideo Medien DVD, ab 12, 108 Min. Leih
Smaragdgrün EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 12, 112 Min. Leih
Enthalten in:
Die Edelsteintrilogie (4 Discs)Die Edelsteintrilogie (4 Discs)
EuroVideo Medien GmbH
EuroVideo Medien GmbH
DVD, ab 12, 335 Min.
Blu-ray Disc, ab 12, 350 Min.
Kauf
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Philipp F. Kölmel Smaragdgrün
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Gwendolyn Shepherd ist überzeugt, dass Gideon de Villiers Liebesgeständnis eine Farce war und will von ihm nichts wissen. Auch mit ihrer Rolle als Superheldin kommt sie nicht zurecht. Sie ahnt nicht, dass ihr Traummann sie mit seiner ablehnenden Haltung nur schützen will. Denn im Gegensatz zu ihr weiß Gideon, dass Graf von Saint Germain ihre Liebe für seine Zwecke missbrauchen will, um an ein Elixier, das ewiges Leben verspricht, heranzukommen.

Abschluss der "Edelstein"-Trilogie nach Kerstin Giers Bestsellerreihe, bei dem das Regieduo Felix Fuchssteiner und Kathrin Schöde auf actionreiche Zeitreise-Sprünge und etwas weniger Humor, dafür aber auf mehr Romantik als bei den Vorgängern setzt. In punkto Ausstattung, Make-Up und Kostüme zeigt sich das Jugendabenteuer erneut auf hohem Niveau, und das bewährte Ensemble um die von Maria Ehrich und Jannis Niewöhner gespielten Königskinder ist erneut mit sichtbaren Spaß und Engagement bei der Sache.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Gwendolyn geht zusammen mit Gideon in die letzte Auseinandersetzung um das Elixier des Lebens. Dritter und abschließender Teil der Fantasy-Reihe nach dem gleichnamigen Jugendroman von Kerstin Gier.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: WertvollKurztext:

Mithilfe ihrer Freunde und Familie hat Gwendolyn es geschafft, den gestohlenen Chronographen ausfindig zu machen. Doch zurück in der Gegenwart kann sie diesen Erfolg nicht lange genießen. Zu tief ist der Kummer, von Gideon verraten worden zu sein. Zudem ist der Graf von Saint Germain darauf aus, den Chronographen und den geschlossenen Blutkreis der Zeitreisenden für sich zu nutzen. Und wer die Macht über den Chronographen besitzt, der wird unsterblich sein. Gwendolyn ist entschlossen, dies zu verhindern. Auch wenn das bedeutet, wieder mit dem Menschen zusammen durch die Zeit zu reisen, der ihr das Herz gebrochen hat. Und in den sie unsterblicher denn je verliebt ist. Das Finale der Edelstein-Trilogie wird den Erwartungen der Fans der Reihe in jeder Minute gerecht. Die Handlung setzt direkt nach dem zweiten Teil der Reihe, SAPHIRBLAU, ein und entführt den Zuschauer in weitere abenteuerliche Zeitreisen, die wie immer auch mit einer großen Portion augenzwinkerndem Humor gewürzt sind. So erfährt man zum Beispiel, woher große Denker der Vergangenheit tatsächlich ihre Inspiration erfahren haben. Ausstattung und Inszenierung der temporeichen Actionsequenzen lassen keine Wünsche offen und können sich auf höchstem Standard auch mit internationalen Produktionen messen. Selbstverständlich dreht sich alles erneut um Gwendolyn und Gideon, die immer noch ein wunderbares Traumpaar abgeben und deren wunderschöne und hochdramatische Liebesgeschichte für viele große romantische Leinwandmomente sorgt. Maria Ehrich spielt überzeugend, wie sehr Gwendolyn an ihrer Aufgabe gereift ist. Sie ist eine starke, selbstbewusste Heldin, die genau weiß, was sie kann und wo ihre Stärken liegen. Sie wird so zur ebenbürtigen Partnerin von Gideon, den Jannis Niewöhner mit Charme und Charisma verkörpert. Um die beiden herum agiert ein tolles Ensemble, das mit Spielfreude erneut in die bekannten Rollen schlüpft. Mit SMARAGDGRÜN ist Regisseur Felix Fuchssteiner und der Co-Regisseurin und Drehbuchautorin Katharina Schöde der perfekte Abschluss der Edelstein-Trilogie nach Kerstin Gier gelungen. Zeitlos gutes deutsches Fantasykino, dessen überzeugende Mischung aus Action, Humor und Romantik nicht nur die Fans der Reihe begeistern wird.

Gutachten:

"Hier geht es nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Zukunft", heißt es einmal im Film und das trifft ganz gut, was man als die Qualität des dritten Teils der Trilogie bezeichnen könnte, die mit RUBINROT und SAPHIRBLAU begann. Das Narrativ, auf das hierfür zurückgegriffen wird, ist die Zeitreise. Sie ermöglicht zum einen Sprünge in interessante historische Zeiträume und die Begegnung mit Berühmtheiten wie William Shakespeare. Zum anderen geht es eben auch darum, dass in der Vergangenheit die Weichen gestellt werden müssen, damit die Zukunft nicht der Loge und der von ihr propagierten Herrschaft der Elite gehört.
Da sich diese Absicht der Loge erst in diesem dritten Teil voll und ganz entfaltet, finden viele Wandlungsprozesse von Figuren statt. Insofern ist die Kenntnis der vorherigen Filme ratsam. Gwendolyn wird endgültig zur Rebellin, die ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt, ihre Cousine Charlotte wandelt sich von der konventionell schönen gehorsamen Dienerin der Loge zur Zweiflerin und letztlich ihrerseits aufmüpfigen jungen Frau, die sich nicht instrumentalisieren lassen will und Gideon wird zum smarten Abenteuerhelden. So gelingt es dem Film, durch die Darstellung der Handlungsmacht der weiblichen Figuren (die auch im Zweikampf kräftig zulangen können) sehr zeitgemäße Frauenbilder zur Darstellung zu bringen, es aber auch an Romantik nicht fehlen zu lassen, die zudem sehr sensibel in Szene gesetzt ist. Alle Hauptfiguren sind überzeugend gespielt und weisen ein hohes Identifikationspotential für die Zielgruppe auf. Lediglich der komische Sidekick Xemerius hat die Jury weniger überzeugt.
Insgesamt ist SMARAGDGRÜN ein spannendes, in der Kameraarbeit hochwertiges und stimmig ausgestattetes Stück Abenteuerkino, das die Kinoserie zu einem krönenden Abschluss bringt.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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23.06.2016 - 02.07.2016 München 34. Filmfest München

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