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Slither - Voll auf den Schleim gegangen

Wilder und doch augenzwinkernder Horrorfilm, in dem eine Kleinstadt von einem außerirdischen Organismus heimgesucht wird.

Slither - Voll auf den Schleim gegangen Großansicht
(Bild: UIP)
Verleih UIP
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2006
Regie James Gunn
Darsteller Nathan Fillion, Elizabeth Banks, Michael Rooker
Kinostart 22.06.2006
Einspielergebnis D € 171.589
Bes. (EDI) 28.292
Bes. (FFA) 24.425
Charthistory
Boxoffice USA $ 7.774.730
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 27.08.2008 (RTL 2)

nach oben Inhalt & Info

In der verschlafenen Kleinstadt Wheelsy hält etwas Unheimliches Einzug. Immer mehr Haustiere verschwinden spurlos, und Grant Grant, der reichste Bürger der Stadt, verhält sich noch exzentrischer als sonst. Mit Hilfe von Grants Ehefrau Starla machtsich Sheriff Bill Pardy daran, das Geheimnis von Wheelsy zu entschlüsseln... und eine Horde Blutwürmer zu konfrontieren.

Wilder und augenzwinkernder Horrorsplatter, der es darauf angelegt hat, inhaltlich und stilistisch mit Peter Jacksons frühen Schlachtplatten "Bad Taste" und "Braindead" zu konkurrieren. Ex-Troma-Mann James Gunn schickt "Henry - Portrait of a Serial Killer" Michael Rooker auf die Jagd nach Körperfressern, Zombies und Blutwürmern. Kultverdächtig.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Spaß, Schocks, Schleim und Splatter sind augenzwinkerndes Programm in der Oldschool-Horrorkomödie von Drehbuchautor ("Dawn of the Dead"-Remake) James Gunn.

Gunn ist ein Mann mit vielen Facetten: Einerseits verfasste er die Skripts für die beiden "Scooby Doo"-Familienfilme, andererseits war er einst auch bei der legendären Low-Budget-Horror-Produktionsfirma Troma angestellt (deren Präsident Lloyd Kaufman hier einen Cameo-Auftritt hat). Für sein eigenes Studio-Regiedebüt (er inszenierte bereits "Tromeo and Juliet") ließ sich Gunn nicht nur von deren umfangreichen Katalog inspirieren, sondern bediente sich bei den Kultklassikern des Genres und flocht noch diverse Insiderwitze ein. Insbesondere die Horrorhits der 80er Jahre haben es ihm angetan, und so knüpft er da an, wo Peter Jackson mit "Bad Taste", "Braindead" und "Meet The Feebles" aufhörte.

Der Film beginnt Sci-Fi-mäßig mit einem Meteoritenabsturz, über den außerirdische Körperfresser in das verschlafene Kaff Wheelsy kommen und sich wie "Der Blob" parasitär-exzessiv ausbreiten. Zunächst wird jedoch nur der wohlhabende Geschäftsmann Grant Grant (ein glatzköpfiger Michael Rooker) befallen. Er ist mit der attraktiven Lehrerin Starla (Elizabeth Banks als moderne Variante der Hitchcock-Blondine) verheiratet, in die auch der lokale Sheriff Bill Pardy (Nathan Fillion aus "Serenity") schon lange verliebt ist. An ihn wendet sich Starla, als Grant beginnt, sich zunehmend seltsamer zu benehmen. Denn nicht nur sättigt Grant seine unstillbare Fleischgier mit Hunden und Wildgetier, sondern er beginnt optisch dem "Toxic Avenger" und dem unheimlichen Zwilling aus "Basket Case" zu gleichen. Darüber hinaus macht bald eine von ihm gezeugte Horde von Blutwürmern (gefräßige Mini-"Tremors - Im Land der Raketenwürmer") das Redneckdorf unsicher. Dadurch werden die Bewohner (unter denen sich Lookalikes von Wes Craven und John Carpenter finden) über Nacht in säurespuckende Zombies verwandelt. Sheriff Pardy, Starla und ein Teenager-Mädchen (die eine krasse Badewannen-Szene à la Cronenbergs "Parasiten-Mörder" absolviert) schreiten nun zum explosiven Gegenangriff.

Angesichts des gängigen Remake-Zyklus im Filmgeschäft war es nur eine Frage der Zeit, bis das Genre der Eighties-Horrorkomödie, die unappetitlich-grotesken "Bad Taste"-Horror mit parodistischen "Tanz der Teufel"-Humor kreuzt, reanimiert werden würde. Die jüngere Publikumsgeneration wird mit den Referenzen und überzogenen Effekten womöglich nicht sonderlich viel anfangen können. Alte Horrorhasen hingegen werden sich an den weitgestreuten Details (selbstverständlich bietet auch die Soundtrack-Auswahl Anlass zur Erheiterung) ergötzen. Daher dürfte sich dieses Creature-Feature in Fankreisen zu Kultstatus schlängeln. ara.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih UIP
O-Titel Slither
Land / Jahr USA 2006
Kategorie Spielfilm
Genre Horror / Komödie
Produktionsfirmen Gold Circle Films/Strike Entertainment
Drehort Vancouver
Drehzeit 08.02.2005
Kinostart 22.06.2006
Laufzeit 95
FSK ab 16 Jahre
Einspielergebnis D € 171.589
Bes. (EDI) 28.292
Bes. (FFA) 24.425
Charthistory
USA-Start 31.03.2006, bei Universal
Boxoffice USA $ 7.774.730
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.slither-vollaufdenschleimgegangen.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Paul Brooks, Eric Newman, Jeff Levin
Koproduzenten Jeff Levine
Ausf. Produzenten Marc Abraham, Thomas A. Bliss, Norm Waitt, Scott Niemeyer
Regie James Gunn
Drehbuch James Gunn
Darsteller Nathan Fillion (Bill Pardy), Elizabeth Banks (Starla Grant), Michael Rooker (Grant Grant), Tania Saulnier (Kylie Strutemyer), Gregg Henry (Jack MacReady), Brenda James (Brenda Gutierrez), Don Thompson (Wally), Haig Sutherland (Trevor Carpenter), Jennifer Copping (Margaret Hooper), Iris Quinn (Kylies Mutter), William MacDonald (Kylies Vater), Jenna Fischer (Shelby Cunningham)
Kamera Gregory Middleton
Schnitt John Axelrad
Musik Tyler Bates
Produktionsdesign Andrew Neskoromny, Michael Norman Wong
Ton William Skinner
Kostüme Patricia Hargreaves
Casting Eyde Belasco
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Slither - Sie sind in uns Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 91 Min. Kauf
Slither - Sie sind in uns (Limited Edition als Rucksack mit T-Shirt)
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 91 Min. Kauf
Slither - Sie sind in uns Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 91 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Slither
Soundtrack/Original Score Diverse Slither (Score)
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Grant Grant ist ein Redneck wie er im Buche steht, doch so gierig auf saftiges Fleisch wie in letzter Zeit hat seine Frau ihn noch nie erlebt. Da der gute Grant in seinem unersättlichen Hunger auch vor Menschen nicht zurückschreckt, gibt sie sich einen Ruck und alarmiert den Sheriff. Bald kommt ans Licht, dass ihr Mann von einer außerirdischen Spezies infiziert wurde und nun fleißig Parasiten im heimischen Südstaatenkaff Wheelsy verteilt, die nicht nur äußerst eklig anzuschauen sind, sondern auch verdammt hungrig machen.

Schleimige Horrorkomödie in der Tradition von 80er-Jahre-Splatterklassikern wie "Re-Animator", inszeniert von James Gunn, Drehbuchautor des "Dawn of the Dead"-Remakes und einiger Beiträge aus der berüchtigten Trashfilm-Schmiede Troma ("Tromeo & Julia"). Deren Geist ist er in seinem ersten Major-Release durchaus treu geblieben, lediglich die blutigen Spezialeffekte muten nun absolut professionell an. Am absurden Humor und der abgedrehten Storyline müssen Horrorfans jedenfalls keine Abstriche machen.

Quelle: mediabiz.de

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