Sing

Überschwängliches Animationsmusical mit 65 Songs, in dem die Mitglieder einer Castingshow zusammenhalten müssen, um das Theater ihres Mentors zu retten.

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(Bild: Universal)
Verleih Universal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2016
Regie Garth Jennings
Kinostart 08.12.2016
Einspielergebnis D € 19.180.733
Bes. (EDI) 2.444.449
Bes. (FFA) 2.256.471
Charthistory
Boxoffice USA $ 269.359.765
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Koalabär Bunny Moon sucht nach einer Rettung seines Theaters. Der Einfall: eine Castingshow! Weil seine Sekretärin auf dem Flugblatt zwei Nullen zu viel schreibt und aus 1000 unversehens 100.000 Dollar Preisgeld werden, rennen die Tiere Moon unerwartet die Tür ein. Ein junger Gorilla, eine Schweine-Hausfrau, eine arrogante Straßenmusikermaus, ein punkiges Stachelschwein und ein schüchternes Elefantenmädchen kommen in die engere Auswahl - und müssen schließlich gemeinsam anpacken, als das Theater einstürzt.

Nach sechs temporeichen Slapstickhits in Folge (zuletzt: "Pets") setzt Illumination Entertainment erstmals auf ganz große Emotion - und die Unwiderstehlichkeit von nicht weniger als 65 Gassenhauern, die dieser nicht immer originellen Geschichte einer Castingshow einen schwungvollen Rahmen verpassen. Von dem Briten Garth Jennings ("Per Anhalter durch die Galaxis") als flotte Nummernrevue inszeniert, läuft "Sing" schließlich zum fast halbstündigen Finale zu unwiderstehlicher Form auf. Mehr gute Laune geht nicht!

Quelle: Blickpunkt:Film

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Überschwängliches Animationsmusical mit 65 Songs, in dem die Mitglieder einer Castingshow zusammenhalten müssen, um das Theater ihres Mentors zu retten.

Gerade einmal sechs Jahre sind vergangen, seitdem der vormalige Blue-Sky-Studios-Executive Chris Meledandri seine eigene Company Illumination Entertainment mit "Ich - Einfach unverbesserlich" an den Start brachte. Sechs Filme und ebenso viele Kassenerfolge später ist Meledandri zuverlässigster und beständigster Konkurrent des Bollwerks Pixar/Disney Animation geworden und spätestens seit des Einverleibens von DreamWorks Animation in diesem Jahr John Lasseter ebenbürtig als Hollywoods führender Animationsmogul. Nicht zuletzt deshalb spielt "Sing" eine besondere Rolle für Illumination, die erstmals im selben Kalenderjahr zwei Titel veröffentlichen. Tatsächlich kann man den ersten animierten Film in der Karriere des Briten Garth Jennings, der vor elf Jahren mit seiner Adaption von "Per Anhalter durch die Galaxis" einen ersten, weitgehend gescheiterten Blockbuster-Anlauf unternommen hatte, als Gegenentwurf zu dem Sommerhit "Pets" betrachten, der mit Stand Mitte November der in Deutschland meistgesehene Kinofilm des Jahres 2016 ist. Ist "Pets" ein Paradebeispiel für den überschäumend unwiderstehlichen Slapstick-Ansatz der bisherigen Illumination-Filme betritt "Sing" Neuland mit zurückhaltenderem Storytelling, weniger frenetischem Tempo und deutlich gesteigerter Emotion.

Wenn man in Jahren von diesem Film mit seinen 65 (in Worten: fünfundsechzig!) Songs aus allen Sparten der Popmusik (inklusive ein paar gut integrierter Eigenkompositionen) sprechen wird, wird man vor allem das furiose Finale meinen, die wunderbaren letzten 25 Minuten, in denen der Film schließlich alles einlöst, was er davor teilweise noch nicht einmal versprochen hat. Wenn alle Protagonisten antreten, um das Theater ihres glücklosen Mentors, dem Koalabär Bunny Moon, mit einem schwungvollen Auftritt nach dem anderen zu retten, steigert sich "Sing" in eine Feelgood-Raserei, der man sich nur schwer entziehen kann, selbst wenn man sich gegen die Beliebigkeit der Musikauswahl sträuben mag: Mehr gute Laune geht nicht. Es ist wahrhaft ein Happy-End, weil die Geschichte eines Castingwettbewerbs in einer Stadt voller redender Tiere zuvor ähnlich zufällig zusammen gewürfelt war wie die Songs, die einer Spotify-Playlist mit Titel "Kleinster-gemeinsamer-Nenner-Konsens-Hits" entnommen sein könnten. Eher notdürftig schleppen sich Jennings und seine Animatoren durch den Aufbau ihrer Geschichte, die es an Pfiff, Einfällen und Dringlichkeit doch vermissen lässt, wenn sich ein jugendlicher Gorilla mit Engelsstimme und kriminellem Papa, ein überfordertes Hausfrauschwein mit Megaröhre und 25 Kindern an der Backe, eine arrogante Maus mit Großmannssucht und dem Stil von Sinatra, ein rebellisches Stachelschwein mit Gespür für mitreißenden Poppunk und ein schüchternes Elefantenmädchen mit einer Intonation zum Dahinschmelzen sich zur verschworenen Einheit zusammenfinden müssen.

Immer wieder landet der Film gute Gags, und die visuelle Gestaltung der Tiere und Stadt kann zwar Disneys perfekt durchgeplanter Welt in "Zoomania" nicht das Wasser reichen, aber hat doch einen so hohen Standard und Witz, dass man die Augen nie von der Leinwand nehmen kann, auch wenn die Gedanken bisweilen abschweifen. Bis, ja, bis zu besagtem Finale, das die bisherigen Längen und Flachheiten mit einem Schlag vergessen macht. Und dafür sorgt, dass "Sing" sich herumsprechen wird, weil man das dann doch miterlebt haben will, wie ein Film einen Kinosaal von einem Moment zum anderen zum Mitrocken bewegt. "Don't you worry about a thing", swingt Elefantenmädchen Meena zum Abschluss (mit der Stimme der begnadeten Tori Kelly - alle Originalsprecher, von Matthew McConaughey über Reese Witherspoon, Taron Egerton und Seth MacFarlaine bis Scarlett Johansson, singen selbst). Das mag man auch dem Verleih zurufen: Aller anfänglicher Mühen zum Trotz wird dieser Film seinen Weg gehen. Und für eine Mordsstimmung sorgen. ts.

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  • Szene aus Rosita und Gunter versuchen, Ash aufzumunternSzene aus Rosita und Gunter versuchen, Ash aufzumuntern
 
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Verleih Universal
O-Titel Sing
Alternativ-/Arbeitstitel Untitled Illumination Entertainment Project 2
Land / Jahr USA 2016
Kategorie Spielfilm
Genre Trickfilm / Komödie
Produktionsfirmen Illumination Entertainment/Universal Pictures
Kinostart 08.12.2016
Laufzeit 108
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Bildformat Digital 3D
Einspielergebnis D € 19.180.733
Bes. (EDI) 2.444.449
Bes. (FFA) 2.256.471
Charthistory
USA-Start 21.12.2016, bei Universal
Boxoffice USA $ 269.359.765
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.sing-film.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Janet Healy, Christopher Meledandri
Regie Garth Jennings
Drehbuch Garth Jennings
Sprecher Scarlett Johansson (Ash), Taron Egerton (Johnny), Matthew McConaughey (Buster Moon), Reese Witherspoon (Rosita), Tori Kelly (Meena), Beck Bennett (Lance), Seth McFarlane (Mike), Nick Kroll (Gunter), John C. Reilly (Eddie)
Schnitt Gregory Perler
Musik Joby Talbot
Produktionsdesign Eric Guillon
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Sing Universal Pictures Germany DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 104 Min. Kauf
Sing Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 108 Min. Kauf
Sing (Blu-ray 3D + Blu-ray) Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 108 Min. Kauf
Sing (4K Ultra HD) Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 108 Min. Kauf
Sing (Steelbook) Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 108 Min. Kauf
Sing (Mit Magnetset, Exklusivprodukt)
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 104 Min. Kauf
Sing (Mit Stickerspaß, Exklusivprodukt)
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 104 Min. Kauf
Sing (Mit Activity Set, Exklusivprodukt)
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 104 Min. Kauf
Sing Universal Pictures Germany DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 104 Min. Leih
Sing Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 108 Min. Leih
Sing (Blu-ray 3D) Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 108 Min. Leih
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Koalabär Bunny Moon sucht nach einer Rettung seines Theaters. Der Einfall: eine Castingshow! Weil seine Sekretärin auf dem Flugblatt zwei Nullen zu viel schreibt und aus 1000 unversehens 100.000 Dollar Preisgeld werden, rennen die Tiere Moon unerwartet die Tür ein. Ein junger Gorilla, eine Schweine-Hausfrau, eine arrogante Straßenmusikermaus, ein punkiges Stachelschwein und ein schüchternes Elefantenmädchen kommen in die engere Auswahl - und müssen schließlich gemeinsam anpacken, als das Theater einstürzt.

Nach sechs temporeichen Slapstickhits in Folge (zuletzt: "Pets") setzt Illumination Entertainment erstmals auf ganz große Emotion - und die Unwiderstehlichkeit von nicht weniger als 65 Gassenhauern, die dieser nicht immer originellen Geschichte einer Castingshow einen schwungvollen Rahmen verpassen. Von dem Briten Garth Jennings ("Per Anhalter durch die Galaxis") als flotte Nummernrevue inszeniert, läuft "Sing" schließlich zum fast halbstündigen Finale zu unwiderstehlicher Form auf. Mehr gute Laune geht nicht!

Quelle: mediabiz.de

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Die Mitglieder einer Castingshow müssen zusammenhalten, um das Theater ihres Mentors zu retten. Überschwängliches Animationsmusical aus dem Hause Illumination mit 65 Songs, die beste Laune verbreiten.

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