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Shutter Island

Virtuos bebilderte Verfilmung des Erfolgsromans von Dennis Lehane, mit dem sich Martin Scorsese einen lupenreinen Ausflug in die Welt des Genrekinos gönnt.

Shutter Island Großansicht
(Bild: Concorde)
Verleih Concorde
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2010
Regie Martin Scorsese
Darsteller Leonardo DiCaprio, Mark Ruffalo, Sir Ben Kingsley
Kinostart 25.02.2010
Einspielergebnis D € 11.147.204
Bes. (EDI) 1.447.655
Bes. (FFA) 1.479.659
Charthistory
Boxoffice USA $ 127.968.405
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 25.12.2012 (ARD)

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U.S.-Marshal Teddy Daniels landet 1954 mit seinem Partner Chuck Aule inmitten eines Unwetters auf dem entlegenen Shutter Island. Dort ist aus dem Ashecliffe Hospital, ein Krankenhaus für geisteskranke Schwerverbrecher, eine Mörderin spurlos verschwunden. Schnell ist Teddy klar, dass er keine Unterstützung von den Ärzten zu erwarten hat: Offenbar will man ihn auf falsche Fährten locken und als Schachfigur in einem diabolischen Spiel instrumentalisieren. Teddy setzt dennoch alles daran, das Geheimnis der Insel zu entschlüsseln.

Mit der Verfilmung eines Bestsellers von "Mystic River"-Autor Dennis Lehane kehrt Martin Scorsese vier Jahre nach seinem Oscar-Gewinner "Departed" auf die Leinwand zurück. Seine vierte Zusammenarbeit mit Leonardo DiCaprio in Folge ist pure Pulp Fiction, ein derbes wie cleveres Horrorszenario, das dem Meisterregisseur jede Gelegenheit bietet, die gesamte Klaviatur des Spannungskinos zu spielen und seinen Vorbildern Hitchcock, Fuller und Ray zu huldigen. Die versammelte Starpower (DiCaprio, Ruffalo, Williams, Kingsley, Clarkson) trägt das Ihrige zum Gelingen des raffinierten Schockers bei.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Virtuos bebilderte Verfilmung des Erfolgsromans von Dennis Lehane, mit dem sich Martin Scorsese einen lupenreinen Ausflug in die Welt des Genrekinos gönnt.

"Shutter Island" ist ein monströser Film, eine Übung in Exzess. Weil man den Roman von "Mystic River"-Autor Dennis Lehane nicht anders verfilmen kann: ein starkes Stück Pulp Fiction, ein wild geplottetes Horrorszenario, das zahllose falsche Fährten auslegt und dabei auch schon mal derbe den Holzhammer auspackt, um den Leser von seinem gut gehüteten und doch so offensichtlichen Geheimnis abzulenken. Das verlangt nach einer entsprechenden Umsetzung. Martin Scorsese lässt sich nicht lumpen bei seiner ersten Regiearbeit seit seinem Oscar-Gewinner "Departed - Unter Feinden" aus dem Jahr 2006, die er sich nach den zuletzt schweren Themen einfach mal gegönnt hat. Von Alterswerk keine Spur. Unterstützt von getreuen Mitstreitern wie Cutterin Thelma Schoonmaker, Kameramann Robert Richardson oder Szenenbildner Dante Ferretti zelebriert der 67-Jährige mit großer Lust und noch größerem Können pures Kintopp, beschwört das expressive Gruselkino eines Val Lewton und Jacques Tourneur, verweist auf Genreklassiker wie Franjus "Augen ohne Gesicht" oder Hitchcocks "Rebecca" und genießt die Freude, bei seinem ersten puren Genrefilm seit "Kap der Angst" richtig over the top sein zu dürfen: Es ist ein Film über Wahnsinn, der sich ankündigt mit lautem Donnergrollen, peitschendem Regen und tobenden Stürmen.

Willkommen auf Shutter Island. Eine Welt ohne Gott, an den man hier nicht mehr glauben kann: Teddy Daniels, der Held des Films, hat die Leichenberge bei der Befreiung des Arbeitslagers von Dachau gesehen, und er musste miterleben, wie seine Frau bei einem Wohnungsbrand ums Leben kam. Nun wird der U.S. Marshal, der unter unseligen Migräneattacken leidet, im Jahr 1954 nach Shutter Island geschickt, eine unwirtliche, schroffe, feindselige Insel, die schnell aufgrund eines aufziehenden Unwetters von der Außenwelt abgetrennt ist. Mit seinem neuen Partner Chuck Aule soll er im Ashecliffe Hospital, einer Anstalt für geisteskranke Schwerverbrecher, nach einer Mörderin suchen, die spurlos aus ihrer gut bewachten Zelle entkommen ist. Der Ärzteschaft um Dr. Cawley ist nicht zu trauen, spürt Daniels schnell, die Wachleute, das Personal, selbst die befragten Insassen benehmen sich auffallend, und auch der Partner macht sich verdächtig. Während er von immer wieder kehrenden Albträumen gepeinigt, in dem ihm die Toten des Arbeitslagers von Dachau, das er mitbefreite, erscheinen und seine tote Frau vor ihm in Flammen aufgeht, verstärkt sich die Isolation Daniels', der entschlossen ist, dem Geheimnis der Insel auf die Spur zu kommen. Ihm schwant Unfassbares, und doch ist er auf dem Holzpfad. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

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  • Szene aus Leonardo DiCaprio über die Wendung der GeschichteSzene aus Leonardo DiCaprio über die Wendung der Geschichte
  • Szene aus Martin Scorsese über DiCaprioSzene aus Martin Scorsese über DiCaprio
 
nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Concorde
O-Titel Shutter Island
Alternativ-/Arbeitstitel Ashecliffe (AT)
Land / Jahr USA 2010
Kategorie Spielfilm
Genre Thriller
Produktionsfirmen Phoenix Pictures/Sikelia Productions/Appian Way/Paramount Pictures
Kinostart 25.02.2010
Laufzeit 138
FSK ab 16 Jahre
Einspielergebnis D € 11.147.204
Bes. (EDI) 1.447.655
Bes. (FFA) 1.479.659
Charthistory
USA-Start 19.02.2010, bei Paramount
Boxoffice USA $ 127.968.405
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.shutterisland.com http://www.shutter-island.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Martin Scorsese, Brad Fischer, Mike Medavoy, Arnold W. Messer
Koproduzenten Joseph Reidy, Emma Tillinger Koskoff, Amy Herman
Ausf. Produzenten Laeta Kalogridis, Dennis Lehane, Chris Brigham, Gianni Nunnari, Louis Phillips
Regie Martin Scorsese
Drehbuch Laeta Kalogridis
Buchvorlage Dennis Lehane
Darsteller Leonardo DiCaprio (Teddy Danie), Mark Ruffalo (Chuck Aule), Sir Ben Kingsley (Dr. John Cawley), Michelle Williams (Dolores Chanal), Max von Sydow (Dr. Jeremiah Naehring), Patricia Clarkson, Max von Sydow (Dr. Naehring), Jackie Earle Haley (George Noyce), John Carroll Lynch (Deputy Warden McPherson)
Kamera Robert Richardson
Schnitt Thelma Schoonmaker
Produktionsdesign Dante Ferretti
Kostüme Sandy Powell
Casting Carolyn Pickman
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Shutter Island AL!VE AG DVD, ab 16 Kauf
Shutter Island EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 16, 138 Min. Kauf
Shutter Island (Limited Edition, Steelbook)
Nicht lieferbar
EuroVideo Medien DVD, ab 16, 132 Min. Kauf
Shutter Island EuroVideo Medien DVD, ab 16, 132 Min. Kauf
Shutter Island EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 16, 138 Min. Kauf
Shutter Island EuroVideo Medien DVD, ab 16, 132 Min. Leih
Shutter Island EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 16, 138 Min. Leih
Enthalten in:
Meisterwerke in HD (18 Discs, Luxusedition)
Nicht lieferbar
EuroVideo Medien GmbH
Blu-ray Disc, ab 16, 2140 Min.
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Shutter Island
nach oben Games zum Film
Title Art System Vertrieb
Shutter IslandVideo Game PC S.A.D.
Shutter Island Game Nintendo DS Ubisoft
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

U.S.-Marshal Teddy Daniels landet 1954 mit seinem Partner Chuck Aule inmitten eines Unwetters auf dem entlegenen Shutter Island. Dort ist aus dem Ashecliffe Hospital, einem Krankenhaus für geisteskranke Schwerverbrecher, eine Mörderin spurlos verschwunden. Schnell ist Teddy klar, dass er keine Unterstützung von den Ärzten zu erwarten hat: Offenbar will man ihn auf falsche Fährten locken und als Schachfigur in einem diabolischen Spiel instrumentalisieren. Teddy setzt dennoch alles daran, das Geheimnis der Insel zu entschlüsseln.

Mit der Verfilmung eines Bestsellers von "Mystic River"-Autor Dennis Lehane kehrte Martin Scorsese vier Jahre nach "Departed" auf die Leinwand zurück. Seine vierte Zusammenarbeit mit Leonardo DiCaprio in Folge ist pure Pulp Fiction, ein derbes wie cleveres Horrorszenario, das dem Meisterregisseur jede Gelegenheit bietet, die gesamte Klaviatur des Spannungskinos zu spielen und seinen Vorbildern Hitchcock, Fuller und Ray zu huldigen. Die versammelte Starpower trägt das Ihrige zum Gelingen des raffinierten Schockers bei.

Quelle: mediabiz.de

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Datum Stadt Festivalname
11.02.2010 - 21.02.2010 Berlin 60. Internationale Filmfestspiele Berlin

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