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Serenity - Flucht in neue Welten

Film-Spinoff von Joss Whedons kurzlebiger Kult-TV-Serie "Firefly" über die Abenteuer des Raumschiffs Serenity.

Serenity - Flucht in neue Welten Großansicht
(Bild: UIP)
Verleih UIP
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2005
Regie Joss Whedon
Darsteller Nathan Fillion, Gina Torres, Alan Tudyk
Kinostart 24.11.2005
Einspielergebnis D € 1.018.789
Bes. (EDI) 163.008
Bes. (FFA) 168.114
Charthistory
Boxoffice USA $ 25.335.935
Charthistory
Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

2507 ist die Erde für die Menschheit Vergangenheit, die nun in einem anderen Sonnensystem auf mehreren Planeten Zuflucht gefunden hat. Mit einem Krieg hat eine mächtige Allianz die Einheit erzwungen. Doch die Crew des Raumschiffs "Serenity" beugt sich nicht, nimmt sogar eine flüchtige Telepathin auf, die die dunklesten Geheimnisse der Allianz kennt - und deshalb unerbittlich von ihr verfolgt wird.

Das Kinoregiedebüt von TV- und Filmautor Joss Whedon ("Buffy", "Toy Story") macht aus den Trümmern seiner eingestellten TV-Serie "Firefly" einen Sci-Fi-Western mit witzigen Dialogen und einem relaxten Erzählton. Budgetbedingt erreichen die Effekte nicht immer den Standard teurerer Spaceopern. Der Unterhaltungswert aber ruht auf anderen Säulen, bleibt so weitgehend unbeeinträchtigt.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Heiter, gelassen und damit titelgerecht erleben die Abenteurer des Raumschiffs "Serenity" ihre erste Kino-Mission, die sie im Jahr 2507 gegen eine ihre dunklen Geheimnisse verteidigende All-Macht führt.

Nach 11 von 14 produzierten Episoden kam das frühe Aus für die TV-Serie "Firefly", mit der Mastermind Joss Whedon an die Erfolge seiner Hits "Buffy" und "Angel" anknüpfen wollte. Nach Protesten einer durch die DVD-Veröffentlichung potenzierten Fanbasis entwickelte Whedon, der schon seiner Vampirjägerin trotz Kino-Absturz in den Höllenschlund noch ein langes TV-Leben bescherte, seinen revolutionären Plan B: die Mutation des TV-Flops zu einem Filmhit. Auch wenn das Budget in seinem Kinoregiedebüt ein Trickfeuerwerk nicht zuließ, das Etikett spezial nicht für jeden Effekt in Anspruch genommen werden kann, stimmt die Balance zwischen Dramatik und Komik, glänzt Whedons Skript mit Schlagfertigkeit, Selbstironie und einigen interessanten Charakteren. Der Protagonist (Nathan Fillion) ist Captain der "Serenity", ein relaxter Han-Solo-Klon mit dehnbarer Moral, der einen Vorteil rücksichtslos ausnutzt, auch wenn dabei ein unbewaffneter Gegner eine Kugel kassiert. Sein Antagonist ist ein namenlos bleibender Killer mit idealistischen, mitunter auch sadistischen Anflügen, der sich selbst als übel, sein Ziel aber als wertvoll erkennt. Im Auftrag einer diffus bleibenden Planetenallianz, die mit Gewalt das Sonnensystem, die neue Zuflucht der Menschheit, geeint hat, soll er die geflohene Telepathin River aufspüren, die die dunklesten Geheimnisse der Allianz kennt, ohne sich dessen bewusst zu sein. Nach der Einführung in diese Vorgeschichte, die vom Zuschauer mit überraschenden Twists mehrfache Realitätsüberprüfung erfordert, stellt der Film die aus drei Männern und zwei Frauen bestehende Besatzung der "Serenity" vor, die mit kleinen Raubzügen die Dominanz der Allianz immer wieder in Frage stellt. Mit an Bord ist auch die flüchtige Datenträgerin River, die sich bei einem Zwischenstopp als konditionierte Kampfmaschine entpuppt, deren Attackemodus durch Codes aktiviert und deaktiviert werden kann. Rivers Hinweis auf einen Planeten, dessen untergegangene Zivilisation auch die Geburt der kannibalistischen Aggressoren des Sonnensystems (Reavers) erklären könnte, gibt das Ziel für die "Serenity" vor. Bis das wahre Gesicht der Allianz enthüllt wird, die sich als Ordnungshüter darstellt, gibt es Schlägereien in intergalaktischen Etablissements, Verfolgungsjagden und Belagerungskämpfe mit den Reavers (Varianten der Reaper aus "Blade 2"), die im Bild auf Kurzauftritte reduziert sind, sowie einen unerbittlichen Showdown zwischen dem Captain und dem Killer. In der Darstellung dieser vielschichtigen Figur liefert Chiwetel Ejiofor neben Newcomerin Summer Glau (als River) die Glanzvorstellung des Films, der einem polierten Look ansonsten schon budgetbedingt aus dem Weg geht, ohne dabei auch den Unterhaltungswert wesentlich zu beschränken. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih UIP
O-Titel Serenity
Alternativ-/Arbeitstitel Firefly - The Movie
Land / Jahr USA 2005
Kategorie Spielfilm
Genre Science Fiction
Produktionsfirmen Universal Pictures/Mutant Enemy
Drehort Los Angeles
Drehzeit 04.06.2004
Kinostart 24.11.2005
Laufzeit 119
FSK ab 16 Jahre
FBW-Prädikat Wertvoll
Einspielergebnis D € 1.018.789
Bes. (EDI) 163.008
Bes. (FFA) 168.114
Charthistory
USA-Start 30.09.2005, bei Universal
Boxoffice USA $ 25.335.935
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.serenitymovie.com/ http://www.serenity-film.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Barry Mendel
Ausf. Produzenten Christopher Buchanan, David v. Lester, Alisa Tager
Regie Joss Whedon
Drehbuch Joss Whedon
Darsteller Nathan Fillion (Capt. Malcolm "Mal" Reynolds), Gina Torres (Zoe), Alan Tudyk (Wash), Morena Baccarin (Inara), Adam Baldwin (Jayne), Jewel Staite (Kaylee), Sean Maher (Simon), Summer Glau (River), Ron Glass (Shepherd Book), Chiwetel Ejiofor (The Operative), David Krumholtz (Mr. Universe)
Kamera Jack N. Green
Schnitt Lisa Lassek
Musik David Newman
Produktionsdesign Barry Chusid
Ton Art Rochester
Kostüme Ruth E. Carter
Casting Anya Colloff
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Serenity - Flucht in neue Welten Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 16, 119 Min. Kauf
Serenity - Flucht in neue Welten Universal Pictures Germany HD DVD, ab 16, 116 Min. Leih
Serenity - Flucht in neue Welten
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany HD DVD, ab 16, 116 Min. Kauf
Serenity - Flucht in neue Welten (Einzel-DVD) Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 114 Min. Kauf
Serenity - Flucht in neue Welten (Limited Edition, 2 DVDs) Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 114 Min. Kauf
Serenity - Flucht in neue Welten
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany UMD, ab 16, 114 Min. Kauf
Serenity - Flucht in neue Welten Universal Pictures Germany DVD, ab 16, 114 Min. Leih
Serenity - Flucht in neue Welten
Nicht lieferbar
Universal Pictures Germany Blu-ray Disc, ab 16 beantragt, 119 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Diverse David Newman Serenity Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

"Serenity" heißt ein etwas heruntergekommener Raumfrachter, dessen Crew sich im 26. Jahrhundert vorwiegend mit Schmuggelaufträgen über Wasser hält. Nachdem Captain Malcolm "Mal" Reynolds den Arzt Simon und seine junge Schwester River an Bord nimmt, werden sie von einem skrupellosen Beauftragten der allgegenwärtigen Planetenallianz gejagt. Diese hat das Mädchen körperlich wie geistig zur Kampfmaschine konditioniert - und befürchtet, daß sie dabei zum Träger eines hochbrisanten Geheimnisses geworden ist.

Science Fiction wie sie sein sollte schuf "Buffy"-Erfinder Joss Whedon bereits mit seiner kurzlebigen TV-Serie "Firefly", nach deren DVD-Erfolg er mit "Serenity" hier einen Kinofilm folgen lassen durfte. Rasante Action und fantasievolle Spezialeffekte sind reichlich vorhanden, die Stärke liegt jedoch in Whedons Leidenschaft für seine vielschichtigen Charaktere und ihre herzerfrischenden Dialoge, die er mit einer spannenden und hintergründigen Geschichte zu einem nahezu perfekten SF-Abenteuer verbindet.

Quelle: mediabiz.de

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Wertvoll"Serenity" ist der Name des Raumschiffes einer kleinen Gruppe von Raubrittern und Rebellen, die ehemals für die Weltraum-Allianz gekämpft haben, jetzt aber bei kleinen Raubzügen das notwendige Geld für ihr Überleben und die Reparatur ihres Raumschiffes zusammenstehlen. Aber gar nicht so heiter ist, auf was sie sich jetzt eingelassen haben. Die Gastfreundschaft an Bord für ein außergewöhnliches Mädchen und ihren Bruder versetzt sie in eine alptraumhafte Verfolgungs-Odyssee durch die Galaxie.

Im Gegensatz zu vielen Epigonen der "Star Wars" und den "Star Trek"-Episoden läßt sich dieser Film viel Neues einfallen. Auf permanente digitale Materialschlachten und Sternenkriege wurde wohltuend verzichtet, dafür rückt Zwischenmenschliches unter der Raumschiffbesatzung mehr in den Vordergrund. Die Charaktere der Rebellen erhalten dadurch starke Konturen, wobei die Frauenrollen besonders gut entwickelt sind.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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