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Self/less - Der Fremde in mir

Dystopischer Thriller mit Fantasy-Elementen über einen todkranken Multimillionär, der seinen Geist in einen jungen und gesunden Körper transferieren lässt.

Self/less - Der Fremde in mir Großansicht
(Bild: Concorde)
Verleih Concorde
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2015
Regie Tarsem Singh
Darsteller Ryan Reynolds, Sir Ben Kingsley, Natalie Martinez
Kinostart 20.08.2015
Einspielergebnis D € 709.061
Bes. (EDI) 100.310
Bes. (FFA) 104.488
Charthistory
Boxoffice USA $ 12.207.391
Charthistory
Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

Damians Reichtum ist schier unermesslich, und doch sieht sich der Multimillionär mit dem Unausweichlichen konfrontiert. Er ist todkrank, seine Zeit neigt sich dem Ende zu. Damian wendet sich an Albright, der mit seiner Firma das Unfassbare anbietet: den Wechsel des Geistes von einem kranken in einen jungen und gesunden Körper. Doch als Damian in seinem neuen Körper erwacht, hält die Euphorie nur kurz: Er wird von Visionen aus dem früheren Leben des Körperspenders verfolgt. Und nun offenbart Albright sein wahres Gesicht.

Motive aus "Frankenstein" und John Frankenheimers dystopischen Thriller "Der Mann, der zweimal lebte" von 1966 bilden die Prämisse für die fünfte Spielfilmarbeit des begnadeten Visualisten Tarsem Singh, der erstmals seit seinem Debüt "The Cell" wieder eine Geschichte aus dem Hier und Jetzt erzählt: Mit Ryan Reynolds als Jedermann in Lebensgefahr ideal besetzt, entfaltet sich ein kompetent erzählter Thriller, der vor allem in seinen albtraumhaften Fantasysequenzen zwischen Leben und Tod optische Akzente setzt.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Welchen Preis hat die eigene Unsterblichkeit? Tarsem Singh verpackt diese philosophische Frage in einem raffiniert gebrochenen, packenden SciFi-Thriller.

Als Meister seiner Zunft galt der gebürtige Inder Tarsem Singh bereits als er 2000 sein hoch gelobtes Spielfilmdebüt "The Cell" vorlegte. Als Clip-Regisseur hatte er sich einen Namen gemacht, für Künstler und Konzerne gearbeitet und zig Preise gewonnen, unter anderem einen MTV Music Award für sein Video zum R.E.M.-Hit "Losing My Religion". Überbordende Fantasie zeichnet seine Arbeiten aus, berühmt ist er für seine visuellen Einfälle, Stil und Ästhetik interessieren ihn meist viel mehr als Inhalt.

Umso mehr verblüfft jetzt "Self/less - Das Fremde in mir", sein inzwischen fünfter Spielfilm, ein dystopischer Thriller, der deutlich auf ein Mainstream-Publikum zielt und Anleihen bei Hollywood-Klassikern von "Frankenstein" über "Soylent Green" bis "Der Mann, der zweimal lebte" nimmt. Um Wiedergeburt geht es; der milliardenschwere New Yorker Baulöwe Damian (Ben Kingsley) erfährt, dass er unheilbar erkrankt ist. Von der geheimnisvollen Organisation Phoenix, geleitet von einem Wissenschaftler namens Albright (Matthew Goode), lässt er mittels eines "shedding" genannten Verfahrens sein Bewusstsein in einen gesunden jungen Organismus übertragen.

Klassisches, durchaus gesellschaftskritisches Science-Fiction-Kino ist angesagt, modern und elegant aufgearbeitet. Damian, nun ideal besetzt mit dem agil-sympathischen Ryan Reynolds, genießt als Edward in New Orleans sein neues Leben. Es gleicht einer einzigen langen Party, was Singh in einer grandiosen (Bollywood-)Montage auf den Punkt bringt - Musik und Sport, Suff und Sex inklusive. Doch "Treme" trifft bald auf Trauma, denn Edward plagen Albträume. Der aalglatte Albright verabreicht zur Linderung Pillen und verweist darauf, dass selbst "der Tod gewisse Nebeneffekte besitzt".

Als Edward - ein typischer Hitchcock-Held wider Willen - klar wird, wie frische Körper requiriert werden, will er aussteigen. Phoenix hält dagegen und hetzt ihn erbarmungslos durchs von Brendan Galvin großartig fotografierte US-Hinterland mit seinen Diners, Motels und Tankstellen. Verfolgungsjagden, Feuergefechten und Schlägereien sind von logischer Konsequenz. Dosiert kommt dabei die souverän inszenierte Action zum Einsatz, immer wieder wird die Story durch Flashbacks unterbrochen - Gedankenblitze, die sich allmählich wie ein Puzzle zusammenfügen. Ein schwindelerregendes, rasantes Vexierspiel mit einem Finale in einer (Labor-)Lagerhalle, in der Mardi-Gras-Utensilien gelagert werden - nichts ist wie es scheint. Das muss auch Madeline (Natalie Martinez) zur Kenntnis nehmen, die in Edward ihren verstorbenen Gatten zu erkennen glaubt. geh.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Concorde
O-Titel Self/less
Land / Jahr USA 2015
Kategorie Spielfilm
Genre Thriller / Science Fiction
Produktionsfirmen Ram Bergman Productions/Endgame Entertainment
Kinostart 20.08.2015
Laufzeit 118
FSK ab 12 Jahre
Einspielergebnis D € 709.061
Bes. (EDI) 100.310
Bes. (FFA) 104.488
Charthistory
USA-Start 10.07.2015, bei Focus Features
Boxoffice USA $ 12.207.391
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.selfless-film.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Ram Bergman, James D. Stern, Peter Schlessel
Regie Tarsem Singh
Drehbuch David Pastor, Àlex Pastor
Darsteller Ryan Reynolds (Damian), Sir Ben Kingsley (Damian, alt), Natalie Martinez (Madeline), Matthew Goode (Albright), Victor Garber (Martin), Derek Luke (Anton), Michelle Dockery (Claire), Gary Weeks, Teri Wyble, Sandra Lafferty
Kamera Brendan Galvin
Schnitt Robert Duffy
Musik Antonio Pinto
Produktionsdesign Tom Foden
Ton Pud Cusack, Robert L. Sephton (Sound Design)
Kostüme Shay Cunliffe
Line Producer David Pomier
Casting Venus Kanani, Mary Vernieu
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Self/less - Der Fremde in mir EuroVideo Medien DVD, ab 12, 113 Min. Kauf
Self/less - Der Fremde in mir EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 12, 118 Min. Kauf
Self/less - Der Fremde in mir EuroVideo Medien DVD, ab 12, 113 Min. Leih
Self/less - Der Fremde in mir EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 12, 118 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Damians Reichtum ist schier unermesslich, und doch sieht sich der Multimillionär mit dem Unausweichlichen konfrontiert. Er ist todkrank, seine Zeit neigt sich dem Ende zu. Damian wendet sich an Albright, der mit seiner Firma das Unfassbare anbietet: den Wechsel des Geistes von einem kranken in einen jungen und gesunden Körper. Doch als Damian in seinem neuen Körper erwacht, hält die Euphorie nur kurz: Er wird von Visionen aus dem früheren Leben des Körperspenders verfolgt. Und nun offenbart Albright sein wahres Gesicht.

Motive aus "Frankenstein" und John Frankenheimers dystopischem Thriller "Der Mann, der zweimal lebte" von 1966 bilden die Prämisse für die fünfte Spielfilmarbeit des begnadeten Visualisten Tarsem Singh, der erstmals seit seinem Debüt "The Cell" wieder eine Geschichte aus dem Hier und Jetzt erzählt: Mit Ryan Reynolds als Jedermann in Lebensgefahr ideal besetzt, entfaltet sich ein kompetent erzählter Thriller, der vor allem in seinen albtraumhaften Fantasysequenzen zwischen Leben und Tod optische Akzente setzt.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Ein todkranker Multimillionär lässt seinen Geist in einen jungen und gesunden Körper transferieren. Dystopischer Thriller mit Frankenstein-Elementen, in dem Regisseur Tarsem Singh sein Gespür für gewaltige Visualisierung ausspielt.

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