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Scream - Schrei!

Unterhaltsame Mischung aus schaurigem Suspense und selbstironischer Satire serviert von Gruselmeister Wes Craven.

Scream - Schrei! Großansicht
(Bild: Kinowelt)
Verleih Studiocanal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 1996
Regie Wes Craven
Darsteller Neve Campbell, David Arquette, Courteney Cox
Kinostart 30.10.1997
Einspielergebnis D € 8.990.043
Bes. (EDI) 1.615.346
Bes. (FFA) 1.792.646
Charthistory
Boxoffice USA $ 103.001.286

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Eine Kleinstadt wird von einem Killer im Todeskostüm heimgesucht. Seine Opfer sind hauptsächlich Schülerinnen der Highschool. Ein junger Polizist, eine sensationssüchtige Reporterin und eine Clique Horror-Freaks interessieren sich besonders für die Bluttaten des Psychopathen. Die bedrohten Teenager vermuten den Mörder in ihren Reihen.

In dieser gelungenen Mischung aus Horrorschocker und Persiflage zieht Gruselmeister Wes Caven ("Nightmare On Elm Street") sämtliche Register des Genres. Zitate aus Kultschockern machen den außergewöhnlichen Whodunit-Film zu einem herrlichen Vergnügen für Horror-Freaks. Bei allem Spaß kommt der Schrecken aber keinesfalls zu kurz.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Horrorgröße Wes Craven ("Nightmare On Elm Street") zeigt sich mit dem zynisch-cleveren Psychoschocker nach dem letzten Fehlgriff "Vampire from Brooklyn" wieder in altgewohnter Höchstform. Für seinen eisige Angstschauer erzeugenden Blutcocktail greift er auf alle typischen Bestandteile des bis zur Blutleere ausgeschlachteten Genres zurück und versteht es dennoch, eine höchst unterhaltsame Mischung aus schaurigem Suspense und selbstironischer Satire zu servieren.

Drehbuchautor Kevin Williamson verarbeitet in seinem ersten verfilmten Script seine Faszination für Gruselfilme, und so finden sich zahllose Referenzen an Genreperlen wie "Halloween", "Freitag der 13." oder "Prom Night". Das Set Up der Geschichte für diesen Scary Movie (so der ursprüngliche Titel der Gruselmär) ist ein dementsprechend typisches: Eine Clique von Teenagern wird in einer verschlafenen Kleinstadt von einem irren Serienmörder terrorisiert. Dieser macht sich sein in Slasherfilmen erworbenes Wissen zunutze, um seinen Opfern tödliche Fallen zu stellen und die Polizei an der Nase herumzuführen, während die Jugendlichen des Orts ihr Filmwissen zu Rate ziehen, um über die psychische Verfassung des Mörders zu fachsimpeln. Bereits in der Opening-Sequenz mit Scream-Queen-Nachwuchs Drew Barrymore, die allein zu Haus einen Anruf von dem sadistischen Killer erhält und von ihm zu einem nervenzermürbenden Horror-Quiz gezwungen wird, zieht Craven alle erforderlichen Register, um den Zuschauer an die Kante seines Kinosessels zu bannen und mehrfach hochschrecken zu lassen. Als Hauptperson kristallisiert sich nach den beiden ersten grausamen Morden die hübsche Sidney (Neve Campell aus "Der Hexenclub") heraus, deren Mutter vor rund einem Jahr ebenfalls bestialisch ermordet wurde. Ihr Freund Billy (Skeet Ulrich, ebenfalls in "Der Hexenclub") möchte die "Jugendfreiheit ihres Beziehungsfilms" gerne in Richtung Erwachsenenunterhaltung geändert sehen und manöviert sich unversehens in die Rolle des Hauptverdächtigen, doch die Mordserie des mit einem "Gevatter Tod"-Halloween-Kostüm maskierten Killers hält weiter an...

Das Spannungselement wird neben der permanenten Bedrohung bevorstehenden Unheils mit einem klassischem Whodunit erzeugt. Fast jeder der Beteiligten qualifiziert sich über kurz oder lang für die Verdächtigenrolle, sei es der hilfsbereite Deputy Sheriff (David Arquette), Sidneys Vater (Lawrence Hecht), der Schuldirektor (Henry Winkler) und verschiedene Angehörige der Teenager-Clique. Daneben tritt die naseweise Nachrichtenreporterin Gail Weathers (Courtney Cox aus der TV-Serie "Friends" gegen den Strich besetzt) auf den Plan, und "Der Exorzist"-Darling Linda Blair absolviert ein Cameo als aufdringliche Journalistin. Die technischen Bereiche wurde allesamt adäquat abgedeckt, und Craven beweist, daß er nicht nur mit übernatürlichen Kultfiguren wie Freddy Krueger Angstschauer herrufen kann, sondern macht seinem Ruf als Terrormeister auch mit seiner versierten Verblendung von klassischem Psychothriller und homogenem Horror alle Ehre. ara.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Studiocanal
O-Titel Scream
Land / Jahr USA 1996
Kategorie Spielfilm
Genre Thriller / Horror
Produktionsfirmen Woods Entertainment
Kinostart 30.10.1997
Erster Verleiher Kinowelt
Laufzeit 110
FSK ab 18 Jahre
Bildformat Cinemascope
Einspielergebnis D € 8.990.043
Bes. (EDI) 1.615.346
Bes. (FFA) 1.792.646
Charthistory
USA-Start 30.12.1996, bei Miramax
Boxoffice USA $ 103.001.286
nach oben Cast & Crew
Produzenten Cary Woods, Cathy Konrad
Koproduzenten Dixie J. Capp
Ausf. Produzenten Bob Weinstein, Harvey Weinstein, Marianne Maddalena
Ausf. Co-Producer. Stuart M. Besser
Regie Wes Craven
Drehbuch Kevin Williamson
Darsteller Neve Campbell (Sidney Prescott), David Arquette (Deputy Dewey Riley), Courteney Cox (Gale Weathers), Matthew Lillard (Stuart Macher), Skeet Ulrich (Billy Loomis), Rose McGowan (Tatum Riley), Drew Barrymore (Casey Becker), Jamie Kennedy (Randy Meeks), Lawrence Hecht (Neil Prescott), W. Earl Brown (Kenny), Lois Saunders (Mrs. Tate), Kevin Patrick Walls (Steve Orith), David Booth (Caseys Vater), Carla Hatley (Caseys Mutter), Joseph Whipp (Sheriff Burke), C. W. Morgan (Hank Loomis)
Kamera Mark Irwin
Schnitt Patrick Lussier
Musik Marco Beltrami
Produktionsdesign Bruce Alan Miller
Kostüme Cynthia Bergstrom
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Scream (Uncut)
Nicht lieferbar
STUDIOCANAL Home Entertainment Sales DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 107 Min. Kauf
Scream (Uncut)
Nicht lieferbar
STUDIOCANAL Home Entertainment Sales Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 111 Min. Kauf
Scream (gekürzte Fassung)
Nicht lieferbar
STUDIOCANAL Home Entertainment Sales Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 109 Min. Kauf
Scream (Uncut)
Nicht lieferbar
STUDIOCANAL Home Entertainment Sales Blu-ray Disc, nicht geprüft, 111 Min. Kauf
Scream (gekürzte Fassung)
Nicht lieferbar
STUDIOCANAL Home Entertainment Sales DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 103 Min. Kauf
Scream (gekürzte Fassung)
Nicht lieferbar
Kinowelt Home Entertainment DVD, k.J. (keine Jugendfreigabe), 103 Min. Kauf
Scream (Special Edition)
Nicht lieferbar
STUDIOCANAL Home Entertainment Sales DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 107 Min. Kauf
Scream - Schrei!
Nicht lieferbar
Cine Plus Entertainment DVD, nicht unter 18, 107 Min. Kauf
Scream - Schrei!
Nicht lieferbar
Cine Plus Entertainment DVD, ab 16, 103 Min. Kauf
Scream - Schrei!
Nicht lieferbar
Cine Plus Entertainment VHS, ab 16, 103 Min. Kauf
Scream - Schrei!
Nicht lieferbar
VCL Communications DVD, nicht unter 18, 107 Min. Kauf
Scream - Schrei!
Nicht lieferbar
VCL Communications DVD, ab 16, 103 Min. Kauf
Scream - Schrei!
Nicht lieferbar
VCL Communications VHS, nicht unter 18, 107 Min. Kauf
Scream - Schrei!
Nicht lieferbar
VCL Communications VHS, ab 16, 103 Min. Kauf
Scream - Schrei!
Nicht lieferbar
VCL Communications Laser Disc, nicht unter 18, 107 Min. Kauf
Enthalten in:
666 - Horrormania Collection Vol. 1 (6 Discs)
Nicht lieferbar
STUDIOCANAL Home Entertainment
DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 516 Min.
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Diverse Scream Nicht lieferbar
Soundtrack/Songtrack Diverse Scream Nicht lieferbar
Soundtrack/Songtrack Diverse Blasters! - Best Of Action Movie Soundtracks Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Ein Killer geht um in einer kleinen amerikanischen Provinzgemeinde. Die Schülerin Casey, die einfach nur daheim vor dem Fernseher sitzt, wird sein erstes Opfer. Ihre Eltern finden sie aufgehängt im Garten, massakriert von einem Unbekannten. Die unheimliche Anschlagsserie setzt sich fort. Die junge Sidney, die auf dieselbe Schule wie Casey geht, wird ebenfalls bedroht. Aber kann das eine 17jährige Amerikanerin davon abhalten, sich nachts in einer einsamen Villa mit Klassenkameraden bei Bier und Popcorn Horrorvideos reinzuziehen?

Die Spur von Wes Craven zieht sich wie ein blutroter Faden durch die Geschichte des modernen Horrorfilms, und nun, ein Vierteljahrhundert nach dem Sensationsdebüt "Last House on the Left", setzt er seinem Schaffen mit diesem überragenden Blockbuster das Sahnehäubchen auf. Was vordergründig wie ein zugegebenermaßen perfekt inszenierter Aufguß der Mad-Slasher-Schablone aussieht, entpuppt sich als hintergründiges Spiel mit den Mechanismen des Genres und Riesenspaß für Filmfans jeglicher Coleur.

Quelle: mediabiz.de

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In einer amerikanischen Kleinstadt geht ein Killer um. Seine Opfer sind hauptsächlich Schülerinnen der Highschool. Eine gelungene Mischung aus Horrorschocker und Persiflage, mit Zitaten gespickt.

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