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Saphirblau

Verfilmung des zweiten Teils der "Liebe geht durch alle Zeiten"-Bestseller-Trilogie von Kerstin Gier um die Abenteuer zweier junger Zeitreisender.

Saphirblau Großansicht
(Bild: Concorde)
Verleih Concorde
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Deutschland 2014
Regie Felix Fuchssteiner,
Katharina Schöde
Darsteller Maria Ehrich, Jannis Niewöhner, Peter Simonischek
Kinostart 14.08.2014
Einspielergebnis D € 3.800.092
Bes. (EDI) 543.587
Bes. (FFA) 544.438
Charthistory
Filmtrailer Video

nach oben Inhalt & Info

Die junge Gwendolyn hat sich inzwischen damit abgefunden, dass sie als Auserwählte ihrer Familie das Zeitreise-Gen besitzt. Neu für sie sind dagegen die starken Gefühle, die sie für den ebenfalls auserwählten Gideon hegt. Doch Zeit, ihre aufflammende Liebe auch auszuleben, bleibt den beiden nicht. Schließlich hat es sich eine Allianz dunkler Mächte zum Ziel gesetzt, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Und das müssen Gideon und Gwendolyn im Hier und Jetzt, aber auch bei ihren Reisen in die Vergangenheit, unbedingt verhindern.

Auch der mittlere Teil der Adaption von Kerstin Giers Romantrilogie "Liebe geht durch alle Zeiten" entpuppt sich als großes Unterhaltungskino mit spektakulären Schauwerten, pompösem Produktionsdesign und actiongeladenen Zeitreise-Episoden. Das Regie-Duo Felix Fuchssteiner/Katharina Schöde setzt in "Saphirblau" auf die altbewährte Besetzung, lässt mit witzigen Onelinern auch dem Humor viel Raum und legt den Fokus auf die romantische Liebesbande, die Maria Ehrich und Jannis Niewöhner in bester "Twilight"-Manier knüpfen.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Im nicht weniger spektakulären Mittelteil der "Liebe geht durch alle Zeiten"-Saga kommt der hoffnungslose Romantiker ebenso auf seine Kosten wie der Freund von Action und Effekten.

Nachdem in "Rubinrot" schon in opulenten Kostümen und aufwändigem Produktionsdesign geschwelgt, das breit gefächerte Figuren-Ensemble etabliert und das effekt-lastige Zeitreise-Thema mit viel Bombast installiert wurden, kann es im mittleren Teil der Adaption von Kerstin Giers Romantrilogie "Liebe geht durch alle Zeiten" weiter zur Sache gehen. Das bedeutet zum einen, dass sämtliche Schauwerte, die in Teil 1 eine Rolle spielten, erneut zum Tragen kommen, zum anderen, dass der Fokus in "Saphirblau" eindeutig auf der Liebesgeschichte zwischen Gwendolyn, der jungen Zeitreisenden wider Willen, und ihrem zwar ziemlich überheblichen, aber noch viel unwiderstehlicheren Reisepartner Gideon liegt.

Verkörpert werden die zwei erneut von Maria Ehrich und Jannis Niewöhner, die in ihren erotischen Szenen alles zeigen, was im Rahmen einer FSK 12 möglich ist. Aber auch der verbale Schlagabtausch, der viel witziges Potenzial besitzt, beweist, dass die Chemie zwischen den beiden stimmt. Doch das Regie-Duo Felix Fuchssteiner/Katharina Schöde setzt bei weitem nicht nur auf schmachtende Blicke und intensive Kuss-Intervalle wie man sie aus der "Twilight"-Saga zur Genüge kennt: In "Saphirblau" bekommt auch der Actionfreund eine Menge für sein Geld. Sei es bei den spektakulären Reisen in die Vergangenheit, bei aufwändigen Fechteinlagen in der Tradition klassischer Mantel-und-Degen-Filme, oder dank des spannenden Plots um eine Allianz dunkler Mächte, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Während die beiden jungen Helden versuchen, eben dies zu verhindern, bleibt noch genügend Zeit, um etwa eine neue (Trick-)Figur wie einen sprechenden Wasserspeier (Stimme: Rufus Beck) einzuführen, oder mit einer mindestens so unerwarteten wie schrägen "Time Warp"-Tanznummer aus der legendären "Rocky Horror Picture Show" zu überraschen.

In einem auch visuell begeisternden Teen-Abenteuer mit vielen Leinwand-gerechten Totalen von London sorgen außerdem kecke Oneliner ebenso für Lacher wie Gwendolyns ungelenke Versuche, auf dem Tanzparkett zu reüssieren. Die gute Balance zwischen Spezialeffekte-Feuerwerk auf der einen und durchweg ansprechenden Leistungen der hochkarätigen Schauspieler um Peter Simonischek, Veronica Ferres und Bastian Trost auf der anderen Seite macht dieses Time Adventure made in Germany auch auf internationaler Ebene absolut konkurrenzfähig. lasso.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Concorde
O-Titel Saphirblau
Land / Jahr Deutschland 2014
Kategorie Spielfilm
Genre Fantasy / Abenteuer
Produktionsfirmen Lieblingsfilm, mem-film, Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion (gff) KG
Förderung DFFF - Deutscher Filmförderfonds (EUR 880.000)
Produktionsförderung Film- und Medienstiftung NRW (EUR 500.000),
FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 350.000),
FilmFernsehFonds Bayern (EUR 445.139),
Mitteldeutsche Medienförderung (EUR 200.000)
Verleihförderung FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 100.000),
Mitteldeutsche Medienförderung (EUR 40.000),
FilmFernsehFonds Bayern (EUR 150.000),
Film- und Medienstiftung NRW (EUR 75.000)
Kinostart 14.08.2014
Laufzeit 116
FSK ab 6 Jahre
FBW-Prädikat Wertvoll
Einspielergebnis D € 3.800.092
Bes. (EDI) 543.587
Bes. (FFA) 544.438
Charthistory
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.saphirblau-derfilm.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Thomas Blieninger, Philipp Budweg, Felix Fuchssteiner, Hans W. Geißendörfer, Robert Marciniak, Josef Reidinger, Katharina Schöde, Markus Zimmer
Regie Felix Fuchssteiner, Katharina Schöde
Drehbuch Katharina Schöde
Buchvorlage Kerstin Gier
Darsteller Maria Ehrich (Gwendolyn Shepherd), Jannis Niewöhner (Gideon de Villiers), Peter Simonischek (Graf von St. Germain), Josefine Preuß (Lucy Montrose), Katharina Thalbach (Großtante Maddy), Johannes von Matuschka (Mr. Whitman), Rüdiger Vogler (Mr. George), Laura Berlin (Charlotte), Florian Bartholomäi (Paul de Villiers), Jennifer Lotsi (Leslie), Rolf Kanies (William de Villiers), Lion Wasczyk (Raphael de Villiers), Bastian Trost (Lucas Montrose), Oscar O. Sanchez (Lord Alastair), Justina del Corte (Madame Rossini), Chiara Schoras (Margret Tilney), Sandra Borgmann (Lady Lavinia), Veronica Ferres (Grace Shepherd), Kostja Ullmann (James), Johannes Silberschneider (Mr. Bernhard)
Sprecher Rufus Beck (Wasserspeier Xemerius)
Kamera Sonja Rom
Schnitt Wolfgang Weigl
Musik Philipp F. Kölmel
Ton Magnus Pflüger
Kostüme Alexander Beck
Maske Anette Keiser
Herstellungsleitung Thomas Blieninger
Produktionsleitung Lothar Hellinger

Hier sehen Sie mediabiz community-Mitglieder, die an diesem Titel mitgewirkt haben.
Mit nur einem Klick können Sie persönlich mit ihnen in Kontakt treten.

Filmmusik Philipp Fabian Kölmel
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Saphirblau EuroVideo Medien DVD, ab 6, 111 Min. Kauf
Saphirblau EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 6, 116 Min. Kauf
Saphirblau EuroVideo Medien DVD, ab 6, 111 Min. Leih
Saphirblau EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 6, 116 Min. Leih
Enthalten in:
Rubinrot / Saphirblau (2 Discs)Rubinrot / Saphirblau (2 Discs)
EuroVideo Medien GmbH
EuroVideo Medien GmbH
DVD, ab 12, 227 Min.
Blu-ray Disc, ab 12, 238 Min.
Kauf
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Saphirblau
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Die junge Gwendolyn hat sich inzwischen damit abgefunden, dass sie als Auserwählte ihrer Familie das Zeitreise-Gen besitzt. Neu für sie sind dagegen die starken Gefühle, die sie für den ebenfalls auserwählten Gideon hegt. Doch Zeit, ihre aufflammende Liebe auch auszuleben, bleibt den beiden nicht. Schließlich hat es sich eine Allianz dunkler Mächte zum Ziel gesetzt, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Und das müssen Gideon und Gwendolyn im Hier und Jetzt, aber auch bei ihren Reisen in die Vergangenheit, unbedingt verhindern.

Auch der mittlere Teil der Adaption von Kerstin Giers Romantrilogie "Liebe geht durch alle Zeiten" entpuppt sich als großes Unterhaltungskino mit spektakulären Schauwerten, pompösem Produktionsdesign und actiongeladenen Zeitreise-Episoden. Das Regieduo Felix Fuchssteiner/Katharina Schöde setzt in "Saphirblau" auf die altbewährte Besetzung, lässt mit witzigen Onelinern auch dem Humor viel Raum und legt den Fokus auf die romantische Liebesbande, die Maria Ehrich und Jannis Niewöhner in bester "Twilight"-Manier knüpfen.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Gideon und Gwendelyn müssen bei ihren Zeitreisen eine Allianz dunkler Mächte bekämpfen. Verfilmung des zweiten Teils der Bestseller-Trilogie von Kerstin Gier um die Abenteuer zweier junger Zeitreisender.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: WertvollKurztext:

SAPHIRBLAU ist der zweite Teil einer Trilogie, der auf Kerstin Giers Bestseller basiert und in London angesiedelt ist. Im Mittelpunkt stehen die beiden Teenager Gwendolyn und Gideon, zwei Auserwählte für eine geheime Mission. Wie im ersten Teil RUBINROT gehen sie auf Zeitreisen, werden in vergangene Zeitalter und teilweise gefährliche Situationen hineinkatapultiert und darüber hinaus mit der strengen mysteriösen Geheimloge konfrontiert. SAPHIRBLAU, der erneut von Regisseur Felix Fuchssteiner und Katharina Schöde inszeniert wurde, besticht durch hohe Schauwerte, eine opulente Ausstattung, prächtige Interieurs sowie perfekte Kostüme und Masken. Dabei erzählt der Film aber auch eine Coming-of-Age-Geschichte, die die emotionalen Themen der Heranwachsenden gekonnt in den Vordergrund stellt. Geschickt werden die romantischen Gefühle und Nöte der Helden mit einer temporeichen Handlung verwoben. Maria Ehrich und Jannis Niewöhner verkörpern ihre Rollen als Gwendolyn und Gideon, zwischen denen es gewaltig knistert, hervorragend und bieten hohes Identifikationspotential für das Zielpublikum. Ein stimmungsvoller Soundtrack und hochwertige Visual Effects schaffen zusätzlich eine gelungene Atmosphäre. SAPHIRBLAU ist ein romantisches Fantasy-Abenteuer, das mitten ins Herz der jugendlichen Zuschauer trifft.

Gutachten:

Im zweiten Film nach Kerstin Giers Edelstein-Trilogie hat die 16-jährige Gwendolyn den unerwarteten Aufstieg vom familiären Aschenputtel zur hoffnungsvollen Zeitreisenden geschafft, sucht aber immer noch nach ihrer eigenen Identität in dieser Rolle und kämpft mit ihren verwirrenden Gefühlen zu ihrem Reisepartner Gideon. Gemeinsam müssen sie gegen eine obskure Geheimgesellschaft vorgehen, die die Weltherrschaft an sich reißen will. Wie Gwendolyn wird der Zuschauer im Unklaren gelassen über Ursprung und Ziele dieser Vereinigung. Auch das Verhalten von Gideon und die Motive der übrigen handelnden Personen werden im Verlauf der Handlung immer undurchsichtiger. Schließlich ist sogar Gwendolyns eigene Herkunft und Identität in Frage gestellt. Das sorgt für Spannung und Verunsicherung: Wogegen soll sie ankämpfen? Wem kann sie trauen? Sind Gideons Gefühle für sie echt, oder verfolgt er ganz andere Absichten? Geschickt verknüpft der Film hier die Abenteuer-Geschichte mit emotionalen Themen der Heranwachsenden, ein an HARRY POTTER oder die TWILIGHT-Saga angelehntes Fantasy-Ambiente mit jugendlichem Pragmatismus des 21. Jahrhunderts, wie ihn vor allem Gwendolyns Freundin Leslie verkörpert. Das entspricht der Lebenssituation junger Zuschauerinnen und Zuschauer und bietet der Zielgruppe viel Stoff zur Identifikation und zum Mitfiebern.

Die in rascher Folge stattfindenden Zeitreisen sorgen für zusätzliche Action und geben Gelegenheit, interessante Schauplätze, prächtige Interieurs und opulente Kostüme zu präsentieren. Da die Handlung weitgehend in Innenräumen stattfindet, wirkt das Ambiente stimmig. Szenenbild, Kostüm und Maske sind hochwertig und bürgen für große Schauwerte. Felix Fuchssteiner und Katharina Schöde fügen die verschiedenen Erzählstränge und Orte in ihrer Inszenierung flott und gut zusammen. Die Kamera ist sehr dynamisch und nah an den Protagonisten, deren Stimmungslage durch die Musik gefühlvoll unterstrichen wird. Die visuellen Effekte sind passend eingesetzt und gut gelungen. Für viel Freude und Erheiterung sorgt die Figur des kleinen Wasserspeiers Xemerius, der in seiner Gestaltung und mit der Stimme von Rufus Beck überzeugend zum Leben erweckt wird. Die Hauptdarsteller Maria Ehrich und Jannis Niewöhner verkörpern das junge Liebespaar durch alle Zeiten glaubhaft und charmant, und Katharina Thalbach und Veronica Ferres setzen in kleinen Rollen überzeugende Akzente.

Allerdings ist die Geschichte mit den vielen handelnden Personen und Zeitsprüngen für "Uneingeweihte", die weder den Roman noch den ersten Film kennen, auch etwas verwirrend. Eingriffe in die Vergangenheit, die durch Begegnungen bei den Zeitreisen ausgelöst werden, wie beispielsweise im Zusammentreffen mit dem Großvater, werden nicht problematisiert, und einige Szenen, die sich an großen Vorbildern, wie der Time-Warp-Tanznummer aus der ROCKY HORROR PICTURE SHOW, orientieren, sind zwar schön gemacht, können daran aber doch nicht heranreichen.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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