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Rush - Alles für den Sieg

Spannendes Drama über die Formel-1-Ikonen James Hunt und Niki Lauda, die sich 1976 mit ihren Boliden, aber auch ihren Persönlichkeiten ein unvergessliches Duell liefern.

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(Bild: Universum Film (Walt Disney))
Verleih Universum Film (Walt Disney)
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA, Großbritannien u.a. 2013
Regie Ron Howard
Darsteller Chris Hemsworth, Daniel Brühl, Olivia Wilde
Kinostart 03.10.2013
Einspielergebnis D € 4.139.638
Bes. (EDI) 536.646
Bes. (FFA) 548.047
Charthistory
Boxoffice USA $ 26.903.709
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 15.11.2015 (RTL)

nach oben Inhalt & Info

Als der Brite James Hunt in den 1970er Jahren erstmals auf seinen österreichischen Konkurrenten Niki Lauda trifft, kollidieren nicht nur zwei überdurchschnittlich talentierte Rennfahrer, sondern auch zwei grundverschiedene Persönlichkeiten. Hunt ist verstört von Laudas rücksichtslosem, zielorientiertem Auftreten, Lauda entnervt von Hunts maßlosem Playboy-Leben. Als beide 1976 um die Formel-1-WM kämpfen und Lauda dabei fast sein Leben verliert, lernen sich die erbitterten Konkurrenten zu respektieren.

Wie schon "Frost/Nixon", die erste Zusammenarbeit von Ron Howard und Autor Peter Morgan, ist auch "Rush" ein Qualitätsdrama, das eine Zeitreise mit dem Porträt zweier kontrastierender Persönlichkeiten verbindet. Das auch mit deutscher Produktionsförderung gestemmte Retroprojekt ist stimmig in Atmosphäre und Ausstattung, besticht durch seine Dialoge und nachgestellten Rennszenen. In den Hauptrollen überzeugen der sympathische Chris Hemsworth, vor allem aber Daniel Brühl mit einer faszinierenden Darstellung Niki Laudas.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Ron Howards Drama über das Duell zwischen Niki Lauda und James Hunt empfiehlt sich als gelungene Zeitreise und Persönlichkeitsporträt.

Das auch mit deutscher Produktionsförderung gestemmte Retroprojekt überholte eine von DreamWorks mit Alex Pettyfer geplante Hunt-Biografie bereits in der Vorbereitung und präsentiert sich als Erzählkino alter Schule, das auch visuell Akzente setzt. Während Niki Lauda nicht nur Sportfans heute noch ein Begriff ist, ist sein langjähriger Konkurrent, der 1993 an Herzversagen starb, heute fast vergessen. "Rush" ruft vor allem ihn in Erinnerung, den smarten britischen Lebenssurfer, der attraktive Frauen noch leidenschaftlicher jagte als Bestzeiten und auf einen Rivalen traf, der als akribischer, knallhart direkter Arbeiter mit Tendenz zum Autisten totales Kontrastprogramm bietet.

Natürlich überdreht Drehbuchautor Peter Morgan ("Frost/Nixon") die Reibungshitze bei der Kollision der beiden Hauptfiguren, die tatsächlich weit weniger Gift spritzten, als es "Rush" postuliert und bereits zu einem Zeitpunkt Freunde waren, an dem sie sich vor der Kamera noch verbal attackieren. Dramaturgisch erweist sich die Überspitzung aber als perfekter Motor für ein Porträt erbitterter Rivalen, die im Laufe der Jahre lernen, sich zu respektieren. Nach Einführung der Charaktere und ihrer divergierenden Lebensstile und einem Exkurs über ihre Ehen mit Frauen, die damals in den Schlagzeilen standen, richtet "Rush" seinen Fokus auf die WM-Saison 1976 und das denkwürdige Duell, das durch Laudas schweren Unfall an Dramatik zusätzlich befeuert wurde. Diese und folgende Szenen im Krankenhaus sind die härtesten im Film, der, stimmig in Atmosphäre wie auch Ausstattung und angenehm zurückhaltend in der digitalen Bearbeitung nachgestellter Rennszenen, an eine Zeit erinnert, in der der Tod noch regelmäßig im Cockpit saß und Technologie noch nicht den Fahrer dominierte.

Morgans Skript besticht gerade in den Auseinandersetzungen der Protagonisten durch das Wort und verirrt sich nur selten in unglaubwürdiger Theatralik, wenn etwa Hunt einem schmierigen Journalisten mit den Fäusten Ethikunterricht gibt. Den positiven Gesamteindruck dieses biografischen Abrisses, der wegen seines Schwerpunkts nie in die Tiefe gehen kann, trüben diese wenigen Ausrutscher nie, zumal Hemsworth als Sympathiemagnet punktet und Daniel Brühl in Sprache, Körperhaltung und Gestik Lauda perfekt als Persönlichkeit erfasst, deren Defizite so interessant und spannend sind wie ihre Stärken. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Universum Film (Walt Disney)
O-Titel Rush
Land / Jahr USA/Großbritannien/Deutschland 2013
Kategorie Spielfilm
Genre Drama / Action
Produktionsfirmen Revolution Films (GB)/Working Title (GB)/Imagine Entertainment (US)
Koproduktionsfirmen Egoli Tossell Film New GmbH, hands-on producers
Förderung DFFF - Deutscher Filmförderfonds (EUR 1.443.380)
Produktionsförderung Film- und Medienstiftung NRW (EUR 1.350.000),
MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH (EUR 500.000)
Verleihförderung Film- und Medienstiftung NRW (EUR 250.000),
FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 175.000)
Drehort England, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg
Drehzeit ab März 2012
Kinostart 03.10.2013
Laufzeit 123
FSK ab 12 Jahre
Einspielergebnis D € 4.139.638
Bes. (EDI) 536.646
Bes. (FFA) 548.047
Charthistory
USA-Start 20.09.2013, bei Universal
Boxoffice USA $ 26.903.709
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.rushmovie.com http://www.rush-film.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Andrew Eaton, Eric Fellner, Brian Oliver, Peter Morgan, Brian Grazer, Ron Howard
Koproduzenten Anita Overland, Jim Hajicosta, Kay Niessen, Daniel Hetzer, Jens Meurer
Ausf. Produzenten Guy East, Nigel Sinclair, Tobin Armbrust, Tim Bevan, Tyler Thompson, Todd Hallowell
Regie Ron Howard
Drehbuch Peter Morgan
Darsteller Chris Hemsworth (James Hunt), Daniel Brühl (Niki Lauda), Olivia Wilde (Suzy Miller Hunt), Alexandra Maria Lara (Marlene Knaus), Pierfrancesco Favino (Clay Regazzoni), Christian McKay (Lord Hesketh), Stephen Mangan (Alastair Caldwell), Julian Rhind-Tutt (Anthony "Bubbles" Horsley), Alistair Petrie (Stirling Moss), David Calder (Louis Stanley), Natalie Dormer (Gemma), Colin Stinton (Teddy Mayer), Cristian Solimeno (Arturo Merzario), Alessandro De Marco (Daniele Audetto), Kristofer Dayne (Mario Andretti)
Kamera Anthony Dod Mantle
Schnitt Dan Hanley, Mike Hill
Musik Hans Zimmer
Produktionsdesign Mark Digby
Ton Danny Hambrook
Kostüme Julian Day
Casting Nina Gold
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
67. British Academy Awards   2014, London, 16.02.2014 Bester Schnitt Dan Hanley, Mike Hill
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Rush - Alles für den Sieg Universum Film DVD, ab 12, 118 Min. Kauf
Rush - Alles für den Sieg Universum Film Blu-ray Disc, ab 12, 123 Min. Kauf
Rush - Alles für den Sieg Universum Film DVD, ab 12, 119 Min. Leih
Rush - Alles für den Sieg Universum Film Blu-ray Disc, ab 12, 123 Min. Leih
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Als der Brite James Hunt in den 1970er Jahren erstmals auf seinen österreichischen Konkurrenten Niki Lauda trifft, kollidieren nicht nur zwei überdurchschnittlich talentierte Rennfahrer, sondern auch zwei grundverschiedene Persönlichkeiten. Hunt ist verstört von Laudas rücksichtslosem, zielorientiertem Auftreten, Lauda entnervt von Hunts maßlosem Playboy-Leben. Als beide 1976 um die Formel-1-WM kämpfen und Lauda dabei fast sein Leben verliert, lernen sich die erbitterten Konkurrenten zu respektieren.

Wie schon "Frost/Nixon", die erste Zusammenarbeit von Ron Howard und Autor Peter Morgan, ist auch "Rush" ein Qualitätsdrama, das eine Zeitreise mit dem Porträt zweier kontrastierender Persönlichkeiten verbindet. Das auch mit deutscher Produktionsförderung gestemmte Retroprojekt ist stimmig in Atmosphäre und Ausstattung, besticht durch seine Dialoge und spannenden Rennszenen. In den Hauptrollen überzeugen Chris Hemsworth und insbesondere Daniel Brühl. Einer der Filme des Jahres 2013.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

In den 70er Jahren kommt es zum Duell zwischen den grundverschiedenen Rennfahrern Niki Lauda und James Hunt. Hervorragend gespieltes, spannend inszeniertes Sportler- und Gesellschaftsdrama. Sensationell: Daniel Brühl als Lauda.

nach oben TV-Quoten
Sender Datum Zeit Quote Marktanteil
RTL 15.11.2015 20:14 2.69 Mio. 7,7%
nach oben Newsarchiv
nach oben Auff�hrungen auf Festivals
Datum Stadt Festivalname
05.09.2013 - 15.09.2013 Toronto 38. Toronto International Film Festival
19.09.2013 - 29.09.2013 Helsinki 26. Helsinki International Film Festival - Love & Anarchy
26.09.2013 - 06.10.2013 Zürich 9. Zurich Film Festival
16.11.2013 - 23.11.2013 Bydgoszcz (Polen) 21. Plus Camerimage - IFF of the Art of Cinematography

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