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Rubinrot

Verfilmung des ersten Teils der Jugendbestseller-Trilogie von Kerstin Gier um die Abenteuer zweier 16-jähriger Zeitreisender.

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(Bild: Concorde)
Verleih Concorde
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Deutschland 2013
Regie Felix Fuchssteiner
Darsteller Maria Ehrich, Jannis Niewöhner, Veronica Ferres
Kinostart 14.03.2013
Einspielergebnis D € 3.442.278
Bes. (EDI) 482.263
Bes. (FFA) 483.558
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 02.07.2016 (RTL)

nach oben Inhalt & Info

Gwendolyn ist ein ganz normaler 16-jähriger Teenager - sieht man einmal davon ab, dass sie ein Zeitreise-Gen besitzt, das in ihrer Familie vererbt wird. So wird sie immer wieder vom heutigen London aus durch die Historie gewirbelt - genauso wie Gideon, der arrogante Freund ihrer Schwester Charlotte, mit dem sie sich zusammentun muss, um unterstützt von einer geheimnisvollen Loge das Geheimnis ihrer Familie aufzuklären. Erschwert wird ihre ohnehin gefährliche Mission durch den Umstand, dass Gideon auf den zweiten Blick gar kein so unrechter Typ ist.

Fantasy made in Germany, basierend auf dem ersten Band von Kerstin Giers Romantrilogie "Liebe geht durch alle Zeiten". Felix Fuchssteiner nutzt, nach dem frischen Drehbuch von Katharina Schöde, die Möglichkeiten des Genres. Er erschafft eine eigene, farbenfrohe Ästhetik, baut auf Action, Spezialeffekte und Stunts. Zudem nutzt er historische wie moderne Locations und setzt auf die Chemie der sympathischen Hauptdarsteller Maria Ehrich und Jannis Niewöhner, die von beliebten Charakterdarstellern wie Veronica Ferres oder Rüdiger Vogler bestens unterstützt werden.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Schwungvolle Verfilmung des ersten Teils der populären Jugendbestseller-Trilogie von Kerstin Gier um die Abenteuer zweier 16-jähriger Zeitreisender.

"Liebe geht durch alle Zeiten", Kerstin Giers Romantrilogie, die aus den Bänden "Rubinrot", "Saphirblau" und "Smaragdgrün" besteht, wurde bereits über eine Million Mal verkauft. Um zeitlose Liebe geht es, um spektakuläre Zeitreisen und verzwicke Familienbande. Da kommt einem Stephenie Meyers "Twilight"-Saga in den Sinn. Ähnlich diesem Erfolgs-Franchise hat Felix Fuchssteiners Adaption des ersten Buches der Reihe das (weibliche) Teen-Publikum fest im Auge, genauso wie die Versatzstücke des populären Fantasy-Genres.

"'Rubinrot', sagt der Regisseur, "hat alles, was Kino ausmacht. Man wird in eine ganz eigene Realität entführt, es gibt historische Szenen, tolle Kostüme, Pferde - kurzum, alles was man als Filmemacher immer schon mal machen wollte, und das alles in einem einzigen Film". Ein ehrgeiziges Unterfangen, dessen Potenzial außer Frage steht. Heldin der Geschichte ist die 16-jährige Gwendolyn Shepherd (Maria Ehrich), ein eigentlich ganz durchschnittlicher Teenager - sieht man einmal davon ab, dass sie ein Zeitreise-Gen besitzt, das sie immer wieder unverhofft durch die Epochen wirbelt. Auch der arrogante Freund ihrer Schwester Charlotte, Gideon de Villiers (Jannis Niewöhner) hat dieses Gen. Mit ihm muss sie sich zähneknirschend zusammentut, um unter Anleitung einer geheimnisvollen Loge, das Geheimnis ihrer Familie aufzuklären.

Sind die Personen eingeführt und der Plot ausgelegt - ein Prozess, der bei Filmen dieser Art immer einer gewissen Zeit und auch Geduld bedarf - legt der Filmemacher mit einem eleganten, technisch soliden Zeitsprung los, der seine Heldin vom heutigen - das turbulente Abenteuer spielt in der Themsemetropole - ins viktorianische London katapultiert. Für diese Zeit trägt sie natürlich die falsche Klamotten, benutzt die falschen Ausdrücke usw., woraus sich immer wieder komische Momente ergeben. Doch weil sie ein aufgeweckter Teenager ist, findet sich Gwendolyn in der fremden Welt schnell zurecht. Problematisch ist eher, dass sie sich Gideons Charme nicht so einfach zu entziehen vermag.

Fuchssteiner ("Draußen am See") nutzt, nach dem nah an der Vorlage angesiedelten, mit direkter, frischer Sprache versehenen Drehbuch von Katharina Schöde ("Die Kurve") die Möglichkeiten der Gattung. Frei von allgegenwärtigem Realismus, erschafft er eine eigene, farbenfrohe Ästhetik, baut auf Action wie Fechteinlagen und rasende Kutschenfahrt, nutzt geschichtsträchtige (Wartburg) wie moderne Locations (Millenium-Bridge), erlaubt sich (zwei) Hubschrauberflüge und setzt auf die Chemie der sympathischen Hauptdarsteller Ehrich ("Doctor's Diary) und Niewöhner ("Gangs"). Mit beliebten deutschen Charakterdarstellern wie Veronica Ferres, Katharina Thalbach, Uwe Kokisch, Gottfried John, Rüdiger Vogler oder Axel Milberg sind die Nebenrollen besetzt, Spezialeffekte wie Stunts können sich sehen lassen. Die Mischung stimmt. geh.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Concorde
O-Titel Rubinrot
Land / Jahr Deutschland 2013
Kategorie Spielfilm
Genre Fantasy / Abenteuer
Produktionsfirmen Lieblingsfilm Produktions, mem-film, Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion (gff) KG
Förderung DFFF - Deutscher Filmförderfonds (EUR 1.024.000)
Drehbuchförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 30.000)
Produktionsförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 850.000),
Bayerischer Bankenfonds (BBF) (EUR 200.000),
Film- und Medienstiftung NRW (EUR 500.000),
FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 400.000),
Mitteldeutsche Medienförderung (EUR 400.000)
Verleihförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 150.000),
FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 150.000),
Mitteldeutsche Medienförderung (EUR 75.000),
Film- und Medienstiftung NRW (EUR 85.000)
Kinostart 14.03.2013
Laufzeit 122
FSK ab 12 Jahre
FBW-Prädikat Wertvoll
Einspielergebnis D € 3.442.278
Bes. (EDI) 482.263
Bes. (FFA) 483.558
Charthistory
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.rubinrot-der-film.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Philipp Budweg, Felix Fuchssteiner, Thomas Blieninger, Hans W. Geißendörfer, Robert Marciniak, Katharina Schöde, Markus Zimmer
Koproduzenten Hans W. Geißendörfer
Regie Felix Fuchssteiner
Drehbuch Katharina Schöde
Buchvorlage Kerstin Gier
Darsteller Maria Ehrich (Gwendolyn Shepherd), Jannis Niewöhner (Gideon de Villiers), Veronica Ferres (Grace Shepherd), Laura Berlin (Charlotte), Uwe Kockisch (Falk de Villiers), Katharina Thalbach (Großtante Maddy), Jennifer Lotsi (Leslie), Josefine Preuß (Lucy Montrose), Florian Bartholomäi (Paul de Villiers), Kostja Ullmann (James), Gottfried John (Dr. White), Gerlinde Locker (Lady Arista), Rüdiger Vogler (Mr. George), Axel Milberg (Lucas Montrose), Sibylle Canonica (Glenda, Charlottes Mutter), Justina del Corte (Madame Rossini), Levin Henning (Nick Shepherd), Johannes Silberschneider (Mr. Bernhard), Chiara Schoras (Margret Tilney), Peter Simonischek (Graf von St. Germain)
Kamera Sonja Rom
Schnitt Wolfgang Weigl
Musik Philipp F. Kölmel
Produktionsdesign Matthias Müsse
Ton Magnus Pflüger
Kostüme Janne Birck
Maske Anette Keiser
Herstellungsleitung Thomas Blieninger
Produktionsleitung Dirk Engelhard
Casting Daniela Tolkien

Hier sehen Sie mediabiz community-Mitglieder, die an diesem Titel mitgewirkt haben.
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Filmmusik Philipp Fabian Kölmel
Produktion Jens Noack (Eisenach & Weimar)
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Rubinrot (nur für den Buchhandel) Oetinger Media DVD, ab 12, 117 Min. Kauf
Rubinrot EuroVideo Medien DVD, ab 12, 117 Min. Kauf
Rubinrot EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 12, 122 Min. Kauf
Rubinrot EuroVideo Medien DVD, ab 12, 117 Min. Leih
Rubinrot EuroVideo Medien Blu-ray Disc, ab 12, 122 Min. Leih
Enthalten in:
Rubinrot / Saphirblau (2 Discs)Rubinrot / Saphirblau (2 Discs)
EuroVideo Medien GmbH
EuroVideo Medien GmbH
DVD, ab 12, 227 Min.
Blu-ray Disc, ab 12, 238 Min.
Kauf
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Philipp F. Kölmel Rubinrot
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Gwendolyn ist ein ganz normaler 16-jähriger Teenager - sieht man einmal davon ab, dass sie ein Zeitreise-Gen in sich trägt, das in ihrer Familie vererbt wird (und eigentlich ganz woanders vermutet wurde). So wird sie vom heutigen London aus durch die Historie gewirbelt - genauso wie Gideon, der arrogante Freund ihrer Schwester Charlotte, mit dem sie sich zusammentun muss, um das Geheimnis ihrer Familie aufzuklären. Erschwert wird die heikle Mission durch den Umstand, dass Gideon auf den zweiten Blick gar kein so unrechter Typ ist.

Fantasy made in Germany, basierend auf Kerstin Giers Romantrilogie "Liebe geht durch alle Zeiten". Nach einem frischen Drehbuch von Katharina Schöde schafft Regisseur Fuchssteiner eine farbenfrohe Ästhetik, baut auf Action, Spezialeffekte und Stunts. Zudem nutzt er historische wie moderne Locations und setzt auf die Chemie der sympathischen Hauptdarsteller Maria Ehrich und Jannis Niewöhner, die von etablierten Stars wie Veronica Ferres oder Rüdiger Vogler unterstützt werden.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Zu ihrer Überraschung erfährt Gwendolyn, dass sie etwas Besonderes ist, und große Abenteuer auf sie warten. Spezialeffekte und Story à la Hollywood in einem deutschen Fantasy-Abenteuer nach populärer Romanvorlage.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: WertvollKurztext:

Gwendolyn war schon immer das schwarze Schaf in ihrer Familie. Frech, eigenwillig und so gar nicht mädchenhaft. Kurz vor ihrem 16. Geburtstag stellt sich heraus, dass Gwendolyn ein Talent besitzt, das ihr Leben von nun an komplett verändern wird. Sie kann durch die Zeit reisen. Besorgt stellt Gwendolyns Mutter sie unter den Schutz einer mächtigen Geheimloge. Zusammen mit dem hochnäsigen Gideon muss Gwendolyn nun quer durch die Jahrhunderte reisen, um das Geheimnis rund um eine Prophezeiung zu lösen. Und diese Prophezeiung betrifft Gwendolyn selbst, den "Rubin". Über eine Million Mal wurde die Romanvorlage von Kerstin Gier bereits verkauft. Das Fantasy-Abenteuer für Jugendliche, bekannt als Auftakt der sogenannten "Edelstein-Trilogie", war auch international ein Riesenerfolg. Nun startet die Verfilmung von Felix Fuchssteiner in den Kinos. Die gelungenen Special Effects und die mitreißende Musik lassen oftmals vergessen, dass es sich um eine deutsche Produktion handelt. Gwendolyn selbst ist eine moderne Heldin, glaubwürdig verkörpert von Nachwuchstalent Maria Ehrich. Ihr zur Seite steht Jannis Niewöhner als Gideon, der die weiblichen Zuschauer im Sturm erobern wird. Komplettiert wird die Besetzung durch bekannte deutsche Schauspieler wie Veronika Ferres oder Kostja Ullmann. RUBINROT ist gelungene Genre-Unterhaltung, die wie gemacht ist für das junge Zielpublikum. Und die Lust macht, in die Zeit zu reisen, bis hin zum nächsten Teil.

Gutachten:

Dieses Fantasy-Epos ist maßgeschneidert für ein junges weibliches Publikum. Die Heldin Gwendolyn ist zuerst die von oben herab behandelte arme Verwandte, deren Cousine Charlotte als die kommende Heldin des Clans gefeiert wird, denn es wird als selbstverständlich angenommen, dass Charlotte das äußerst seltene Talent der Familie geerbt hat. Die vermeintlich Höherstehende ist dann auch so arrogant und unsympathisch, dass sich wohl jeder weibliche Teenager, der in der Hackordnung ihrer Schulkameradinnen nicht ganz oben steht, sofort mit Gwendolyn identifizieren wird. Dass diese die eigentliche Heldin und Begabte ist, wird dann ebenso vorhersehbar wie wirkungsvoll erzählt und inszeniert. Davon abgesehen ist die Exposition allerdings etwas holprig. Zuviel Personal, zu viele Beziehungen zwischen den einzelnen Figuren, vor allem aber zu viele Eigenschaften und Gesetze dieser fantastischen Erzählwelt müssen da komprimiert dargestellt werden. Natürlich gehen die Filmemacher davon aus, dass die meisten Zuschauerinnen die Bestseller von Kerstin Gier gelesen haben, auf denen dieser Film als erster von dreien basiert. Aber der Film braucht dennoch eine Weile, bis er ins Fließen kommt. Die Grundidee der Geschichte besteht darin, dass Zeitreisen möglich sind und Gwendolyn ein Gen hat, das ihr Zeitreisen ermöglicht. So können sich die Autorinnen (Katharina Schöde schrieb das Drehbuch) und der Regisseur Felix Fuchssteiner in den verschiedensten Zeitaltern austoben. In RUBINROT führt dies zu Zeitsprüngen in die Feudalzeit und das frühe 20. Jahrhundert, bei denen Gwendoyln jeweils in passenden, wunderschönen Kostümen (James Bonds Q entspricht in dieser weiblichen Fantasiewelt einer in Modefragen aller Zeiten kompetente Schneiderin) von einem erfahrenen Zeitreisenden namens Gideon de Villiers begleitet wird. Dieser entpuppt sich als ein arroganter, jedoch sehr attraktiver junger Mann, dessen Zähmung im Laufe der Handlung zu Gwendolyns Aufgaben zählen wird. Aber am Wichtigsten ist es für sie, die Rätsel der Geheimorganisation zu lösen, die sie und Gideon auf die Zeitreisen schickt und deren Herrscher ein düsterer, mit übernatürlichen Kräften ausgestatteter Adeliger in der Vergangenheit ist. Die gesamte Geschichte spielt in London und es ist dem Filmteam gelungen, mit erstaunlich wenigen an Originalschauplätzen gedrehten Aufnahmen, nahezu immer einen authentischen Eindruck zu vermitteln. Unter den vielen deutschen Schauspielern, die die bunten und pittoresken Nebenfiguren verkörpern, fällt neben Veronica Ferres als Gwendolyns Mutter und Katharina Thalbach als ihre wahrsagende Oma besonders Rüdiger Vogler als ein fürsorglicher Arzt auf, der dem jungen Paar gegen die Organisation hilft, obwohl er ihr selber angehört. In RUBINROT werden viele Erzählstränge begonnen und keiner zu Ende geführt, denn der Film ist eindeutig als der Beginn einer Fortsetzungsreihe konzipiert. Dafür gelingt es, diese Fantasy Welt so interessant und spannend zu gestalten, dass Neugierde auf die nächsten Teile geweckt wird. Und zumindest auf einer Ebene wird den Zuschauerinnen ein befriedigendes Ende gewährt: Es kommt zum ersten Kuss zwischen Gideon und Gwendolyn.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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