Twentieth Century Fox of Germany
Programm
Robots
| Verleih | Fox |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2005 |
| Regie | Chris Wedge |
| Kinostart | 17.03.2005 |
| Einspielergebnis D |
€ 8.277.962 Bes. (EDI) 1.688.516 Bes. (FFA) 1.684.958 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 128.107.031 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Früher war Rodney ein Bausatz. Jetzt ist er ein Jung-Roboter, der in Robot City, der Metropole einer Maschinenwelt, für die Ideenfabrik Bigweld Industries arbeiten will. Doch dort hat jetzt Roboter Ratchet das Kommando, der die alten Modelle durch den Produktionsstop von Ersatzteilen aussortieren will. Um das zu verhindern, suchen Rodney und seine Freunde den Mann, dem diese Welt alles verdankt: Mr. Bigweld.
Von den "Ice Age"-Machern inszeniert, ist "Robots" durch die Vielzahl an Figuren, das Design einer futuristischen Welt, das Mehr an Bilddetails ein visuell ambitionierterer Film als der Vorgänger. Die Story ist dabei ebenso unkompliziert, der Witz vergleichbar ausgeprägt. Für Top-Amüsement sorgen die Popkulturzitate und Robin Williams, der mit seiner Performance jeden Synchronsprecher vor eine schwierige Aufgabe stellt.
Quelle: Blickpunkt:Film
- nach oben Ausführliche Besprechung
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Von der Eiszeit in die Zukunft - mit einem drastischen Schauplatzwechsel lassen Chris Wedge und Carlos Saldanha ihrem Superhit "Ice Age" eine futuristische Fantasie folgen, in der sich menschliches Leben in einer ausschließlich von Robotern besiedelten Welt spiegelt. Trotz des veränderten Milieus ist die oft apostrophierte Klimaerwärmung hier kein Thema, denn wie schon der Vorgänger ist auch "Robots" eine gefühlsbetonte, liebenswerte, nach traditionellen Werten ausgerichtete Komödie, die an visuellem Detailreichtum "Ice Age" übertrifft. Dies auch für die Zuschauerzahlen ("Ice Age": 7,1 Millionen) zu erwarten, ist eine Bürde für diesen Top-Entertainer, denn Ausnahmeerfolge replizieren sich auch in einer Geschichte über Maschinen nicht automatisch.
Auffällig an "Robots" ist von Beginn an der größere Entwurf, das spektakulärere Design, die optische Fantasie, die erstaunliche Detailliebe, die jedem bewegten Objekt einen Schatten oder eine Reflektion zuweist. Im Unterschied zu "Ice Age", das wenige Figuren vor vergleichsweise einfache Hintergründe platzierte, wimmelt es in "Robots" von Leben, auch wenn es von Schrauben zusammengehalten wird, verteilen sich die optischen Eindrücke bis weit in den Raum hinein.
Anspruchsvoller ist der Film in der Bildgestaltung, nicht in der Handlung, die sich geradlinig, schnörkellos und damit transparent für Kinder jeden Alters entwickelt. Die angesprochenen Themen sind vertraut und identifikationsfördernd, schließen ein die Realisierung von Träumen, die Wertschätzung des Alters, der Glauben an sich selbst, das Recht auf Leben (ob es nun chic verchromt oder baufällig verrostet ist) und eine Vater-Sohn-Dynamik, die gerade für das US-Kino besonders typisch und erfolgsversprechend ist.
In den ersten Minuten des Films bekommen Mr. und Mrs. Copperbottom Nachwuchs - in Form eines Bausatzes, der Jahr für Jahr ein Upgrade erhält, damit das Wachstumsproblem von Automaten vernünftig erklärt werden und Säugling Rodney zum Teen-Genie reifen kann. Mit seiner quirligen Supererfindung Wonderbot (frei nach Daniel Düsentriebs Helferlein) im Schlepptau begibt sich Rodney nach Robot City, um dort sein Glück zu machen. Die Metropole zeigt sich als ein auf verschiedenen Ebenen aufgebautes, die Unterschiede zwischen Armut und Wohlstand spiegelndes Designwunder. Das Transportsystem ist ein Kindertraum - ein Labyrinth aus Rohren, Schleudern, Bahnen und exzentrischen Apparaturen, mit dem Passagiere im Superspeed und mit Achterbahnfeeling ihre Zielorte in der Stadt erreichen. Rodneys Ziel ist Bigweld Industries, das Lebenswerk des berühmtesten Roboters und Erfinders Mr. Bigweld. Doch als der Provinzträumer eintrifft, wird der einst beliebte Konzern von Ratchet geleitet, einem verschlagenen und völlig verchromten Hi-Tech-Modell, das unter dem Einfluss seiner Mutter die alten Roboter ausmustern und durch teure Neuware ersetzen will. Um dies zu verhindern, macht sich Rodney mit dem schnittigen Robotgirl Cappy, bei dem auch Ratchets Schaltkreise durchbrennen, und einer Clique von Schrottmodellen auf, das Verschwinden von Mr. Bigweld zu klären und damit der bedrohten alten Roboterpopulation eine Zukunft fern des Hochofens zu sichern.
Eine der erkennbaren Inspirationen für dieses wort- und bildwitzige Animationsmärchen ist MGM-Klassiker "Das zauberhafte Land", der auch mehrfach zitiert wird. Originär ist die Automatenwelt, auch wenn bei den neuen Robot-Modellen Designparallelen zu "Antz" sichtbar sind. Eine Reihe von ausgedehnten Actionsequenzen verleiht "Robots" eine kinetische Energie - wie auch Rodneys Sidekick Fender, bei dem Robin Williams zehn Jahre nach "Aladdin" zur Hochform aufläuft. Seine Figur ist die größte Synchronisationsherausforderung für diesen temporeichen CGI-Hit, der mit großem Vergnügen die Populärkultur plündert (von Musicals bis hin zur hinreißenden Britney-Spears-Hommage) und gleichzeitig in Actionszenen wie auch im Dialog den nächsten Hit des Verleihs, den Abschluss der "Star-Wars"-Trilogie, promotet. Damit darf man auch für "Robots" resümieren: "The force is strong with this one". kob.
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Verleih Fox O-Titel Robots Land / Jahr USA 2005 Kategorie Spielfilm Genre Trickfilm / Komödie Produktionsfirmen Blue Sky Studios Drehzeit 24.05.2003 Kinostart 17.03.2005 Laufzeit 91 FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung) Bildformat 35 mm/Widescreen Einspielergebnis D € 8.277.962
Bes. (EDI) 1.688.516
Bes. (FFA) 1.684.958
CharthistoryUSA-Start 11.03.2005, bei 20th Century Fox Boxoffice USA $ 128.107.031 Filmtrailer
Web-Link http://www.robots-derfilm.de - nach oben Cast & Crew
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Koproduzenten Jerry Davis, John Donkin Ausf. Produzent William Joyce Regie Chris Wedge Drehbuch Lowell Ganz, Babaloo Mandel Sprecher Ewan McGregor (Rodney Copperbottom), Halle Berry (Cappy), Mel Brooks (Big Weld), Drew Carey (Crank Casey), Amanda Bynes (Pinwheeler), Dianne Wiest (Mrs. Copperbottom), Jim Broadbent (Madame Gasket), Stanley Tucci (Herb Copperbottom), Jennifer Coolidge (Tante Fanny), Paul Giamatti (Tim), Sofía Vergara (Loretta), Dan Hedaya, D. L. Hughley, Jamie Kennedy, Harland Williams Sprecher D Michael Bully Herbig (Fender), Sarah Connor (Cappy), Oliver Kalkofe (Ratchet), Hans Werner Olm (Madame Gasket), Ben (Tim), Philipp Moog (Rodney), Wolfgang Völz (Bigweld) Schnitt John Carnochan Musik John Powell Produktionsdesign William Joyce Ton Sean Garnhart Casting Christian Kaplan - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Songtrack John Powell John Powell Robots Nicht lieferbar Soundtrack/Songtrack Diverse Robots Nicht lieferbar - nach oben Games zum Film
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Title Art System Vertrieb Robots
Game Xbox Vivendi Games Robots Game PlayStation 2 Vivendi Games Robots Game GameCube Vivendi Games Robots Game PC Vivendi Games Robots Game Game Boy Advance Vivendi Games Robots Game Nintendo DS Vivendi Games - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Das ambitionierte junge Technik-Genie Rodney reist nach Robot City, um dem größten aller Roboter, Bigweld, einen Besuch abzustatten und seine Erfindungen zu zeigen. Doch Rodney erlebt einen Schock, denn an Bigwelds Stelle regiert nun der egozentrische Diktator Ratchet, der unter der Fuchtel seiner Mutter alle baufälligen Roboter verschrotten will und stattdessen nur noch Hochglanzmodelle mit teuren Upgrades zu dulden gedenkt. Aufgebracht stachelt Rodney seine neuen Freunde aus Robot Citys Unterwelt zur Gegenwehr an.
Optisch weitaus verspielter als der Vorgänger "Ice Age", begeisterte dieses Techno-Märchen als visuelles Schlaraffenland mehr als 1,5 Millionen Kinogänger. Doch auch die Action kommt bei der für alle Altersstufen verständlichen, dank der "Just Do It"-Botschaft sehr amerikanischen Initiationsgeschichte nicht zu kurz, fliegen doch insbesondere bei den wahrhaft atemberaubenden Trips mit dem wahnwitzigen Robot-City-Transportsystem die (Blech-)Fetzen.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Newsarchiv
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