Twentieth Century Fox of Germany
Programm
Road to Perdition
| Verleih | Fox |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2002 |
| Regie | Sam Mendes |
| Darsteller | Tom Hanks, Paul Newman, Jude Law |
| Kinostart | 05.09.2002 |
| Einspielergebnis D |
€ 5.956.572 Bes. (EDI) 972.759 Bes. (FFA) 950.745 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 104.054.514 Charthistory |
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Michael O'Sullivan führt im Chicago der dreißiger Jahre ein Doppelleben als kompromissloser Berufskiller und liebevoller, treu sorgender Familienvater. Als beide Welten kollidieren, seine Ehefrau und sein jüngster Sohn ermordet werden, bricht O'Sullivan zusammen mit seinem nun einzigen Sohn Michael Jr. zu einem vernichtenden Rachefeldzug auf.
Das nach "American Beauty" langersehnte und starbesetzte Gangster-Epos von Oscar-Gewinner Sam Mendes hält, was Cast und Credits versprechen: Neben Erfolgsgarant Tom Hanks in der ungewohnten Rolle des Bad Guys, spielen Paul Newman, Jude Law und Jennifer Jason Leigh in dem düsteren Drama, das auf dem Comicroman von Max Adam Collins basiert und sich durchaus auch tieferen Themen annimmt.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Da es sich bei Sam Mendes' erstem Film seit seinem Oscar-Gewinn "American Beauty" um ein ästhetisch-atmosphärisches Gangsterdrama mit kaum zu überteffendem Staraufgebot handelt, sind Vergleiche zum definitiven Genreklassiker "Der Pate" nicht ohne Grundlage. In der Tradition von Marlon Brando und Al Pacino werden mit Tom Hanks und Paul Newman vor der Kamera zwei Oscar prämierte Meisterschauspieler vereint, denen man mit großer Spannung zusieht. Atemberaubende visuelle Exzellenz wird dabei vom ebenfalls Oscar ausgezeichneten Kamera-Ass Conrad L. Hall garantiert.
Das Drehbuch von David Self ("Thirteen Days") basiert auf dem Comicroman von Max Adam Collins, der auch für die Pulp Fiction der Dick-Tracy-Comics verantwortlich ist. Das thematisch komplexe Mafiamelo mit biblischen Untertönen ist in der Prohibitionsära angesiedelt und beschäftigt sich mit tiefgreifenden Emotionen wie Loyalität, (Vater/Sohn-)Liebe und Rache. Die zentrale Figur ist der von Hanks gespielte Hitman Michael Sullivan, der dem irischen Mobster John Rooney (Newman) - seinerseits ein Unterboss von Al Capone - treu ergeben ist. Rooney liebt Sullivan mehr als seinen eigenen missratenen Sohn Connor, der von Daniel Craig ähnlich ambivalent und explosiv wie James Caans Sonny Corleone angelegt wird. Fatale Komplikationen ergeben sich, als Sullivans zwölfjähriger Sohn Michael (beachtlich solide: Tyler Hoechlin) Zeuge wird, wie Connor in Überreaktion einen Rivalen erschießt und Vater Sullivan mehrere Männer mit dem Maschinengewehr niedermäht. Psychopath Connor beschließt daraufhin, den Zeugen ihres Verbrechens samt seiner Mutter (Jennifer Jason Leigh absolviert lediglich einen Kurzauftritt) auszuschalten. Doch er erschießt Sullivans jüngeren Sohn und so ist es Michael Jr., der sich mit seinem Vater auf den Weg nach Perdition (veralteter Ausdruck für Verderben, Hölle) zu den Ahnen begibt. Sullivan wird fortan von brennenden Rachegefühlen angetrieben, doch gleichzeitig gerät der Roadtrip zu einer Annäherung zwischen Vater und Sohn, die bislang ein distanziert-unpersönliches Verhältnis hatten.
Amerikas beliebtester Filmstar Hanks übernimmt erstmals eine negative Rolle als Berufskiller, der laut Mendes' Zusammenfassung ein "schlechter Mann und schlechter Vater ist, der sich zum guten Vater wandelt, aber ein schlechter Mann bleibt". Da dieser von Mr. "Forrest Gump" porträtiert wird, ist der Zuschauer geneigt, einen guten Kern in Sullivan zu suchen. Eine gewisse Ambivalenz wird also allein durch das Casting heraufbeschworen, ohne dass Hanks diesem durch sein Spiel entgegen kommt. Newman brilliert als alternder Patriach, für den Blut letztlich dicker ist als Wasser, selbst wenn dies mit verheerenden Konsequenzen verbunden ist. Jude Law ("A.I. - Künstliche Intelligenz") ist erinnernswert als abstoßend degenerierter Verbrechensfotograf, der nebenher als Killer arbeitet und beauftragt wird, Sullivan unschädlich zu machen. Diese schräge Type wird von Law mit verkrümmter Haltung gespielt und ist nur eines von vielen Beispielen, die die minuziös durchdachte Detailgenauigkeit von Sam Mendes' Metaphern reichen Regiestil demonstrieren. Dem passt sich auch die düster-dunkle Kameraarbeit von Kameraveteran Hall (filmte Newman bereits in den Klassikern "Der Unbeugsame" und "Zwei Banditen") an. Die Unterwelt der Gangster wird als symbolische Schattenwelt kreiert, in der deprimierende Grau- und Brauntöne dominieren, die von grellem Blutrot (das durch die zumeist im Off ausgetragene Gewalt hervorgerufen wird) kontrastiert werden. Selbst die Kostüme, in denen der Heavy Sullivan stets in schwere Stoffe gehüllt ist, unterstreicht das methodische Kalkül des Films. Diese durchexerzierte Strenge erschwert bisweilen den emotionalen Zugang zum Gangsterepos, weswegen das Klassenziel "Der Pate" letztlich unerreicht bleibt - einer der bislang besten Filme des Jahres ist dieser Highway to Hell dennoch. ara.
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Verleih Fox O-Titel Road to Perdition Land / Jahr USA 2002 Kategorie Spielfilm Genre Drama / Thriller Produktionsfirmen Zanuck Co. Kinostart 05.09.2002 Laufzeit 117 FSK ab 16 Jahre Bildformat Widescreen Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS Einspielergebnis D € 5.956.572
Bes. (EDI) 972.759
Bes. (FFA) 950.745
CharthistoryUSA-Start 12.07.2002, bei Dreamworks Boxoffice USA $ 104.054.514 Promo-Material Road to Perdition Trailer (11,37 MB) Web-Link http://www.roadtoperdition.com http://www.roadtoperdition.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Richard D. Zanuck, Dean Zanuck, Sam Mendes Ausf. Produzenten Joan Bradshaw, Walter F. Parkes Regie Sam Mendes Drehbuch David Self Darsteller Tom Hanks (Michael Sullivan), Paul Newman (John Rooney), Jude Law (Maguire), Jennifer Jason Leigh (Annie Sullivan), Stanley Tucci (Frank Nitti), Daniel Craig (Connor Rooney), Tyler Hoechlin (Michael Sullivan Jr.), Liam Aiken (Peter Sullivan), Dylan Baker (Alexander Rance), Ciarán Hinds (Finn McGovern), Kevin Chamberlin (Frank) Kamera Conrad Hall Schnitt Jill Bilcock Musik Thomas Newman Produktionsdesign Dennis Gassner, Richard L. Johnson Ton John Patrick Pritchett Kostüme Albert Wolsky Casting Debra Zane - nach oben Filmpreise
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Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person 75. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2002, Los Angeles, 23.03.2003 Beste Kamera Conrad Hall 56. British Academy Awards 2003, London, 23.02.2003 Beste Ausstattung Dennis Gassner 56. British Academy Awards 2003, London, 23.02.2003 Beste Kamera Conrad Hall - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Road to Perdition Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 16, 112 Min. Kauf Road to Perdition Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 16, 117 Min. Kauf Road to Perdition Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 16, 117 Min. Kauf Road to Perdition (+ Bonus DVD TV-Serien) Nicht lieferbarTwentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 16, 112 Min. Kauf Road to Perdition Nicht lieferbarTwentieth Century Fox Home Entertainment Germany VHS, ab 16, 112 Min. Kauf Road to Perdition Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 16, 112 Min. Kauf - nach oben Soundtrack
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Original Score Diverse The Road To Perdition Nicht lieferbar - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Der Auftragskiller Michael Sullivan wird Zeuge wie Connor, der Sohn des von ihm verehrten Mafiabosses John Rooney, seine Frau und seinen jüngeren Sohn tötet. Um seine Rachepläne ungestört umsetzen zu können, will Sullivan zunächst seinen zwölfjährigen Sohn Michael zu Verwandten ins Küstenstädtchen Perdition in Sicherheit bringen. Auf dem Weg dorthin kommen sich Vater und Sohn, nicht zuletzt wegen gemeinsam verübter Banküberfälle, näher. Gleichzeitig hat aber auch Rooneys Killer Maguire schon ihre Spur aufgenommen...
Gleich drei Oscar-gekrönte Hollywood-Giganten haben sich für dieses packende Drama vor und hinter der Kamera versammelt. In Sam Mendes' ("American Beauty") meisterhaftem, detailverliebt umgesetzten Gangsterepos darf Tom Hanks ("Apollo 13") erstmals als Bösewicht (mit weichem Herz) überzeugen, während Paul Newman ("Zwei Banditen") als alternder Pate der ehrenwerten Gesellschaft brilliert. Wunderbar ausgestattet, exzellent geschrieben und wunderschön bebildert - perfektes (Heim-)Kino.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Zusammenfassung
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Um seine Rachepläne für den Mord an seiner Frau und dem jüngeren Sohn ungestört umsetzen zu können, will der Auftragskiller Sullivan seinen zwölfjährigen Sohn Michael zu Verwandten in Sicherheit bringen. Auf dem Weg dorthin kommen sich Vater und Sohn näher. Wunderbar ausgestattetes, exzellent geschriebenes und brillant bebildertes Gangsterepos von Sam Mendes mit Tom Hanks als Bösewicht mit weichem Herzen.
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Der zweifach Oscar-prämierte Kameramann Conrad Hall ist in Santa Monica im Alter von 76 Jahren gestorben. Seine letzte Arbeit war "Road to Perdition".
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Mike Leighs "All or Nothing" führt mit fünf Nennungen die Nominierungsliste der London Film Critics' Awards an.
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Die Broadcast Film Critics Assn. hat für die Vergabe der Critics' Choice Awards "Adaptation" und "About Schmidt" jeweils mit vier Nominierungen...
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"Road to Perdition" ist nach Angaben von Fox die neue Nummer eins der deutschen Kinohitparade. Das Gangsterdrama setzte sich gegen den Spitzenreiter der...
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Vorschau bis: KW 2014/29
Alle deutschen Kinostarts und TV-Movie-Sendetermine plus geplante, laufende und fertiggestellte deutsche und internationale Produktionen.
