Riddick - Chroniken eines Kriegers
| Verleih | UIP |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 2004 |
| Regie | David Twohy |
| Darsteller | Vin Diesel, Colm Feore, Thandie Newton |
| Kinostart | 02.09.2004 |
| Einspielergebnis D |
€ 4.088.313 Bes. (EDI) 691.474 Bes. (FFA) 692.447 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 57.637.485 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Fünf Jahre lang konnte sich Riddick vor den auf ihn angesetzten Kopfgeldjägern verstecken, bis er jetzt auf dem Planeten Helion hinter Gittern landet. In Gefangenschaft findet er mit Hilfe von Botschafterin Aeron endlich etwas über seine Vergangenheit heraus und kann schließlich gemeinsam mit der jungen Kyra fliehen. Alsbald findet er sich jedoch zwischen den Fronten eines galaktischen Krieges wieder, dessen Schlüsselfigur, Sektenführer Lord Marshal, mit seinen "Necromongers" die Weltmacht an sich reißen will.
Mit "Pitch Black - Planet der Finsternis" etablierte sich Vin Diesel noch vor seiner schlagkräftigen Rolle als Agent in "xXx" als Actionheld. Der Weltraum-Thriller entwickelte sich zum Kult unter Genrefans und liefert nun vier Jahre später beste Voraussetzungen für das Sequel, das erneut mit spektakulären Special-Effects und einem Look, der bisweilen an David Lynchs Science-Fiction-Extravaganz "Der Wüstenplanet" erinnert, beim Multiplex-Publikum punkten will.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Der atmosphärische SciFi-Thriller "Pitch Black" erlangte Kultstatus und war Vin Diesels Sprungbrett zur Actionkarriere in Filmen wie "The Fast and the Furious" and "XXX". Vier Jahre später ist der eine Weile als Hollywoods große neue Actionhoffnung gehandelte Muskelprotz in dem ambitionierten Sequel wieder in seinem Element. Regie und Drehbuch übernahmen erneut David Twohy, dem diesmal mit über 100 Mio. Dollar ein eher bombastisches Budget zu Verfügung stand. Dies spiegelt sich in den teils spektakulären visuellen Effekten und imposantem Produktionsdesign wider.
Doch auch wenn Diesel im Prolog, bei dem Riddick von intergalaktischen Kopfgeldjägern gejagt wird, lange zottelige Dreadlocks wie John Travolta in "Battlefield Earth" trägt, sind weitere Vergleiche zu dem legendären Flop kaum angebracht. Allerdings finden sich auch zum Original nur bedingt Parallelen. Sorgten im Erstling kaum gezeigte "Alien"-ähnliche Killerkreaturen für beklemmenden Horror, schlägt Twohy jetzt ambitioniert die Weltraumoper-Route von aufwändigen Zukunftsepen wie "Krieg der Sterne" und "Dune" ein. Als Feindbild dient die kriegerische Rasse der Necromongers, die einen Planeten nach dem anderen überfallen und die Bewohner versklaven. Ihre Architektur, Kampfrüstung und Waffen sind mittelalterlich dem "Herr der Ringe"-Kosmos mit einem Hauch von H.R. Giger angelehnt, während Riddick und Konsorten die lebensvernichtende Brut mit guten alten Maschinengewehren bekämpfen. Laut der Prophezeiung der Feen ähnlichen Botschafterin Aereon (Judi Dench ließ sich angeblich durch Diesels Charme für ihre kleine Rolle überzeugen) kann nur ein Furyon wie Riddick den größenwahnsinnigen Lord Marshal (Colm Feore als kantiger futuristischer Führer) zu Fall bringen. Und genau dazu schreitet Riddick, inzwischen wieder im Meister-Proper-Look mit glattpolierter Glatze, mit viel Action, die mit den von ihm inbrünstig vorgetragenen Onelinern oft erheiternd aufgelockert wird. Man fühlt sich an die guten alten Tage des Actionfilms erinnert, als Sly und Arnie noch fulminant ans Eingemachte gingen. Witzigerweise findet sich manche Verwandtschaft in der mit Mystik und Mini-Mythologie angereicherten Story zu "Conan der Barbar", und die Schluss-Szene, bei der Riddick fortsetzungsverdächtig auf den Thron sinkt, ist pure Hommage an John Milius' Schlachtplatte. Viele der Actionszenen sind allerdings etwas holprig geschnitten. Vor allem bei ihrer Inszenierung wird nicht das Optimum an visuellem Punch herausgeholt. Uneingeschränkt beeindruckend sind hingegen die CGI-kreierten Weltall- und Planetenaufnahmen, sowie die elegant-majestätischen Sets von Holger Grass. Bei den schauspielerischen Leistungen sticht niemand besonders positiv noch negativ hervor: Thandie Newton ist akzeptabel als intrigante Necromongers-Gattin. die ihren Mann (Karl Urban aus "Herr der Ringe") zum Königsmord anstiften möchte. Ex-Model Alexa Davalos als mittlerweile erwachsene Figur aus dem Original fungiert dezent als Riddicks Love Interest und darf des weiteren auf den Actionputz hauen. Überhaupt dürften Actionfans, die es mit so einigen Ungereimtheiten des Plots nicht so genau nehmen, sich blendend von dem Zwei-Stunden-Epos unterhalten fühlen. ara.
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Verleih UIP O-Titel The Chronicles of Riddick Alternativ-/Arbeitstitel Pitch Black 2 Land / Jahr USA 2004 Kategorie Spielfilm Genre Science Fiction / Action Produktionsfirmen Radar Pictures/One Race Films Drehort Vancouver Drehzeit 09.06.2003 Kinostart 02.09.2004 Laufzeit 119 FSK ab 12 Jahre Bildformat Cinemascope Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS Einspielergebnis D € 4.088.313
Bes. (EDI) 691.474
Bes. (FFA) 692.447
CharthistoryUSA-Start 11.06.2004, bei Universal Boxoffice USA $ 57.637.485 Filmtrailer
Web-Link http://movies.uip.de/riddick/ - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Scott Kroopf, Vin Diesel Ausf. Produzenten Ted Field, David Womark, George Zakk Ausf. Co-Producer. Tom Engelman Regie David Twohy Drehbuch David Twohy Darsteller Vin Diesel (Riddick), Colm Feore (Lord Marshal), Thandie Newton (Dame Vaako), Dame Judi Dench (Aereon), Karl Urban (Vaako), Alexa Davalos (Kyra), Linus Roache (Purifier), Yorick van Wageningen (The Guv), Nick Chinlund (Toombs), Keith David (Imam) Kamera Hugh Johnson Schnitt Martin Hunter, Dennis Virkler Musik Graeme Revell Produktionsdesign Holger Gross, Kevin Ishioka, Mark Mansbridge, Sandi Tanaka, Bruce Crone Ton Rob Young, Tim Richardson Kostüme Ellen Mirojnick Casting Anne McCarthy, Coreen Mayrs, Heike Brandstatter - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Original Score Graeme Revell The Chronicles Of Riddick (Chroniken eines Kriegers) Nicht lieferbar - nach oben Games zum Film
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Title Art System Vertrieb The Chronicles Of Riddick: Escape From Butcher Bay Game Xbox Vivendi Games The Chronicles Of Riddick: Escape From Butcher Bay - Developer's Cut Game PC Vivendi Games The Chronicles Of Riddick: Escape From Butcher Bay - Developer's Cut Game PC Vivendi Games The Chronicles Of Riddick: Escape From Butcher Bay - Developer's Cut Game PC Activision Blizzard - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Riddick, Bösewicht mit goldenem Herzen, landet nach fünf Jahren Flucht schließlich doch im Gefängnis. Nicht ganz unfreiwillig, denn auf dem Hochsicherheitsplaneten Crematoria hofft er, etwas über seine Vergangenheit zu erfahren - und die junge Kyra, der er einst das Leben gerettet hat, zu treffen. Er, der letzte Furyaner, ist Hoffnungsträger im schier aussichtslosen Kampf gegen die Necromonger. Unter der Führung vom brutalen Lord Marshal streben die pangalaktischen Invasoren rücksichtslos nach Universalherrschaft.
Sorgten im ebenfalls von David Twohy verantworteten Vorgängerfilm "Pitch Black" noch größtenteils unsichtbare Kreaturen für packendes Grauen, haben die Bösewichter nun ein (allzu humanoides) Gesicht. Mit Schuhschachtel-ähnlichen Maschinengewehren, Designermessern und legendärer Schnodderschnauze sorgt Big Vin einmal mehr für verbrannte Erde und hohe Verluste unter den Feinden - dazwischen ein paar knackige Einzeiler, die optisch spektakuläre Thandie Newton und ein wenig Mystizismus. Sci-Fi-Action pur.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Newsarchiv
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