Sony Pictures Releasing GmbH
Programm
Resturlaub
| Verleih | Sony Pictures |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, Deutschland 2011 |
| Regie | Gregor Schnitzler |
| Darsteller | Maximilian Brückner, Mira Bartuschek, Stephan Luca |
| Kinostart | 11.08.2011 |
| Einspielergebnis D |
€ 4.383.510 Bes. (EDI) 624.136 Bes. (FFA) 624.901 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Der 37-jährige Bamberger Brauerei-Marketingmanager Pitschi Greulich will weder mit seiner Freundin Sabine Kinder kriegen noch das von den Eltern geforderte Eigenheim bauen und schon gar nicht zum elften Mal in Folge mit seinen Kumpels in den Mallorca-Urlaub düsen. Also disponiert Pitschi am Flughafen kurzfristig um und landet mit einem Mal in Argentinien, wo er gedenkt, ein neues Leben zu beginnen. Doch in der Ferne merkt der krisengebeutelte Thirtysomething, dass all das, was er eigentlich sucht, längst zu Hause auf ihn wartet.
Nach Top-Comedian Oliver Pocher als deprimierter Single mit Sexdefizit in "Vollidiot" ist es nun "Tatort"-Kommissar Maximilian Brückner, der die Hauptrolle in der zweiten Adaption eines Tommy-Jaud-Bestsellers übernimmt. Regie führt Gregor Schnitzler, ein Fachmann für verfilmte Literatur ("Soloalbum", "Die Wolke"), der auf Comedians wie Martina Hill oder Matthias Matschke in Nebenrollen und auf exaltierten "Hangover"-Humor setzt, seinem Protagonisten allerdings vielleicht ein paar Mal zu oft ins immer gleiche Fettnäpfchen stolpern lässt.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Die zweite Tommy-Jaud-Adaption nach "Vollidiot" hat seine stärksten Momente, wenn "Soloalbum"-Regisseur Gregor Schnitzler auf exaltierten "Hangover"-Humor setzt.
Während Tommy Jaud 2010 mit "Hummeldumm" den erfolgreichsten deutsche Roman des Jahres ablieferte, kommt nun nach "Vollidiot", der 2007 mit Top-Comedian Oliver Pocher in der Titelrolle mehr als 800.000 Besucher begeisterte, die zweite Adaption eines Jaud-Bestsellers auf die Leinwand. Im Zentrum von "Resturlaub" steht mit dem Bamberger Brauerei-Marketingmanager Pitschi Greulich einer jener Thirtysomethings, den die Bindungsangst zu unüberlegten Handlungen treibt.
In diesem Fall verschlägt es den von "Tatort"-Kommissar Maximilian Brückner verkörperten Pitschi nach Argentinien, was Regisseur Gregor Schnitzler die Gelegenheit gibt, unterschiedliche Kulturen, Sprachen und Mentalitäten auf komische Art aufeinander prallen zu lassen. Allerdings neigt der Experte für verfilmte Literatur ("Soloalbum", "Die Wolke") dazu, die Gags wie eine Zitrone bis zum letzten Tropfen auszuquetschen und auch Brückner selbst vielleicht ein paar Mal zu oft ins gleiche Fettnäpfchen stolpern zu lassen.
Gut ist "Resturlaub" immer dann, wenn Schnitzler auf exaltierten, ja fast schon makaber-sarkastischen Humor im "Hangover"-Stil setzt. So gehören die grausam-blutige Selbstverstümmelungsszene auf der Flughafentoilette, ein Kokain-Trip, der die Verwüstung eines Luxus-Restaurants nach sich zieht, sowie die Sex-Orgie mit einer feurigen Spanisch-Lehrerin (optischer Leckerbissen: die noch unbekannte Schweizerin Melanie Winiger), inklusive einer Erektions-fördernden Chili-Sauce, die man unangenehmer Weise rektal einführen muss, zu den Highlights.
Comedians wie Martina Hill, bekannt als Heidi-Klum-Double aus "Switch Reloaded", Matthias Matschke ("Ladykracher") oder Dave Davis alias "Der Toilettenmann" hätten sich in ihren Nebenrollen als nervige Frau des besten Freundes, argentinischer Kneipenbesitzer bzw. fußballbegeisterter Pfarrer vielleicht ein wenig zurücknehmen und das Sketchartige mit dem Schauspiel tauschen sollen. Positiv fällt der fetzige Rock-, Pop- und natürlich Tango-Soundtrack ins Gewicht, der neben Lenkas Titelsong "Roll with the Punches" auch "Whatta Man" (Salt-N-Pepa feat. En Vogue) und ein Remix des Sinatra-Klassikers "I've Got You Under My Skin" enthält. Den schnulzigen Fußball-Evergreen "Es gibt nur ein' Rudi Völler" hätte man allerdings nicht fünf Mal anspielen müssen. lasso.
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Verleih Sony Pictures O-Titel Resturlaub Land / Jahr Deutschland 2011 Kategorie Spielfilm Genre Komödie Produktionsfirmen Deutsche Columbia Pictures Filmproduktion GmbH Förderung DFFF - Deutscher Filmförderfonds (EUR 872.863) Produktionsförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 700.000),
FFA - Filmförderungsanstalt (EUR 300.000),
Film- und Medienstiftung NRW (EUR 250.000),
Medienboard Berlin-Brandenburg (EUR 137.444)Verleihförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 120.000),
Medienboard Berlin-Brandenburg (EUR 50.000),
Film- und Medienstiftung NRW (EUR 30.000)Kinostart 11.08.2011 Laufzeit 101 FSK ab 12 Jahre Einspielergebnis D € 4.383.510
Bes. (EDI) 624.136
Bes. (FFA) 624.901
CharthistoryFilmtrailer
Web-Link http://www.resturlaub-film.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Christiane Ruff Regie Gregor Schnitzler Drehbuch Tommy Jaud Buchvorlage Tommy Jaud Darsteller Maximilian Brückner (Pitschi Greulich), Mira Bartuschek (Biene), Stephan Luca (Arne), Antoine Monot, Jr. (Checko), Dave Davis (Pfarrer Bouba), Martina Hill (Biggy/Ente), Melanie Winiger (Luna), Jeff Burrell (Jason), Fred Stillkrauth (Seppelpeter), Lina Beckmann (Steffi), Leonardo Nigro (Pedro), Matthias Matschke (Stefano), Manuela Wisbeck (Adelheid), Peter Rappenglück (Pfarrer Braun), Ivanka Brekalo (Miriam) Kamera Andreas Berger Schnitt Alexander Dittner Musik Marco Meister Produktionsdesign Tamo Kunz Ton Gunnar Voigt Kostüme Elena Wegner Maske Dorothea Goldfuß, Heiner Niehues Herstellungsleitung Manfred Brey - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Resturlaub Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 12, 97 Min. Kauf Resturlaub Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) Blu-ray Disc, ab 12, 101 Min. Kauf Resturlaub Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 12, 97 Min. Leih Resturlaub Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) Blu-ray Disc, ab 12, 101 Min. Leih - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Der 37-jährige Bamberger Brauerei-Marketingmanager Pitschi Greulich will weder mit seiner Freundin Sabine Kinder kriegen noch das von den Eltern geforderte Eigenheim bauen und schon gar nicht zum elften Mal in Folge mit seinen Kumpels in den Mallorca-Urlaub düsen. Also disponiert Pitschi am Flughafen kurzfristig um und landet mit einem Mal in Argentinien, wo er gedenkt, ein neues Leben zu beginnen. Doch in der Ferne merkt der krisengebeutelte Thirtysomething, dass all das, was er eigentlich sucht, längst zu Hause auf ihn wartet.
Nach Top-Comedian Oliver Pocher als deprimierter Single mit Sexdefizit in "Vollidiot" ist es nun "Tatort"-Kommissar Maximilian Brückner, der die Hauptrolle in der zweiten Adaption eines Tommy-Jaud-Bestsellers übernimmt. Regie führt Gregor Schnitzler, ein Fachmann für verfilmte Literatur ("Soloalbum", "Die Wolke"), der auf Comedians wie Martina Hill oder Matthias Matschke in Nebenrollen und auf exaltierten "Hangover"-Humor setzt, seinem Protagonisten allerdings vielleicht ein paar Mal zu oft ins immer gleiche Fettnäpfchen stolpern lässt.
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