Poseidon

Wolfgang Petersens Remake von "Die Höllenfahrt der Poseidon" von 1972, in dem eine gewaltige Welle einen Passagierkreuzer zum Kentern bringt.

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(Bild: Warner)
Verleih Warner
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2006
Regie Wolfgang Petersen
Darsteller Josh Lucas, Kurt Russell, Jacinda Barrett
Kinostart 12.07.2006
Einspielergebnis D € 2.088.265
Bes. (EDI) 342.491
Bes. (FFA) 347.428
Charthistory
Boxoffice USA $ 60.665.503
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 01.01.2009 (ARD)

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Die Poseidon ist ein gewaltiges und schier unsinkbares Passagierschiff. Doch der Friede an Bord findet ein jähes Ende, als eine gewaltige Flutwelle das Schiff mit voller Wucht trifft und um 180 Grad auf den Kopf wendet. Panisch finden sich die wenigen Überlebenden zusammen und machen sich auf den beschwerlichen Weg durch die Poseidon in die Freiheit.

Im 150 Mio. Dollar schweren Remake der "Höllenfahrt der Poseidon" setzt Wolfgang Petersen auf Tempo, Action und spektakuläre Schauwerte und weniger auf Psychologie. Kurt Russell und Josh Lucas führen Ensemble des zeitgemäßen Katastrophenthrillers.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Im Remake der "Höllenfahrt der Poseidon" setzt Wolfgang Petersen auf Tempo, Action und spektakuläre Schauwerte. Kurt Russell und Josh Lucas kämpfen sich in dem zeitgemäßen Katastrophenthriller durch den Schiffsbauch eines gekenterten Luxusliners.

Nach seinem Klassiker "Das Boot" und "Der Sturm" beschwört Petersen erneut die mächtigen Gewalten des Ozeans. Zunächst lernt man in einer zweieinhalbminütigen Kamerafahrt um das von ILM animierte Kreuzfahrtschiff den Profi-Spieler Dylan ("Stealth"-Pilot Josh Lucas) kennen, der wie die anderen Touristen mitten im Nordatlantik einen rauschenden Silvesterabend feiern will. Im riesigen Ballsaal steigt eine Gala in festlicher Garderobe, begleitet von einer Band (Sängerin: Stacy Ferguson von den "Black Eyed Peas"), aber der Countdown läuft nicht nur zum Jahreswechsel, sondern auch zur Apokalypse.

Schon nach wenigen Filmminuten rollt eine 50 Meter hohe Wellenfront über das gewaltige schwimmende Hotel, das auf die Backbordseite kippt und kieloben treibt. Nicht nur, aber vor allem in dieser minutenlangen Kentersequenz zeigen sich die Errungenschaften heutiger Effektmöglichkeiten. Den Wassermassen sieht man die Fortschritte seit "Der Sturm" an, aber erst in Kombination mit donnernden mechanischen Effekten entsteht die beeindruckende Gesamterscheinung.

Wenn sich der Ballsaal um 180 Grad auf den Kopf dreht, sind Tumult und Panik lebensecht. Der Kapitän verspricht den Überlebenden in der Trümmerlandschaft die baldige Rettung - eine Notlüge. Dylan indes hat nicht vor, unter der Wasserlinie abzuwarten und will sich zum Rumpf vorarbeiten, um durch die Schiffsschrauben die Oberfläche zu erreichen. Ihm schließen sich der neunjährige Conor (Jimmy Bennett, "Firewall"), seine verwitwete Mutter Maggie (Jacinda Barrett), der lebensmüde Nelson (Veteran Richard Dreyfuss, der bereits den "Weißen Hai" bändigte) sowie Ex-Feuerwehrmann Robert Ramsey (Kurt Russell) an. In der Disko findet das Team Ramseys 19jährige Tochter Jennifer (Emmy Rossum, "The Day After Tomorrow"), ihren heimlichen Verlobten Christian (Mike Vogel, "The Texas Chainsaw Massacre") sowie die blinde Passagierin Elena (Mia Maestro) und den schmierigen Lucky Larry (Kevin Dillon als Chauvinistenclown). Den Weg dorthin und durch den langsam voll laufenden Schiffsbauch pflastern Petersen und sein Drehbuchautor Mark Protosevich ("The Cell") mit Explosionen, Kletterpartien über Abgründen, hereinbrechenden Wassermassen, riskanten Tauchgängen, funkenschlagenden Stromkabeln, brennenden Benzinwasserfällen, Klaustrophobie und Panikattacken - eine permanente Nerven-Stimulation. Action und Thrill werden großgeschrieben, das Wort Gefahr durchbuchstabiert und eine Extremsituation folgt der anderen, was bisweilen etwas kursorisch ausfällt.

Die Tragödie gerät zum Katalysator zwischenmenschlicher Prozesse, auch wenn diese nur angerissen werden. Denn Pausen, in denen die Figuren ihre Probleme abarbeiten könnten, kommen nicht vor. Gab das behäbige Original von 1972, erschienen zum Höhepunkt der damaligen Katastrophenfilmwelle ("Airport" & Co.), seinen Stars Ernest Borgnine und Gene Hackman viel Zeit für Konfrontationen, spart sich Petersen das und folgt einem effektiven Konzept - dem des rastlosen Ausbruchsthrillers aus einem Stahlgefängnis, das immer schneller zum nassen Grab zu werden droht. Das handlungsdichte Abenteuer spinnt vergleichsweise wenig Seemannsgarn und gibt sich erstaunlich authentisch. Die knapp 150 Mio. Dollar teure Produktion läuft bündig, ohne den Hang zur Überlänge auf ein dramatisch zugespitztes Ende zu, das Opferbereitschaft und stilles Heldentum weitgehend pathosfrei preist. Petersen empfiehlt sich einmal mehr neben James Cameron als ultimativer Tiefsee-Experte und kann der "Titanic" zumindest tricktechnisch das Wasser reichen. tk.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Warner
O-Titel Poseidon
Alternativ-/Arbeitstitel The Poseidon Adventure (AT)
Land / Jahr USA 2006
Kategorie Spielfilm
Genre Action / Drama
Produktionsfirmen Warner Bros./Radiant Pictures
Drehort Burbank
Drehzeit 18.06.2005
Kinostart 12.07.2006
Laufzeit 98
FSK ab 12 Jahre
Einspielergebnis D € 2.088.265
Bes. (EDI) 342.491
Bes. (FFA) 347.428
Charthistory
USA-Start 12.05.2006, bei Warner Bros.
Boxoffice USA $ 60.665.503
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.poseidon-derfilm.de/
nach oben Cast & Crew
Produzenten Wolfgang Petersen, Mike Fleiss, Duncan Henderson, Akiva Goldsman
Koproduzenten Todd Arnow, Kimberly Miller, Chris Briggs
Ausf. Produzenten Benjamin Waisbren, Jon Jashni, Kevin Burns, Sheila Allen
Regie Wolfgang Petersen
Drehbuch Mark Protosevich
Buchvorlage Paul Gallico
Darsteller Josh Lucas (Dylan Johns), Kurt Russell (Robert Ramsey), Jacinda Barrett (Maggie James), Richard Dreyfuss (Richard Nelson), Emmy Rossum (Jennifer Ramsey), Mía Maestro (Elena), Mike Vogel (Christian), Kevin Dillon (Lucky Larry), Freddy Rodriguez (Valentin), Jimmy Bennett (Conor James), Stacy Ferguson (Gloria), Andre Braugher (Captain Michael Bradford), Kirk B.R. Woller (Chief Officer Reynolds)
Kamera John Seale
Schnitt Peter Honess
Musik Klaus Badelt
Produktionsdesign William Sandell
Ton David Kelson
Kostüme Erica Edell Phillips
Casting Janet Hirshenson, Jane Jenkins
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Poseidon Warner Home Video Germany Blu-ray Disc, ab 12, 90 Min. Kauf
Poseidon (Premium Edition, 2 DVDs)
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany DVD, ab 12, 93 Min. Kauf
Poseidon (Einzel-DVD) Warner Home Video Germany DVD, ab 12, 93 Min. Kauf
Poseidon
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany HD DVD, ab 12, 98 Min. Kauf
Poseidon (2 DVDs)
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany DVD, ab 12, 94 Min. Kauf
Poseidon (Special Edition, 2 DVDs)
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany DVD, ab 12, 94 Min. Kauf
Poseidon Warner Home Video Germany DVD, ab 12, 94 Min. Leih
Enthalten in:
Wolfgang Petersen Film Collection (22 DVDs)
Nicht lieferbar
Warner Home Video Germany
DVD, ab 16, 3155 Min.
Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Poseidon Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Auf allen Decks des Kreuzfahrtschiffes "Poseidon" wird kräftig Silvester gefeiert. Da erfasst eine Monsterwelle den Ozeanriesen und wirft ihn einfach um. Das kopfüber gekenterte Schiff läuft mit Wasser voll. Eine Gruppe Überlebender, darunter der Zocker Dylan, die Witwe Maggie mit ihrem Sohn Connor und der Ex-Feuerwehrmann Robert Ramsey samt Tochter und deren heimlichem Verlobten, entschließt sich, das Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Und so macht sie sich auf zu einem Höllentrip quer durch den Rumpf des sinkenden Luxusliners.

Hollywood-Veteran Wolfgang Petersen ist nicht nur mit bombastischer Action, sondern auch dem nassen Element als Schauplatz bestens vertraut. Wie schon in "Der Sturm" inszeniert er mit souveräner Hand ein Katastrophenszenario, ohne allzu viel Wert auf die Charakterisierung seiner Figuren zu legen. Stattdessen wird mit allerhand perfekten Spezialeffekten geprotzt, der Untergang wird zur bildgewaltigen Apokalypse. Davon ist auch im Pantoffelkino noch genug zu sehen, um Actionfans anzusprechen.

Quelle: mediabiz.de

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