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Peter Pan

Effektreiche Realverfilmung des Klassikers, die erstmals einen Jungen den ewigen Jungen spielen lässt.

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(Bild: Columbia TriStar)
Verleih Columbia TriStar
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2003
Regie P. J. Hogan
Darsteller Jason Isaacs, Jeremy Sumpter, Rachel Hurd-Wood
Kinostart 01.04.2004
Einspielergebnis D € 1.715.703
Bes. (EDI) 380.562
Bes. (FFA) 381.856
Charthistory
Boxoffice USA $ 48.417.850
Charthistory
Filmtrailer Video

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Fasziniert von den lebhaften Geschichten der jungen Wendy, nimmt Peter Pan vor ihr Gestalt an und das Mädchen und ihre Brüder mit nach Neverland, seinem Reich der Träume. Dort dürfen Kinder noch Kinder sein, ist die ganze Bedrohung des Erwachsenseins im bösartigen Piraten Captain Hook gebündelt, der dem Jungen, der immer jung bleiben will, nach dem Leben trachtet.

Mit vielen Spezialeffekten visualisiert P.J. Hogans aufwändige Realverfilmung J.M. Barries Klassiker. Ihr größtes Plus aber ist der 14-jährige Jeremy Sumpter, der die Titelfigur erstmals authentisch jung und jungenhaft erscheinen lässt. Eng der Vorlage verhaftet, bietet dieser "Peter Pan" Action für die Jungs, Romantik für die Mädchen, ohne unauslöschlich verzaubern zu können.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Der Junge, der niemals erwachsen werden will, ist im Grunde eine zeitlose Identifikationsfigur - sowohl für Kinder als auch für Erwachsene, die nicht mehr Kind sein dürfen. Die Perspektive der letzteren Zielgruppe war dominant in Steven Spielbergs "Hook", der bis jetzt einzigen großen Realverfilmung von J. M. Barries' klassischem Theaterstück, das 2004 100 Jahre alt wird. Die farbenprächtige, den Märchencharakter durch einen artifiziellen Touch unterstreichende Neuverfilmung kommt rechtzeitig zum Jubiläum, hat erstmals tatsächlich auch einen jungen Protagonisten in der Titelrolle und möglicherweise das Problem, dass über Neverland zwar aktuell debattiert, geträumt aber heute in Hogwarts wird. Womit sich kommerziell die zentrale Frage stellt: Kann Peter Pan wirklich abheben?

Der größte Rivale des fliegenden Neverlanders ist nicht der Mann mit dem Haken, sondern der Junge mit dem Besen. Harry Potter und seine Kammer des Schreckens, die mit Monsterhunden, Riesenspinnen, dämonischen Lehrern und mächtigen Zauberern die Fans weltweit in den Bann schlägt, wirft einen großen Schatten über dieses 100 Millionen-Dollar-Unternehmen, das sich bewusst altmodisch und traditionell gibt, im erhöhten Romantikfaktor gleichzeitig aber auch die Bindung zum Teenpublikum von heute sucht.

Das bisher aufwändigste Projekt des Australiers P.J. Hogan ("Die Hochzeit meines besten Freundes") wurde von zwei Hollywood-Majors gestemmt und hat auf den optisch entscheidenden Positionen - Schnitt, Kamera, Produktionsdesign und Visuelle Effekte - ausschließlich Spitzenkräfte versammelt. Der überzeugendste Spezialeffekt ist aber der 14-jährige Jeremy Sumpter (Bill Paxtons jüngster Sohn in "Dämonisch") in der Titelrolle, die bisher vornehmlich Frauen, Broadwaystars wie Mary Martin oder Sandy Duncan, und Senioren-Kobold Robin Williams spielten. Sumpters Pan wirkt jungenhaft und verspielt, bekommt ein visuell großartiges Entree, das zu den Höhepunkten des Films zählt. Peters Erstkontakt mit Wendy (Newcomerin Rachel Hurd-Wood), seine Flugshow, sein Blitzparken an der Wand und seine Probleme mit dem individualistischen Schatten lassen staunen, bevor es schließlich nach Neverland geht, wo schon Captain Hook wartet, um ihn mit Kanonen unter Beschuss zu nehmen. Jason Isaacs, als dämonischer Lucius Malfoy auch im Potter-Universum präsent, ist zurückgenommener, weniger cartoonhaft als noch Dustin Hoffman in dieser Rolle, dennoch ein Killer, der für drei eiskalte Morde ein angemessenes Ende im Magen eines Riesenkrokodils findet. Hooks Härte und eine Sequenz mit diabolischen Meerjungfrauen wirken beunruhigend für Sechsjährige, die angestrebte Altersgrenze, liegen aber deutlich unter dem Gruselfaktor der Potter-Produktionen. Die Fechtduelle zwischen Hook und Pan sorgen für vitale Actionsequenzen, sind die Köder für die Jungs, während Wendys romantisches Aufblühen, das schließlich im ersten Kuss gipfelt, die Brücke zu den Mädchen schlägt.

Obwohl dieser Aspekt einer zarten Lovestory stark akzentuiert wurde, Wendy plötzlich eine Tante hat und der Haushund Slapstick à la Beethoven zu bewältigen hat, hält sich Hogans Adaption näher am Original als seine Vorgänger. Es ist ein schöner Film geworden, der Barries Botschaft von der Magie der Kindheit, von der Macht des Erzählens, vom Triumph der Fantasie über die Wirklichkeit visuell verführerisch vermittelt. Das erhoffte überwältigende und verblüffende Erlebnis ist aber auch dieser "Peter Pan" nicht. Es gibt Defizite an frecher Situationskomik, an einer packenderen Dramaturgie und an dem geheimnisvollen Charme, der leise und unbemerkt erobert und nicht über Spezialeffekte zu erreichen ist. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Columbia Tristar
O-Titel Peter Pan
Land / Jahr USA 2003
Kategorie Spielfilm
Genre Fantasy / Abenteuer
Produktionsfirmen Douglas Wick/Lucy Fisher/Allied Stars
Drehort Queensland (Australien)
Drehzeit 30.09.2002
Kinostart 01.04.2004
Laufzeit 107
FSK ab 6 Jahre
Bildformat Widescreen
Tonformat Dolby-SRD/DTS/SDDS
Einspielergebnis D € 1.715.703
Bes. (EDI) 380.562
Bes. (FFA) 381.856
Charthistory
USA-Start 26.12.2003, bei Universal
Boxoffice USA $ 48.417.850
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.peterpanmovie.net/ http://www.columbiatristar.de/peterpan
nach oben Cast & Crew
Produzenten Douglas Wick, Lucy Fisher, Patrick McCormick
Koproduzenten Gary Adelson, Craig Baumgarten, Stephen Jones
Ausf. Produzenten Mohamed Al Fayed, Jocelyn Moorhouse, Gail Lyon
Ausf. Co-Producer. Charles Newirth
Regie P. J. Hogan
Drehbuch Michael Goldenberg, P. J. Hogan
Buchvorlage J. M. Barrie
Darsteller Jason Isaacs (Mr. Darling/ Käpt'n Hook), Jeremy Sumpter (Peter Pan), Rachel Hurd-Wood (Wendy Darling), Ludivine Sagnier (Glöckchen), Olivia Williams (Mrs. Darling), Harry Newell (John Darling), Freddie Popplewell (Michael Darling), Lynn Redgrave (Tante Millicent), Richard Briers (Smee), Theodore Chester (Strich), Rupert Simonian (Tutut), George MacKay (Locke), Harry Eden (Nibs), Patrick Gooch (Zwilling 1), Lachlan Gooch (Zwilling 2), Geoffrey Palmer (Sir Edward Quiller Couch), Carsen Gray (Tiger Lily), Saffron Burrows (Erzählerin)
Kamera Donald M. McAlpine
Schnitt Garth Craven, Michael Kahn
Musik James Newton Howard
Produktionsdesign Roger Ford, Michelle McGahey, Richard Hobbs
Ton Ben Osmo
Kostüme Janet Patterson
Casting Billy Hopkins, Suzanne Smith, Kerry Barden, Deborah Maxwell Dion, Shaheen Baig
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Peter Pan Oetinger Media DVD, ab 6, 109 Min. Kauf
Peter Pan (Extended Version) Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) Blu-ray Disc, ab 12, 113 Min. Kauf
Peter Pan (Extended Version)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) UMD, ab 12, 113 Min. Kauf
Peter Pan (Extended Version) Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 12, 109 Min. Kauf
Peter Pan (Extended Version)
Nicht lieferbar
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) VHS, ab 12, 109 Min. Kauf
Peter Pan (Extended Version) Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) DVD, ab 12, 108 Min. Leih
Peter Pan (Extended Version) Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) VHS, ab 12, 108 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score James Newton Howard James Newton Howard Peter Pan Nicht lieferbar
nach oben Games zum Film
Title Art System Vertrieb
Peter Pan - The Motion Picture Event Game Game Boy Advance Atari
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Peter Pan, jener Junge, der um keinen Preis erwachsen werden will, nimmt die junge Wendy sowie deren Brüder John und Michael mit in die zauberhafte Welt von Nimmerland. Dort kommt es nach zahlreichen "fantastischen" Abenteuern zur entscheidenden Begegnung mit finsteren Piraten, angeführt von Käpt'n Hook. Der will sich an Peter für den Verlust seiner rechten Hand rächen. Doch am Ende ist es Hook, der im Maul eines gigantischen Krokodils landet, während Wendy und Co. in ihr trautes Londoner Heim zurückkehren.

Nach Disneys Zeichentrickadaptionen und Steven Spielbergs "Hook" präsentiert P.J. Hogan nun die erste "richtige" Realverfilmung des nun schon 100 Jahre alten Stoffes von J.M. Barries. Dabei legt der Australier viel Wert auf grandiose Spezialeffekte und ein erlesenes Produktionsdesign, das durchaus positiv an die Filme von Baz Luhrmann ("Moulin Rouge") erinnert. Das 100-Millionen-Dollar-Action-Adventure, das mit talentierten Jungdarstellern aufwartet, erschien auf DVD/Video in ungekürzter Version. Ein Family-Entertainment-Volltrefffer.

Quelle: mediabiz.de

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