Party Animals

Überdrehter College-Klamauk aus der Schule des US-Satiremagazins National Lampoon.

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(Bild: Universum (Constantin))
Verleih Universum (Constantin)
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2002
Regie Walt Becker
Darsteller Ryan Reynolds, Tara Reid, Tim Matheson
Kinostart 25.07.2002
Einspielergebnis D € 5.669.245
Bes. (EDI) 984.608
Bes. (FFA) 992.959
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Boxoffice USA $ 21.005.329
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Partyhengst Van Wilder studiert bereits das siebte Jahr am Coolidge College. Da dreht ihm sein Vater den Geldhahn zu. So versucht er als Partyplaner das nötige Kleingeld zu verdienen. Seine Feste werden Hits. Doch dann tritt Studentenzeitungsreporterin Gwen, mit dem Auftrag eine Enthüllungsstory über ihn zu schreiben, in Vans Leben.

Überdrehter Collegeklamauk aus der Schule des Satiremagazins "National Lampoon", die schon Filmhits wie "Hilfe, die Amis kommen" und "Ich glaub', mich tritt ein Pferd" hervorbrachte. Regisseur Walt Becker ließ sich nicht nur vom letzteren inspirieren, sondern bediente sich auch kräftig beim Humor der Bad-Taste-Könige Peter und Bobby Farrelly.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Zehn Jahre sind vergangen, seit mit "Loaded Weapon 1" zuletzt eine Komödie unter dem Banner des Satiremagazins National Lampoon veröffentlicht wurde. Davor landete die in den USA höchst beliebte Mischung aus Titanic und Mad regelmäßig Filmhits wie "Die schrillen Vier auf Achse", "Hilfe, die Amis kommen" und vor allem "Ich glaub', mich tritt ein Pferd". Letzterer darf nun als großväterliches Vorbild für den überdrehten Collegeklamauk "Van Wilder" bezeichnet werden, wobei Regisseur Walt Becker auch unverzagt Anleihen bei den Bad-Taste-Königen Peter und Bobby Farrelly genommen hat. In den Hauptrollen treten Chevy-Chase-Lookalike Ryan Reynolds (vor allem bekannt aus der Sitcom "Two Guys, a Girl and a Pizza Place") und "American Pie"-Göre Tara Reid auf.

Wie in "Schwer verliebt" bildet eine harmlose Liebesgeschichte den zentralen Aufhänger für die Handlung und dient als Zubringer für einen guten Schuss schmalzige Sentimentalität. Doch Regisseur Becker, dessen letztjähriger Debütfilm "Buying The Cow" (ebenfalls mit Reynolds) bislang noch nicht veröffentlicht wurde, versteht es, ausreichend nackte Brüste, wildes Partygebaren und einen Ekelgag, der selbst Tom Greens "Freddy Got Fingered" gut zu Gesicht stehen würde, unterzubringen, um unterhaltungswütige Teenager bei Laune zu halten.

Der umtriebige Van Wilder (Reynolds) studiert bereits das siebte Jahr am Coolidge College, wobei er mehr an Feten als am Abschlussdiplom interessiert ist. Nach einer besonders wilden Party am Campus kreuzt sein Vater (Tim Matheson spielte in "Ich glaub', mich tritt ein Pferd" den legendären Tunichtgut Otter) auf, um den Geldhahn zuzudrehen. Zunächst wendet sich Van an eine sexgeile, alternde Schulverwalterin, mit der er ein Stelldichein hinter sich bringt, das an Woody Harrelsons Tête-à-tête mit seiner Vermieterin in "Kingpin" erinnert. Doch Van verzagt nicht und beschließt, mit Hilfe seines indischen persönlichen Assistenten Taj Mahal Badalandabad (ausgiebig dienen rassische Stereotypen als Quelle für - allemal liebenswerte - Gags) als Partyplaner das nötige Kleingeld zu verdienen. Die Feste sind ein Hit. Doch dann tritt die Studentenzeitungsreporterin Gwen (Reid), mit dem Auftrag eine enthüllende Story über ihn zu schreiben, in Vans Leben. Sie hat einen erwartungsgemäß schnöseligen Boyfriend, der seine Abreibung später mit dem Verspeisen eines Sahnedessert mit Hundesamen (na ja!) verabreicht bekommt. Zunächst versucht Van jedoch sein entwaffnend Bestes, die unbeeindruckte Gwen in seinen Bann zu ziehen. Sie merkt schließlich, dass sich hinter Vans exzessiver Partytier-Fassade tatsächlich ein intelligenter und liebenswerter Charmebolzen verbirgt, der lediglich lernen muss, sein Potential zu realisieren. Das Happy End wird nach 92-minütiger Lauflänge eingeläutet.

Trotz mancher allzu grotesker Gags gelingt "Van Wilder" ein beeindruckender Balanceakt: Nie rutscht der Ton des enthemmten Comical ins Hämische ab. Die niedliche Chemie zwischen den beiden Protagonisten trägt zur weiteren Entschärfung etwaiger "Tomcats"-Treminen bei. Vor allem Titeldarsteller Reynolds überzeugt mit seinem leichtherzigen Sonnyboy-Charme und macht Van Wilder zu einer sympathischen Figur. Ein poppig-energetischer Soundtrack verleiht dem für fünf Mio. Dollar spottbillig realisierten Studentenspaß das akustische I-Tüpfelchen. ara.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Universum (Constantin)
O-Titel Van Wilder
Alternativ-/Arbeitstitel National Lampoon's Van Wilder
Land / Jahr USA 2002
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Produktionsfirmen Tapestry Films
Kinostart 25.07.2002
Laufzeit 93
FSK ab 12 Jahre
Tonformat Dolby-SRD
Einspielergebnis D € 5.669.245
Bes. (EDI) 984.608
Bes. (FFA) 992.959
Charthistory
USA-Start 05.04.2002, bei Artisan Entertainment
Boxoffice USA $ 21.005.329
Promo-Material Party Animals Trailer (8,79 MB)
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Produzenten Robert L. Levy, Peter Abrams, Andrew Panay, Jonathon Komack Martin
Koproduzenten Ari Newman, Rick Joseph, Peter Nelson
Ausf. Produzenten Kirk D'Amico, Philip von Alvensleben, Lucas Foster
Regie Walt Becker
Drehbuch Brent Goldberg, David Wagner
Darsteller Ryan Reynolds (Van Wilder), Tara Reid (Gwen Pearson), Tim Matheson (Vance Wilder Sr.), Kal Penn (Taj Mahal Badalandabad), Teck Holmes (Hutch), Daniel Cosgrove (Richard Bagg), Deon Richmond (Mini Cochran), Alex Burns (Gordon), Emily Rutherfurd (Jeannie Jacobs), Paul Gleason (Professor McDoogle), Erik Estrada (Erik Estrada), Jason Winer (Panos Patakos), Curtis Armstrong (Campus-Polizist), Kim Smith (Casey), Tom Everett Scott (Elliot Grebb), Chris Owen (Timmy)
Kamera James Bagdonas
Schnitt Dennis M. Hill
Musik David Lawrence
Produktionsdesign Rachel Kamerman, William Durrell
Ton Itamar Ben-Jacob
Kostüme Alexis Scott
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Titel Vertrieb System Handelsform
Party Animals ... Wilder geht's nicht!
Nicht lieferbar
Universum Film VHS, ab 12, 89 Min. Kauf
Party Animals ... Wilder geht's nicht! Universum Film DVD, ab 12, 89 Min. Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

"Sei kein Dummi, bleib an der Uni" lautet das Lebensmotto von Van Wilder, Student im 17. Semester in einem Fach, dessen Namen er längst vergessen hat. Um so größer ist die Bestürzung, als ihm der gestrenge Daddy aufgrund offensiver Faulheit den Geldhahn zudreht. Nun gilt es, sein größtes (und mutmaßlich einziges) Talent in gewinnbringende Münze zu wandeln: das Feiern. Eine aufmerksame Beobachterin findet er in der angehenden Journalistin Gwen, zwei unerbittliche Widersacher in deren snobbistischem Freund und einem missgünstigen Professor.

Rund zwei Jahrzehnte, nachdem man die Welt quasi mit der modernen "Feuerzangenbowle" ("Ich glaub mich tritt ein Pferd") beglückte, kehrt ein verjüngtes National-Lampoon-Team an die Uni zurück und hält einmal mehr ein flammendes Plädoyer für den Müßiggang mit Stil. TV-Star Ryan Reynolds ist zwar kein Ersatz John "Bluto" Belushi, doch für kurzweilige neunzig Minuten Slapstickspaß ist zweifellos gesorgt. Mit Tara Reid ("American Pie"), "Breakfast Club"-Pauker Paul Gleason und "Animal House"-Veteran Tim Matheson.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Van Wilder (Ryan Reynolds), ewiger Student und Partytier vom Scheitel bis zur Sohle, muss angesichts leerer Studienkassen über sich selbst hinauswachsen. Slapstickspaß für Hartgesottene von der National-Lampoon-Truppe.

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