Sky_left
Superbanner
 

Paddington

Unglaublich charmante, witzige und herzerwärmende Realverfilmung der Abenteuer eines kleinen Bären aus Peru, der in London eine neue Heimat sucht.

Paddington Großansicht
(Bild: Studiocanal)
Verleih Studiocanal
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Großbritannien, Frankreich u.a. 2014
Regie Paul King
Darsteller Hugh Bonneville, Sally Hawkins, Nicole Kidman
Kinostart 04.12.2014
Einspielergebnis D € 12.305.676
Bes. (EDI) 1.965.481
Bes. (FFA) 2.051.032
Charthistory
Boxoffice USA $ 76.180.599
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 20.12.2016 (ZDF)

nach oben Inhalt & Info

Nachdem ein Erdbeben sein Zuhause im peruanischen Regenwald einebnet, wird ein kleiner Bär von seiner Tante nach London geschickt, wo er den Forscher ausfindig machen soll, der einst die englische Sprache in den Dschungel brachte. Im Bahnhof Paddington wird er von der Familie Brown aufgelesen, die ihn "Paddington" tauft und bei sich Zuhause aufnimmt. Paddingtons Ankunft bleibt nicht unbemerkt: Während Bär und Familie sich zusammenraufen lernen, macht eine Unbekannte Jagd auf den Neuankömmling, um ihn auszustopfen.

Die erste Kinoadaption der berühmten Kinderbücher von Michael Bond ist jetzt schon ein Klassiker des Familienfilms, der keine Wünsche offen lässt: Unter der einfallsreichen Regie von Paul King ist die Geschichte einer einsamen Seele auf der Suche nach einem Zuhause ein Feuerwerk überbordender Einfälle und hinreißender Szenen, nie Produkt, immer Herzensangelegenheit. Dazu kommt die perfekte Umsetzung: Der computeranimierte Bär stiehlt sogar den menschlichen Stars, darunter Hugh Bonneville und Nicole Kidman, die Show.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Erste Kinoverfilmung der legendären Kinderbücher von Michael Bond, in dem ein kleiner Bär aus Peru von einer Familie in London aufgenommen wird.

Es gibt Familienfilme, die alles richtig machen. Denen es gelingt, einer klassischen Marke nicht nur gerecht zu werden, sondern ihr auch völlig neue Seiten abzugewinnen. Die Herz haben, Humor, Emotion, Pfiff, Tempo und vor allem eine große Liebe für ihre Figuren, die verstanden werden, als hätte man ein ganzes Leben mit ihnen verbracht. Die nicht Produkt sind, sondern Herzensangelegenheit. Die perfekt sind und zeitlos. Vorhang auf für die erste Kinoadaption der 1958 von Michael Bond aus der Taufe gehobenen Buchreihe über den kleinen Bär Paddington, die es Mitte der Siebzigerjahre als Zeichentrickserie immerhin schon mal zu Fernsehehren gebracht hatte. Produziert von David Heyman, der mit den "Harry Potter"-Filmen schon einmal bewiesen hat, dass er ein gewisses Gespür für Familienstoffe besitzt und zuletzt mit "Gravity" für Furore sorgte, erlebt der Sympathieträger mit rotem Hut und blauem Dufflecoat nun erstmals ein Kinoabenteuer, als Realfilm umgesetzt mit der Creme de la Creme der britischen Darstellerszene - Hugh Bonneville, Sally Hawkins, Julie Walters, Peter Capaldi, Jim Broadbent - plus Nicole Kidman als beste Cruella De Ville diesseits von Glenn Close: Allesamt sind wunderbar, und doch wird ihnen die Show gestohlen von dem von der britischen Firma Framewerks animierten und im Original traumhaft unschuldig und liebenswert von Ben Whishaw gesprochenen (deutsche Stimme: Elyas M'Barek) Titelhelden.

Dabei hat Regisseur und Drehbuchautor Paul King von Bonds originalem Roman wenig mehr übernommen als die Prämisse: Ein kleiner Bär mit perfekten Manieren und einer Vorliebe für Orangenmarmelade reist aus dem "dunkelsten Peru" nach London und wird am Bahnhof Paddington von der Familie Brown aufgelesen, die ihn in ihren Verbund aufnimmt. Das nimmt im ersten "Paddington"-Roman nur wenige Seiten ein. King hat einen ganzen Film daraus gemacht, über Paddingtons Herkunft, seine Reise und das folgende Abenteuer, das aus dem ungebetenen Gast ein gleichwertiges Familienmitglied werden lässt. Was leicht auch in die Hose hätte gehen können, entfaltet sich unter Kings innovativer Regie zu einem Feuerwerk wunderbarer Einfälle, liebenswerter Details, visueller Akzente und lustvoller Verweise querbeet durch die Filmgeschichte: Tati, Sellers und Keaton, Jacques Demys poppige Musicals, "101 Dalmatiner", "Mary Poppins", Chaplins "The Kid" und die "Home Alone"-Filme sind die Vorbilder, die Michael Bonds Schöpfung ausschmücken und vertiefen. Und in die Jetztzeit verlegen, wo alle bekannten Figuren der Bücher ihren Platz haben, Paddington aber erst einmal darum ringen muss, von den Mitgliedern der Brown-Familie akzeptiert zu werden, und eine teuflische Bösewichtin - Nicole Kidman optisch als Mix aus Rosa Klebb und strenger Dominatrix - es darauf anlegt, den Bären zu fangen und auszustopfen.

Auf die Gefahr hin, wie ein Phrasen dreschender Pressetext zu klingen: Jede Szene, beginnend mit Paddingtons Vorgeschichte im peruanischen Regenwald hin zum Showdown auf den verschneiten Dächern des Naturkundemuseums, ist ein kleines Highlight für sich, witzig und anspielungsreich, immer im Dienst des größeren Dramas einer einsamen Seele auf dem Suche nach einem Zuhause. "Bitte kümmern Sie sich um diesen Bären. Danke!", steht auf dem Schild, das um Paddingtons Hals hängt, als die Familie ihn findet, einsam und allein vor einem "Lost & Found"-Schild. Das ist die Essenz des Films. Und was sich um sie herum entwickelt und erzählt wird, grenzt an ein kleines Kinowunder. ts.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Mediathek
Großansicht
Bild 1 von 27

...(27 Bilder)

Text.
Bild: ...Filmdetails

Flashplayer wird geladen ...
  • Szene aus Paddington (VoD-/BluRay-/DVD-Trailer)Szene aus Paddington (VoD-/BluRay-/DVD-Trailer)
  • Szene aus PaddingtonSzene aus Paddington
  • Szene aus PaddingtonSzene aus Paddington
  • Szene aus PaddingtonSzene aus Paddington
 
nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Studiocanal
O-Titel Paddington
Land / Jahr Großbritannien/Frankreich/USA 2014
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie
Produktionsfirmen Studiocanal
Kinostart 04.12.2014
Laufzeit 95
FSK o.A. (ohne Altersbeschränkung)
FBW-Prädikat Besonders wertvoll
Einspielergebnis D € 12.305.676
Bes. (EDI) 1.965.481
Bes. (FFA) 2.051.032
Charthistory
USA-Start 16.01.2015, bei Weinstein
Boxoffice USA $ 76.180.599
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.paddington.com/de/home
nach oben Cast & Crew
Produzenten David Heyman
Ausf. Produzenten Rosie Alison, Jeffrey Clifford, Alexandra Ferguason
Regie Paul King
Drehbuch Paul King
Buchvorlage Michael Bond
Darsteller Hugh Bonneville (Mr Brown), Sally Hawkins (Mrs. Brown), Nicole Kidman (Millicent), Julie Walters (Mrs. Bird), Jim Broadbent (Mr. Gruber), Peter Capaldi (Mr. Curry), Madeleine Harris (Judy Brown), Samuel Joslin (Jonathan Brown), Matt Lucas (Taxifahrer), Kayvan Novak (Kirill), Tim Downie (Montgomery Clyde)
Sprecher Ben Whishaw (Paddington), Michael Gambon (Onkel Pastuzo), Imelda Staunton (Tante Lucy)
Sprecher D Elyas M'Barek (Paddington)
Kamera Erik Wilson
Schnitt Mark Everson
Musik Nick Urata
Produktionsdesign Gary Williamson
Kostüme Lindy Hemming
Maske Graham Johnston
Casting Theo Park, Nina Gold
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Paddington (Plüsch-Edition) STUDIOCANAL Home Entertainment Sales DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 91 Min. Kauf
Paddington (Christmas Edition) STUDIOCANAL Home Entertainment Sales DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 91 Min. Kauf
Paddington STUDIOCANAL Home Entertainment Sales DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 91 Min. Kauf
Paddington STUDIOCANAL Home Entertainment Sales Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 95 Min. Kauf
Paddington STUDIOCANAL Home Entertainment Sales DVD, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 91 Min. Leih
Paddington STUDIOCANAL Home Entertainment Sales Blu-ray Disc, ab 0 (ohne Altersbeschränkung), 95 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Songtrack Diverse Paddington
nach oben Games zum Film
Title Art System Vertrieb
Paddington: Abenteuer in London Game Nintendo 3DS Koch Media
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Nachdem ein Erdbeben sein Zuhause im peruanischen Regenwald einebnet, wird ein kleiner Bär von seiner Tante nach London geschickt, wo er den Forscher ausfindig machen soll, der einst die englische Sprache in den Dschungel brachte. Im Bahnhof Paddington wird er von der Familie Brown aufgelesen, die ihn "Paddington" tauft und bei sich Zuhause aufnimmt. Paddingtons Ankunft bleibt nicht unbemerkt: Während Bär und Familie sich zusammenraufen lernen, macht eine Unbekannte Jagd auf den Neuankömmling, um ihn auszustopfen.

Die erste Kinoadaption der berühmten Kinderbücher von Michael Bond ist jetzt schon ein Klassiker des Familienfilms, der keine Wünsche offen lässt: Unter der einfallsreichen Regie von Paul King ist die Geschichte einer einsamen Seele auf der Suche nach einem Zuhause ein Feuerwerk überbordender Einfälle und hinreißender Szenen, nie Produkt, immer Herzensangelegenheit. Dazu kommt die perfekte Umsetzung: Der computeranimierte Bär stiehlt sogar den menschlichen Stars, darunter Hugh Bonneville und Nicole Kidman, die Show.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Der peruanische Bär Paddington findet in London bei der Familie Brown ein neues Zuhause, wird aber auch von einer Unbekannten verfolgt. Enorm charmante Realverfilmung der Abenteuer eines kleinen Bären, der eine neue Heimat sucht.

nach oben FBW-Gutachten

Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Am Bahnsteig im Londoner Bahnhof Paddington sitzt ein kleiner Bär. Er hat kein Zuhause, keinen Platz zum Schlafen und ihm ist kalt vom vielen Regen. Als die Familie Brown ihn findet, nimmt sie ihn mit zu sich nach Hause. Der Vater ist jedoch zunächst dagegen, weiß er doch, welch großes Versicherungsrisiko so ein Bär im Hause mit sich bringt. Doch die Mutter und die beiden Kinder sind bald begeistert vom pelzigen neuen Mitbewohner, der stets höflich ist und in seiner übergroßen Neugier so manches Chaos in das eingefahrene Familienleben bringt - und der von Orangenmarmelade nicht genug kriegen kann. Vor über 50 Jahren schrieb Michael Bond die ersten Geschichten rund um den sprechenden kleinen Bären, der seinen Namen von dem Ort hat, an dem er gefunden wurde. Regisseur Paul King gelingt es, mit der allerersten Realverfilmung zu beweisen, wie viel Zauber und Charme die Geschichte auch heute noch besitzt. Wie im Flug vergehen die 96 Minuten, immer wieder wartet das Drehbuch mit neuen urkomischen und berührenden Ideen auf, die mit perfektem Timing erzählt werden. Dass der Film Unterhaltung für die ganze Familie bietet, zeigen auch die vielen Filmzitate und Anspielungen sowie eine gehörige Portion Situationskomik und Dialogwitz. Und die spannenden Momente und der Showdown sind bei aller Raffinesse kindgerecht erzählt. Tricktechnisch perfekt wird Paddington so real in die Szenerie eingebaut, dass man beim Zusehen fast vergisst, dass es sich hier um ein digitales Geschöpf und nicht ein echtes pelzig-flauschiges Wesen handelt. Bis ins kleinste Detail durchdacht wirkt die Ausstattung, die mit liebevoll ausgesuchten Details auf unglaublich kreative Weise inszeniert wird, wenn das Zuhause der Browns zum Puppenhaus wird oder Wandbilder zum Leben erwachen. Hugh Bonneville und Sally Hawkings als Mr. und Mrs. Brown sowie Peter Capaldi als Nachbar und Nicole Kidman als die Böse, die Jagd auf Paddington macht, sind das perfekte "reale" Ensemble für die Geschichte. Vor allem die Browns bieten mit ihrer Herzensgüte und ausgesuchter englischer Höflichkeit Paddington ein Zuhause. Positive Botschaften von Freundschaft, Akzeptanz, Mut und Familienzusammenhalt vermittelt PADDINGTON ganz nebenbei und unaufdringlich. So macht der Film es leicht, Identifikationsfiguren zu finden und mit Spaß etwas Wichtiges zu lernen: Dass man Fremde immer willkommen heißen soll. Denn sie können das Leben und das Zuhause enorm bereichern, mit Spaß, Abwechslung und vor allem ganz viel Marmelade. Im Grunde braucht jede Familie einen Bären! PADDINGTON ist ein klug erzählter und liebevoll gemachter Familienfilm über einen kleinen Bären, der die Herzen der Zuschauer im Sturm erobern wird. Charmant, zauberhaft und bärenstark.

Gutachten:

Man muss ihn einfach retten, diesen kleinen hilflosen Bären, der unerwartet aus dem Peruanischen Dschungel kommend in das turbulente Leben von London geworfen wird. Dort steht er nun, einsam und verlassen und staunt über das bunte Treiben in der Großstadt. Dabei bleibt er jedoch stets freundlich und grüßt jeden, der an ihm vorbeigeht. Aber niemand scheint ihn zu bemerken, bis Familie Brown vorbei kommt. Die Tante des kleinen Bären hatte ihm vor der Abreise noch ein Schild um den Hals gehängt: "Bitte kümmern Sie sich um diesen Bären - Danke!". Frau Brown nimmt den Aufruf ernst und so nehmen sie ihn mit zu sich nach Hause, in die Windsor Gardens, wo sie mit ihrem Mann, ihren beiden Kindern Jonathan und Judy und ihrer Haushälterin Mrs. Bird wohnt.
Getauft wird der Bär auf den Namen des Bahnhofs, an dem er gefunden wurde - "Paddington". In dem gutbürgerlichen Haus fühlt sich Paddington sogleich sehr wohl, ahnungslos stellt er dabei so allerlei Blödsinn an und erlebt mit den Browns manches Abenteuer. So flutet er gleich zu Beginn in seiner Unwissenheit um die Technik der Dusche das gesamte Badezimmer. Eine technisch sicher herausfordernde Regieaufgabe, die detail- und temporeich sehr stimmig umgesetzt wurde.
In seiner tollpatschigen, ehrlichen Art stellt Paddington unfreiwillig auch einen Taschendieb und wird so zum Helden der Familie. Doch sein größtes Abenteuer muss er noch bestehen. Eine Tierpräparatorin will den seltensten aller Bären für das Museum als Trophäe. In einer spannend inszenierten Abenteuerjagd und einem großen Showdown gelingt es Paddington schließlich, unterstützt von der ganzen Familie, ihr zu entkommen.
Die Haushälterin der Familie Brown bringt es zum Schluss klar und deutlich auf den Punkt: "Diese Familie braucht den Bären mindestens genauso dringend wie der Bär die Familie!"
Es spielt dabei keine Rolle, dass er zu einer anderen Spezies gehört, vom anderen Ende der Welt kommt und in unnatürlicher Weise eine Liebe für Orangenmarmelade pflegt, Paddington ist anders, aber er gehört zur Familie und ist hier zu Hause. Dieses Credo scheint in der heutigen Zeit wichtiger denn je, wo so viele Angst vor dem Fremden haben.
Die erstmals 1958 erschienenen Kinderbücher von Michael Bond über die Abenteuer eines kleinen Bären, der von einer Londoner Familie adoptiert wird, sind Klassiker und in England jedem Kind bekannt. Seine Heimat, sagt er, sei, das dunkelste Peru". Er ist - ohne Papiere, nur mit einem Köfferchen - im Schiff nach England gekommen. Ganz illegal. Als blinder Passagier. Somit gehört er zu der Art Migranten, denen viele Staaten heute nur unter öffentlichem Druck ein Zuhause anbieten. Er ist der Inbegriff des unerwünschten Fremden, wenn man es genau nimmt, doch alle lieben den kleinen tollpatschigen Bär. 26 Paddington-Bände hat Michael Bond geschrieben, 30 Millionen Exemplare in 30 verschiedenen Sprachen soll es heute davon geben. Erst jetzt schien aber die Zeit reif, den Stoff in einem Realfilm umzusetzen. Produziert wurde er von HARRY POTTER-Macher David Heyman. Die Tricktechnik ist makellos, die animierte Figur des Paddington ist dabei perfekt digital gestaltet, sodass der Zuschauer gar nicht mehr weiß, ob der kleine Teddy-Bär nicht doch real ist. Tatsächlich ist die Animation auch deshalb so gut, weil sie niemals von dem Spaß und der Emotion der in die Gegenwart verlegten Geschichte ablenkt, sondern diese in professioneller, künstlerischer Weise unterstützt.
Gut umgesetzt wurden auch die Veränderungen der Erwachsenen in ihrem Elternsein. Als junge werdende Eltern düsen sie auf dem Motorrad in die Klinik zur Entbindung, als Mutter und Kind die Klinik jedoch verlassen, steht eine Volvo-Limousine in gedeckter Farbe vor der Tür. Aus dem rebellischen jungen Mann ist ein verantwortungsvoller Vater geworden, der sich um seine Familie sorgt. Mit den Kindern ist die Zeit vorbei, in der das Leben bunt und wild war. Jetzt ist Sicherheit gefragt, so scheint es. Wenn da nicht ein kleiner Bär vor allem dem Vater einen Strich durch die wohlterminierte Rechnung machen würde. Viele Kinderfilme wirken oft sehr laut, bunt und glitzernd und stecken dazu noch voller Actionszenen. Nicht selten kommt daher das Lachen vor dem schillernden Aufbau zu kurz. Anders bei PADDINGTON. Dieser harmlose, trottelige Braunbär aus Peru erobert nicht nur die Herzen der großen und kleinen Zuschauer im Sturm, er hat mit seiner unfreiwilligen Komik gleichzeitig sowohl die jüngeren als auch die älteren Lacher auf seiner Seite.
Auch die anderen Charaktere wurden stimmig ausgewählt und mit großartigen Schauspielern besetzt. So konnte Regisseur Paul King Golden-Globe-Gewinnerin Sally Hawkins, Oscar-Preisträgerin Nicole Kidman und Hugh Bonneville, bekannt aus DOWNTON ABBEY, gewinnen.
Es macht großen Spaß, die Geschichte zu verfolgen und man kann sogar ein bisschen nachdenklich werden, wenn man das Kino verlässt und sich an Paddington mit seinem Schlapphut und dem abgewetzten Koffer am Bahnhof zurück erinnert.

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


nach oben Newsarchiv

Mediabiz Datenbank

News

mehr News

Programmplaner

  • Film

    Vorschau bis: KW 2025/51

    Alle deutschen Kinostarts und TV-Movie-Sendetermine plus geplante, laufende und fertiggestellte deutsche und internationale Produktionen.

    Heute neu:

    Gemeldete Starts:
    0
    Aufgenommene Filme:
    0
    Filmkritiken:
    0
 
Sky_right