Ong-bak

Thailändischer Actionhit mit Asiens neuem Martial-Arts-Superstar Tony Jaa, der ohne Netz, doppelten Boden und Effekte Bangkoks Unterwelt und das Genre aufmischt.

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(Bild: 3L)
Verleih 3L
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, Thailand 2003
Regie Prachya Pinkaew
Darsteller Tony Jaa, Petchtai Wongkamlao, Pumwaree Yodkamol
Kinostart 16.12.2004
Einspielergebnis D € 365.567
Bes. (EDI) 66.608
Bes. (FFA) 65.876
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Boxoffice USA $ 4.332.457
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Als in einem kleinen thailändischen Dorf eine heilige Buddhastatue gestohlen wird, folgt der in der traditionellen Kampfkunst Muay Thai ausgebildete, aufrechte Waisenjunge Ting dem Dieb nach Bangkok. Hier wird er an der Seite eines kleinkriminellen Ganoven und dessen kesser junger Komplizin in illegale Faustkämpfe verwickelt, sorgt dabei dank seiner Fähigkeiten für reichlich Unruhe in der thailändischen Unterwelt, rettet ein Mädchen aus der Prostitution und bewahrt am Ende sein Dorf vor einer Katastrophe.

Das bislang in der westlichen Welt weniger beachtete thailändische Actionkino will nicht länger hinter Hongkong und Japan anstehen und revolutioniert mit "Ong-Bak" und dem neuen Superstar Tony Jaa mal eben das Genre: In der Tradition klassischer Kung-Fu-Filme der späten 60er und 70er Jahre, mit rasantem Tempo, simplem Plot, einfallsreicher Kampfchoreographie und der erfrischenden Abwesenheit von Special Effects boxt sich der neue Held des Martial-Arts-Kinos hier mit verblüffender Kraft und Körperbeherrschung nicht nur auf der Leinwand nach oben.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Das bislang in der westlichen Welt weniger beachtete thailändische Actionkino will nicht länger hinter Hongkong und Japan anstehen und revolutioniert mit "Ong-Bak" und dem neuen Superstar Tony Jaa mal eben das Genre: In der Tradition klassischer Kung-Fu-Filme der späten 60er und 70er Jahre, mit rasantem Tempo, simplem Plot, einfallsreicher Kampfchoreographie und der erfrischenden Abwesenheit von Computereffekten boxt sich der neue Held des Martial-Arts-Kinos hier mit verblüffender Kraft und Körperbeherrschung nicht nur auf der Leinwand nach oben.

In Asien bereits in einem Atemzug mit Bruce Lee, Jackie Chan und Jet Li genannt, setzt Jaa nun nach dem Sensationserfolg in seiner Heimat mit Unterstützung von Luc Besson, der "Ong-Bak" in einer nochmals beschleunigten, gestrafften Fassung bereits in Frankreich mit einem Ergebnis von über einer Mio. Besucher in die Kinos gebracht hat, zum Sprung in die deutschen Charts an. Bei "Ong-Bak" gilt: "what you see is what you get" - und der einzige Spezialeffekt ist Hauptdarsteller Jaa. Der hat sich zuvor lediglich als Stuntdouble ("Mortal Kombat") einen Namen gemacht und zeichnet hier bei seinem ersten großen Leinwandauftritt zusammen mit Thailands Filmemacher-Legende Phanna Rithikrai auch für die Kampfchoreographie verantwortlich. Jaa präsentiert Martial-Arts von ihrer traditionellsten Seite - als artistische Variante des thailändischen Kickboxens "Muay Thai", bei der vom Knie bis zum Ellenbogen sämtliche Körperteile eingesetzt werden, um den Gegner auszuschalten. Plot - aufrechter Waisenknabe aus der Provinz kommt in die Stadt, um eine gestohlene Buddhastatur zu finden und damit sein Dorf vor einer Katastrophe zu retten - Figurenkonstellation samt tollpatschigem Sidekick, lächerlichem Gangsterboss und sexy Freundin - sind im besten Sinne genretypisch und simpel gesponnen, um die innovativ inszenierten Actionsequenzen zu verknüpfen. Soundtrack und Schnitt legen bei dem ohnehin schon beachtlichen Tempo noch einen Gang zu: Die irrwitzigsten Sprünge über Autos, Menschen, Häuserwände, präzisen Schläge und Salti Jaas werden mehrfach aus derselben Einstellung wiederholt und in bester Luc-Besson-Manier geschnitten, womit westliche Vorbilder ebenso wie die namhaften chinesischen Kollegen zitiert werden. "Ong-Bak" wird damit zu einem furiosen und höchst unterhaltsamen Mix aus klassischem Martial-Arts- und Abenteuerfilm, bei dem nicht nur Freunde des asiatischen Actionkinos voll auf ihre Kosten kommen. deg.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih 3L
O-Titel Ong-bak
Land / Jahr Thailand 2003
Kategorie Spielfilm
Genre Action / Eastern
Produktionsfirmen Baa-Ram-Ewe
Kinostart 16.12.2004
Laufzeit 104
FSK ab 16 Jahre
Bildformat 35 mm/Widescreen
Tonformat Dolby-SRD
Einspielergebnis D € 365.567
Bes. (EDI) 66.608
Bes. (FFA) 65.876
Charthistory
USA-Start 11.02.2005, bei Magnolia Pictures
Boxoffice USA $ 4.332.457
Web-Link http://www.3l-filmverleih.de/ongbak.htm
nach oben Cast & Crew
Produzenten Prachya Pinkaew, Sukanya Vongsthapat
Ausf. Produzent Somsak Techaratanaprasert
Regie Prachya Pinkaew
Drehbuch Suphachai Sithiamphian, Panna Rittikrai
Darsteller Tony Jaa (Ting), Petchtai Wongkamlao (George), Pumwaree Yodkamol (Muay Lek), Rungrawee Borrijindakul (Ngek), Chatewut Watcharakhun (Peng), Wannakit Siriput (Don), Suchao Pongwilai (Khom Tuan), Chattapong Pantanaunkul (Saming), Pornpimol Chookanthong (Mae Waan), Chumporn Teppitak (Onkel Man)
Kamera Nattawut Kittikun
Schnitt Thanat Sunsin
Musik Atomix Clubbing
Produktionsdesign Akkadej Kaewhod
Ton Chaiyaachab Sethi, Thananapong Boonyachang
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Ong-bak (Inkl. SE-DVD) Ascot Elite Home Entertainment Blu-ray Disc, ab 16, 100 Min. Kauf
Ong-bak (Einzel-DVD) Ascot Elite Home Entertainment DVD, ab 16, 100 Min. Kauf
Ong-bak
Nicht lieferbar
Ascot Elite Home Entertainment UMD, ab 16, 100 Min. Kauf
Ong-bak (Special Edition, 2 DVDs) Ascot Elite Home Entertainment DVD, ab 16, 100 Min. Kauf
Ong-bak Ascot Elite Home Entertainment DVD, ab 16, 100 Min. Leih
Enthalten in:
Ong-bak Trilogy (Special Edition, 3 Discs)Ong-bak Trilogy (Uncut Edition, 3 Discs)Ong-bak Trilogy (Limited Uncut Edition, 3 Discs, Steelbook)
WVG Medien
WVG Medien
WVG Medien
Blu-ray Disc, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 300 Min.
DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 289 Min.
DVD, ab 18 (keine Jugendfreigabe), 289 Min.
Kauf
Kauf
Kauf
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Dreiste Reliquienräuber entwenden den heiligen Buddha-Kopf Ong-Bak aus einem thailändischen Provinzweiler. Die Einwohner beschließen, ihr Geld zusammen zu legen und den Stärksten der ihren, ermittelt in gerechtem Wettkampf, den Dieben hinterher in die Stadt zu schicken, auf dass er den Kopf zurück erobere. Die Wahl fällt auf Boonting. Dem wird, frisch in der Stadt eingetroffen, als erstes vom alten Freund das Geld geklaut. Um es zurück zu holen und die Spur des Buddhas aufzunehmen, ist allerhand Körpereinsatz gefragt.

Keine Computereffekte und nur wenig Drähte im spektakulärsten Martial-Arts-Abenteuer seit Jackie Chans guten alten "Police Story"-Heydays in diesem thailändischen Actionkracher von Format und aktuellen Kultfilm aller Freunde des physischen Kinos. Der Heldendarsteller, von dem man noch hören wird, heißt Phanom Yeerum alias Tony Jaa, verdiente sich seine Meriten im Thaiboxen und hat beeindruckende Kollegen zum Duell-Marathon a la "Bloodsport" mitgebracht. Ein circensisches Meisterwerk.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Auf der Suche nach dem gestohlenen Dorfheiligtum muss ein junger, aufrechter Held vom Land in der großen Stadt zahlreiche böse Buben bezwingen. Alte Eastern-Klischees neu, spektakulär und glänzend verpackt.

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