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Nachts im Museum

Fantasykomödie im Stil von "Jumanji", die mit Spezialeffekten ein Museum nachts zum Tollhaus macht.

Nachts im Museum Großansicht
(Bild: Fox)
Verleih Fox
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2006
Regie Shawn Levy
Darsteller Ben Stiller, Carla Gugino, Robin Williams
Kinostart 27.12.2006
Einspielergebnis D € 17.504.359
Bes. (EDI) 3.106.745
Bes. (FFA) 3.122.678
Charthistory
Boxoffice USA $ 250.781.332
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 12.04.2009 (RTL)

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Um sich seiner geschiedenen Frau und seinem Sohn endlich als verantwortungsvolle Persönlichkeit mit Job zu präsentieren, wird Träumer Larry Nachtwächter im Naturkundemuseum. Der vermeintliche Schlafposten entpuppt sich tatsächlich als Reifeprüfung. Ein altägyptischer Zauber erweckt alle Figuren und Exponate zu nächtlichem Leben, dessen Chaos und Konfliktherde Larry nun unter Kontrolle bekommen muss.

Wie schon in "Jumanji" wird mit verblüffenden Effekten eine Fantasiewelt zum Leben erweckt. Der Schauplatz ist fast exklusiv ein Museum, der Held wiederum ein Kind gebliebener Erwachsener, mit dem Ben Stiller seinem bevorzugten Rollentypus treu bleibt. Fast ohne Schreckmomente ist Shawn Levys Fantasykomödie kinder- und familientauglich und in der Werbung für Wissen unaufdringlich pädagogisch.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Wenn Ben Stiller als Nachtwächter für Sicherheit sorgen soll, sind Chaos und Kassenhit programmiert.

Nur Insidern bekannt war der kroatische Illustrator Milan Trenc, doch Hollywoods Hitschnüffler witterten das Potenzial seines Kinderbuchs "The Night at the Museum", die ganze Familie mit Slapstick und Spezialeffekten ins Kino zu locken. Generationsverbindend besetzte man die Hauptrolle mit Ben Stiller, der sich im Kino in der Welt der Erwachsenen bewegt, aber eigentlich als großes Kind wahrgenommen wird. Schließlich engagierte man mit Shawn Levy einen Regisseur, der seine Affinität zu solchen Persönlichkeiten und körperlicher Komik in Filmen wie "Voll verheiratet" und "Der rosarote Panther" bewiesen hat. Stiller spielt den erfolglosen Träumer Larry, der seine Frau an einen weit lebenstauglicheren Broker verloren hat und nun das amerikanische Trauma überwinden muss, das Hollywood zeitlos beschäftigt: eine destabilisierte Vater-Sohn-Beziehung und der Verlust von Achtung, die zurückgewonnen werden muss. Larrys erster Schritt zur Erneuerung ist der Job eines Nachtwächters im Naturkundemuseum von New York. Getreu seiner Rolle als gelebte Unreife, ignoriert Larry die Mahnungen seiner in den Ruhestand verabschiedeten Vorgänger, liest die Instruktionen nicht, entdeckt die Sprechanlage als großes Spielzeug und verschläft die entscheidenden Momente, in denen das Realistische sich im Fantastischen auflöst. Nach Sonnenuntergang verwandelt der Zauber eines altägyptischen Relikts das Museum in ein Tollhaus, wird das gesamte Inventar belebt. Das T-Rex-Skelett klappert bedrohlich durch die Gänge, will aber nur Knochen apportieren. Der ausgestopfte afrikanische Tierpark wird genauso mobil wie Hunnenkönig Attila oder römische Garnisonen in Miniaturgröße, die sich mit den Winzlingen aus dem Wild-West-Tableau verbissen duellieren. Ruhender Pol in der allabendlichen Exponateshow ist die Wachsfigur von Teddy Roosevelt, der Wachmann Larry mit weisen Ratschlägen und Motivationshilfen bedient, obwohl es ihm selbst auch nach Jahrzehnten nicht gelungen ist, das Glas zu brechen und Kontakt zur Schoschonen-Squaw dahinter aufzunehmen.

Drei Nächte verbringt der an "Jumanji" erinnernde Film in diesem Ambiente, blendet die Realität draußen fast völlig aus. Chaosreduzierung ist der Leitfaden des geradlinigen Plots, der ohne echte Bad Guys auskommt, auch wenn Stillers Vorgänger einen finsteren Plan schmieden und ein Kapuzineräffchen Stillers nervliche Belastbarkeit austestet. Es herrscht ein familienfreundlicher, die Hand zur Verbrüderung nach allen Richtungen ausstreckender Ton, während das gruselige Potenzial des Schauplatzes ungenutzt bleibt. Die Kids und ihre Begleiter werden nicht erschreckt, sondern mit Digitaleffekten verblüfft, von Comedystars wie Robin Williams oder Owen Wilson erheitert und gleichzeitig pädagogisch geleitet. Das Wunder, das in diesem Museum vermittelt werden soll, heißt Wissen. Wobei es Levy sichtbar nicht um Ausführung, sondern nur um Anregung geht. kob.

Quelle: Blickpunkt:Film

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Verleih Fox
O-Titel Night at the Museum
Land / Jahr USA 2006
Kategorie Spielfilm
Genre Komödie / Fantasy
Produktionsfirmen 20th Century Fox
Kinostart 27.12.2006
Laufzeit 108
FSK ab 6 Jahre
Einspielergebnis D € 17.504.359
Bes. (EDI) 3.106.745
Bes. (FFA) 3.122.678
Charthistory
USA-Start 22.12.2006, bei 20th Century Fox
Boxoffice USA $ 250.781.332
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.nachtsimmuseum.de/
nach oben Cast & Crew
Produzenten Shawn Levy, Chris Columbus, Michael Barnathan
Ausf. Produzenten Thomas M. Hammel, Ira Shuman, Mark Radcliffe
Regie Shawn Levy
Drehbuch Robert Ben Garant, Thomas Lennon
Buchvorlage Milan Trenc
Darsteller Ben Stiller (Larry Daley), Carla Gugino (Rebecca), Robin Williams (Theodore Roosevelt), Dick van Dyke (Cecil Fredericks), Mickey Rooney (Gus), Bill Cobbs (Reginald), Jake Cherry (Nick Daley), Ricky Gervais (Dr. McPhee), Kim Raver (Erica Daley), Patrick Gallagher (Attila der Hunne), Rami Malek (Ahkmenrah), Pierfrancesco Favino (Christopher Columbus), Steve Coogan (Octavius)
Kamera Guillermo Navarro
Schnitt Don Zimmerman
Musik Alan Silvestri
Produktionsdesign Claude Paré
Casting Heike Brandstatter
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2006, München 1 Mio. Besucher in 10 Tagen  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Nachts im Museum Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 6, 102 Min. Kauf
Nachts im Museum Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 6, 105 Min. Kauf
Nachts im Museum (+ Rio Activity Disc)
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 6, 104 Min. Kauf
Nachts im Museum (+ Rio Activity Disc)
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 6, 105 Min. Kauf
Nachts im Museum Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 6, 105 Min. Kauf
Nachts im Museum (+ Krabat Sonder-Disc)
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 6, 104 Min. Kauf
Nachts im Museum Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 6, 104 Min. Kauf
Nachts im Museum Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 6, 104 Min. Leih
Nachts im Museum Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 6, 104 Min. Leih
Enthalten in:
Nachts im Museum 1 & 2
Nicht lieferbar
Nachts im Museum 1+2 (2 DVDs, inkl. Digital Copy)
Nicht lieferbar
Nachts im Museum 1+2 (2 Discs)
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Enterta
Twentieth Century Fox Home Enterta
Twentieth Century Fox Home Enterta
DVD, ab 6, 205 Min.
DVD, ab 6, 205 Min.
Blu-ray Disc, ab 6, 209 Min.
Kauf
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Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Alan Silvestri Nachts im Museum/Night At The Museum Nicht lieferbar
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Larry ist ein liebenswerter Loser, als geschiedener Vater, der seinen Sohn nur alle vierzehn Tage sehen darf - wenn er denn einen sicheren Job vorweisen kann. Letzter Strohhalm ist für ihn die Anstellung als Nachtwächter im Museum of Natural History. So gemütlich wie erwartet ist die Aufgabe freilich nicht, denn nachts erwachen im Gemäuer die Exponate zum Leben: Der T-Rex schüttelt die einzelnen Knochen, Römer bekämpfen amerikanische Siedler und Löwen treiben ihr Unwesen neben diebischen Äffchen und verliebten Ex-Präsidenten.

Die Wirkung von Shawn Levys Komödie ist auf die wahrhaft beeindruckenden Spezialeffekte ausgerichtet, die ein riesenhaftes Dinoskelett ebenso realistisch darstellen wie die hyperaktive Miniaturversion von Owen Wilson als Pionier. Ben Stiller, der erneut seine Paraderolle als sympathischer Versager mit dem Herz am rechten Fleck variiert, bildet den Fixpunkt in einem überdrehten, im Kino enorm erfolgreichen Fantasy-Spaß mit gewaltigem Tempo und geringer Halbwertszeit, der sich bestens als amüsantes Häppchen für Jung und Alt empfiehlt.

Quelle: mediabiz.de

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