Firma erloschen

Mütter und Töchter

Sensibles Ensembledrama um drei Frauen verschiedenen Alters. Eine verbitterte Frau um die 50, die in ihrer Jugend ihre Tochter zur Adoption freigegeben hat, ihre Tochter, die mit ihren Gefühlen nicht umgehen kann, und eine Frau, die ein Kind adoptieren will.

Mütter und Töchter Großansicht
(Bild: Universum (Filmagentinnen))
Verleih Universum Film (Filmagentinnen)
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA, Spanien 2009
Regie Rodrigo García
Darsteller Naomi Watts, Annette Bening, Kerry Washington
Kinostart 28.04.2011
Einspielergebnis D € 269.227
Bes. (EDI) 44.508
Bes. (FFA) 45.131
Charthistory
Boxoffice USA $ 1.036.656
Charthistory
Filmtrailer Video
Erstausstrahlung 01.02.2015 (ARD)

nach oben Inhalt & Info

Karen ist Physiotherapeutin und pflegt abends ihre Mutter, die sie dazu brachte, als 14-Jährige ihre Tochter nach der Geburt zur Adoption freizugeben. Seitdem fühlt sie sich schuldig. Nach dem Tod der Mutter begibt sie sich auf die Suche nach dem Kind. Elizabeth ist eine exzellente Anwältin, die mit ihrem Chef ein sexuell aufregendes Verhältnis ohne Liebe anfängt. Als sie schwanger wird, bricht sie die Liaison ab, stirbt bei der Geburt. Die glücklich verheiratete Lucy kann keine Kinder bekommen und darf das Baby von Elizabeth adoptieren.

Schicksalhaftes Drama über eine Mutter, die versucht, ihre vor 30 Jahren zur Adoption freigegebene Tochter zu finden. Die Gefahr eines in Sentimentalität abrutschenden Dramas umschifft Regisseur Rodrigo García gelassen. Vor allem das kunstvolle Verweben der drei Geschichten und die optimale Besetzung verhindern einen zu starken Druck auf die Tränendrüse. Es glänzen insbesondere Annette Bening und Naomi Watts mit beeindruckenden Performances.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Schicksalhaftes Drama über eine Mutter, die versucht, ihre vor 30 Jahren zur Adoption freigegebene Tochter zu finden.

Das Schicksal verbindet die Lebenswege dreier Frauen, die nichts voneinander wissen. Karen ist Physiotherapeutin und pflegt abends ihre Mutter, die sie dazu brachte, als 14Jährige ihre nach der Geburt zur Adoption freizugeben. Seitdem fühlt sie sich schuldig und wütend auf sich selbst, sperrt sich gegen Beziehungen und empfindet große Sehnsucht nach ihrem Kind, das sie nie aufwachsen sehen durfte. Nach dem Tod der Mutter begibt sie sich auf die Suche nach ihm. Elizabeth ist eine exzellente, aber bindungsunfähige Anwältin, die sich auf die Karriere stürzt und mit ihrem farbigen Chef ein sexuell aufregendes Verhältnis ohne Liebe anfängt. Schnell wird klar, dass sie die Tochter von Karen ist. Als sie schwanger wird, bricht sie die Liaison ab, stirbt bei der Geburt. Die glücklich verheiratete Lucy kann keine Kinder bekommen und darf nach einigen Schwierigkeiten das Baby von Elizabeth adoptieren. Zwischen den Frauen steht als ruhender Pol Ordensschwester Joanne die Adoptivkinder vermittelt und am Ende in ihren Akten einen Brief entdeckt, der viel Leid hätte verhindern können.

Die Gefahr eines in Sentimentalität abrutschenden Dramas umschifft Rodrigo García, Sohn des Nobelpreisträgers und Schriftstellers Gabriel Garcá Marquéz, gelassen. Vor allem das kunstvolle Verweben der drei Geschichten und die optimale Besetzung verhindern einen zu starken Druck auf die Tränendrüse. Annette Bening toppt als in sich zerrissene Frau, die nicht ahnt, dass ihre Tochter ebenfalls in Los Angeles lebt, noch ihre Performance in "The Kids Are All Right", Naomi Watts überzeugt als zutiefst emotional zerrüttete und verletzte Person, die sich in Zynismus und Coolness flüchtet. Während Benings Figur im Verlauf der Handlung offener wird, verschließt sich Watts zunehmend in Härte. Die Fokussierung auf diese beiden Frauen hätte genug Stoff geboten und hält auch den Zuschauer Dreiviertel des Films gefangen. Nicht unbedingt zwingend ist die Einführung von Lucy, gut gespielt von Kerry Washington als künftige Adoptivmutter zwischen Unsicherheit, Hoffnung und dem eisernen Willen nach einem Kind. Durch Lucy bricht der in sich geschlossene und intime Kreis. Auf die Fragen, was bedeutet Familie, welche Relevanz haben biologische Eltern, geht Adoption mit Identitätsverlust einher, vermeidet García trotz großer Gefühle eine erlösende und damit falsche Antwort. mk.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Mediathek
Großansicht
Bild 1 von 12

...(12 Bilder)

Text.
Bild: ...Filmdetails

Szene

 
nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Universum Film (Filmagentinnen)
O-Titel Mother and Child
Land / Jahr USA/Spanien 2009
Kategorie Spielfilm
Genre Drama
Produktionsfirmen Everest Entertainment/Cha Cha Cha/Mockingbird Pictures
Kinostart 28.04.2011
Laufzeit 126
FSK ab 12 Jahre
Einspielergebnis D € 269.227
Bes. (EDI) 44.508
Bes. (FFA) 45.131
Charthistory
USA-Start 07.05.2010, bei Sony Classics
Boxoffice USA $ 1.036.656
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.muetter-und-toechter-film.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Julie Lynn, Lisa Maria Falcone
Koproduzenten Jonathan McCoy
Ausf. Produzent Alejandro González Iñárritu
Regie Rodrigo García
Drehbuch Rodrigo García
Darsteller Naomi Watts (Elizabeth), Annette Bening (Karen), Kerry Washington (Lucy), Samuel L. Jackson (Paul), Jimmy Smits (Paco), S. Epatha Merkerson (Ada), Cherry Jones (Schwester Joanne), David Morse (Tom), Elizabeth Peña (Amanda), Amy Brenneman (Dr. Eleanor Stone), Alexandria M. Salling (Karen (mit 14)), Connor Kramme (Tom (mit 14)), Eileen Ryan (Nora), David Ramsey (Joseph), Kay D'Arcy (Karen's Patient)
Kamera Xavier Pérez Grobet
Schnitt Steven Weisberg
Musik Edward Shearmur
Produktionsdesign Christopher Tandon
Kostüme Susie DeSanto
Casting Heidi Levitt
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Mütter und Töchter (Alles Liebe)
Nicht lieferbar
Universum Film DVD, ab 12, 122 Min. Kauf
Mütter und Töchter Universum Film DVD, ab 12, 122 Min. Kauf
Mütter und Töchter Universum Film Blu-ray Disc, ab 12, 126 Min. Kauf
Mütter und Töchter Universum Film DVD, ab 12, 122 Min. Leih
Mütter und Töchter Universum Film Blu-ray Disc, ab 12, 126 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Edward Shearmur Mother And Child/Mütter und Töchter
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Karen ist Physiotherapeutin und pflegt abends ihre Mutter, die sie dazu brachte, als 14-Jährige ihre Tochter nach der Geburt zur Adoption freizugeben. Seitdem fühlt sie sich schuldig. Nach dem Tod der Mutter begibt sie sich auf die Suche nach dem Kind. Elizabeth ist eine exzellente Anwältin, die mit ihrem Chef ein sexuell aufregendes Verhältnis ohne Liebe anfängt. Als sie schwanger wird, bricht sie die Liaison ab, stirbt bei der Geburt. Die glücklich verheiratete Lucy kann keine Kinder bekommen und darf das Baby von Elizabeth adoptieren.

Schicksalhaftes Drama über eine Mutter, die versucht, ihre vor 30 Jahren zur Adoption freigegebene Tochter zu finden. Die Gefahr eines in Sentimentalität abrutschenden Melodrams umschifft Regisseur Rodrigo García gelassen. Vor allem das kunstvolle Verweben der drei Geschichten und die optimale Besetzung verhindern einen zu starken Druck auf die Tränendrüse. Es glänzen insbesondere Annette Bening und Naomi Watts mit beeindruckenden Performances.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Nach dem Tod ihrer Mutter sucht Karen nach dem Kind, das sie 14-jährig zur Adoption freigeben musste. Rodrigo García verwebt kunstvoll dieses und zwei weitere Frauenschicksale. Dabei glänzen Annette Bening und Naomi Watts.

nach oben Newsarchiv

Mediabiz Datenbank

News

mehr News

Programmplaner

  • Film

    Vorschau bis: KW 2027/50

    Alle deutschen Kinostarts und TV-Movie-Sendetermine plus geplante, laufende und fertiggestellte deutsche und internationale Produktionen.

    Heute neu:

    Gemeldete Starts:
    0
    Aufgenommene Filme:
    3
    Filmkritiken:
    0