Monster
| Verleih | 3L (Central) |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA, Deutschland 2003 |
| Regie | Patty Jenkins |
| Darsteller | Charlize Theron, Christina Ricci, Bruce Dern |
| Kinostart | 15.04.2004 |
| Einspielergebnis D |
€ 1.724.347 Bes. (EDI) 291.077 Bes. (FFA) 316.637 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 34.187.787 Charthistory |
| Filmtrailer |
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Bereit, ihrem Dasein ein Ende zu setzen, begegnet die Prostituierte Aileen Wuornos der jüngeren lesbischen Selby. In der Hoffnung auf ein normales Leben mit Selby, gerät Aileen bei ihrem eigentlich letzten Job an einen perversen Gewalttäter, den sie in Notwehr tötet. Wieder auf die Straße gezwungen, beginnt sie einen Rachefeldzug gegen ihre Freier.
Weiter als Charlize Theron mit ihrer körperlichen Transformation in Patty Jenkins Regiedebüt ist eine Hollywood-Schauspielerin vermutlich noch nicht gegangen, um einer Rolle Glaubwürdigkeit zu verleihen. Mit ihrer unter die Haut gehenden Performance als Serienkillerin erkämpft sich das Ex-Model mit diesem schockierend intensiven Psychodrama Akzeptanz als Charakterdarstellerin.
Quelle: Blickpunkt:Film
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Ja, sie ist es wirklich. Weiter als Charlize Theron mit ihrer körperlichen Transformation in Patty Jenkins Regiedebüt ist eine Hollywood-Schauspielerin vermutlich noch nicht gegangen, um einer Rolle Glaubwürdigkeit zu verleihen. Nachdem man noch vor kurzem Nicole Kidman für ihren Mut zur Hässlichkeit in "The Hours" bewunderte, sieht man nun verblüfft dabei zu, wie sich das Ex-Model aus "Italian Job" oder "Gottes Werk und Teufels Beitrag" mit ihrer unter die Haut gehenden Performance als Serienkillerin Akzeptanz als Charakterdarstellerin erkämpft.
Nur noch den Ausdruck "Monster" hatten die Medien in den 80ern für die Prostituierte Aileen Wuornos übrig, die in Florida sieben Männer tötete und 2002 nach zwölf Jahren im Todestrakt hingerichtet wurde. Patty Jenkins' beachtliches Drehbuch- und Regiedebüt blickt nun - orientiert am Vorbild des amerikanischen Antihelden-Kinos der 70er Jahre und Killer-Chronicles wie Terrence Malicks "Badlands" - auf die Umstände, die zu den Verbrechen führten. Eher als auf diese selbst konzentriert sich die Regisseurin auf das Bild einer an den Rand der Gesellschaft gedrängten Frau von sich selbst. Ohne Buhlen um Sympathien oder Minderung der Brutalität der Taten, gleichzeitig ohne Wuornos aufdringlich schlichtes Wesen bloßzustellen, gelingt Jenkins ein überaus menschliches Porträt, bei dem sie die lesbische Beziehung der Hauptfigur zur undurchschaubaren jüngeren Selby Wall (Christina Ricci) in den Mittelpunkt stellt- womit sich der Vergleich mit dem in dieser Hinsicht emotional überzeugenderen "Boys Don't Cry" aufdrängt.
Dass "Monster" vor allem zu den nachhaltigsten Kinoerlebnissen dieser von düsteren Themen dominierten US-Holiday-Season gehört, ist ohne Zweifel Charlize Theron zu verdanken, die den Zuschauer mit ihrer eindringlichen Darbietung zwingt, der Verurteilten direkt ins aufgedunsene, mit einer Zahnprothese entstellte, nackte Gesicht zu blicken. Den schwerfälligen, übergewichtigen Körper stets in angespannter Angriffshaltung und mit grimmig verzerrter, entschlossener Miene macht Theron hinter aller Härte Verletzlichkeit, Traurigkeit und ein Bedürfnis nach Nähe spürbar, das letztlich den tödlichen Stein ins Rollen bringt. Gewillt, ihrem Nuttendasein ein Ende zu setzen, um mit Selby ein "normales" Leben zu führen, gerät Aileen bei ihrem eigentlich letzten Job an einen perversen Gewalttäter, den sie in Notwehr tötet. Ihr amerikanischer Traum von einem Neubeginn zerbricht daraufhin vor den verschlossenen Türen der konservativen Arbeitswelt. Von der Sehnsucht nach der Beziehung zu der immer fordernder werdenden Selby zurück auf die Straße gezwungen, wächst Aileens Hass auf ihre Situation, wächst das Rachebedürfnis an den potentiell Gewalt ausübenden Freiern, die für sie zur Rechtfertigung der folgenden Morde werden, die unausweichlich mit ihrer Festnahme enden.
Bis zum bitteren Schluss verleiht Theron ihrer Rolle eine erschütternde Härte und Kompromisslosigkeit, für die ihr bereits die amerikanischen Kritikervereinigungen vielfach Respekt zollten. Bleibt zu hoffen, dass dieses nicht gerade leichte "Monster" dank Therons Mitwirkung, die auch als Produzentin verantwortlich zeichnet, sein Publikum findet und möglicherweise von einer Academy-Award-Nominierung für eine der beeindruckendsten schauspielerischen Leistungen des letzten Jahres profitieren kann. cm.
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Verleih 3L (Central) O-Titel Monster Land / Jahr USA/Deutschland 2003 Kategorie Spielfilm Genre Drama / Thriller Produktionsfirmen K/W Prods./Denver & Delilah Films Drehort Florida Drehzeit 04.02.2003 Kinostart 15.04.2004 Laufzeit 110 FSK ab 16 Jahre Bildformat 35 mm/1:1,85 Tonformat Dolby-SRD/DTS Einspielergebnis D € 1.724.347
Bes. (EDI) 291.077
Bes. (FFA) 316.637
CharthistoryUSA-Start 26.12.2003, bei Newmarket Films Boxoffice USA $ 34.187.787 Filmtrailer
Web-Link http://www.monster-derfilm.de - nach oben Cast & Crew
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Produzenten Charlize Theron, Mark Damon, Clark Peterson, Donald Kushner, Brad Wyman Koproduzenten Brent Morris Ausf. Produzenten Sammy Lee, Meagan Riley-Grant, Andreas Schmid, Andreas Grosch, Stewart Hall Regie Patty Jenkins Drehbuch Patty Jenkins Darsteller Charlize Theron (Aileen Wuornos), Christina Ricci (Selby Wall), Bruce Dern (Thomas), Scott Wilson (Horton/letzter Freier), Pruitt Taylor Vince (Gene/stotternder Freier), Lee Tergesen (Vincent Corey), Annie Corley (Donna Tentler), Marco St. John (Evan), Bubba Baker (Cubby), Marc Macaulay (Will Grueser), Brett Rice (Charles), Robb Chamberlain (Staatsanwalt), Chandra Leigh (Aufseherin), Catherine Mangan (Justy), Christian Strokes (Motorradfahrer), Tim Ware (Chuck) Kamera Steven Bernstein Schnitt Jane Kurson, Arthur Coburn Musik BT Produktionsdesign Edward T. McAvoy, Orvis Rigsby Ton Peter J. Devlin Kostüme Rhona Meyers Casting Ferne Cassel Hier sehen Sie mediabiz community-Mitglieder, die an diesem Titel mitgewirkt haben.
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Consulting (Assistenz) Nikolaus Grohne (Rechtsdienstleistungen & Finance) - nach oben Filmpreise
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Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person 54. Internationale Filmfestspiele in Berlin
2004, Berlin, 05.02.2004 - 15.02.2004 Silberner Löwe, beste Darstellerin (ex aequo) Charlize Theron 76. Oscar-Verleihung - Academy Awards 2003, Los Angeles, 29.02.2004 Beste Hauptdarstellerin Charlize Theron 61 Golden Globe 2004, Los Angeles, 25.01.2004 Beste Darstellerin (Drama) Charlize Theron - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Monster ROUGH TRADE DISTRIBUTION Blu-ray Disc, ab 16, 109 Min. Kauf America's Most Wanted Serial Killers - Akte: Monster Nicht lieferbare-m-s sales DVD, ab 16, 104 Min. Kauf Monster (Einzel-DVD) Nicht lieferbare-m-s sales DVD, ab 16, 104 Min. Kauf Monster Nicht lieferbare-m-s sales Blu-ray Disc, ab 16, 110 Min. Kauf Monster (Limited Collector's Edition) Nicht lieferbare-m-s sales DVD, ab 16, 104 Min. Kauf Monster (Special Edition, 2 DVDs) Nicht lieferbare-m-s sales DVD, ab 16, 104 Min. Kauf Monster (WMV HD-DVD) (Deluxe Edition, 4 DVDs) Nicht lieferbare-m-s sales DVD, ab 16, 104 Min. Kauf Monster (Deluxe Edition, 3 DVDs) Nicht lieferbare-m-s sales DVD, ab 16, 104 Min. Kauf Monster (Einzel-DVD) Nicht lieferbare-m-s sales DVD, ab 16, 104 Min. Kauf Monster Nicht lieferbare-m-s sales DVD, ab 16, 104 Min. Leih - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Aileen Wuornos hat endlich die Schnauze voll vom Anschaffen. Am liebsten würde sie mit ihrer jüngeren, lesbischen Freundin Selby, die sie vor kurzem kennen gelernt hat, ein neues, normales Leben beginnen. Doch ausgerechnet bei ihrem letzten Job gerät Aileen an einen ultrabrutalen Perversen. Um ihr eigenes Leben zu retten, tötet sie den Mann. Während Aileen ihrer Freundin die Tat verheimlicht, geht sie wieder auf die Straße, um das dringend benötigte Geld zu verdienen. Dabei startet sie einen blutigen Rachefeldzug gegen ihre Freier.
Beeindruckendes Regiedebüt von Patty Jenkins, das die schockierende Lebensgeschichte der Prostituierten Aileen Wuornos nachzeichnet, die 2002 in Florida für die Morde an mindestens sechs Männern hingerichtet wurde. Das Psychogramm einer Frau ist gleichzeitig der Parforce-Ritt von Ex-Model Charlize Theron, die mit viel Mut zur Hässlichkeit und Brutalität als Charakterdarstellerin überzeugt und dafür auch mit Oscar und Golden Globe belohnt wurde. Ebenso erschreckendes wie glaubwürdiges Drama für ein anspruchsvolles Publikum.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Newsarchiv
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Vorschau bis: KW 2014/29
Alle deutschen Kinostarts und TV-Movie-Sendetermine plus geplante, laufende und fertiggestellte deutsche und internationale Produktionen.

