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Minority Report

Packender Science-Fiction-Thriller über eine Polizei-Einheit, die Verbrechen bestraft, bevor sie begangen werden.

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(Bild: Fox)
Verleih Fox
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2002
Regie Steven Spielberg
Darsteller Tom Cruise, Colin Farrell, Samantha Morton
Kinostart 03.10.2002
Einspielergebnis D € 17.434.969
Bes. (EDI) 2.665.747
Bes. (FFA) 2.665.002
Charthistory
Boxoffice USA $ 131.917.534
Charthistory
Filmtrailer Video

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John Anderton ist Chef einer neu gegründeten Polizeitruppe in Washington. Mit Hilfe von drei Hellsehern verhindert sie Verbrechen, noch bevor sie geschehen. Obwohl sie extrem erfolgreich sind, soll ein Justizbeamter das Programm auf Fehler kontrollieren. Prompt wird Anderton selbst als zukünftiger Killer identifiziert und muss fliehen.

Die erste Zusammenarbeit des Duos Spielberg und Cruise entpuppt sich als vielschichtiger, inhaltlich und optisch ausgefeilter Science-Fiction-Thriller zwischen Noir-Stimmung und bitterböser Satire. Nach einer Vorlage des "Blade Runner"-Autoren Philip K. Dick entwirft Spielberg eine Zukunftsutopie und behandelt in seiner Verbrecherjagd-Story auch philosophische Themen wie Selbstbestimmung.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Seit sie sich am Set für "Lockere Geschäfte" 1983 kennengelernt hatten, wollten Hollywoods kommerziell erfolgreichster Regisseur Steven Spielberg und Megastar Tom Cruise zusammen arbeiten. Fast 20 Jahre später ist es nun mit diesem ambitionierten, actiongeladenen und atmosphärisch dichten Science-Fiction-Thriller soweit. Prompt bescherte "Minority Report" dem dynamischen Duo Cruise und Spielberg einen Nummer-Eins-Hit, dem nunmehr neunten in Folge für Cruise.

Das komplexe Drehbuch von Scott Frank ("Out of Sight", "Schnappt Shorty") und John Cohen basiert auf einer Kurzgeschichte des renommierten Kultautoren Philip K. Dick, der bereits die Vorlagen für die Genre-Meilensteine "Blade Runner" und "Total Recall - Die totale Erinnerung" lieferte. Gleich ersterem findet sich bei "Minority Report" eine starke Affinität zum Film Noir, mit dem hartgesottenen Cop-Protagonisten, der in undurchsichtige Machenschaften verwickelt wird. Statt einer vergangenen Ära wird eine hochtechnisierte Zukunftsvision heraufbeschworen, die für das Jahr 2054 ein Gesellschaftsporträt entwirft, das zum Nachdenken anregt. Dafür engagierte Spielberg bekannte Futuristikexperten, die für Technik, Kultur, Konsum, Sozialstruktur und Politik möglichst realitätsnahe Szenarien erdachten. Noch detaillierter und nachvollziehbarer als in Spielbergs letztem SciFi-Epos "A.I. - Künstliche Intelligenz" kreiert er ein faszinierendes Modell der Zukunft, in dem die Privatsphäre des Individuums quasi nicht mehr existiert. Eine weitere Parallele zu "A.I." besteht im vorwiegend monochromen Look des Films, den Kameraass Janusz Kaminski mit den selben ausbleichenden Farbfiltern erzielte. Kontrastiert wird das triste Farbspektrum - symbolisch für die seelenlose Technisierung - mit warmen Erdtönen, wenn für kurze Momente melancholische Menschlichkeit einkehrt.

Begonnen wird mit einer schnellgeschnittenen Exposition des Systems der Präventivverbrechensbekämpfung. Anhand der computerprojezierten Zukunftsvisionen von drei Hellsehern, "Precogs" genannt, können Detective John Anderton (Cruise) und seine "RoboCop"-inspirierten Teamkollegen einen eifersüchtigen Ehemann verhaften. Anderton ist geschieden, da er seit Jahren versucht den Kummer über das tragische Verschwinden seines kleinen Sohnes mit Drogen zu vergessen. Obwohl die Verbrechensrate in Washington D.C. seit Beginn des Programms extrem niedrig ist, meldet sich in Gestalt des Jusitzbeamten Danny Witwer (hervorragend: Colin Farrell aus "Hart's War" als unausstehlicher Opponent) ein Kritiker zu Wort. Nicht ganz zu Unrecht, wie der bis dato systemgläubige Anderton feststellen muss, als er selbst als zukünftiger Killer identifiziert wird. Seine adrenalingeladene Flucht mit etlichen fulminanten Actioneinlagen führt ihn zunächst zu einer Wissenschaftlerin, die ihn über die "Minority Reports" der Precogs aufklärt. Die werden ausgegeben, wenn nicht alle drei die selbe Vision teilen und eine alternative Zukunft möglich ist. Der Schlüssel für Andertons eigene Zukunft liegt also beim Medium Agatha (eindringlich: Samantha Morton), die befindet sich jedoch in einem hermetisch abgeriegelten Bereich des Hauptquartiers seiner Truppe. Das Plotlabyrinth lässt Anderton nicht nur nach dem Verräter suchen, sondern stellt auch seinen freien Willen in Frage.

Cruises darstellerische Leistung ist ohne Makel, er überzeugt als Actionheld wie als angeschlagener Vater, dessen Welt zusammenbricht. Dank seiner Präsenz wird der nicht rein auf ein Mainstream-Publikum zugeschnittene futuristische Actionthriller dennoch sicherlich mehr als eine Minderheit in ihren Bann ziehen. ara.

Quelle: Blickpunkt:Film

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nach oben Film-/Kino-Daten
Verleih Fox
O-Titel Minority Report
Land / Jahr USA 2002
Kategorie Spielfilm
Genre Science Fiction / Thriller
Produktionsfirmen Cruise/Wagner/Blue Tulip/Ronald Shusett u.a.
Kinostart 03.10.2002
Laufzeit 145
FSK ab 12 Jahre
Bildformat Widescreen
Tonformat Dolby/DTS
Einspielergebnis D € 17.434.969
Bes. (EDI) 2.665.747
Bes. (FFA) 2.665.002
Charthistory
USA-Start 21.06.2002, bei 20th Century Fox
Boxoffice USA $ 131.917.534
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.minorityreport.com http://www.minorityreport.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Gerald R. Molen, Bonnie Curtis, Walter F. Parkes, Jan de Bont
Ausf. Produzenten Gary Goldman, Ronald Shusett
Regie Steven Spielberg
Drehbuch Scott Frank, Jon Cohen
Buchvorlage Philip K. Dick (Kurzgeschichte)
Darsteller Tom Cruise (Chief John Anderton), Colin Farrell (Danni Witwer), Samantha Morton (Agatha), Max von Sydow (Director Lamar Burgess), Kathryn Morris (Lara Clarke), Tim Blake Nelson (Gideon), Peter Stormare (Dixie), Lois Smith (Iris Hineman), Steve Harris (Jad), Mike Binder (Leo Crow), Daniel London (Wally), Spencer Treat Clark (Sean (9 Jahre)), Neal McDonough (Fletcher), Jessica Capshaw (Evanna), Patrick Kilpatrick (Knott), Jessica Harper (Anne Lively), Ashley Crow (Sarah Marks), Arye Gross (Howard Marks), Jason Antoon (Rufus Riley)
Kamera Janusz Kaminski
Schnitt Michael Kahn
Musik John Williams
Produktionsdesign Alex McDowell, Chris Gorak, Leslie McDonald, Ramsey Avery, Seth Reed
Ton Ronald Judkins, Gary Rydstrom
Kostüme Deborah Lynn Scott
Casting Denise Chamian
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
Bogey - Box Office Germany Award
Bogey - Box Office Germany Award Großansicht
2002, München Silber - 2 Mio. Besucher in 20 Tagen  
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Minority Report Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 12, 145 Min. Kauf
Minority Report
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 12, 145 Min. Kauf
Minority Report (Einzel-DVD) Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 139 Min. Kauf
Minority Report (+ Bonus DVD TV-Serien)
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 139 Min. Kauf
Minority Report (Special Edition, 2 DVDs)
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 139 Min. Kauf
Minority Report
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany VHS, ab 12, 139 Min. Kauf
Minority Report (Special Edition, 2 DVDs)
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 139 Min. Kauf
Minority Report
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany UMD, ab 12, 139 Min. Kauf
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score John Williams Minority Report Nicht lieferbar
Soundtrack/Original Score John Williams Minority Report Nicht lieferbar
nach oben Games zum Film
Title Art System Vertrieb
Minority Report - Everybody Runs Game Game Boy Advance NBG
Minority Report - Everybody Runs Game PlayStation 2 NBG
Minority Report - Everybody Runs Game Xbox NBG
Minority Report - Everybody Runs Game GameCube NBG
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Washington D.C. im Jahre 2054. John Anderton ist Chef einer neu gegründeten Polizeitruppe. Mit Hilfe von drei Hellsehern, den so genannten "Precogs", verhindert sie Verbrechen, bevor sie geschehen. Obwohl die Kriminalitätsrate seit Beginn des Programms extrem gesunken ist, soll ein Justizbeamter das Programm auf Fehler kontrollieren. Prompt wird Anderton selbst als künftiger Killer identifiziert und muss fliehen. Nur einer der Hellseher könnte ihm helfen, doch die befinden sich im hermetisch abgeriegelten Polizei-Hauptquartier...

Atmosphärisch dichter Science-Fiction-Thriller, der seine Faszination (auch) aus dem Zusammentreffen der beiden Hollywood-Ikonen Steven Spielberg und Tom Cruise bezieht. Basis ist das vielschichtige Drehbuch nach einer Vorlage von Philip K. Dick, aus dem der Regisseur eine beklemmende Zukunftsutopie entwickelt und nebenbei auch noch philosophische Themen wie Selbstbestimmung aufgreift. Top-Star Cruise agiert gewohnt souverän und konnte schon bei der Kinoauswertung als Hit-Garant fungieren.

Quelle: mediabiz.de

nach oben Zusammenfassung

Im Washington des Jahres 2054 vereitelt eine neue Polizeitruppe mit Hilfe von Hellsehern Verbrechen, bevor sie geschehen. Da wird ihr Chef selbst als künftiger Killer identifiziert und muss fliehen. Atmosphärisch dichter Science-Fiction-Thriller, für den Regie-Ikone Steven Spielberg mit Superstar Tom Cruise zusammenarbeitete.

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