Men in Black
| Verleih | Columbia TriStar |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, USA 1997 |
| Regie | Barry Sonnenfeld |
| Darsteller | Tommy Lee Jones, Will Smith, Linda Fiorentino |
| Kinostart | 11.09.1997 |
| Einspielergebnis D |
€ 40.545.032 Bes. (EDI) 7.316.205 Bes. (FFA) 7.437.419 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 250.147.615 Charthistory |
- nach oben Inhalt & Info
-
Die "Men in Black" gehören einer Geheimorganisation an, die die Aktivitäten legaler und illegaler Aliens in den USA kontrollieren. Nach dem Ausscheiden seines altgedienten Kollegen findet der erfahrene MIB K in dem jungen Cop J einen idealen neuen Partner. Der hat gleich alle Hände voll zu tun, denn ein in die Haut eines Farmers geschlüpfter Außerirdischer will in New York die Weltherrschaft an sich reißen.
Als wilde Mischung aus "Ghostbusters", "Mars Attacks!" und "Akte X" präsentiert Barry Sonnenfeld diesen maßgeschneiderten Blockbuster nach den Motiven einer bekannten Comicvorlage. Tommy Lee Jones und Will Smith ergänzen sich als Team blendend, und die brillanten Spezialeffekte tun ihr übriges, die recht kühle Hülle des Films in den Hintergrund zu drängen.
Quelle: Blickpunkt:Film
- nach oben Ausführliche Besprechung
-
Der "Independence Day" für das diesjährige Independence-Day-Wochenende, erneut mit Will Smith in einer Hauptrolle. Dabei erinnert diese wilde Special-Effects-Farce weniger an Roland Emmerichs Blockbuster als an eine verrückte Mischung aus "Ghostbusters", "Mars Attacks!", "Beetlejuice" und der abgebrühten TV-Copshow "Dragnet" - mit ausreichend Sinn für Pre-Millenniums-Paranoia, um selbst Mulder und Scully aus "Akte X" einen vergnüglichen Kinoabend zu bereiten. Auch wenn es dieser visuell bestechenden Nummernrevue nicht gelingt, im Verlauf seiner vergnüglichen Handlung alle Versprechen einzulösen, die die sensationellen ersten 20 Minuten machen, ist "MIB" allemal so unbeschwerter Fun, um es zu den populärsten Filminitialen nach "ID4" zu bringen.
"Es ist wie "Casablanca", nur ohne Nazis", erklärt Tommy Lee Jones seinem neuen Rekruten Will Smith das eigenartige Alien-Szenario, das die Grundlage für Barry Sonnenfelds herrlich abgeklärte Sci-fi-Komödie bildet. Demnach sollen die USA seit den fünfziger Jahren von Außerirdischen in Menschengestalt bevölkert worden sein, deren friedliche Aktivitäten von den "Men in Black" kontrolliert werden. Ohne eine Miene zu verziehen, erklärt Jones' abgebrühter Spezialagent K so die Existenz all dessen, was unerklärlich oder merkwürdig scheint, als rede er über das Wetter: Dennis Rodman und Michael Jackson sind folglich Aliens, Elvis ist nicht tot, sondern nur wieder nach Hause zurückgekehrt, und die World's Fair wurde 1964 ausgerechnet in Queens abgehalten, um von der Tatsache abzulenken, daß dort eine Reihe von Untertassen gelandet ist. Das clevere Skript von Ed Solomon berauscht sich an seinen assoziativen Gags und gibt bissige Kommentare zu so ziemlich jedem abwegigen Zeitgeistphänomen ab. In Akkordarbeit wurden die Oneliner aufgetürmt, und Jones hat sichtbare Freude, sie mit unterkühltem Understatement an den Mann zu bringen. Ebenso gelungen sind Rick Bakers Alien-Kreaturen, die den Film an allen Ecken und Enden bevölkern, z. B. im MIB-Hauptquartier Kaffee trinken, durch die Straßen von New York ziehen oder als Taxifahrer arbeiten, wie Smith gleich vermutet ("Es sind weniger, als man glauben mag", konstatiert Jones). Als Zuschauer teilt man Will Smith' Erstaunen über all die bizarren Vorgänge auf Mutter Erde. Die Erklärung, warum man von dem Treiben nie etwas mitbekommen hat, liefert Barry Sonnenfeld gleich mit: Mit einem Zauberstift, einem sogenannten Neuralyzer, können die Männer in Schwarz bei jedem Menschen die Erinnerung an Zusammenstöße mit Außerirdischen löschen.
Gleichzeitig mit der Einführung von Smith in die wunderbar schräge Bürokraten-Welt der Extraterrestriellen-Jäger macht sich ein in der ländlichen Einöde gelandeter und in die Haut eines Farmers gewandeter Alien-Bug auf den Weg nach New York, um dort einen Diamanten und damit die Herrschaft über den Kosmos an sich zu reißen. Vincent D'Onofrio hat Spaß mit der kleinen, aber signifikanten Rolle und weckt zappelnd und wackelnd Erinnerungen an Michael Keatons "Beetlejuice". Beim brillant realisierten Glibber-Showdown, der elegant Kafkas "Metamorphose" zitiert, muß Smith seine Feuertaufe als MIB bestehen.
So hervorragend Sonnenfelds Inszenierung, die herrlich an die Space Age erinnernden Bauten oder die makellosen Spezialeffekte auch sein mögen, seine entscheidenden Trümpfe hält "Men in Black" mit seinem hervorragenden Starduo in der Hand. Smith' laxe Sprüche bilden einen idealen Gegenpol zu Jones' lakonischer Coolness. Überdies gefallen auch Linda Fiorentino als obsessive Leichenbeschauerin und Rip Torn als pragmatischer MIB-Boß. Natürlich hätte dieser James Bond für das ironische Zeitalter weniger kalkuliert ausfallen können - zu keinem Moment streift der Film seine kühle, wissende Hülle ab -, aber wie auch das sensationelle Einspiel in den USA beweist, wird das den Siegeszug dieses maßgeschneiderten Blockbusters in keinster Weise behindern. ts.
Quelle: Blickpunkt:Film - nach oben Mediathek
-
- nach oben Film-/Kino-Daten
-
Verleih Columbia Tristar O-Titel Men in Black Land / Jahr USA 1997 Kategorie Spielfilm Genre Science Fiction / Komödie Produktionsfirmen Amblin Entertainment Kinostart 11.09.1997 Laufzeit 98 FSK ab 12 Jahre Einspielergebnis D € 40.545.032
Bes. (EDI) 7.316.205
Bes. (FFA) 7.437.419
CharthistoryUSA-Start 02.07.1997, bei Columbia TriStar Boxoffice USA $ 250.147.615 - nach oben Cast & Crew
-
Produzenten Walter F. Parkes, Laurie MacDonald Koproduzenten Graham Place, Steven R. Molen Ausf. Produzent Steven Spielberg Regie Barry Sonnenfeld Drehbuch Edward Solomon Buchvorlage Lowell Cunningham Darsteller Tommy Lee Jones (Agent K), Will Smith (Agent J), Linda Fiorentino (Laurel), Vincent D'Onofrio (Edgar), Rip Torn (Zed), Tony Shalhoub (Jeebs), Siobhan Fallon (Beatrice), Mike Nussbaum (Gentle Rosenberg), Jon Gries (Lastwagenfahrer), Sergio Calderón (Jose), Carel Struycken (Arquillan), Fredric Lane (INS Agent Janus), Richard Hamilton (Dee), Kent Faulcon (Lt. Jake Jensen), John Alexander (Mikey), Keith Campbell (Perp) Kamera Don Peterman Schnitt Jim Miller Musik Danny Elfman Produktionsdesign Bo Welch, Thomas Duffield Kostüme Mary E. Vogt Maske Rick Baker, David Leroy Anderson - nach oben Filmpreise
-
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person 9. VideoWinner 1998, München, 04.02.1999 Verleih - Silber 70. Oscar-Verleihung - Academy Awards 1997, Los Angeles, 23.03.1998 Bestes Make-up Rick Baker, David Leroy Anderson Bogey - Box Office Germany Award 1997, München Platin - 5 Mio. Besucher in 50 Tagen - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
- nach oben Soundtrack
-
Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Songtrack Diverse Men In Black - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
-
Nur wenige wissen, daß die Erde schon seit den 50er Jahren von Außerirdischen bevölkert wird. Um diese zu kontrollieren, gibt es die "Men in Black", Spezialagenten, die je nach Situation die Aliens jagen, fangen und im Notfall auch eliminieren. Als ein intergalaktisches Kakerlaken-Monstrum in Gestalt eines Farmers sich anschickt, in New York die Weltherrschaft an sich zu reißen, dürfen Veteran "K" und sein neuer Rekrut "J" - das beste Duo, das die "MIB"-Abteilung zu bieten hat - nach Herzenslust auf Alienjagd gehen.
Mit seiner futuristischen Action-Komödie sorgte "Addams Family"-Macher Barry Sonnenfeld nicht nur für einen der erfolgreichsten Filme aller Zeiten, sondern auch für eine hochgradig verrückte Science-Fiction-Produktion, in der die Begegnung mit der dritten Art zu einer gnadenlos genialen Gag-Parade mutiert. Neben dem Alienjäger-Duo Tommy Lee Jones/Will Smith mit seinen sarkastischen Onelinern sorgen furchterregende Latex-Figuren für den nötigen Humor und ein fulminantes Spezialeffekte- Feuerwerk. Absurder Comedy-Trip.
Quelle: mediabiz.de - nach oben Zusammenfassung
-
Die Männer in Schwarz sind eine Geheimorganisation, die die Koexistenz außeriridischer Lebensformen und der Menschen auf der Erde kontrolliert. Von der Öffentlichkeit unbemerkt, haben friedliche Aliens längst Asyl in den USA erhalten. Ärger bereiten den "Men in Black" allerdings die Schaben - eine aggressive Spezies. Urkomische Satire auf Alien-Thriller, die weltweit zum Blockbuster wurde.
- nach oben Newsarchiv
-
-
Blickpunkt:Film Santa Clara, 21.11.2011, 14:15Vudu bekommt Downloadfunktion
Wal-Marts Filmabrufservice Vudu, über den Filme und Serien bislang ausschließlich im Streamingverfahren geliehen oder gekauft werden konnten, bietet...
weiterlesen
-
Blickpunkt:Film Los Gatos, 20.06.2011, 10:57Sony-Streams von Netflix abgezogen
Abonnenten der US-Onlinevideothek Netflix bekommen Sony-Filme seit einigen Tagen nur auf Disc zu sehen: Der Pay-TV-Anbieter Starz Entertainment, der...
weiterlesen
-
Blickpunkt:Film Los Angeles, 19.05.2010, 12:58"Men in Black" finden nächsten Schurken
Mit Jemaine Clement steht der Bösewicht des für Sommer 2012 angekündigten dritten Teils der Erfolgsreihe "Men in Black" fest.
weiterlesen
-
Blickpunkt:Film Campbell, 28.05.2008, 10:42DVDPlay bestückt Automaten mit Blu-rays
DVDPlay, einer der größten Automatenbetreiber der USA, wird ab Juni ausgewählte Filme auch auf Blu-ray anbieten - ohne Aufpreis.
weiterlesen
-
Blickpunkt:Film Los Angeles, 28.06.2007, 11:41Warner/Chappel holt Brunman als Kreativchef
Der Major-Publisher Warner/Chappell hat einen neuen A&R-Leiter. Glen Brunman, der bei Sony BMG zuletzt die Soundtracksparte leitete, übernimmt den...
weiterlesen
-
Blickpunkt:Film Los Angeles, 17.11.2005, 11:03Walden geht auf die "Reise zum Mittelpunkt der ...
Walden Media und New Line bereiten gemeinsam eine Adaption des Jules-Verne-Klassikers "Reise zum Mittelpunkt der Erde" vor. Effekte-Spezialist Eric...
weiterlesen
-
Blickpunkt:Film New York, 25.06.2004, 11:38"Fahrenheit 9/11" schlägt bei New Yorkern ein
Zwei Tage vor dem offiziellen US-Filmstart (25.Juni) brach Michael Moores "Fahrenheit 9/11" bei Previews in zwei New Yorker Kinos den Tageseinspiel-...
weiterlesen
-
Blickpunkt:Film Berlin, 19.07.2002, 12:30"MIB2" startet mit CTS-Rekordergebnis
"Men in Black 2" bescherte am gestrigen Donnerstag der Columbia TriStar Film mit 510.000 deutschen Besuchern das beste Startergebnis in der...
weiterlesen
-
Blickpunkt:Film Paris, 10.01.2001, 12:13"Taxi 2" begeisterte Franzosen
Der französische Film "Taxi 2" war im letzten Jahr der meist besuchte Kinofilm in Frankreich.
weiterlesen
-
Blickpunkt:Film Los Angeles, 07.12.2000, 00:00Robert Levin tritt von seinem Posten bei SPE zu...
Robert Levin hat jetzt auch offiziell seinen Posten als President of Worldwide Marketing bei Sony Pictures Entertainment mit sofortiger Wirkung aufgegeben.
weiterlesen
-
Mediabiz Datenbank
News
-
Cannes, 23.05.2012, 00:17
Tag 7: Pitt regiert die Croisette
Im Jahr nach "Tree of life" kehrte Dauergast Brad Pitt zurück nach Cannes,...
-
Berlin/Unterföhring, 22.05.2012, 16:55
Kabel Deutschland übernimmt Tele Columb...
Durch die mehr als 600 Mio. Euro schwere Übernahme von Tele Columbus durch...
-
München, 22.05.2012, 16:04
Tarifstreit bei CineStar und Cinemaxx: "...
Seit dem Jahresende 2011 liegt ver.di im Clinch mit zwei der großen...
Programmplaner
-
Vorschau bis: KW 2014/29
Alle deutschen Kinostarts und TV-Movie-Sendetermine plus geplante, laufende und fertiggestellte deutsche und internationale Produktionen.
