Prokino Filmverleih GmbH
Programm
Match Point
| Verleih | Prokino (Fox) |
|---|---|
| Kategorie/Land/Jahr | Spielfilm, Großbritannien 2005 |
| Regie | Woody Allen |
| Darsteller | Scarlett Johansson, Emily Mortimer, Jonathan Rhys Meyers |
| Kinostart | 29.12.2005 |
| Einspielergebnis D |
€ 5.389.185 Bes. (EDI) 858.276 Bes. (FFA) 856.753 Charthistory |
| Boxoffice USA |
$ 23.089.926 Charthistory |
| Filmtrailer |
|
| Erstausstrahlung | 07.07.2008 (ZDF) |
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Der ehemalige Tennisprofi Chris freundet sich mit Tom Ewett an, der ihn mit seiner reichen Upper-Class-Familie bekannt macht. Toms Schwester Chloe verliebt sich in Chris, der sich seinerseits in Toms Verlobte Nola, eine erfolglose amerikanische Schauspielerin, verliebt. Chris heiratet Chloe dennoch, setzt aber nach Toms Entlobung die Beziehung mit Nola fort, bis Nola eröffnet, dass sie schwanger ist. Chris' Liebe auf den ersten Blick könnte fatale Folgen für den sozialen Erfolg haben, wird eine Angelegenheit auf Leben und Tod.
Woody Allens erster in London gedrehter Film ist eine moderne Tragödie um Liebe, Schuld und andere Vergehen, eine von Allens dunkelsten und sehr sexy angelegten Arbeiten. Das Morality Tale kreist um Fragen von Zufall, Glückssuche, Karriere und Selbstaufgabe und ist ebenso aufregende Version von Dostojewskijs "Schuld und Sühne" und Theodore Dreisers "Eine amerikanische Tragödie" wie böser Kommentar um sozialen Aufstieg und den damit einher gehenden Verlust von Gewissen und Gefühl.
Quelle: Blickpunkt:Film
- nach oben Ausführliche Besprechung
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In Cannes 2005 außer Konkurrenz gelaufen, war Woody Allens eindrucksvolle moderne Tragödie um Liebe, Schuld und andere Vergehen der eigentliche Gewinner an der Croisette. Selbst "Variety", gewöhnlich Allen-kritisch, versagte dem Meisterwerk seinen Respekt nicht. Der Film, eine von Allens dunkelsten und sehr sexy angelegten Arbeiten, kreist als "Morality Tale" um Fragen von Zufall, Glückssuche, Karriere und Selbstaufgabe und ist ebenso aufregende Version von Dostojewskijs "Schuld und Sühne" und Theodore Dreisers "Eine amerikanische Tragödie" wie böser Kommentar um sozialen Aufstieg und den damit einher gehenden Verlust von Gewissen und Gefühl. Die thematischen Ebenen werden mit wunderbaren visuellen Einfällen angereichert, und Scarlett Johansson als Allens neue charismatische Muse wirkt sinnlicher als mit verlorenen Perlenohrringen.
Allens erster in London gedrehter Film (ein zweiter, wieder mit Scarlett, ist in Arbeit) führt den ehemaligen Tennisspieler Chris (Jonathan Rhys-Meyers, "Kick it Like Beckham") als Trainer in einen chicen englischen Club. Der junge Ire freundet sich mit Tom Ewett (Matthew Goode) an, der ihn mit seiner schwer reichen Upper-Class-Familie bekannt macht. Toms Schwester Chloe (Emily Mortimer, "Dear Frankie") verliebt sich in Chris, der sich seinerseits in Toms Verlobte Nola (Johansson), eine erfolglose amerikanische Schauspielerin, verliebt. Chris heiratet Chloe, die Ehe bleibt zunächst kinderlos. Chris, inzwischen in der Firma des generösen Schwiegervaters tätig, setzt nach Toms Entlobung die Beziehung mit Nola fort, bis Nola eröffnet, dass sie schwanger ist. Chris' Liebe auf den ersten Blick könnte fatale Folgen für den sozialen Erfolg haben, wird eine Angelegenheit auf Leben und Tod...
Mehr darf man keinesfalls verraten, denn was Allen zu Chris' glorreicher Zwickmühle und seinen Lösungs(un)möglichkeiten einfällt, zeugt von unglaublich inspirierter Beherrschung dramaturgischer Neugierfallen. Der alte Allen-Humor mit seinen makabren Humorpointen (und köstlichem Witz über Scarletts Lippen), eine sagenhafte Frische, die virtuos mit dem Konversationston von Tschechow bis Evelyn Waugh und dem Rollenreichtum von Robert Altmans "Gosford Park" wirbelt, und die Mord-Sucht aus Patricia Highsmith's Romanen gehen mit Schauspielerkino vom Allerfeinsten glaubhafte Verbindung ein. Rhys-Meyers Emporkömmling wird ein (großer) Rest Geheimnis belassen, Miss Johansson ist verführerischer denn je, Emily Mortimers gefällige Süße ist unterlegt mit Verzweiflung, und Matthew Goode ist ein Hugh Grant mit Stil. Leitmotiv ist der (Tennis-)Ball des Zufalls und ein Ring, der wie in Cannes für Spontanbeifall sorgen wird. Makellose Kameraarbeit, ausgesuchtes Dekor und Opern-Arien als angemessene Ton-Kommentar-Kulisse bereichern Allens vielschichtigen London-Trip in die gepflegten Abgründe tragikomischer Gefühlsverbrecher. Punkt, Satz und Sieg: ein Gewinner. ger.
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Verleih Prokino (Fox) O-Titel Match Point Land / Jahr Großbritannien 2005 Kategorie Spielfilm Genre Drama/ Thriller Produktionsfirmen BBC Films/Magic Hour Media/Thema Prods./u.a. Produzenten Letty Aronson, Gareth Wiley, Lucy Darwin Koproduzenten Helen Robin, Nicky Kentish Barnes Ausf. Produzenten Stephen Tenenbaum, Michael Dounaev, Jimmy De Brabant Ausf. Co-Producer. Jack Rollins, Charles H. Joffe Regie Woody Allen Drehbuch Woody Allen Darsteller Scarlett Johansson (Nola Rice), Emily Mortimer (Chloe Hewett Wilton), Jonathan Rhys Meyers (Chris Wilton), Brian Cox (Alec Hewett), Matthew Goode (Tom Hewett), Penelope Wilton (Eleanor Hewett), James Nesbitt (Detective Banner), Ewen Bremner (Inspector Dowd), Rupert Penry-Jones (Henry), Margaret Tyzack (Mrs. Eastby), Woody Allen, Morne Botes, Xander Armstrong (Mr. Townsend), Zoe Telford (Samatha), Colin Salmon, Miranda Raison, Rose Keegan, Eddie Marsan, Steve Pemberton Kamera Remi Adefarasin Schnitt Alisa Lepselter Produktionsdesign Jim Clay Ton Peter Glossop Casting Juliet Taylor, Gail Stevens, Patricia Kerrigan DiCerto Verleihförderung FilmFernsehFonds Bayern (EUR 150.000) Drehort London Drehzeit 12.07.2004 Kinostart 29.12.2005 Laufzeit 124 FSK ab 6 Jahre Tonformat Dolby Einspielergebnis D € 5.389.185
Bes. (EDI) 858.276
Bes. (FFA) 856.753
CharthistoryUSA-Start 28.12.2005, bei Dreamworks Boxoffice USA $ 23.089.926 Filmtrailer
Web-Link www.matchpoint-derfilm.de - nach oben Filmpreise
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Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person Goya 2006, Madrid, 29.01.2006 Bester europäischer Film - nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
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Titel Vertrieb System Handelsform Match Point (Einzel-DVD) Paramount Home Entertainment DVD, ab 6, 119 Min. Kauf Match Point (Special Edition, 2 DVDs) Nicht lieferbarParamount Home Entertainment DVD, ab 6, 119 Min. Kauf Match Point Paramount Home Entertainment DVD, ab 6, 119 Min. Leih - nach oben Soundtrack
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Art Interpret Komponist Titel Soundtrack/Songtrack Diverse Match Point - nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik
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Als Tennistrainer in einem englischen Nobelclub zählen zu Chris' Kunden nur die Reichsten der Reichen. Eine Welt, die dem jungen Iren bisher verwehrt geblieben ist. Da freundet er sich mit Tom Ewett an, seines Zeichens Sohn einer millionenschweren Upper-Class-Familie. Der stellt ihm seine Schwester Chloe vor, und kurze Zeit später sind die beiden schon ein Paar. Chloe liebt Chris, der aber hat inzwischen ein Auge auf Toms Verlobte, die erfolglose Schauspielerin Nola, geworfen. Die beiden beginnen eine heiße Affäre. Mit fatalen Folgen.
Nachdem seine New Yorker Stadtneurotiker-Geschichten zuletzt etwas ausgelaugt daher kamen, brauchte der ewige Pessimist Woody Allen Luftveränderung, wechselte Terrain und Land. Schluss mit lustig, Ernst ist hier angesagt, gepflegtes, intelligentes und spannendes Erzählkino - Drama, Krimi, Moralstück und schwarze Komödie in einem. Eine bitter-böse "Schuld und Sühne"-Variante mit einem vom Meister wie immer sorgfältig ausgewähltem Ensemble. Woodys London-Trip hat sich wahrhaft gelohnt - Spiel. Satz. Sieg!
Quelle: mediabiz.de - nach oben Newsarchiv
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Blickpunkt:Film London, 27.02.2006, 12:36Spiel, Satz und Sieg für "Match Point"
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TV-Ausstrahlungen (im deutschen Fernsehen seit Frühjahr 2005)
Sender Datum Zeit ZDF 14.06.2010 22:15:00 ZDF 07.07.2008 22:15:00
Mediabiz Datenbank
News
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