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Master and Commander - Bis ans Ende der Welt

Heiß ersehntes Seeräuberabenteuer von Meisterregisseur Peter Weir nach den legendären Romanen von Patrick O'Brian.

Master and Commander - Bis ans Ende der Welt Großansicht
(Bild: Fox)
Verleih Fox
Kategorie/Land/Jahr Spielfilm, USA 2003
Regie Peter Weir
Darsteller Russell Crowe, Paul Bettany, James D'Arcy
Kinostart 27.11.2003
Einspielergebnis D € 4.598.168
Bes. (EDI) 738.966
Bes. (FFA) 738.602
Charthistory
Boxoffice USA $ 93.802.409
Charthistory
Filmtrailer Video

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Während der Napoleonischen Kriege im frühen 19. Jahrhundert ist das britische Schiff "HMS Surprise" gelenkt von Kapitän Jack Aubrey und Schiffsarzt und Geheimagent Stephen Maturin unterwegs auf hoher See - zwischen Kap Horn, den Galapagos Inseln und Südamerika. Dabei kommt es zu einer Auseinandersetzung mit einem französischen Piratenschiff.

Meisterregisseur Peter Weir ("Der Club der toten Dichter") verfilmte mit Academy-Award-Winner Russell Crowe in der Hauptrolle ein klassisches Seeräuberabenteuer basierend auf Romanreihe von Patrick O'Brian, der seit 1969 bis zu seinem Tod vor drei Jahren 20 "Master & Commander"-Titel verfasste. Diese haben bereits unzählige Fansites im Internet hervorgebracht - und nun auch eine der heiß ersehntesten Verfilmungen dieses Jahres.

Quelle: Blickpunkt:Film

nach oben Ausführliche Besprechung

Wer sich nach künstlichen Materialschlachten in den Straßen von Miami, dem Fluch von CGI oder auf der verzweifelten Suche nach dem Sinn in der Matrix nach "ganz normalen", aufrichtigen Kinowelten sehnt, dessen Hoffnungen können jetzt mit einem der aufregendsten Leinwandabenteuer dieses Jahres erfüllt und übertroffen werden: Bis ans Ende der Welt führt Master Peter Weir - fünf Jahre nach seinem letzten Geniestreich "Die Truman Show" - Russell Crowe und sein Schiff H.M.S. Surprise und dies basierend auf den Bestseller-Romanen von Patrick O'Brian. In dem 135 Mio. Dollar teuren und 140 Minuten langen Film des Australiers vergeht nicht eine Sekunde, die nicht mit Spannung gefüllt ist - und das nicht nur in den sensationell präzisen Actionszenen. Mit "Master and Commander" liefert Weir seinem "Club der toten Dichter" ein Abenteuer auf hoher See - und schlägt dabei jedes karibische Piratenschiff mit überwältigender Kraft und Klugheit in die Flucht.

Patrick O'Brians populäre Romanserie zeichnet sich durch die authentische Beschreibung des Marinelebens aus und zeigt dabei weit mehr als den bloßen Kampf von Gut gegen Böse. Wenngleich Weir mit den gigantischen Weiten des Meeres ungewohnt feuchtes Terrain betritt, ist O'Brians Geschichte des "Masters und Commanders" Jack Aubrey und der Besatzung seiner H.M.S. Surprise damit aus eben jenem Stoff, dessen roter Faden sich durch Weirs gesamtes Werk von der "Der Club der toten Dichter" bis "Truman Show" zieht: die Sehnsucht des Menschen nach der Bedeutung und Erfassung des Daseins, nach der Einheit, aber auch Unvereinbarkeit von Körper und Geist, der Frage nach dem Fortschritt und letztlich wieder der Überlegung, was es heißt, ein Mann zu sein.

Kapitän Aubrey, mit Oscar-Gewinner und "Gladiator" Russell Crowe kongenial besetzt, ist der Typ geborener Anführer, der von seiner zum Teil aus halben Kindern bestehenden Crew wie ein Vater geliebt und respektiert wird. Wenn die unter britischer Flagge laufende Surprise zur Zeit der Napoleonischen Kriege Anfang des 19. Jahrhunderts für die Besatzung die Heimat ist, ist Aubrey der strenge und gerechte König, der sich seiner Verantwortung für jeden Untertan bewusst ist und deren uneingeschränkte Bewunderung genießt. Einziger Kritiker ist sein enger Freund und Schiffsarzt Stephen Maturin (Paul Bettany, der schon in "A Beautiful Mind" an Crowes Seite spielte), der die Welt mit den vernünftigen Augen des Wissenschaftlers erfasst, nach neuen Arten und medizinischem Fortschritt forscht - eben ganz anders als der auf seine Weise nach Unsterblichkeit strebende wilde und gerissene Taktiker, der die Zukunft in der kriegerischen Auseinandersetzung sucht. Zwei Gegenpole, die am Cello und an der Violine ein eingespieltes Duo abgeben und zugleich aufeinanderprallen wie zu Beginn des Dramas die Surprise mit einer weitaus überlegeneren französischen Fregatte.

Mit einem unerwarteten Angriff taucht jene zu Beginn wie ein Geist aus dem Nebel und fügt Boot und Besatzung schwerste Schäden zu. Aubrey, der "in seinem Leben so viel Blut im Holz der Surprise gelassen hat, das man von Verwandtschaft sprechen könnte", schwört Rache, lässt sein Schlachtschiff wieder herrichten und verfolgt das Phantom, das mehr und mehr zum Sinnbild für seine eigene Besessenheit wird, um die halbe Welt bis zu den Galapagos-Inseln, wo er zum trickreichen Eroberungsschlag ausholt.

Zwei große Schlachtszenen inszeniert Weir überwältigend authentisch und beinahe schmerzhaft realistisch. Aber auch in den dazwischen liegenden Momente macht er die Atmosphäre spür- und greifbar: Wenn Aubreys verletztem Sohn ein Arm amputiert werden muss, Maturin sich in der vielleicht besten Szene des Films selbst eine Kugel aus der Brust operiert, die Naturgewalten zum stürmischen Fluch und später zum Segen werden oder ob mit gewohnt poetischer Neigung, historischer Detailgenauigkeit und höchst unterhaltsamen Dialogen virtuos das Leben an Bord beschrieben wird - nie verfällt Weir bei aller Nachdenklichkeit ins Grüblerische. Und immer wieder sind es die Geschichten und Gesichter der Charaktere an Bord dieses Films, denen nicht weniger Aufmerksamkeit geschenkt wird, als den Atem raubenden Schauwerten und Actionszenen. "Master and Commander" ist im wahrsten Sinne ein Abenteuer, wie es im Buche steht - und von Errol Flynn nicht überzeugender und mitreißender bestanden worden wäre. Damit kehrt gen Ende eines bisweilen ins Blutleere und Seelenlose entglittenen Filmjahres das beruhigende Gefühl zurück, dass mit Intelligenz und handwerklichem Können selbst tot geglaubte Genres das Kino wieder lebendig machen. cm.

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Verleih Fox
O-Titel Master and Commander: The Far Side of the World
Land / Jahr USA 2003
Kategorie Spielfilm
Genre Abenteuer
Produktionsfirmen Samuel Goldwyn Films
Kinostart 27.11.2003
Laufzeit 138
FSK ab 12 Jahre
Tonformat Dolby-SR/DTS
Einspielergebnis D € 4.598.168
Bes. (EDI) 738.966
Bes. (FFA) 738.602
Charthistory
USA-Start 14.11.2003, bei 20th Century Fox
Boxoffice USA $ 93.802.409
Filmtrailer Video
Web-Link http://www.masterandcommanderthefarsideoftheworld.com/ http://www.masterandcommander.de
nach oben Cast & Crew
Produzenten Samuel Goldwyn jr., Duncan Henderson, Peter Weir
Koproduzenten Meyer Gottlieb, Todd Arnow
Ausf. Produzent Alan B. Curtiss
Regie Peter Weir
Drehbuch John Collee, Peter Weir
Buchvorlage Patrick O'Brian Demsey
Darsteller Russell Crowe (Captain Jack Aubrey), Paul Bettany (Dr. Stephen Maturin), James D'Arcy (Thomas Pullings), Edward Woodall (William Mowett), Chris Larkin (Captain Howard), Max Pirkis (Blakeney), Jack Randall (Boyle), Max Benitz (Calamy), Lee Ingleby (Hollom), Richard Pateswarrant (Williamson), Robert Pugh (Mr. Allen), Richard McCabe (Mr. Higgins), Ian Mercer (Mr. Hollar), Tony Dolan (Mr. Lamb), David Threlfall (Killick), Billy Boyd (Barret Bonden), Bryan Dick (Joseph Nagle), Joseph Morgan (William Warley), George Innes (Joe Plaice), William Mannering (Faster Doudle), Trick Gallagher (Awkward Davies), Alex Palmer (Nehemiah Slade), Mark Lewis Jones (Mr. Hogg), John DeSantis (Padeen), Ousmane Thiame (Black Bill), Thierry Segall (Französischer Captain)
Kamera Russell Boyd
Schnitt Lee Smith
Musik Iva Davies, Christopher Gordon, Richard Tognetti
Produktionsdesign William Sandell, Bruce Crone, Mark Mansbridge, Hector Romero
Ton Art Rochester, Richard King, Doug Hemphill, Paul Massey
Kostüme Wendy Stites
Casting Mary Selway, Fiona Weir
nach oben Filmpreise
Preis / Veranstaltung Jahr, Ort, am - von/bis Kategorie Person
76. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Oscar-Verleihung - Academy Awards Großansicht
2003, Los Angeles, 29.02.2004 Beste Kamera Russell Boyd
76. Oscar-Verleihung - Academy Awards
Oscar-Verleihung - Academy Awards Großansicht
2003, Los Angeles, 29.02.2004 Bester Tonschnitt Richard King
57. British Academy Awards   2004, London, 15.02.2004 Beste Ausstattung William Sandell
57 British Academy Awards   2004, London, 15.02.2004 Beste Kostüme Wendy Stites
57. British Academy Awards   2004, London, 15.02.2004 Beste Regie (David Lean Award) Peter Weir
57. British Academy Awards   2004, London, 15.02.2004 Bester Ton Art Rochester, Richard King, Doug Hemphill, Paul Massey
nach oben Video/DVD-Fassungen des Films
Titel Vertrieb System Handelsform
Master and Commander - Bis ans Ende der Welt Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 12, 138 Min. Kauf
Master and Commander - Bis ans Ende der Welt Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany Blu-ray Disc, ab 12, 138 Min. Leih
Master and Commander - Bis ans Ende der Welt (Special Edition, 2 DVDs im Steelbook)
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 133 Min. Kauf
Master and Commander - Bis ans Ende der Welt
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany UMD, ab 12, 138 Min. Kauf
Master and Commander - Bis ans Ende der Welt Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 133 Min. Kauf
Master and Commander - Bis ans Ende der Welt
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany VHS, ab 12, 133 Min. Kauf
Master and Commander - Bis ans Ende der Welt (Special Edition, 2 DVDs)
Nicht lieferbar
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 133 Min. Kauf
Master and Commander - Bis ans Ende der Welt Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany DVD, ab 12, 133 Min. Leih
Master and Commander - Bis ans Ende der Welt Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany VHS, ab 12, 133 Min. Leih
nach oben Soundtrack
Art Interpret Komponist Titel
Soundtrack/Original Score Diverse Master And Commander
nach oben VideoMarkt-Inhalt/Kritik

Während der Napoleonischen Kriege bereist der charismatische Kapitän Jack Aubrey mit seiner HMS Surprise auf Forschungsreise die Weltmeere. Immer an seiner Seite: Der friedliebende Schiffsarzt Dr. Steven Maturin. Als das französische Kaperschiff Acheron die Surprise angreift und Schiff wie Mannschaft herbe Verluste zufügt, schwört Aubrey Rache. Es entbrennt eine gnadenlose Jagd, die die geschundene Mannschaft in einer sturmumtosten Fahrt vom Kap Horn über die Galapagos Inseln bis nach Südamerika führt.

Tausendsassa Peter Weir ("Die Truman Show") gelingt mit seiner neuesten, auf Patrick O'Brians Seefahrerromanen basierenden Regiearbeit ein perfekter Abenteuerfilm. Geblähte Segel, zerfurchte Gesichter, schweißnasse Oberkörper, überwältigend authentische Schlachtszenen und brillante Effekte gepaart mit (marine-)historischer Genauigkeit zielen nicht nur aufs männliche Publikum ab. Im Zentrum: Draufgänger Russell "Galdiator" Crowe und Geistesmensch Paul Bettany ("Dogville") als mitreißende Identifikationsfiguren.

Quelle: mediabiz.de

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